Autoreisen - Vorbereitung, Planung und Tipps für lange Autofahrten

Hände eines Geschäftsmanns am Lenkrad beim Autofahren

Tipps für entspanntes Reisen mit dem Auto

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  • von Paradisi-Redaktion

Das Reisen per Auto bietet einige Vorzüge. Man kann sich gepäcktechnisch einiges erlauben und ist zudem flexibel, wenn es um die Mobilität am Reiseziel geht. Wichtig ist jedoch, dass man einige Dinge beachtet, seien es die regelmäßige Pausen oder das richtige Beladen des Fahrzeugs. Ebenso gilt es, typische Reisebeschwerden zu vermeiden, um eine entspannte Fahrt gewährleisten zu können. Lesen Sie über Planung einer Autoreise und holen Sie sich Tipps für lange Autofahrten.

Wenn es um die Reise in den Urlaub geht, stellen Autoreisen mit die beliebteste Variante dar. Sie bieten den Urlaubern einige Vorteile, zu denen besonders die Flexibilität gehört.

Diese fängt schon bei der Abfahrtszeit an, denn wann man losfährt, kann man frei entscheiden. Sicherlich sollte man ein paar Dinge berücksichtigen; so ist der Verkehr beispielsweise zu manchen Zeiten besonders dicht, jedoch macht diese Freiheit den Urlaubsstart schon deutlich entspannter.

Auch vor Ort muss man sich nicht an feste Zeiten halten, um sich beispielsweise mit Bus oder Bahn fortzubewegen. Freier ist man auch in Sachen Gepäck - hier kann man im Prinzip so viel mitnehmen, wie in den Wagen passt - und das ist, je nach Anzahl der Mitfahrer, eine ganze Menge.

Als Besonderheit ist in diesem Zusammenhang beispielsweise auch die Mitnahme von Fahrrädern zu nennen. Wer einen entsprechenden Führerschein hat, kann außerdem noch einen großen Hänger dranhängen. Zudem kann man Pausen machen, wann und so man möchte.

Wichtiges Gepäck

Autoreisen erfreuen sich als Reiseart großer Beliebtheit. Das Auto gewährleistet Mobilität und Komfort und lässt sich für mehrere Personen nutzen.

Bei einer Autoreise kann es jedoch auch zu unliebsamen Überraschungen kommen. Daher sollte man stets bestimmte Gepäckstücke mit dabei haben.

Ersatzrad

Besonders wichtig für eine Autoreise ist das Mitführen eines Ersatzrads, denn eine Reifenpanne ist schnell passiert. Zwar gibt es auch spezielle, leicht benutzbare Reparatursets, doch diese sind eher als Erste-Hilfe-Maßnahme gedacht und nur für geringfügige Löcher und Risse geeignet.

Außerdem garantieren sie keinen langfristigen Schutz, sodass man mit einem Ersatzrad auf der sicheren Seite ist. Hilfreich kann es auch sein, ein Reifendruckmessgerät mitzunehmen. Dieses warnt schon frühzeitig vor Druckverlust, der die häufigste Ursache für Reifenpannen ist.

Zweitschlüssel, Handy und Erste-Hilfe-Koffer

Ebenfalls mit ins Auto gehören der Zweitschlüssel für den Wagen, ein Handy, um im Notfall Hilfe zu alarmieren sowie der obligatorische Erste-Hilfe-Kasten, dessen Mitführung im Auto gesetzlich vorgeschrieben ist. Dieser enthält wichtiges Verbandsmaterial wie

damit im Bedarfsfall Erste Hilfe geleistet werden kann. Für kleine Notfälle während der Fahrt wird zudem empfohlen Arzneimittel gegen die Reisekrankheit, Kopfschmerzen oder Durchfall griffbereit in der Ablage aufzubewahren.

Proviant

Da eine Autoreise, zum Beispiel durch Staus, deutlich länger dauern kann als geplant, und es an Pausen für den Fahrer nicht fehlen darf, sollte auch an ausreichend Proviant gedacht werden. Empfehlenswert sind durstlöschende Getränke und leichte Kost wie Obst und Gemüse.

Die richtige Kleidung

Wer die Autoreise im Sommer unternimmt, ist gut beraten, für die richtige Kleidung zu sorgen, die bequem und luftig sein sollte, damit man nicht zu sehr ins Schwitzen gerät. Für Abkühlung sorgen spezielle Erfrischungstücher mit Aloe Vera, die in Apotheken erhältlich sind.

Der Auto-Check im Überblick

Um böse Überraschungen, wie zum Beispiel eine Panne oder Orientierungslosigkeit zu vermeiden, sollte der Wagen vor jeder längeren Reise einmal durchgecheckt werden; so kann man sichergehen, dass alles einwandfrei funktioniert und eingepackt ist, was den Urlaubsstart deutlich entspannter machen würde. Wichtige Punkte in diesem Zusammenhang:

  • die korrekte und sichere Beladung des Autos
  • die Routenplanung
  • die Aktualisierung des Navigationssystems
  • die Mitnahme des Zweitschlüssels
  • das Volltanken
  • die Überprüfung des Reifenzustands
  • die Überprüfung des Verschleißes der Bremsklötze
  • die Messung des Ölstands
  • die Kontrolle von Kühl- und Bremsflüssigkeit
  • das Nachfüllen von Scheibenwasser (im Winter samt Frostschutz)
  • das sichere Verstauen von Fahrzeugpapieren
  • im Winter: eventuell das Einpacken von Schneeketten

Wichtig: die richtige Verladung des Gepäcks

Damit es während der Autoreise nicht zu Problemen kommt, muss das Gepäck richtig verladen werden. So besteht zum Beispiel bei einem Kombi die Gefahr von Verletzungen durch falsch verstaute Koffer oder Gegenstände.

  • Daher sollten schwere Gepäckstücke wie Koffer und schwere Taschen stets unten und direkt an der Sitzlehne untergebracht werden.
  • Bei Vans oder Kombis darf das Gepäck nicht über der Oberkante der Rücksitzlehne verstaut werden.
  • Scharfkantige oder schwere Gegenstände gehören nicht in den Innenraum eines Autos.
  • Wer zusätzlich Gepäck auf einer Dachbox verstaut, sollte die Dachlast nicht überschreiten und auf die Sicherung des Gepäcks mit Spanngurten achten.

ADAC erinnert an die Grüne Versicherungskarte bei Autoreisen ins Ausland

Wer vorhat mit seinem Auto in den Urlaub zu fahren sollte seine Grüne Versicherungskarte in jedem Fall mitnehmen, das rät der ADAC. Sollte es beim Autofahren zu einem Unfall kommen, erleichtert man sich mit dieser Karte die Schadensbegrenzung.

Die Karte bekommt man bei seiner Haftpflichtversicherung ausgestellt und sie dient den ausländischen Behörden zur Feststellung ob eine Versicherung für das Auto vorliegt oder nicht. Im europäischen Ausland genügt meist das Amtskennzeichen, trotzdem verordnen einige Länder noch Bußgelder, wenn die Karte nicht vorliegt. Auf jeden Fall dabei haben sollte man die Versicherungskarte in Bosnien, Moldawien, Albanien, Serbien, Ukraine, Mazedonien, Montenegro und Russland. Bei Letzterem muss zusätzlich ein Vermerk "RUS" auf der Karte stehen. Am besten beraten ist man, wenn man die Grüne Versicherungskarte generell beim Urlaub mit dem Auto in der Tasche hat.

Mit plattem Reifen in den Urlaub

Bei einer Reifenpanne im Urlaub sollte ein vollwertiger Ersatzreifen sowie Zubehör vorhanden sein

Blauer Oldtimer mit Gummitboot auf Dach parkt am Palmenstrand
oldtimer parked on the sands of tropical beach © rgbspace - www.fotolia.de

Wer kennt das nicht? Schönes Wetter, heiße Temperaturen, also ab ins Auto und in den Urlaub. Doch dann das: Eine Reifenpanne!

Unwissenheit und fehlende vollwertige Ersatzreifen

Nicht viele wissen mit einer solchen Situation umzugehen und mit nur einem Ersatzrad ist auch nicht immer ausgeholfen.

Das Verwunderliche ist nur, dass trotz der vielen Reifenpannen immer weniger moderne Autos mit einem vollwertigen Ersatzreifen ausgestattet sind. Man findet zwar Reperatursets, die leicht zu benutzen sind, aber nichtsdestotrotz eignen sich diese nur als Erste-Hilfe-Maßnahme. Zudem gewähren sie keinen langzeitigen Schutz und helfen nur bei kleineren Rissen und Löchern.

Hinweise zur Vermeidung größerer Schäden

Mit einem Ersatzrad ist da eher ausgesorgt. Zwar gibt es auch hierfür die Geschwindigkeitsbeschränkung von 80 km/h und eine beschränkte Länge der Fahrtstrecke, aber auch extremere Schäden können umgangen werden. Der ADAC empfiehlt außerdem noch ein Reifendruckmessgerät, das frühzeitig vor Druckverlust, der als Hauptursache für Reifepannen gilt, warnt.

Eine etwas elegantere, aber auch teurere Lösung bieten besonders dicke Reifen, die auch unter dem Begriff "Run-Flat"-Reifen bekannt sind. Diese sind selbst bei Beschädigung noch über 100 Kilometer fahrtauglich.

Passend zum Thema

    Schneeketten kann man auch beim ADAC ausleihen

    In vielen Winterregionen ist das Mitführen von Schneeketten Pflicht, so beispielsweise in Österreich für bestimmte Straßen oder auch in der Schweiz und Italien.

    Auch in anderen europäischen Ländern muss man Schneeketten im Kofferraum haben. Der ADAC bietet, auch den Nichtmitgliedern, Schneeketten zum Verleih an, so dass man eventuell diese nicht kaufen muss. Aber die Mietgebühr beträgt pro Tag 3 Euro für Mitglieder und 5 Euro für andere.

    Aber dies gilt nur, wenn man die geliehenen Schneeketten auch nicht benutzt hat, so dass man sich doch überlegen sollte, die Ketten besser vorher zu kaufen, denn auch im nächsten Winter kann man sie dann noch nutzen. Ein Satz Ketten kann man beim ADAC schon ab 44,95 Euro kaufen.

    Was man vor Antritt der Urlaubsreise mit dem Auto beachten sollte

    Vor der Urlaubsreise mit dem Auto ist ein eingehender Check und bestimmte Unterlagen erforderlich

    Familie fährt im Auto in den Urlaub
    Familie im Auto verreist © Kzenon - www.fotolia.de

    Viele deutsche Autofahrer sind mit dem eigenen Wagen im Urlaub unterwegs und reisen ins Ausland. Aber vor Antritt der Reise sollte man auf jeden Fall sein Auto einem Check unterziehen.

    Überprüfung des Autoreifendrucks und anderer Faktoren

    So ist der richtige Reifendruck wichtig, besonders wenn man viel Gepäck mit nimmt. Ein zu niedriger Druck verursacht ein schlechtes Fahrverhalten und wirkt sich auch negativ auf den Bremsweg aus. Zudem steigt dann auch der Benzinverbrauch.

    Der nächste Blick gilt auf den Kühlwasserstand, Ölstand und auch die Scheibenwischanlage sollte aufgefüllt sein.

    Beim Tanken kann man bei Fahrten nach Österreich, Luxemburg, Polen, Ungarn sowie auch Spanien einiges sparen, wenn man dort tankt, so dass die Urlaubskasse entlastet wird.

    Wichtiges bei einer Panne oder einem Unfall

    Bei einem Urlaub im Ausland die grüne Versicherungskarte nicht vergessen und auch die Warnweste, die man bei einer Panne sofort anziehen muss, denn sonst kann es teuer werden, so muss man beispielsweise in Belgien außerhalb einer geschlossener Ortschaft bei einem Verstoß bis zu 1.375 Euro Bußgeld bezahlen.

    Für den Fall eines Unfalls werden von den Versicherungen und den einzelnen Automobilclubs vorgefertigte Blancoformulare für den Unfallbericht angeboten, so dass man dann auch nichts vergessen kann. Bei einem größeren Schaden besser die Polizei verständigen und bei Verletzungen benötigt man ein Attest des Arztes. In den meisten EU-Ländern gilt wie bei uns die Notrufnummer "112".

    Im Folgenden gehen wir noch mal detaillierter auf das Thema Gepäckverladung ein...

    Gepäck und Co. sicher verstauen - so packt man das Auto richtig

    Die erste Vorbereitung des Jahresurlaubes beginnt bereits mit der Reisebuchung. Das Verkehrsmittel ist ein gemietetes oder auch das eigene Auto. Zum einen, um am Urlaubsort unabhängig und flexibel zu sein, zum anderen aber auch, um die Reisekosten für eine mehrköpfige Familie zu begrenzen. Vor Reiseantritt muss das Reisegepäck so im Auto verstaut werden, dass nichts zuhause bleibt, und trotzdem alles seinen sicheren Platz hat.

    Während einer längeren Abwesenheit wird der Lebensmittelpunkt vom heimischen Wohnsitz hin zum Urlaubsort verlegt. Damit verbunden ist die Mitnahme von Gebrauchsgegenständen, auf die nach eigener Überzeugung nicht verzichtet werden kann, weil sie auch im Urlaub benötigt werden.

    Wenn für den Aufenthalt ein Ferienhaus oder eine Ferienwohnung gemietet wird, dann sollte anhand der Ausstattung und Einrichtung geprüft werden, was schon vorhanden ist. Doppelungen verursachen Mehrarbeit und kosten wertvollen Platz im Auto.

    Die Fahrt in den Urlaub sollte sicher und entspannend verlaufen. Damit das gelingen kann, sind für ein richtiges Verstauen des Gepäcks im Fahrzeug eine Grundsätze zu beachten. Sie gelten ganz unabhängig von Marke, Modell und Größe des Autos.

    Das sichere Verstauen des Gepäcks ist wichtig
    Das sichere Verstauen des Gepäcks ist wichtig

    Drei Bereiche: Fahrzeugdach, Kofferraum und Innenraum

    Zu trennen ist in die drei Bereiche Fahrzeugdach, Kofferraum sowie Innenraum. Das Fahrzeugdach eignet sich als Transportmöglichkeit für Fahrrad, E-Bike oder Mountainbike, aber auch für eine Transportbox.

    Die Belastung des Daches hat Einfluss auf den Schwerpunkt des Fahrzeuges, was sich auf das Fahrverhalten auswirkt. Das Gewicht von Box nebst Inhalt sollte siebzig bis achtzig Kilogramm nicht übersteigen.

    Kofferraum befüllen

    Schwergewichtiges Reisegepäck gehört ausnahmslos in den Kofferraum. Dessen Rauminhalt wird insgesamt besser mit Weichschalenkoffern und weichen, also knautschigen Reisetaschen ausgefüllt als mit harten Behältnissen wie Aluminiumkoffern.

    Verstauen heißt in diesem positiven Sinne, jede vorhandene Nische oder Ecke ausnutzen zu können. Bestens dazu geeignet sich Sporttaschen in unterschiedlichen Größen.

    Wertsachen sicher verstauen

    Sicher verstauen bedeutet eine absolute Sicherheit im Fahrzeuginnenraum für Fahrer und Mitfahrer. Hierher gehören auf jeden Fall

    • persönliche Wertgegenstände
    • Reise- und Gelddokumente
    • Fotoapparat
    • Videokamera
    • Laptop und
    • ein handliches Case mit persönlichem Bedarf.

    Beim Verlassen des Autos müssen diese Wertgegenstände allesamt mitgenommen, oder aber so deponiert werden können, dass sie von außen nicht sichtbar sind. Dazu eignet sich eine von der Größe her passende Transportbox mit Deckelverschluss - alternativ kann die Box mit einer Decke oder einem Tuch abgedeckt werden.

    Lose Gegenstände vermeiden

    Auch während der Fahrt in den Urlaub dürfen keine Gegenstände im Fahrgastraum lose herumliegen. Erste-Hilfe-Kasten, Warndreieck sowie Warnweste haben normalerweise einen anderen festen Platz im Auto.

    Jetzt ist der Platz unter dem Fahrersitz auch deswegen für den Erste-Hilfe-Kasten am besten geeignet, weil er dort griffbereit und kühl lagert. Das Warndreieck sowie die Warnweste sind unter dem Beifahrersitz gut aufgehoben.

    Wenn die eine oder andere Tasche doch ihren Platz im Fahrzeuginnern findet, dann sollte das im Fußraum oder auf den Hintersitzen der Fall sein. Auch hier gilt der Grundsatz, je weicher, desto besser. Der Rückspiegel muss für den Fahrer frei einsehbar bleiben.

    Sicherheitsgurte nutzen

    Sofern schwergewichtige Gepäckstücke wie Boxen, Reisetaschen oder dergleichen auf den Rücksitzen Platz finden, müssen sie mit den dort befindlichen Sicherheitsgurten gefestigt, also gesichert werden. Sie müssen vergleichbar gut, bestenfalls noch fester als ein Mitfahrer, verzurrt werden.

    Fahrradmitnahme in den Urlaub

    Auf was man bei der Verwendung eines Fahrradträgers achten muss

    Nahaufnahme Kette eines Fahrrads
    bike detail © Bartlomiej Nowak - www.fotolia.de

    Wer mit dem Auto in den Urlaub fährt und sein eigenes Fahrrad mitnehmen will, der sollte einiges beachten. Dabei gibt es zwei Möglichkeiten für den Transport, so zum einen die Dachträger und zweitens die Unterbringung am Heck auf einer Anhängerkupplung.

    Maximale Dachlast des Autos bedenken

    Vor einiger Zeit hatte der ADAC Fahrradträger getestet, wobei kein Träger als mangelhaft bezeichnet wurde, wir haben darüber am 14. Mai dieses Jahres berichtet. Aber es ist egal, welche Variante man auch wählt, so muss man auf jeden Fall mit einem anderen Fahrverhalten rechnen. Bevor man den Träger montiert, bitte auch die Betriebsanleitung vom Auto lesen, worin die maximale Dachlast angegeben ist.

    Auch der höhere Spritverbrauch und die maximale Fahrgeschwindigkeit sollten eingeplant werden

    Bei der Montage auf der Anhängerkupplung muss dies erlaubt sein und auch hier darf die Stützlast nicht überschritten werden. Zusätzlich verbraucht das Auto etwa zwanzig Prozent mehr Sprit, egal ob auf dem Dach oder hinten, so dass es vielleicht auch günstiger wäre, sich die Räder am Urlaubsort auszuleihen. Als maximale Geschwindigkeit sollte man 130 Km/h fahren, weil ansonsten der Luftwiderstand noch höher wird, wie auch der Spritverbrauch.

    Wer mit dem Auto in den Urlaub fährt, sollte das Gepäck richtig verstauen

    Hund mit Sportbrille lehnt während der Autofahrt aus dem Seitenfenster
    Happy © Natallia Vintsik - www.fotolia.de

    Viele Bundesbürger fahren lieber mit dem Auto in den Urlaub, weil sie einerseits dann im Urlaubsort flexibler sind und andererseits der Gepäcktransport einfacher ist. Doch dabei muss man einiges beachten, so ist auch der Reifendruck dem größeren Gewicht anzupassen, wie hoch dieser sein muss, das steht in der Betriebsanleitung.

    Beim Einladen der Gepäckstücke, sollten die großen und schweren immer unten liegen. Bei Kombis nicht über die Rückenlehnen das Gepäck stapeln, oder mit einem Gepäcknetz sichern, besser bei schweren Gepäckstücken ein Trenngitter montieren, weil bei einem plötzlichen Bremsmanöver sonst das Gepäck durch den Innenraum fliegen kann. Der Kofferraum sollte auch nicht mit Ach und Krach zugehen, sonst landet eventuell beim Öffnen alles auf der Straße. Nun wenn alles richtig in Ruhe verstaut wurde, dann kann es mit der Urlaubsfahrt losgehen.

    Höherer Spritverbrauch durch Dachgepäckträger

    Mit dem Fahrrad auf dem Autodach in den Urlaub: Darauf sollten Sie achten

    Grafik gelbes Schild mit Sonne und "Urlaub" darauf unter blauem Himmel
    auf in den Urlaub © DeVIce - www.fotolia.de

    Wer im kommenden Sommerurlaub nicht auf seine eigenen Fahrräder verzichten will und diese eventuell auf seinem Autodach auf dem Dachgepäckträger transportieren will, der sollte zwei Dinge beachten.

    Veränderter Luftwiderstand

    Zum ersten verändert sich dabei das Fahrverhalten des Autos bei einer höheren Geschwindigkeit durch den Luftwiderstand und dieser trägt zweitens auch zu einem höheren Spritverbrauch bei, wie auch die Zeitschrift "auto motor und sport" berichtet.

    So haben Experten errechnet, dass mit den Fahrrädern auf dem Dach und zusätzlich ist auch noch die Klimaanlage an, man einen etwa 37 Prozent höheren Spritverbrauch einkalkulieren muss. Dies liegt aber grundsätzlich nicht am Gewicht, sondern nur am Luftwiderstand, denn bei einer höheren Ladung, beispielsweise zwei Personen und 300 Kilogramm, bewirkt dies nur einen höheren Verbrauch von 5,2 Prozent als normal, die eingeschaltete Klimaanlage erhöht dies noch um zusätzliche 3,2 Prozent.

    Der Reifendruck

    Vor einer längeren Fahrt mit mehr Gewicht sollte man auch immer den Reifendruck kontrollieren und eventuell dementsprechend korrigieren. Die entsprechenden Angaben findet man in der Betriebsanleitung und auch meistens im Rahmen der Fahrertür, wo ein Aufkleber dies anzeigt.

    Autofahrer, die in die Alpen fahren, sollten die Schneeketten nicht vergessen

    In den Alpen hat mittlerweile der Winter Einzug gehalten, so mussten auch schon die ersten Alpenpässe voll gesperrt werden. Deshalb sollten Autofahrer, die in diese Richtung unterwegs sind, auch an die Schneeketten denken, denn auf einigen Straßen in Österreich sind sie sogar Pflicht.

    Bei den gesperrten Pässen handelt es sich, wie der Auto Club Europa (ACE) mitteilt in Österreich um den Sölkpass, in der Schweiz betrifft dies acht Übergänge, so den San-Bernadino-, Sankt-Gotthard- und Sustenpass sowie den Furka-, Grimsel-, Brünig-, Klausen- und Nufenenpass. Auch in Italien und Frankreich mussten schon die ersten Passstraßen gesperrt werden.

    Autofahrer nach Österreich sollten unbedingt an Winterreifen denken

    Winterreifenpflicht in Europa - in Deutschland wird über eine Einführung noch diskutiert

    Wer seinen Winterurlaub in Österreich verbringen will, aber auch vielleicht nur auf der Durchreise ist, der sollte unbedingt an die Winterausrüstung, das heißt vor allem Winterreifen, denken.

    In Österreich gilt nämlich in der Zeit vom 1. November bis zum 15. April Winterreifen-Pflicht und bei einem Verstoß sind Strafen bis zu 5.000 Euro möglich, aber 35 Euro sind auf jeden Fall fällig.

    Situation in anderen Ländern Europas

    Aber auch in Frankreich sind auf einigen Strecken Winterreifen vorgeschrieben, diese Strecken werden durch Schilder gekennzeichnet mit der Aufschrift "pneus neige". Wer dagegen verstößt zahlt 90 Euro und wenn Schneeketten nicht dabei sind 35 Euro.

    Aber auch in Italien und Tschechien ist eine Winterausrüstung Pflicht. In der Schweiz muss man zwar keine Winterreifen haben, aber wenigstens Schneeketten, sonst zahlt man dort 70 Euro.

    Nur in Deutschland wird noch diskutiert und wenn es dann soweit wäre, müsste man bei einem Verstoß mit 20 Euro rechnen, wenn man zum Verkehrshindernis wird aber das Doppelte. Im Bundesverkehrsministerium plant man aber, diese Bußgelder auf das Doppelte anzuheben, doch noch sind die Winterreifen keine Pflicht.

    So ist es auch ein Unterschied, ob man in Bayern in den Alpenregionen, den deutschen Mittelgebirgen oder nur auf dem "platten" Land unterwegs ist, wo zum Teil vielleicht nur an ein paar Tagen in dieser Zeit durch Schnee und Eis der Straßenverkehr behindert wird.

    Mit dem Auto in den Skiurlaub - Richtig packen will gelernt sein

    Bevor es in den Skiurlaub geht sollte das Auto und der Kofferrraum sorgfältig gepackt werden

    Skifahrer mit Helm und Skibrille carvt unter blauem Himmel eine Piste hinunter
    the skier © Ilja Masík - www.fotolia.de

    Die Skigebiete haben ihre Pisten bereits seit längerer Zeit geöffnet und wer einen Skiurlaub geplant hat, wird diesen in vielen Fällen mit dem Auto antreten. Damit man sicher am Reiseziel ankommt, ist das richtige Packen des Fahrzeugs von großer Bedeutung, schließlich muss beim Winterurlaub an einiges gedacht werden.

    Verbandsmaterialien und Skiutensilien gut platzieren

    Zunächst ist es wichtig darauf zu achten, dass man Verbandszeug, Warndreieck und Co. im Falle eines Unfalls schnell zur Hand hat und nicht erst den halben Kofferraum leer räumen muss, um da ranzukommen. Bei einer langen Autoreise in den Skiurlaub nutzen Urlauber häufig Dachboxen, um noch mehr Stauraum zu haben. Wie der TÜV Rheinland rät, sollten diese für sperrige Skier, Jacken, Skistöcke und Helme genutzt werden - allzu schwer darf das Gepäck auf dem Autodach nicht sein. Meistens ist ein Gewicht von bis zu 75 Kilogramm zugelassen.

    Gleichmäßiges Verteilen der Gepäckstücke

    Packt man den Kofferraum, sollten die schweren und großen Gegenstände wie Koffer auf den Boden gelegt werden, die leichteren darüber. Generell ist eine gleichmäßige Belastung das A und O. Ragt das Gepäck über die Kopfstützen hinaus, muss es mit Gurten befestigt werden, damit nichts verrutschen kann. Dinge, die man während der Fahrt immer mal wieder braucht, wie Nahrungsmittel oder Decken sollten wenn möglich im Fußraum verstaut werden.

    Auf der Hutablage haben Rucksäcke und Co. nichts verloren. Wenn man das Auto fertig gepackt hat, ist es ratsam, eine kleine Testfahrt anzutreten, um das veränderte Fahrverhalten kennen zu lernen. Natürlich sollte bei einer schweren Belastung der Reifendruck erhöht werden.

    Sicher unterwegs mit Dachboxen - TÜV empfiehlt sorgsames Packen und Kontrollen

    Dockboxen fürs Auto mit TÜV-Tipps sicher montieren

    Familie fährt im Auto in den Urlaub
    Familie im Auto verreist © Kzenon - www.fotolia.de

    Nicht nur in der Skisaison zählen Dachboxen auf Autos zum gewohnten Bild. Immer öfter werden sie auch das Jahr über genutzt, um die Ladekapazität des Fahrzeugs zu erweitern.

    Die passende Box wählen und montieren

    Der TÜV Rheinland weist jedoch darauf hin, dass dieses Verhalten den Verbrauch um bis zu 1,5 Liter auf 100 Kilometer erhöhen kann. Grund dafür ist der höhere Luftwiderstand.

    Die Experten empfehlen, nur solche Boxen zu kaufen, die ein GS-Zeichen tragen und somit geprüfte Sicherheit bieten. Empfohlen werden vom TÜV Modelle welche über eine Knopfsicherung und Zentralverriegelung verfügen.

    Beim Montieren müssen Autofahrer jedoch darauf achten, dass vorher die Kontaktpunkte zwischen Dach und Box gereinigt werden und somit die Halterung beim Fahren nicht verrutscht.

    Beim Packen gilt die Devise: Schwergewichte in den Kofferraum. In der Dachbox selbst sollten die Gegenstände wie etwa Skier, Skischuhe etc. gleichmäßig verteilt werden. Somit bleibt das Auto etwa in Kurven stabiler.

    Dabei ist auch auf die zulässige Dachlast zu achten, dem Gesamtgewicht aus Grundträger, Dachbox und der darin befindlichen Ladung. Um Beschädigungen bei einer Vollbremsung durch spitze Gegenstände zu vermeiden, sollte an der Spitze des Behälters entweder eine Decke oder ein Schlafsack verstaut werden.

    Ganz auf Nummer sicher geht, wer die Ladung in der Box zusätzlich mit Spanngurten sichert. Somit wird verhindert, dass Gegenstände bei einer Vollbremsung oder bei einer leichten Kollision aus der Box herausschießen.

    Auf der Fahrt selbst empfehlen die TÜV-Experten, beim Tanken und der Rast regelmäßig die Dachbox zu überprüfen.

    ADAC empfiehlt nur zehn Liter Benzin im Reservekanister mitzuführen

    Wer ins Ausland reisen möchte, muss sich über dort erlaubte Litermengen informieren

    Zapfhahn hängt in Tanköffnung eines blauen Autos
    tanken © Surrender - www.fotolia.de

    Viele Autofahrer, die sich mit ihrem Wagen auf eine längere Reise begeben, möchten zur eigenen Sicherheit immer einen Reservekanister Benzin dabeihaben. Doch Achtung! Nicht in jedem Land sind sie auch erlaubt.

    Erlaubte Mengen im Ausland

    So haben Bulgarien, Griechenland, Kroatien, Luxemburg, Rumänien und Ungarn ein grundsätzliches Verbot erlassen. In manchen Ländern wie Montenegro und Serbien ist lediglich eine Menge von fünf Litern erlaubt. Andere Staaten gestatten immerhin eine Reserve von 10 oder 20 Litern. In Liechtenstein, der Schweiz und der Türkei dürfen Autofahrer sogar 25 Liter Benzin in einem Kanister mitführen.

    Tipps vom ADAC

    Der ADAC weist darauf hin, dass es in jedem Fall nur eine Reservemenge sein sollte. Die betrage bei einem Pkw 20 Liter, bei einem Lkw 60 Liter.

    Aus Sicherheitsgründen rät der Automobilclub, nicht mehr als zehn Liter Kraftstoff als Reserve dabeizuhaben. Die Behälter müssen zudem der DIN-Norm 7274 oder 16904 entsprechen, also fest verschließbar und bruchsicher sein. Der Platz für den Reservekanister sollte im Kofferraum sein. Auf alle Fälle möglichst weit weg von den Fahrzeuginsassen. Auf Fähren gelten besondere Regelungen.

    Auf Schiffsfahrten nach Großbritannien, Irland, Island sowie Zypern sind Benzinkanister grundsätzlich verboten. Bei Überfahrten in die skandinavischen Länder Norwegen, Schweden, Dänemark und Finnland entscheidet die Reederei. Wer beabsichtigt, mit einer Autofähre in diese Staaten zu reisen, sollte unbedingt die zuständige Reederei kontaktieren.

    Aufpassen sollten Autofahrer auch, dass sie bei der Rückreise nach Deutschland nicht zu viel Sprit im Reservekanister mitführen. Ab einer Menge von 20 Litern muss Mineralölsteuer bezahlt werden.

    Auf das zulässige Gesamtgewicht achten

    Dem Zuladen, also dem Bepacken des Fahrzeuges, sind gewichtsmäßige Grenzen gesetzt. Das zulässige Zuladungsgewicht ist aus dem Kfz-Schein ersichtlich. Es beträgt durchschnittlich bis zu fünfhundert Kilogramm für alles, also Insassen inklusive Gepäck.

    Der Fahrer selbst ist mit einem angenommenen Eigengewicht von fünfundsiebzig Kilogramm bereits im Leergewicht des Fahrzeuges enthalten. Fünfhundert Kilogramm klingt zunächst wenig - es sind jedoch zehn Zentner an zusätzlichem Gesamtgewicht für Mitfahrer und Reisegepäck.

    Reifendruck erhöhen

    Ist das Auto für die Urlaubsreise gepackt, also bestückt, dann muss der Reifendruck erhöht werden. Auf den vier Reifen ruht jetzt eine erhöhte Last von zehn bis zwölf Zentnern, die transportiert werden muss.

    Der dafür notwendige Reifendruck ist im Kfz-Handbuch sowie meistens auch an der Innenseite der Tankdeckelklappe vermerkt. Ein richtiger Reifendruck sorgt für die insgesamt sichere Straßenlage des Autos. Aufgrund des erhöhten Gesamtgewichtes verlängert sich im Übrigen der Bremsweg des Fahrzeuges.

    Scheinwerfereinstellung anpassen

    Letztendlich muss auch die Scheinwerfereinstellung dem Reisegewicht des Fahrzeuges angepasst werden. Geschieht das nicht, werden entgegenkommende Fahrzeuge durch das Scheinwerferlicht geblendet. Außerdem verfehlt der Scheinwerferkegel seinen originären Sinn - er scheint zu hoch, anstelle punktgenau waagerecht zu leuchten.

    Genug Zeit zum Packen einplanen

    Für das gekonnte Packen und Verstauen des Reisegepäcks im Fahrzeug sollte ausreichend Zeit eingeplant werden. Den besten Überblick hat der Fahrer dann, wenn alles, was mitgenommen werden soll oder muss, seitlich vor das Auto platziert wird. So lässt sich buchstäblich auf einen Blick erkennen, was am besten wohin passt, und was im Endeffekt doch auf der Strecke, sprich zuhause bleiben muss.

    In den Urlaub bequem mit dem Autoreisezug starten

    Mögliche Reiseziele beim Autoreisezug und was man bezüglich des Fahrzeugs beachten muss

    Nahaufnahme Sicherheitsgurt im Auto, festgemacht, Sicherheit
    seat belt © Mark Richardson - www.fotolia.de

    Viele Urlauber möchten an ihrem Reiseziel mobil sein, wollen aber auch nicht so gern lange Strecken fahren, so dass auch das Fliegen für sie nicht in Frage kommt. Hierfür bieten sich die Autoreisezüge an, die beispielsweise in die Richtung Süden nach München, ins italienische Triest oder nach Frankreich in die Provence nach Avignon fahren.

    Nach Norden bietet sich Hamburga an, wer nach Schweden oder Norwegen will muss dann die Fähre nehmen. Der Vorteil vom Autoreisezug liegt darin, dass man vollkommen entspannt reisen kann, im Zug kann man sich bewegen, lesen oder auch schlafen. Oftmals ist man auch schneller am Ziel.

    Rechtzeitiges Informieren zu Zielen und Preisen ist zum Beispiel über des Internet möglich

    Es gibt natürlich auch Einschränkungen, so darf das Fahrzeug nicht länger als 5,30 Meter und 2,05 Meter breit, sowie 1,58 Meter hoch sein. Auch Motorräder kann man mit dem Autoreisezug transportieren lassen. Weitere Informationen, besonders über die Preise, die unter anderem von der Anzahl der Mitreisenden, Größe des PKW's und natürlich das Ziel abhängig sind, kann man sich über das Internet besorgen. Wer in den Ferien fahren will, sollte sich aber rechtzeitig dafür entscheiden, weil oft die Züge ausgebucht sind.

    Ist das Auto gecheckt und gepackt, sollte auf eine möglichst entspannte Reise geachtet werden...

    Tipps für entspanntes Reisen

    Endlich Ferien: am Ziel warten Strand, Meer und Sonne. Doch die lange Autofahrt trübt die Urlaubsstimmung, denn schon nach wenigen Kilometern zieht und kneift es im Rücken. Autotouren mit stundenlangem Sitzen bedeuten für die Wirbelsäule Schwerstarbeit.

    Zudem packen einen beim Gedanken an die Anreise das nackte Grauen, so sehr man sich auch auf die Reise freut. Kein Wunder, denn quengelige Kinder, stundenlanger Stau und sengende Hitze treiben einem schnell die Schweißperlen auf die Stirn.

    Der richtige Zeitpunkt

    Bereits vor Fahrtantritt ist eine gewisse Planung gefragt. Viele Reisende, gerade Familien, sind an die Schulferien als Urlaubszeit gebunden. Wer den Urlaub aber bereits am ersten Ferienwochenende anbricht, kann sich auf dem Weg gen Süden meist auf kilometerlange Staus einstellen.

    Eine Woche später sehen die Straßen schon deutlich freier aus. Auch ein Blick auf die Ferienkalender der anderen Bundesländer lohnt sich.

    In den frühen Morgen- und späten Abendstunden fährt es sich oft angenehmer, da die Straßen weniger überfüllt und die Temperaturen auch im Sommer erträglich sind. Allerdings sollten gerade jene, die über Nacht fahren, an regelmäßige kurze Pausen denken und auf ihren Körper hören, wenn er nach einem Nickerchen schreit.

    Bei Stau auf der Autobahn ruhig weiterfahren und nicht Abfahren

    Das sofortige Umfahren eines Staus bringt meist wenig Zeitersparnis

    Verkehr - Junge Frau sitzt gelassen am Steuer ihres Autos
    pretty girl in car © kristian sekulic - www.fotolia.de

    Wie Michael Schreckenberg, ein Stauforscher an der Universität in Duisburg-Essen, rät, sollte man bei einem Stau auf der Autobahn ruhig weiter dort bleiben, als eventuell über Umleitungsempfehlungen den Stau zu umfahren. Hierbei gibt es aber eine einzige Ausnahme, die Vollsperrung, denn dann heißt es, so schnell wie möglich runter von der Autobahn.

    Wie auch der ADAC feststellte, werden viele Autofahrer durch ihr Navigationssystem bei einer Staumeldung von der Autobahn über Nebenstrecken geleitet, die aber meistens auch überlastet sind, so dass man nichts an Zeit gewinnt. Aber meistens ist auch jede dritte Verkehrsmeldung falsch, weil sie nicht mehr aktuell ist.

    Die verschiedenen Typen unter den Autofahrern

    Deshalb auch der Rat der Experten "Ruhe bewahren". So gibt es bei den Autofahrern verschiedene Typen, wie der Wissenschaftler der Universität erklärt. Einmal die "Sensiblen", die sofort bei der ersten Meldung die Autobahn verlassen, dann die "Taktierer", die sich sagen, dass der Stau sich bestimmt schon aufgelöst hat, wenn man in diesem Bereich ankommt. Schließlich noch die Gruppe der "Konservativen", die die Meldung einfach überhören, beziehungsweise diejenigen, die immer diese Strecke fahren, wobei die letzten beiden Gruppen anscheinend am besten fahren.

    Da aber auch in den letzten Jahren der Güterfernverkehr enorm zugenommen hat, so sollte man dies bei seiner Planung für die Urlaubsfahrt berücksichtigen, so dürfen LKW's sonntags nicht unterwegs sein. Auch sollte man an den Tagen nach Ferienbeginn besser nicht starten, denn Stau ist immer Stress.

    Stau in den Urlaub

    Aktuelle Nachrichten von der Autobahn

    Autobahn bei Nacht von oben: fahrende Autos hinterlassen leuchtende Lichtstreifen
    Autobahn3 © patpatterson - www.fotolia.de

    Dieses Wochenende wird eine große Reisewelle auf den europäischen Autobahnen erwartet: in insgesamt acht deutschen Bundesländern sind jetzt Ferien. Noch dazu sind auch die Niederländer, Franzosen und Tschechen auf dem Weg in den Urlaub.

    Aktuelle Staus

    In Deutschland erwartet der ADAC für Freitag und Samstag für folgende Strecken Verkehrsbehinderungen:

    • Fernstraßen zur Nord- und Ostsee
    • A 1 Köln – Bremen – Lübeck – Puttgarden
    • A 2 Oberhausen – Dortmund – Hannover – Berlin
    • A 3 Oberhausen – Frankfurt – Nürnberg – Passau
    • A 4 Kirchheimer Dreieck – Erfurt – Dresden
    • A 5 Kassel – Frankfurt – Karlsruhe – Basel
    • A 6 Mannheim – Heilbronn – Nürnberg – Pilsen
    • A 7 Hamburg – Hannover – Würzburg – Füssen/Reutte
    • A 7 Hamburg – Flensburg
    • A 8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
    • A 9 Berlin – Nürnberg – München
    • A 10 Berliner Ring
    • A 11 Berliner Ring – Dreieck Uckermark
    • A 19 Dreieck Wittstock – Rostock
    • A 24 Berlin – Dreieck Wittstock
    • A 72 Chemnitz – Hof
    • A 93 Inntaldreieck – Kufstein
    • A 99 Umfahrung München

    Stau zum Familienfest - Weihnachten werden die Straßen wieder voll

    Bequemlichkeit und Unabhängigkeit sind die Gründe weshalb es an Weihnachten Staus gibt

    Rötliche und goldene Christbaumkugeln auf Tannenzweig
    weihnachtskugeln © FrankU - www.fotolia.de

    Die Deutschen fürchten Staus auf den Straßen zu Weihnachten nicht. So machen sich 36 Prozent der Deutschen auf den Weg um das Familienfest im Kreise ihrer Lieben zu feiern.

    Bei den 20- bis 29-jährigen möchten 63 Prozent zu diesem Anlass bei ihren Familien sein. Acht von zehn Deutschen, also 79 Prozent, bevorzugen für diese Reise das Auto, das ergibt eine GfK-Umfrage im Auftrag der Zurich Versicherung. Hingegen wollen nur Acht Prozent für die Anreise den Zug nutzen und vier Prozent steigen in den Bus um die Verwandten zu treffen.

    Gründe für die Autofahrt

    Unabhängigkeit (78 Prozent) und Bequemlichkeit (64 Prozent) seien die ausschlaggebenden Faktoren dafür, dass sich die Befragten trotz möglicher Staus mit dem Auto auf die Reise machen. Hierbei wollen 43 Prozent verkehrsberuhigte Tageszeiten zu ihrem Vorteil nutzen. Es gibt auch diejenigen, die bewusst einen längeren Weg fahren (21 Prozent), um Staus zu entgehen und 15 Prozent stören sich an Staus überhaupt nicht. So hat sich auch jeder Fünfte vorgenommen, sich zu Weihnachten nicht aus der Ruhe bringen zu lassen.

    Die Pausen sinnvoll nutzen

    Die Pausen sollten möglichst auch genutzt werden, um

    • einige Schritte zu gehen
    • sich ausgiebig zu strecken und
    • einen kleinen Snack einzunehmen.

    Obst und Salat füllen den Vitamintank wieder auf. Wasser sollte auch auf der Fahrt immer in Reichweite sein.

    Mit Zeitpuffer reisen

    Und nicht ärgern, wenn es trotz allem nicht ganz nach Zeitplan läuft. Ein Stau kann sich leicht über mehrere Stunden ziehen.

    Besser ist es, einen angemessenen Zeitpuffer einzuplanen. Wenn die Fahrt in den Süden sehr lang ist, planen Sie ruhig eine Übernachtung ein. Die Hotels auf der Strecke sind in der Regel sauber, günstig und völlig ausreichend für eine Nacht, um die Kräfte wieder aufzutanken.

    Bequeme Kleidung

    Bequeme und lockere Kleidung ist ein Muss. Für warme Tage sollte diese entsprechend luftig sein, aber auch ein Sweatshirt oder eine Kapuzenjacke sollte dabei sein.

    Wenn es richtig heiß wird, sind Erfrischungstücher eine fabelhafte Sache. Es gibt sowohl welche zum Wegwerfen als auch wiederverwendbare.

    Sonnenschutz und Medikamente nicht vergessen

    Neben Getränken sollten auch Sonnenschutzmittel, Schmerzmittel und Medikamente gegen Reisekrankheit griffbereit sein.

    Den Nachwuchs beschäftigen

    Spätestens nach wenigen Stunden werden die ersten Beschwerden aus der hinteren Reihe kommen. Für Kinder kann eine lange Autofahrt ziemlich langweilig werden.

    Man sollte sich schon im Voraus Gedanken darüber machen, wie man die Kleinen sinnvoll beschäftigen könnte. Tipps zu diesem Thema haben wir hier für Sie zusammengestellt.

    Rückenschmerzen vermeiden

    Fast 40 Prozent der Deutschen bevorzugen die Reisevariante im eigenen Auto, wenn es Richtung Urlaubsziel geht. Doch das Sitzen bekommt dem Rücken schlecht, der Schmerz im Kreuz lässt nicht lange auf sich warten.

    Auf Langstrecken muss der Fahrer sich stark konzentrieren und ist in seiner Bewegung extrem eingeschränkt. Durch die ständige Anspannung verkrampfen die Muskeln, die Folgen sind Schmerzen in der Nackenpartie oder in der Lendenwirbelsäule. Die Vibrationen im Fahrzeug führen darüber hinaus zu Wirbelsäulen-Stauchungen - bei anstrengenden Autotouren schrumpfen Fahrer sogar um bis zu drei Zentimeter.

    Besonders Autobahnfahrten erhöhen das Risiko für Rückenschmerzen, denn durch die monotone und konzentrierte Fahrweise entsteht noch mehr Anspannung. Auch das Fahren ohne genügend Pausen löst Rückenbeschwerden aus, denn die Muskulatur hat keine Zeit, sich zu entspannen.

    Zu den Hauptursachen für Rückenschmerzen beim Autofahren zählen qualitativ minderwertige Sitze sowie verspannte Muskeln. Zu einer übermäßigen Beanspruchung der Muskulatur kommt es nach spätestens vier Stunden durchgängiger Autofahrt. Erfordert die Verkehrslage besonders hohe Konzentraiton, steigen zudem Muskeltonus sowie innere Anspannung, was die Muskeln verkrampfen lässt. Zu den besonders gefährdeten Muskelpartien zählen

    • die Arm- und Beinmuskulatur
    • die Stützmuskeln der Lendenwirbelsäule sowie
    • der Schulter-Nacken-Gürtel.
    Effektive Entspannungsübungen beugen vor

    Langes Sitzen in der immer gleichen Position kann schmerzhafte Rückenattacken auslösen. Durch die gestörte Ergonomie beim Autofahren wird der Körper in Mitleidenschaft gezogen - Beine, Arme, Rumpf, Nacken und Kopf sind extremen Belastungen ausgesetzt. Effektive Entspannungsübungen beugen vor und verhindern qualvolle Kreuzschmerzen.

    • Im Stau ist Zeit, um zwischendurch ins Hohlkreuz zu gehen und die Gesäßmuskulatur anzuspannen.
    • Brust- und Schultermuskulatur lockern sich, wenn Autofahrer im Wechsel das Lenkrad "herunterdrücken und wieder heranziehen".
    • Ganz wichtig ist die Sitzhaltung. Fahrer sollten immer wieder die Position wechseln, um einseitige Belastungen zu vermeiden.
    • Besonders effektiv sind Stretching- und Lockerungsübungen in den Pausen, die spätestens nach zwei bis drei Stunden erfolgen sollten. Gymnastische Übungen mit Strecken und Dehnen mobilisieren den ganzen Körper. Dadurch kommt der Kreislauf in Schwung und die Beindurchblutung auf Trab.
    • Während der Fahrt lassen sich die Nackenmuskeln durch Hochziehen der Schultern dehnen, auch Hineinpressen in den Sitz wirkt gegen einen steifen Nacken.

    Auch wenn Zuschauer das Tun belächeln, sollten Reisende sich nicht abhalten lassen, denn ein schmerzfreier Rücken erleichtert die Autotour erheblich. Allerdings sollten Fitness-Moves im Auto immer mit großer Vorsicht ausgeübt werden, denn die Verkehrssicherheit geht vor.

    Ergonomisch gesunde Autositze für jede Körpergröße

    Autofahrer, die über lange Strecken im Fahrzeug sitzen, kennen das Gefühl, wenn der Rücken schmerzt und die Bewegungen beim Aussteigen dem eines Roboters ähneln. Vor allem minderwertige Autositze fördern Kreuz- und Schulterschmerzen.

    Ergonomisch gesunde Sitze sind an jede Körpergröße anpassbar und lassen sich vielseitig in verschiedene Richtungen verstellen. Kräftige Männer sollen sich in einem Autositz genauso gut fühlen, wie zierliche Frauen.

    Inzwischen haben alle großen Autohersteller reagiert und produzieren echte Hightech-Sitzmöbel mit komplexen Features - Sitzgelegenheiten für Autos sind heute so bequem wie der heimische Fernsehsessel.

    Ein hochwertiger Sitz schützt vor Rückenschmerzen und bietet zudem mehr Sicherheit. Perfekt aufeinander abgestimmte Rückenlehnen und Kopfstützen reduzieren die Verletzungsgefahr bei einem Aufprall und verhindern beispielsweise ein Schleudertrauma.

    Wichtiges Kriterium für einen rückenfreundlichen Autositz ist eine Sitzfläche mit ausreichender Länge, damit die Beine gestützt sind. Die Polsterung sollte nicht zu weich ausfallen.

    Von Bedeutung ist zudem, dass die Lehne bis Schulterhöhe reicht und in ihrer Form der Wirbelsäule gleicht. Es sollten seitliche Führungen vorhanden sein, um den Körper zu stützen.

    Zudem kommt es auf die richtigen Sitzeinstellungen an:

    • der Abstand zu den Pedalen: die Beine sollten leicht angewinkelt sein
    • die Neigung der Lehne: der Winkel zwischen Lehne und Sitzfläche sollte 110 Grad betragen; die Arme sollten beim Erreichen des Lenkrads leicht angewinkelt sein; beim Drehen des Lenkrads sollten die Schultern Lehnenkontakt behalten
    • die Sitzhöhe: möglichst hoch
    • die Sitzneigung: die Oberschenkel sollten locker aufliegen
    • die Sitzfläche: die Vorderkante der Fläche endet zwei bis drei Finger breit vor der Kniekehle
    • die Seitenführungen: so nah wie möglich an den Körper führen; ein beengtes Gefühl sollte jedoch nicht bestehen
    • die Kopfstütze: deren Oberkante befindet sich etwa in der gleichen Höhe wie die des Kopfes; es sollte ein Abstand von zwei bis drei Zentimeter zum Hinterkopf bestehen

    Genügend trinken und Frischluft tanken

    Das Rauchen während der Fahrt sollten sich Urlaubsreisende verkneifen, stattdessen empfiehlt sich eine ausreichende Sauerstoffzufuhr. Wer zwischendurch das Fenster öffnet, tankt Frischluft und steigert die Konzentration.

    Wichtig außerdem: Immer eine Trinkflasche im Fahrzeug deponieren, denn ein Schluck Wasser oder Saft zwischendurch beschert neue Energien und schützt vor allem bei hohen Temperaturen im Sommer vor Flüssigkeitsverlust und Überhitzung.

    Kurze Spaziergänge während der Fahrpausen machen munter und wirken Ermüdungserscheinungen entgegen. Ein freies Plätzchen auf einer Bank eignet sich ausgezeichnet, um die Wirbelsäule zu mobilisieren. Einfach etwa 15 Mal den Oberkörper mit rundem Rücken auf die Knie bringen und wieder aufrichten.

    Mit diesen Tipps kann einem die Hitze im Auto nichts anhaben

    Bei Autoreisen im Sommer sollten einige Hinweise zur Vermeidung von Autoschäden beachtet werden

    Familie fährt im Auto in den Urlaub
    Familie im Auto verreist © Kzenon - www.fotolia.de

    Morgen fangen in Nordrhein-Westfalen die Sommerferien an, für viele Familien geht es dann mit dem Auto in den Urlaub. Nicht selten kommt es vor, dass man bei längeren Autoreisen im Stau steht, was bei dieser Hitze natürlich alles andere als angenehm ist. Doch wenn man auf gewisse Dinge achtet, kann man auch mit einem kühlen Kopf am Ziel ankommen.

    Mineralwasser und Klimaanlage gegen hohe Temperaturen

    Wenn man seinen Wagen vor der Fahrt im Schatten geparkt hat, kann die Reise schon viel entspannter losgehen. Wer eine Klimaanlage besitzt, sollte diese auch nutzen, jedoch nicht auf ganz kalt stellen, denn sonst kann es beim Aussteigen zu Kreislaufbeschwerden kommen. Ansonsten: Fenster aufmachen. Wichtig während der Fahrt: viel trinken, am besten Mineralwasser.

    Hinweise beim Tanken

    Beim Tanken ist darauf zu achten, den Tank nicht randvoll zu füllen, da sich der Sprit durch die Hitze ausdehnt, was zu Lackschäden führen kann. Und der letzte Tipp: steht man während einer Pause in der prallen Sonne, ist es ratsam, die Amaturen abzudecken, damit diese nicht beschädigt werden.

    Auch auf langen Autofahrten fit bleiben durch regelmäßige Pausen und Bewegung

    Silbernes Auto fährt auf Landstraße
    Aussendienst © Michael S. Schwarzer - www.fotolia.de

    Eine Urlaubsreise hat für die meisten Menschen vor allem einen Zweck: Erholung und Entspannung. Doch bis es so weit ist, heißt es für viele erst einmal: ab ins Auto, und zwar je nach Reiseziel für viele Stunden. Nicht selten kommt man dann bereits sehr erschöpft am Urlaubsziel an und kann den ersten Tag gar nicht richtig genießen. Doch mit folgenden Tipps kann man auch auf einer langen Autoreise fit bleiben.

    Bereits die Wahl der Route kann sich auf den Körper auswirken – wem es nicht auf ein oder zwei Stunden mehr ankommt, der kann eine etwas längere Route auswählen, die dann jedoch von der Landschaft her deutlich interessanter ist und sowohl dem Auge als auch dem restlichen Körper bei einem Spaziergang oder Picknick Erholung bietet.

    Generell sind regelmäßige Pausen während der Fahrt sehr wichtig. Besonders der Autofahrer braucht immer wieder Augenblicke, in denen er sich nicht auf die Straße und den Verkehr konzentrieren muss. Zudem kann die Pause genutzt werden, um sich ordentlich zu strecken und zu dehnen. Auch etwas Bewegung tut gut und sorgt für neue Energie für die nächsten paar Stunden.

    Autofahrer sollten sich auch gegen die Sonne schützen

    Die meisten Menschen sind der Ansicht, dass sie beim Autofahren keinen Sonnenschutz bräuchten. Die Ärzte vom Berufsverband Deutscher Internisten sehen dies jedoch anders. Normales Fensterglas schirme zwar die UVB-Strahlen ab, biete jedoch keinen wirksamen Schutz gegen die langwellige UVA-Strahlung. Daher raten die Mediziner gerade bei längeren Autofahrten auf den geeigneten Sonnenschutz zu achten.

    Autofahrer sollten sich auf jeden Fall mit einem Lichtschutzfaktor 15 gegen die Strahlung schützen. Besondere Beachtung gilt hierbei den Armen und dem Nackenbereich. Cabriofahrer sollten zusätzlich eine Kopfbedeckung tragen und Oberbekleidung mit langen Ärmeln.

    Hilfreiche Fitnessübungen für eine entspannte Autoreise

    Oft verbringt man viele Stunden im Auto, um beispielsweise zu seinem Urlaubsort zu reisen. Fitnessübungen bleiben dabei oft auf der Strecke, dafür stellen sich Rücken-, Bein- sowie Nackenschmerzen ein. Doch es gibt verschiedene Übungen, die im, am und mit dem Fahrzeug durchgeführt werden können und so beispielsweise dabei helfen, einen Stau mit einer nützlichen Beschäftigung zu überbrücken.

    Armtraining mit dem Lenkrad

    Eine der gängigen Fitnessübungen im Auto ist das Armtraining mit dem Lenkrad. Dabei setzt man sich gerade auf den Fahrersitz und streckt die Arme aus, die dabei durch das Lenkrad reichen. Nun drückt man mit den Innenflächen der Hand nach außen gegen das Lenkrad und belastet auf diese Weise die Armmuskeln.

    Wer auch seine Rückenmuskeln fördern und die Wirbel entlasten möchte, kann die Übung zudem erweitern: Der Sitz wird so weit wie möglich nach hinten geschoben, nun beugt man den Kopf möglichst weit nach vorne und nach unten. Dabei kommt es zu einer intensiven Belastung der Muskulatur, deshalb sollte man anfangs mit dieser Übung nicht übertreiben.

    Am Auto entspannen

    Das Problem, mit dem man während einer langen Fahrt am häufigsten zu kämpfen ist, ist die Verspannung des eigenen Körpers. Mit ein paar leichten und nicht anstrengenden Übungen kann man dieser Schwierigkeit gezielt entgegenwirken: Man stellt sich beispielsweise neben das Auto und lässt die Arme baumeln.

    Nun versucht man die Schultern parallel kreisen zu lassen. Ergänzt werden kann dieses Übung dadurch, dass man die Hände in die Hüfte stellt und die Füße parallel etwa schulterbreit auseinanderstehen.

    Nun beginnt man damit, die Hüfte kreisen zu lassen. Sehr bald sollte eine deutliche Entspannung der Lenden und der Rückenwirbel zu spüren sein.

    Entspannungsübungen mit dem Auto

    Das Fahrzeug kann auch in die Übungen eingebunden werden: Wer Probleme im Fußbereich und dem Unterbein hat, der kann sich auf die Zehenspitzen stellen, dabei das Dach oder eine Tür greifen, den eigenen Stand auf diese Weise stabilisieren und die eigenen Füße auf diese Weise langsam bis auf die Fersen abrollen.

    Das Fahrzeug bietet sich aber auch als optimale Trainingshilfe an, um die Wirbelsäule sowie den eigenen Rücken möglichst optimal zu entlasten. Man stellt sich im rechten Winkel neben das Auto, steht schulterbreit, greift mit der einen Hand die Tür des Fahrzeug und stellt die andere in die Hüfte.

    Nun versucht man, den eigenen Oberkörper so weit wie möglich vom Auto wegzudrehen. An diese Übung sollte man eine Einheit für die Schulter- und Nackenmuskulatur anschließen: Dafür legt man die Hände auf die Motorhaube und drückt den eigenen Brustkorb im Wechsel nach vorne und nach hinten. Durch den Wechsel von "Hohlkreuz" und "Katzenbuckel" werden diese Körperregionen optimal angesprochen.

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    Quellenangaben

    • Bildnachweis: Quck Turn / Driving a Car / Steering Wheel © Thomas Bedenk - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: Travel - family ready for the travel for vacation © Gorilla - www.fotolia.de

    Autor:

    Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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