So schützen Sie sich im Urlaub vor Infektionen durch Nahrungsmittel

Exotische Früchte wie Papaya, Granatapfel, etc. auf weißem Hintergrund

Besonders in fernen, südlichen Ländern locken oft exotische Speisen, die wir von heimischen Tellern noch gar nicht kennen. Doch so groß die Neugier auch ist: Man sollte immer ein wenig Vorsicht walten lassen.

Die Verführung durch das Unbekannte

Ob die leuchtenden Feigen und Papayas auf dem Wochenmarkt, die duftende Couscous-Speise an der Strandbar oder der frisch gegrillte Fisch aus dem Imbissladen: Andere Länder und ihre kulinarischen Besonderheiten machen uns neugierig. Letztere sehen ja oft auch einfach nur verführerisch aus und duften köstlich.

Doch nicht immer geht das gut. Nahezu regelmäßig kommt es beim Urlaub in fernen Ländern durch unbekannte Gewürze zu Reisedurchfall bei den Touristen. Keime im Trinkwasser und besonders fettreiche Speisen können auch für dauerhafte Magen-Darm-Probleme sorgen, die den Urlaub schnell verderben. Auch ernsthafte Infektionen mit Cholera oder Hepatitis A sind möglich.

Sicher speisen in fernen Ländern

Als allgemeine Faustregel für das Essen in fernen Ländern gilt: Cook it, boil it, peel it or forget it! - Das bedeutet, dass nur gekochte und gegarte Nahrungsmittel auf der Speisekarte stehen sollten. Auch Trinkwasser sollte im Zweifelsfall vorher abgekocht werden. Speisen, die rohes Ei enthalten - auch Mayonnaise und bestimmte Desserts - sollten grundsätzlich gemieden werden. Auch Pasteten oder Hackfleisch, das nicht ganz durchgebraten wurde, können gefährlich sein.

Wenn der Verdacht auf Keime im Trinkwasser besteht, sollte man auch beim Zähneputzen auf Mineralwasser zurückgreifen. Auf Eiswürfel im Getränk verzichtet man lieber. Auch Milch, Käse und Speiseeis können Krankheitserreger enthalten. Obst und Gemüse sollten nur in geschälter Form verzehrt werden.

War der Artikel hilfreich?

Fehler im Text gefunden?

Bitte sagen Sie uns, warum der Artikel nicht hilfreich war:

Um die Qualität unserer Texte zu verbessern, wären wir Ihnen dankbar, wenn Sie uns den/die konkreten Fehler benennen könnten:

Quellenangaben

  • Bildnachweis: obst © soschoenbistdu - www.fotolia.de

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom

Weitere Artikel zum Thema