6. Juni 2011
Besonders bei Individual-Reisenden sind sie verpönt: Die Cluburlaube, bei denen man sich um nichts zu kümmern braucht. Zugegebenermaßen ist diese Art von Urlaub auch weder cool noch spannend. Was die Action und das Kennenlernen fremder Kulturen betrifft, können sie auch tatsächlich nicht mit Camping, Trekking oder Surftrips mithalten.
Schämen braucht man sich für den faulen Bändchen-Urlaub aber trotzdem nicht. Gerade mit Kindern bietet sich die All-Inclusive-Variante an. Kein Kochen, kein Abwasch, kein Gequängel – eben genau das, wonach genervte Eltern suchen. Während endlich einmal wieder Zeit für einander bleibt, kann man die lieben Kleinen bequem entweder zum Pool schicken oder sie in die Hände dauernd lächelnder Animateure geben.
Zwar ist es ziemlich egal, in welchem Land man sich befindet, da sich die Clubanlagen meist gleichen wie ein Ei dem anderen, allerdings stört das die Wenigsten, solange die Sonne scheint und für das leibliche Wohl rund um die Uhr gesorgt ist. Es gibt also überhaupt keinen Grund das Club-Paradies zu verlassen.
Wen es doch einmal jucken sollte, die Umgebung zu erkunden, der kann sich für organisierte, aber leider häufig überteuerte, Ausflüge anmelden. Zu bedenken ist dabei nur, dass die Busse meist überfüllt, die Kinder unzufrieden und somit der gesamte Ausflug eher stressig abläuft. Also doch lieber am Pool liegen bleiben und auf das Abend-Buffet warten.
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