28. September 2010
Bei geführten Reisen handelt es sich um Gruppenreisen, die von einem Reiseleiter oder Reiseführer begleitet werden. Dieser kümmert sich um die Planung und den reibungslosen Ablauf der Reise.
Spricht man von geführten Reisen, sind dies zumeist Gruppenreisen, bei denen der jeweilige Reiseveranstalter für einen Reiseführer oder Reiseleiter sorgt. Dieser nimmt wichtige organisatorische Aufgaben wahr und hilft den Urlaubern auch bei Problemen weiter. Doch woran erkennt man einen guten Reiseleiter?
Geführte Reisen sind für den Reisenden durchaus sinnvoll, wenn er zum Beispiel eine Fernreise an einen exotischen Ort unternimmt. In der Regel kennt sich der Urlauber nur wenig mit den Sehenswürdigkeiten und kulturellen Besonderheiten eines weit entfernten Landes aus. In diesem Fall kann es ein großer Vorteil sein, über einen guten Reiseleiter zu verfügen. Der Reisende muss sich während seines Urlaubs nicht um lästige organisatorische Dinge, wie beispielsweise Buchungen kümmern, da dies die Reiseleitung übernimmt. Zur Verfügung gestellt wird der Reiseführer oder Reiseleiter vom Reiseveranstalter. Der Reiseleiter ist sozusagen das Bindeglied zwischen dem Reisenden, dem Reiseveranstalter und dem Reiseziel. Ein guter Reiseführer lässt sich an einigen Eigenschaften erkennen.
Zu den wichtigsten Aufgaben eines Reiseleiters gehört, dafür zu sorgen, dass der Ablauf der Reise vertragsgemäß durchgeführt wird. Dabei gibt er dem Urlauber auch praktische Tipps über die Örtlichkeiten des Reiseziels. Ein guter Reiseleiter lässt sich auch an seinem Bemühen erkennen, es dem Reisenden schon am Tag der Ankunft so angenehm wie möglich zu machen. Darüber hinaus steht er den Urlaubern mit Rat und Tat zur Seite und beantwortet ihnen wichtige Fragen rund um das Urlaubsziel. Zum Beispiel, wo man gut essen gehen kann, wohin man sich wenden muss, um einen Ausflug zu buchen oder wie man ein Bus- oder Bahnticket löst. Manche Reiseleiter übernehmen auch selbst die Organisation von Ausflügen zu örtlichen Sehenswürdigkeiten. Ein guter Reiseleiter kennt sich vor Ort gut aus und hilft auch bei möglichen Problemen mit der Unterkunft oder bei Reklamationen weiter, denn er ist die unmittelbare Verbindung zum Reiseveranstalter. Ein weiteres Kriterium für einen guten Reiseführer ist, dass er ein- oder zweimal in der Woche den Urlauber in seinem Hotel aufsucht, um sich darüber zu informieren, ob sich dieser dort wohlfühlt. Solche regelmäßigen Sprechstunden sollte man dazu nutzen, um eventuelle Probleme anzusprechen oder sich über zusätzliche Angebote zu informieren. Darüber hinaus kann man sich in dringenden Fällen auch außerhalb der üblichen Zeiten an den Reiseleiter wenden.
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