8. September 2010
Bei einer Fahrradreise lässt sich die Umgebung des Reiseziels ausführlich erkunden. Wichtig für eine gelungene Reise ist auch das richtige Gepäck.
Fahrradreisen eignen sich hervorragend zu einer genauen Erkundung der Reisezielumgebung. Aber auch Reisen durch mehrere Etappen sind sehr beliebt. Dabei muss jedoch an das richtige Gepäck gedacht werden.
Viele Reisende, die mit dem Fahrrad unterwegs sind, befördern ihr Gepäck mit dem Drahtesel. Da man auf diese Weise jedoch nur eine gewisse Menge transportieren kann, muss gut überlegt werden, was mitgenommen werden soll. Dabei gilt der Grundsatz: Soviel wie nötig und so wenig wie möglich. Maximal lassen sich an einem Fahrrad zwei Vordertaschen, zwei Hintertaschen und eine Lenkertasche anbringen. Darüber hinaus passen auf den hinteren Gepäckträger ein Transportsack und ein Zelt.
Zu den wichtigsten Gepäckstücken für eine Fahrradreise gehören natürlich die passende Bekleidung sowie ausreichend Lebensmittel. Für den Fall, dass man nicht in einer Unterkunft übernachten will, zählen auch ein Zelt, ein Schlafsack, Kochgeschirr sowie eine Isomatte zur Ausrüstung. Ebenfalls wichtige Gepäckstücke, die keinesfalls fehlen sollten, sind Kartenmaterial, Radwanderführer, Werkzeug, Fahrradersatzteile sowie ein Erste-Hilfe-Koffer, der Verbandsmaterial wie Wundauflagen und Mullbinden sowie Medikamente wie z.B. Schmerzmittel, Wundsalbe, Desinfektionsmittel, Gels gegen Insektenstiche und eine Pinzette enthält. Weitere Gepäckstücke sind zumeist Hygieneartikel wie Zahnbürste, Zahnpasta, Shampoo, Seife, Waschlappen und Handtücher sowie Reiseutensilien wie Sonnencreme, eine Sonnenbrille, eine Trinkflasche, ein Fernglas und ein batteriebetriebenes Radio.
Natürlich spielen bei der Erstellung des Gepäcks auch individuelle Vorlieben eine Rolle. So nehmen manche Urlauber gerne ihre Kameraausrüstung mit. Beim Packen des Fahrrads ist jedoch zu bedenken, dass das Gepäck nach Empfehlung der Deutschen Verkehrswacht nicht mehr als 30–40 Kilogramm Gewicht betragen sollte, denn je mehr Gepäck man mit sich führt, desto weniger Spaß macht das Radeln. Darüber hinaus stellt ein überladenes Fahrrad auch ein Sicherheitsrisiko dar, da es zu Problemen beim Lenken und Bremsen kommen kann. Beim Verteilen des Gepäcks sollte unbedingt auf Gleichmäßigkeit geachtet werden. Auch die Tragfähigkeit des Gepäckträgers ist zu überprüfen. Empfehlenswert ist es, den Schwerpunkt der Fuhre so niedrig wie möglich zu halten und in die Nähe des eigentlichen Fahrradschwerpunkts zu legen. Hat man übermäßig viel Gepäck dabei, ist es sinnvoll auf einen Fahrradanhänger zurückzugreifen, mit dem sich die Last besser transportieren lässt.
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