30. September 2010
Als Mitfahrzentralen bezeichnet man Vermittlungen von Mitfahrgelegenheiten. Auf diese Weise lassen sich bei längeren Autofahrten Kosten sparen.
Unter einer Mitfahrzentrale (MFZ) versteht man die Vermittlung von Mitfahrgelegenheiten. Meistens handelt es sich dabei um Autofahrten. Die Mitfahrzentrale hilft bei der Bildung von Fahrgemeinschaften, wodurch die Beteiligten Kosten sparen können.
In der heutigen Zeit ist das Reisen mit dem Auto durch ständig steigende Benzinpreise zu einem teuren Vergnügen geworden. Da die hohen Spritkosten für viele Menschen ein Problem darstellen und auch öffentliche Verkehrsmittel oftmals ziemlich teuer sind, nutzen sie als Alternative die Möglichkeit einer Mitfahrgelegenheit. Mithilfe einer Mitfahrzentrale ist es möglich solche Mitfahrgelegenheiten zu finden und Fahrgemeinschaften, die das gleiche Reiseziel haben, zu bilden.
Die Bildung von Fahrgemeinschaften hat viele Vorteile für die Beteiligten, da die Kosten auf mehrere Personen verteilt werden. Neben der Kostenersparnis ist eine Mitfahrgelegenheit eine praktische und unkomplizierte Möglichkeit an das gewünschte Reiseziel zu gelangen.
Mitfahrzentralen haben die Aufgabe bei der Vermittlung der Mitfahrgelegenheiten zu helfen. Man unterscheidet zwischen großen Mitfahrzentralen, die gebührenpflichtig sind und Mitfahrzentralen im Internet, die zumeist gratis über eine Online-Plattform genutzt werden können und sich u.a. über Werbeeinblendungen finanzieren.
Die Vermittlung über eine Mitfahrzentrale läuft in der Regel recht unkompliziert ab. Möchte ein Fahrer die Benzinkosten für die Reise an ein bestimmtes Ziel senken, hat er die Möglichkeit seine Fahrt bei einer Mitfahrzentrale anzumelden. Die Mitfahrzentralen verfügen über Datenbänke, in der alle relevanten Angaben wie z.B. Abfahrtszeit, Abfahrts- und Zielort sowie der Typ des Autos, eingegeben werden. Wer eine Mitfahrgelegenheit an einen bestimmten Ort sucht, stellt eine Anfrage an die Mitfahrzentrale, ob es eine Mitreisemöglichkeit zu diesem Ziel gibt. Nutzt man niedergelassene Mitfahrzentralen, hat man den Vorteil, dass diese geringe Fehlerquoten, höhere Sicherheit und einen optionalen Versicherungsschutz aufweisen. Allerdings muss der Mitfahrer bei diesen Zentralen in der Regel eine Vermittlungsgebühr zahlen, die zumeist bei 30 bis 50 Prozent der Fahrkosten liegt. Ein Nachteil ist zudem, dass der Fahrer seine Mitfahrer nicht selbst bestimmen kann.
Während der Fahrt werden die Kosten zwischen Fahrer und Mitfahrern geteilt. Die Höhe der Kosten wird von den Mitfahrzentralen angegeben. Online-Mitfahrzentralen geben dagegen nur Preisempfehlungen an, sodass der Preis vor dem Reiseantritt ausgehandelt werden muss. Dies hat den Vorteil, dass die Kosten für den Mitfahrer sinken und sich die Aufwandsentschädigung für den Fahrer erhöht.
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