9. März 2011
Viele Urlaubsreisen werden teurer, weil die Ölpreise gestiegen sind. Dies gilt besonders für Flugreisen und Flusskreuzfahrten. Die Kreuzfahrten auf dem Meer sind von der Preissteigerung noch nicht betroffen.
Die Tui, Deutschlands größter Reiseveranstalter, verlangt für Kurzstrecken mit dem Flugzeug sechs Euro mehr, auf Mittelstrecken 13 Euro und bei Fernzielen 30 Euro. Diese Nachforderungen werden bei Thomas Cook und Neckermann auf Reisen aufgeschlagen, die ab dem 1. April starten. Bei der Lufthansa gilt der Preisaufschlag seit dem 25. Januar.
Hier muss der Passagier innerhalb Europas 26 Euro zusätzlich zahlen, auf Interkontinentalflügen zwischen 92 und 107 Euro. Air Berlin verlangt seit dem 20. Januar drei Euro für Kurz- und Mittelstrecke und fünf Euro für Langstrecken mehr.
Die veränderten Preise erklären sich wie folgt: Die aktuellen Katalogpreise beziehen sich auf Kalkulationen des vergangenen Julis. Mittlerweile hat sich der Treibstoff jedoch bis um 60 Prozent verteuert. Davon sind auch Anbieter von Flusskreuzfahrten betroffen. Wer Fahrten auf Donau, Rhône oder Rhein bucht, muss mit Aufschlägen zwischen vier und fünf Euro rechnen.
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