Thailand - Lage, Sehenswürdigkeiten und Spezialitäten

Kleines Boot und großer Felsen an einem Strand in Thailand

Sehenswertes im Reiseziel Thailand

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  • von Paradisi-Redaktion

Weiße Sandstrände, türkisfarbenes Wasser, optimale Tauchbedingungen und besondere Naturschönheiten: Thailand stellt ein abwechslungsreiches und spannendes Reiseziel dar. Neben den Naturschätzen bieten auch zahlreiche Städte besondere Sehenswürdigkkeiten, beispielsweise berühmte Tempelbauten, dar. Auch die thailändische Küche sollte bei den Empfehlungen genannt werden. Lernen Sie das Reiseziel Thailand kennen.

Thailand - Geographie

Der Staat Thailand liegt in Südostasien. Angrenzende Länder sind Malaysia, Kambodscha, Laos und Myanmar. Zudem grenzt Thailand an den Golf von Thailand (Teil des Pazifiks) sowie an das Andamanische Meer (Teil des Indischen Ozeans).

Hauptstadt - und größte Stadt - ist Bangkok. Zu den weiteren größeren Städten zählen

  • Chiang Mai
  • Nonthaburi
  • Samut Prakan
  • Nakhon Ratchasima
  • Khon Kaen sowie
  • Chonburi.

Im Norden des Landes findet man Gebirge vor; hier liegt auch der höchste Berg, der 2.565 Meter hohe Doi Inthanon. In der nordöstlichen Khorat-Hochebene findet sich eine Landschaft, die während des Sommers sehr trocken ist und während der Regenzeit überschwemmt wird.

Das Land in Zentral-Thailand ist dank des Chao-Phraya-Flusses fruchtbar. Im Osten wird viel Landwirtschaft betrieben. Die malaiische Halbinsel ist Heimat der südlichen Region. Man findet sowohl Gebirge als auch Regenwald und Strand.

Insgesamt gibt es in Thailand 76 Provinzen, die auf sechs Regionen aufgeteilt sind. Die Namen von Provinz und Hauptstadt sind in der Regel gleich. Die Regionen sind:

  • Nordthailand: hier liegen z.B. Chiang Rai und Chiang Mai
  • Nordost-Thailand (Isan): hier liegen z.B. Nakhon Ratchasima und Khon Kaen
  • Zentralthailand: hier liegen z.B. Bangkok und Phra Nakhon Si Ayutthaya
  • Ostthailand: hier liegen z.B. Trat und Chon Buri
  • Westthailand: hier liegt z.B. Phetchaburi
  • Südthailand: hier liegen z.B. Krabi und Phuket
Geographische Lage Thailands in Südostasien
Geographische Lage Thailands in Südostasien

Klima und Artenvielfalt

In Thailand herrscht tropisch-monsunales Klima. Während die kälteste Region im Norden eine durchschnittliche Jahretempratur von 19 Grad Celsius aufweist, beträgt der Wert im Süden im Durchschnitt 28 Grad Celsius.

Aufgrund des starken Bevölkerungswachstums sowie des Straßenbaus ist die Waldbeckung in Thailand deutlich geschrumpft; aktuell sind 18 bis 26 Prozent bewaldet, während es im Jahr 1960 noch 75 bis 80 Prozent waren.

Im Westen und Süden findet man tropische Regenwälder, die beispielsweise für Pharmaunternehmen von großer Bedeutung sind. Zu den Bäumen der sonstigen Waldlandschaften gehören Kiefern, Kastanien und Eichen. Am wichtigsten ist jedoch der Teakbaum, der in Plantagen angebaut und dann exportiert wird.

Die Tierwelt besteht - je nach Region - aus

  • Tigern
  • Asiatischen Elefanten
  • Wildrindern
  • Leoparden
  • Wildschweinen
  • Wasserbüffeln
  • Affen
  • Schlangen
  • Eidechsen sowie
  • Tag- und Nachtfaltern.

Besonders groß ist auch die Anzahl diverser Vogelarten; zu nennen wären in diesem Zusammenhang

  • wilde Pfauen
  • Papageien
  • Fasane
  • Nektarvögel
  • Nashornvögel und
  • Beos.
Geographische Lage Thailands auf der Weltkarte
Geographische Lage Thailands auf der Weltkarte

Geister gehören in Thailand zum Alltag dazu

Während böse Mächte vertrieben werden, wird dafür gesorgt, dass sich gute Wesen wohlfühlen

Milchige Glasscheibe, dahinter Schatten eines Mannes, Hände auf Scheibe
Man behind the glass © Jakub Krechowicz - www.fotolia.de

Für Thailänder gehören Geister zum alltäglichen Leben dazu. Es gibt gute und böse, die man durch

ehrt oder sich gegebenenfalls auch davor schützt. Sie leben in jedem Haus, in Gewässern, auf Bäumen oder in Höhlen.

Gute Geister sollen sich wohlfühlen

Damit sich der gute Geist im Haus auch wohlfühlt, wird ihm eine spezielle Ecke zugeordnet. Steht ein Umzug bevor, so wird auch der des Geistes vorbereitet und Wert darauf gelegt, dass der Geist das neue Heim auch akzeptiert. Dabei spielen

  • ein Opfertisch,
  • zahlreiche Gebete und
  • verschiedenste Düfte

eine große Rolle. Würde man umziehen, ohne den Hausgeist darauf vorzubereiten, könnte dieser der Familie großes Unglück bereiten - ein Aberglaube, an den sich die meisten Thais nach strengsten Vorgaben halten.

Böse Mächte vertreiben

Neben den gutmütigen Geistern gibt es allerdings auch solche von der bösen Sorte: diese, die auftauchen, sobald ein Mensch gestorben ist. Am gefährlichsten gelten dabei die, die sich der Seele verstorbener schwangerer Frauen bemächtigen. Wird man von so einem Geist geplagt, muss ein Mönch hinzugezogen werden, der in einem Ritual - dem so genannten Palang Chit - das böse Wesen vertreiben soll.

Lohnenswerte Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele

Thailand glänzt mit einigen sehenswerten Zielen

Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt Bangkok

Bangkok ist mit über 7 Millionen Einwohnern eine der größten Städte Südostasiens. Die Hauptstadt Thailands ist zugleich das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum des Landes. Die moderne und pulsierende Millionenstadt hat ihr traditionelles Gesicht vor allem in Form zahlreicher buddhistischer Tempel und Schreine bewahrt.

Buddhistische Tempelanlagen

Im Stadtgebiet Bangkoks gibt es mehr als 400 buddhistische Tempelanlagen, so genannte Wats. Die beiden größten und zugleich ältesten Tempel Wat Phra Kaeo und Wat Mahathat bilden das historische Zentrum Bangkoks auf der Insel Ko Rattanakosin. Die Tempelanlage War Phra Kaeo erstreckt sich am Ufer des Flusses Chao Phraya und besteht aus mehr als 100 Gebäuden.

Das gesamte Gelände ist mit zwei Kilometer langen Zinnenmauer umgeben. Namensgeber und wichtigste Kostbarkeit des Tempels ist der Smaragd-Buddha, die bedeutendste Buddhastatue Thailands.

Sehenswert sind außerdem die beiden Thronhallen, der Chakri-Palast und das Museum für königliche Insignien und Münzen. Vor dem Palast befindet sich ein großer Paradeplatz, um den sich mehrere Theater und Universitäten gruppieren.

Im Süden des Grand Palace befindet sich die Tempelanlage Wat Pho. Dort wird die berühmte, blattgoldüberzogene Statue des liegenden Buddha verehrt. Sie ist 15 Meter hoch und 46 Meter lang.

Paläste und Schreine

Als Stadtheiligtum Bangkoks gilt der Schrein Lak Mueang im Südosten des Sanam Luang Feldes. Zu sehen ist hier der angebliche Grundstein Bangkoks, der einst von König Rama I. gelegt wurde. Angeblich soll dieser Stein Wünsche erfüllen.

Hinter dem Parlamentsgebäude befindet sich der Wimanmekpalast. Es handelt sich um ein wunderschönes Teakholzgebäude, das mit Blattgold überzogen wurde. Auf drei Stockwerken sind in 81 Zimmern Einrichtungsgegenstände der königlichen Familie aus dem 19. Jahrhundert zu sehen.

Parks

Früher wurde Bangkok von einem Kanalsystem durchzogen, das den Hauptverkehrsweg bildete. Viele der Kanäle wurden für den Straßenbau zugeschüttet. Dafür gibt es in Bangkok aber einige schöne Parkanlagen.

Im Zentrum der Stadt befindet sich der Lumphinipark. In seiner Mitte befindet sich ein See, auf den man mit Tret- und Ruderbooten befahren kann. Besuchen sollte man außerdem den 80 Hektar großen botanischen Garten an der Sukhumvitroad.

Ein attraktives Erholungsgebiet ist ebenso der Dusit-Zoo. Hier gibt es nicht nur jede Menge Wildtierarten aus Afrika und Asien zu sehen, sondern es gibt auch ein großes Erholungsareal mit Cafés, parkähnlichen Anlagen und einem See.

Flagge von Thailand
Flagge von Thailand
Die Wassereinkaufsstraßen von Bangkok

Thailands Hauptstadt Bangkok ist eine moderne Metropole mit über 7 Millionen Einwohnern. Sie ist nicht nur das wirtschaftliche, politische und kulturelle Zentrum des Landes, sondern bietet den Besuchern viele eindrucksvolle Sehenswürdigkeiten.

Dazu gehörten vor allem die zahlreichen Paläste und buddhistischen Tempelanlagen. Eine ganz besondere Attraktion, die es erlaubt, Sightseeing und Shopping zu verbinden, sind die Wassereinkaufsstraßen Bangkoks.

Das Kanalsystem Bangkoks

Bangkok wurde an der Stelle erbaut, wo die Malaiische auf die Indochinesische Halbinsel trifft. Der Landstreifen wird zudem vom Chao Phraya Fluss durchschnitten, der abschnittweise bis zu 400 Meter breit ist. In Bangkok mündet der Chao Phraya in den Golf von Thailand.

Die maritime Lage an Meer und Fluss hat dazu geführt, dass man in Bangkok ein umfangreiches Kanalsystem angelegt hat, auf denen sich die Einwohner auf kleinen traditionellen Motorbooten fortbewegen. Viele Häuser in Pfahlbauweise liegen direkt am Wasser und verfügen über eigene Anlegestellen.

Wassereinkaufsstraßen in Bangkok

Wie auch in vielen anderen asiatischen Städten, die an einer Flussmündung liegen, haben sich auch in Bangkok Wassereinkaufsstraßen etabliert, die außerhalb des Stadtzentrums noch heute existieren. Entlang der Kanäle bieten Geschäfte oder Stände direkt an Anlegestellen ihre Waren an. Andere Händler vertreiben ihre Güter von Flößen oder Booten aus.

Die Geschäfte der Wassereinkaufsstraßen können direkt mit dem Boot angefahren werden. Viele Angebote sind auf Touristen ausgerichtet und umfassen in erster Linie Kunsthandwerksobjekte und Souvenirs. Aber auch Obst und Gemüse oder Haushaltswaren kann man hier erwerben.

Einige Wassereinkaufsstraßen haben den Charakter traditioneller Märkte, wo landestypische Artikel vertrieben werden, beispielsweise

  • Masken
  • Puppen
  • Silberwaren
  • Holzschnitzarbeiten
  • Fächer
  • Sonnenschirme
  • Bronzeartikel und
  • Textilien.

Verkauf und Ausfuhr von Antiquitäten ist in Thailand verboten. Daher gibt es auf den traditionellen Märkten nur Nachbildungen, die allerdings täuschend echt gefertigt sind. Es lohnt sich, einen Blick auf das vielfältige Angebot zu werfen und auf den Wassereinkaufsstraßen eine Shoppingtour der ganz anderen Art zu unternehmen.

Moderne Einkaufszentren

Natürlich gibt es in Bangkok auch moderne Einkaufszentren. Sie befinden sich überwiegend

  • in der Thanson Silom
  • in der Thanon Sukhumvit und
  • am Siam-Platz.

Die berühmtesten und luxuriösesten Shopping Malls sind

  • das Siam Discovery Center
  • das Siam Paragon
  • das MBK und
  • das Zen.

Diese Einkaufspaläste zählen zu den größten weltweit und bieten neben Geschäften aller Art auch Restaurants, Bars und Kinos.

Ist Bangkok bald nicht mehr die Hauptstadt von Thailand?

Wegen der schweren Überschwemmungen in Thailand, von denen auch die Hauptstadt Bangkok nicht verschont wurde, fordern einige thailändische Abgeordnete entweder die Hauptstadt zu verlegen oder auch eine zweite Hauptstadt zu ernennen. Schon seit Jahren sinkt der Grundwasserspiegel und dadurch sinkt der Boden auch ab, so dass man auch in Zukunft mit solchen starken Überflutungen rechnen muss, denn auch der Klimawandel sorgt für einen höheren Wasserstand des breiten Flusses Chao Phraya, der in vielen Windungen durch Bangkok fließt.

Zwar konnte man durch umfangreiche Schutzmaßnahmen das Zentrum der Stadt schützen, aber die Randbezirke sind am stärksten betroffen und so wird voraussichtlich bis zum Jahresende besonders der westliche Stadtrand noch überflutet sein. In Bangkok leben etwa 12 Millionen Einwohner.

Frisch renovierte Shop-Houses in Bangkok sorgen für einmaliges Einkaufen

Unter den zahlreichen touristischen Attraktionen, die besonders im Altstadtviertel Rattanakosin der thailändischen Hauptstadt Bangkok zu bestaunen sind, zählen die Shop-Houses zu den weniger bekannten. Diese recht einfach gebauten Häuser bestehen aus einem Laden im Erdgeschoss sowie einigen Etagen mit Wohnungen, die darüber liegen. Seit kurzem gehören die Shop-Houses zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Entstanden sind die Gebäude allesamt in der Regierungszeit des Chakri-Herrschers Chulalongkorn zwischen 1868 und seinem Tod 1910. Dieser hatte den Baustil aus dem damaligen Singapur übernommen. Typisch für diese Häuser sind dicke Wände aus Beton, Fensterläden, Querbalken und besonders aus Gips gefertigte Ornamente oberhalb des Eingangs. Chulalongkorn ließ an vielen der neuen Hauptstraßen Bangkoks Shop-Houses bauen, unter anderem an der Na-Phra-Lan-Straße unweit des Königspalastes und der Yaowarat-Straße in Chinatown.

1932, als die absolute Monarchie in Thailand abgeschafft wurde, fielen die Shop-Houses an den Staat. Gut 60 Jahre später gab die Regierung bekannt, dass einige der Häuserzeilen zum Weltkulturerbe erklärt werden sollten und deshalb umfangreiche Sanierungen erforderlich seien. Aus diesem Grund wurden Zwangsräumungen angedroht, die jedoch aufgrund des massiven Widerstands der Bevölkerung nicht durchgeführt werden konnten. Die verantwortliche Regierungsbehörde, das Crown Property Bureau (CPB), entwickelte daher ein neues Konzept, das die Bürger in die Arbeiten einbezog und ihnen ihren Wohnraum beließ. Auf diese Weise konnten die notwendigen Maßnahmen schließlich durchgeführt werden.

Viele Thailänder leben nun schon seit mehreren Generationen in ihren Shop Houses, die besonders durch das Geschäft mit den Touristen ihren Lebensunterhalt sichern. Für Thailand-Reisende sind die Läden wiederum ein einmaliges Einkaufs-Erlebnis.

Ein Traum aus Gold auf dem Chao Praya: Bangkok feiert das Ende der Regenzeit

Nach fünf Jahren wurde in diesem Jahr endlich wieder die traditionelle königliche Schiffsprozession in der thailändischen Hauptstadt Bangkok veranstaltet. Insgesamt 52 wunderschön verzierte Barkassen glitten auf dem Chao Praya an buddhistischen Tempeln und modernen Wolkenkratzern vorbei, beobachtet unter anderem von Kronprinz Maha Vajiralongkorn und anderen Mitgliedern der Königsfamilie.

Die Prozession wurde erst 1960 von König Bhumibol Adulyadej nach langer Pause wieder ins Leben gerufen und findet seitdem in unregelmäßigen Abständen statt. Sie ist Teil einer 700-jährigen Tradition zum Ende der Regenzeitklausur, während der sich die buddhistischen Mönche des Landes in ihre Klöster zurückziehen und meditieren. Nach dem Ende der viermonatigen Klausur erhalten sie vom Königshaus rote Roben als Anerkennung geschenkt.

Die Schiffsprozession lockt hunderttausende Thais und Touristen an die Ufer des Chao Praya um die prachtvollen Schiffe zu sehen, die mit Drachen und anderen asiatischen Monstern verziert und in reichen Goldtönen bemalt sind.

Gesteuert werden die Barkassen von 2000 Mitgliedern der thailändischen Marine, die zu diesem Zweck spezielle traditionelle Uniformen in schwarz, rot oder violett tragen. Zuletzt fand die Schiffsprozession 2007 zum 80. Geburtstag von König Bhumibol statt.

Miniaturwelt Muang Boran bei Bangkok - Thailand im Kleinformat

Heimatverbundene und Touristen können auf der großen Anlage Thailand und seine Geschichte bewundern

Mann mit vietnamesischem, spitzen Hut im Sonnenuntergang
Chapeau vietnamien © Eva Lemonenko - www.fotolia.de

Das Urlaubsparadies Thailand ist groß und besitzt viele prächtige Sehenswürdigkeiten aus mehreren Jahrhunderten. Wer sie alle besichtigten möchte, müsste schon mehrere Wochen im ganzen Land herumreisen. Es geht jedoch auch einfacher: In Muang Boran 33km südöstlich der Hauptstadt Bangkok wurden die wichtigsten Paläste und Sehenswürdigkeiten Thailands im Kleinformat nachgebaut.

Nachbauten des prachtvollen Originals

Der besondere Clou dabei: Auch Gebäude wurden nachgebaut, die in Wirklichkeit längst verschwunden sind, darunter der prächtige Königspalast von Ayutthaya, der von dutzenden goldenen Spitzen auf den Dächern geschmückt wird. Auch eine alte königliche Barke wurde nachgebaut, ein typisch asiatischer schwimmender Markt und ein nordthailändisches Dorf. Die ganze Anlage hat grob die Form Thailands und die Nachbauten sind dort zu finden, wo sich geografisch gesehen die Originale befinden.

Die Anlage auf dem Rad genießen

Besucher sollten sich am besten ein Fahrrad mieten um alles in Ruhe zu sehen - die Anlage ist zu weitläufig für Spaziergänge. Wer sich nicht selbst fortbewegen mag, kann auch ein Golfcart mieten. Muang Boran ist bei Einheimischen sehr beliebt, die ihr Heimatland und seine Geschichte auf diese Weise spielerisch dem Nachwuchs nahebringen können, doch auch ausländische Touristen finden immer häufiger den Weg zu der schönen Anlage.

Jungle-Trekking in Thailand

Eine besonders spannende Möglichkeit, Thailand kennenzulernen, ist das Jungle-Trekking. Thailand zählt zu den Ländern in Südostasien, die noch über größere geschlossene Flächen tropischen Regenwaldes verfügen. Auf geführten Trekking-Touren kann man die einzigartige Flora und Fauna des thailändischen Regenwaldes selbst erkunden.

Den Kaho Yai Nationalpark entdecken

Der Kaho Yai Nationalpark ist Teil der Regenwaldschutzgebiete des Dong Phaya Yen und des Khao-Yai-Waldkomplexes. Er eignet sich besonders gut für Trekking-Touren, weil er verschiedene Landschaften auf seinem Gebiet vereint.

  • Graslandschaften
  • immergrüne Trockenwäler und
  • Nebel- und Regenwälder

wechseln sich ab. Über 2.000 verschiedene tropische Pflanzenarten warten im Kaho Yai Nationalpark darauf, entdeckt zu werden.

Weite Teile des Nationalparks liegen auf einem Sandsteinplateau 500 bis 1.000 Meter über dem Meeresspiegel. Von dort kann man zu den Gipfeln des Khao Rom, Khao Lam und Khao Keaw aufsteigen, von wo aus man eine herrliche Aussicht über das gesamte Gebiet hat.

Brückenpfad durch einen dunklen grünen Urwald in Thailand
Brückenpfad durch einen dunklen grünen Urwald in Thailand
Wasserfälle

Sehenswert sind außerdem die vier Wasserfälle im Kaho Yai Nationalpark. Mit einer Fallhöhe von 80 Metern bietet der Haeo Narok Wasserfall besonders zur Regenzeit einen spektakulären Anblick. Der

  • Namtok Sarika
  • Khong Kaeo und
  • Haeo Suwar

sind kleinere Wasserfälle, die die teilweise in Badeseen münden. Der Haew Suwat ist aus dem Hollywoodfilm "The Beach" bekannt.

Deep Forest Wasserfall in Kanchanaburi, Thailand - türkises Wasser und pinke Blätter an den Bäumen
Deep Forest Wasserfall in Kanchanaburi, Thailand - türkises Wasser und pinke Blätter an den Bäumen
Klima

Im Kaho Yai Nationalpark herrscht ein tropisches und feuchtes Klima vor. Die Regenzeit dauert von Mai bis Oktober und speist Flüsse und Wasserfälle.

Von Februar bis November ist es mit Tagestemperaturen um 22 Grad etwas kühler, während die heiße Jahreszeit im März und April Temperaturen bis zu 35 Grad bringt. Kleidung und Ausrüstung sollten beim Trekking in jedem Fall der jeweiligen Jahreszeit angepasst sein.

Begegnung mit sanften Riesen - das Elefantendorf Ban Ta Klang in Thailand

In einem Elefantendorf im Osten Thailands haben über 40 Elefanten eine Heimat gefunden

Afrikanischer Elefant von links in Natur mit Sträuchern im Hintergrund am Fluss
elefant © Haya Kilray - www.fotolia.de

Der Elefant gilt als Nationaltier von Thailand und ist auf vielen Abbildungen zu sehen. Doch in freier Wildbahn ist der asiatische Elefant kaum noch anzutreffen. Touristen, die die Dickhäuter erleben wollen, können stattdessen nach Ban Ta Klang fahren, ein Elefantendorf im Osten Thailands nahe der Grenze zu Kambodscha.

Kreative und sportliche Elefanten hautnah erleben

Über 40 Elefanten haben hier eine Heimat gefunden und können in den Wäldern zwischen Palmen umherspazieren oder in den Tümpeln baden. Viele von ihnen haben zuvor als Lasttiere schwere Arbeit verrichtet. Die meisten Gäste kommen um einer der beiden täglichen Vorführungen zu besuchen, bei denen die Elefanten

Zur Belohnung erhalten sie Bambus und Bananen von den Besuchern. Kinder lassen sich auf dem Rüssel sitzend fotografieren, während ihre Eltern mit den Mahouts über das Leben der Elefanten sprechen. Natürlich werden auch Ausritte auf den Elefanten angeboten.

Elefantenpfleger als Volunteer

Wer sich ernsthafter mit den Dickhäutern beschäftigen will, kann als Volunteer längere Zeit bleiben und sich im Elephant Study Center weiterbilden. Die freiwilligen Helfer bekommen einen Elefanten zugeteilt, den sie ähnlich wie ein Haustier betreuen. Die Mahouts bringen ihnen die wichtigsten Gesten und Kommados bei. Tagesausflüge sind vom nahegelegenen Surin aus buchbar, oder direkt ab Bangkok.

Tierwelt im Khao Yai Nationalpark

Im Khao Yai Nationalpark gibt es mehr als 2.500 Pflanzenarten und 70 Säugetierarten in freier Wildbahn zu sehen. Die Höhlenlandschaft des Hochplateaus bietet einen Lebensraum für über 2 Millionen Fledermäuse, während in den dichten Wäldern 340 verschiedene Vogelarten heimisch sind, unter anderem Fasane, Kuckucksarten und Nashornvögel.

An größeren Tierarten sind im Khao Yai Nationalpark

beheimatet.

Darüber hinaus gibt es 75 Reptilienarten, darunter das seltene Siamkrokodil. Außerdem sind 215 Schmetterlingsarten und mehr als 5.000 Insektenarten anzutreffen.

Trekking-Touren für den Khao Yai Nationalpark kann man mit den Führern vor Ort individuell planen. Je nachdem, welche Landschaft und welche Tier- und Pflanzenarten man aus der Nähe kennenlernen möchte, bieten sich unterschiedliche Routen an.

Touristen reiten auf Elefanten in Ayutthaya, Thailand
Touristen reiten auf Elefanten in Ayutthaya, Thailand

Tarutao Nationalpark und weitere Schutzgebiete

Sehenswert ist zudem der Tarutao Nationalpark. Es handelt sich um einen Meeresnationalpark, der 1974 gegründet wurde und aus mehreren kleineren Inseln besteht.

Mit der Hauptinsel Ko Tarutao hat man den besten Ausgangspunkt für einen Besuch des Nationalparks. Lohnenswert sind auch Abstecher nach Ko Adang und Ko Rawi. Informieren Sie sich hier über die Merkmale und Highlights des Tarutao Nationalparks.

Doch der Tarutao stellt nicht den einzigen Nationalpark in Thailand dar. Es gibt über 100 Nationalparks; hinzu kommen anderweitig schützenswerte Gebiete. Zu den ebenso empfehlenswerten Nationalparks zählen

  • Mu Koh Ang Thong Marine Nationalpark
  • Doi Inthanon Nationalpark
  • Nationalpark Doi Luang
  • Nationalpark Doi Phu Kha
  • Doi Suthep-Pui Nationalpark
  • Erawan Nationalpark

Rundreisen für Urlauber in Thailand durch Überflutungen zum Teil nicht möglich

Vor allem in den Norden des Landes kann man momentan nicht reisen

Nebel und Sonnenstrahlen in Jungel Vegetation
rays of sunlight and campfire smoke in jungle vegetation © Irata - www.fotolia.de

Wie die Tourismus-Zentrale in Thailand berichtet, sind die bekannten Orte Phuket, Koh Samui und Chiang Mai von der derzeitigen Flutkatastrophe nicht betroffen und auch das Wetter ist dort normal. Aber zurzeit sind die Reisen in den Norden des Landes nicht auf dem Landweg möglich, doch laut dem Reiseveranstalter Thomas Cook ist am Sonntag noch ein Bus nach Chiang Mai gefahren.

Touren abgesagt und Rundreisen geändert

Aber in der alten Königsstadt Ayutthaya heißt es "Land unter", so dass alle Touren zu den Tempeln und Palästen, die zum Unesco-Welterbe gehören, abgesagt sind, wie auch die Reiseveranstalter TUI und Thomas Cook bestätigen. Andere Reiseveranstalter, beispielsweise Dertour und Meier's Weltreisen, haben ebenfalls ihre Rundreisen geändert. Betroffen sind laut Angaben von TUI etwa 30 Urlauber, die entweder das Geld dafür zurückerstattet bekommen oder auch umbuchen können.

Ansonsten läuft alles normal und so kann man eine gebuchte Reise nicht kostenfrei stornieren, wie eine Sprecherin von TUI betont. In der Hauptstadt Bangkok versuchen die Einsatzkräfte mit Hilfe von Sandsäcken die Stadt zu schützen, wobei besonders die östlichen und nördlichen Stadtteile bedroht sind. Bislang hat der starke Regen schon mehr als 260 Todesopfer gefordert.

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    Thailand entdeckt den Umweltschutz: Hotels gehen voran

    Glasflasche mit Massageöl, daneben vier zusammengerollte Handtücher auf Holztablett
    massageöl © Hannes Eichinger - www.fotolia.de

    Immer mehr thailändische Urlaubsresorts setzen auf umweltschonenden Betrieb, um den nachhaltigen Tourismus zu stärken und frühere Umweltsünden auszugleichen: So wurde eine konsequente Mülltrennung eingeführt, ein neues Wassermanagement, alternative Energiequellen und diverse Methoden des Energiesparens.

    Dazu wurde es Zeit: Mittlerweile finden jährlich über zehn Millionen Touristen den Weg nach Thailand, die entsprechend viel Energie verbrauchen und Müll produzieren. So werden jedes Jahr unzählige Plastikflaschen Wasser produziert und konsumiert, die später in der Natur verrotten. Mehrere Resorts sind nun dazu übergegangen, das Trinkwasser in wiederverwendbaren Glasflaschen zu servieren.

    Noch wichtiger ist jedoch der Handlungsbedarf beim Energiesparen: Eine Studie ergab, dass die Hotels und Gästehäuser auf der Insel Koh Chang pro Tag fast 20kg CO2 ausstoßen, während der Landesdurchschnitt pro Kopf in Thailand bei 11kg liegt. Auf der bislang vom Massentourismus verschonten Insel Koh Kood will man nun mit gutem Beispiel vorangehen: Hier wurden die ersten "Ökovillen" errichtet, die völlig CO2-neutral arbeiten sollen: Wind, Wasser und Sonne liefern die Energie, das Poolwasser ist aufbereitetes Regenwasser.

    Andere Luxusresorts haben sich ähnlich große Ziele gesteckt: In den kommenden Jahren wollen sie den CO2-Ausstoß, den Wasserverbrauch, den Energieverbrauch und die Müllmenge um je 20 Prozent senken. Damit wäre in Thailand ein großer Schritt nach Vorne getan.

    Mehr als nur Thai Massage: Thailand will Medizintouristen anlocken

    Operation - Zwei Chirurgen mit grünem Kittel und blauer Haube beim Operieren
    surgeons at the time of operation © beerkoff - www.fotolia.de

    Das beliebte Reiseland Thailand hat sich ein neues Ziel gesetzt: Es will zur asiatischen Nummer Eins im sogenannten Medizintourismus aufsteigen. Im Jahr 2012 kamen rund 2,5 Millionen der insgesamt 22,4 Millionen Touristen aus medizinischen Gründen in das südostasiatische Land und gaben rund 3 Milliarden Euro aus.

    Die meisten von ihnen kamen aus Japan, China, Taiwan und den USA. Aus Europa reisten vor allem viele Deutsche und Briten an. Zu den gefragtesten Behandlungen gehörten Hüft- und Augenoperationen, Zahnbehandlungen und Gesundheitsuntersuchungen sowie Nierentransplantationen und kardiologische Eingriffe.

    Private Kliniken investieren in hochwertige Medizintechnik

    Die Regierung in Bangkok hat nun eine jährliche Wachstumsrate von 10 Prozent in diesem Sektor als Ziel ausgegeben. Vor allem private Kliniken investieren derzeit in hochwertiger Medizintechnik. Allein 2012 stieg der Import solcher Geräte um 8% und der Import weiterer Branchenprodukte um 24%.

    Gut ausgebildetes Personal und geringe Behandlungskosten lockt Medizintouristen

    In privaten Kliniken in Bangkok sorgen Ausländer bereits für 40% bis 60% des jährlichen Umsatzes. Das thailändische Personal gilt als gut ausgebildet, während die Behandlungskosten weit unter denen europäischer oder US-amerikanischer Krankenhäuser liegen.

    Um weiter zu wachsen setzt Thailand auf die finanzkräftige Kundschaft vom persischen Golf. Medizintouristen aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, aus Saudi-Arabien und anderen Ländern der Region, können nun ein Visum beantragen, das statt der üblichen 30 Tage nun 90 Tage lang gültig ist. Bei Erfolg kann diese Regelung auch auf weitere Staaten ausgedehnt werden.

    Tauchgebiete

    Auch Tauchurlaubern hat Thailand einiges zu bieten. An der Westküste ergeben sich dabei die besten Möglichkeiten.

    Das ganze Jahr über trifft man in Thailand auf gute Tauchbedingungen. Besonders die Westküste ist für Tagestrips, Tauchsafaris und Co. zu empfehlen. Zu den beliebten Tauchgebieten zählen

    • Tha-le Thai
    • Ko Lanta Yai
    • Phuket
    • die Similan-Inseln sowie
    • Hin Daeng und Hin Muang

    Holen Sie sich hier weitere Informationen über Tauchreisen in Thailand.

    Thailand hat beeindruckende Tauchgebiete zu bieten
    Thailand hat beeindruckende Tauchgebiete zu bieten

    Immer noch lohnenswert für einen Tauchgang: Die Similan-Inseln

    Korallen und Fische im Aquarium oder Meer
    Coral and fish in the Red Sea.Egypt © Brian Kinney - www.fotolia.de

    Tauchliebhaber werden mit dem Namen "Mu Ko Similan" sicher etwas anfangen können - dies ist ein Meeresnationalpark auf den Similan-Inseln in Thailand, welcher laut Medien als eines der weltweit besten Tauchgebiete gilt. Doch dies war mal, denn mittlerweile ist einiges vom schönen Glanz hinfort. Die starke Sonne im Jahr 2010 hat viele Korallenbestände zerstört und im darauf folgenden Jahr wurden 18 Tauchgebiete Thailands gesperrt.

    Trotzdem ist Thailand weiterhin ein lohnenswertes Reiseziel für Taucher. Auch wenn es viele Korallen nicht mehr gibt, so kann man unter Wasser beispielsweise riesengroße Granitblöcke bewundern, die teilweise so eng aneinander stehen, dass man so gerade durchschwimmen kann.

    Die Ausblicke am Meeresboden der Similan-Inseln gelten nach wie vor als Augenweide. Allein schon der Anblick von den zahlreichen Meerestieren ist es wert, nach Thailand zu reisen - bereuen wird man diesen Taucherurlaub sicherlich nicht.

    Strände und Inseln

    Wer einen Badeurlaub verbringen möchte, ist an den Stränden der Inseln in Thailand genau richtig. Zu den beliebten Inseln im Golf von Thailand zählen

    • Koh Tao
    • Koh Phangan und
    • Koh Samui

    Sehenswerte Inseln in der Andamanensee sind

    • Koh Ngai
    • Koh Muk
    • Phuket
    • Coral Island
    • Koh Lanta und
    • Koh Phi Phi.

    Zu den schönsten Stränden, die man auf den verschiedenen Inseln zu sehen bekommt, gehören

    • Laem Tong Beach (Koh Phi Phi)
    • Koh Kham Beach (Koh Mak)
    • Khuk Khak Beach (Khao Lak)
    • Paradiese Beach (Koh Ngai)
    • Pai Plong Beach (Ao Nang)
    Thailands Inseln haben Traumstrände zu bieten
    Thailands Inseln haben Traumstrände zu bieten

    Isan im Norden Thailands – eine Reise durch endlose Reisfelder und beeindruckende Tempelanlagen

    Berglandschaft mit Reisterrassen in Vietnam
    Rice fields on terraced of Mu Cang Chai, YenBai, Vietnam © vutuankhanh - www.fotolia.de

    Selbst langjährige Thailandurlauber kennen meist nur die Hauptstadt Bangkog und die Ferienorte an der Küste. Wer alle Facetten Thailands entdecken möchte, sollte aber auch den Nordosten bereisen.

    Isan - Reiskammer im Norden Thailands

    Der Isan ist die Reiskammer der Nation und soll durch Milliardenhilfen endlich Anschluss an den Süden finden. Rundreisen führen zu Bilderbuchlandschaften am Mekong, zum Khao Yai Nationalpark und der Korat Hochebene mit ihren beeindruckenden Tempelanlagen aus der Khmer-Herrschaft. Als ärmste Region Thailands ist der Isan touristisch bisher wenig erschlossen.

    Neben vereinzelten Hotels finden Reisende aber schöne Privatzimmer, in denen sie die typisch thailändische Gastfreundschaft erleben können. Nirgendwo sonst bekommen Touristen einen so unmittelbaren Einblick in den ländlichen Alltag. Von der frühmorgendlichen Almosenrunde der Mönche bis zum Besuch beim Metzger.

    Während die urbane Mittelschicht in Bangkok für ein moderneres Thailand auf die Straße geht, leben die Bewohner im Norden oft noch mit ihren Wasserbüffeln unter einem Dach. Durchschnittlich 1.300 Euro verdient ein Bewohner pro Jahr. Da die Regierung in den letzten Jahren Milliarden in neue Straßen, Zugverbindungen und Bewässerungssysteme investiert hat, ist das Verständnis für die Protestler jedoch gering.

    Besonderheiten, die es bei der Reise dorthin zu beachten gibt

    Wer nach Thailand reisen möchte, benötigt einen gültigen Reisepass. Kann kein Weiter- bzw. Rückflugticket nachgewiesen werden, ist außerdem ein Visum notwendig. Eine besondere Impfvorschrift besteht nicht, es sei denn man reist aus einem Gelbfiebergebiet an. Empfohlen werden jedoch Impfungen gegen

    Gewisse Impfungen werden vor einer Reise empfohlen
    Gewisse Impfungen werden vor einer Reise empfohlen

    Schwarze Leggings - wären da nicht die lästigen Moskitos

    Mückenstich - Moskito oder Mücke auf menschlicher Haut
    Mosquito sucking blood, macro photo © Henrik Larsson - www.fotolia.de

    Leggings - diesen Sommer sind sie von unseren Straßen einfach nicht mehr wegzudenken. Doch aufgepasst: Die thailändische Regierung hat jüngst eine Warnung herausgegeben, wonach vor allem schwarze Leggings besonders gerne von Moskitos aufgesucht werden. Deren Biss ist einerseits extrem unangenehm und zudem übertragen sie auch zahlreiche Viren wie beispielsweise den des sogenannten Denguefiebers, da die Haut durch den dünnen Stoff nur unzureichend vor derartigen Angriffen geschützt ist.

    Erschreckend: Alleine in zur Mitte diesen Jahres erkrankten mehr als 45.000 Jugendliche am Denguefieber, für 43 von ihnen verlief die Krankheit dabei tödlich. Die thailändische Regierung rät jungen Leuten daher eindringlich dazu, auf helle Kleidung oder feste Stoffe wie beispielsweise Jeans umzusteigen.

    Aufruhr in Thailand: Was bedeutet der Militärputsch für Touristen?

    Grafik Sonnenstuhl am Strand vor Meer
    beach chair © rgbspace - www.fotolia.de

    Seit die Armee in der letzten Woche die Macht in Thailand übernommen hat, machen sich viele Touristen Sorgen um ihren Urlaub im südostasiatischen Königreich.

    Touristen können beruhigt sein

    Reiseveranstalter und das Auswärtige Amt geben jedoch Entwarnung: Die einzige Einschränkung, mit der Touristen leben müssen, die die aktuell gültige Ausgangsperre zwischen 22 und 5 Uhr, die sowohl für Einheimische als auch für ausländische Gäste gilt. Auf Ferieninseln wie Phuket ist die Lage ohnehin weitgehend normal und Touristen bemerkten nach eigenen Angaben weder verstärkte Kontrollen noch eine militärische Präsenz.

    Auch in der Hauptstadt Bangkok verläuft das öffentliche Leben normal und die großen Sehenswürdigkeiten sind ganz normal geöffnet. Flugreisende, die in den Abendstunden oder frühmorgens ab Suvarnabhumi oder Don Muaeng abfliegen, müssen mehr Zeit als üblich einplanen um ihren Flug zu bekommen und während der Ausgangssperre Papiere wie gültige Flugtickets für diese Zeit nachweisen können.

    Da keine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes besteht, sind kostenlose Umbuchungen oder Stornierungen von Thailandreisen derzeit nicht möglich. Allerdings bieten manche Veranstalter von sich aus Umbuchungen an, vor allem für Urlauber, die einen Aufenthalt in Bangkok gebucht haben und nun auf das legendäre Nachtleben der Stadt verzichten müssen.

    Für Badetouristen gibt es dagegen keine Einschränkungen, so dass auch keine Umbuchungen angeboten werden.

    Speisen und Getränke

    Die thailändischen Speisen werden von der chinesischen, indischen und europäischen Küche beeinflusst. Zu den grundlegenden Zutaten zählen beispielsweise

    Typische Speisen sind

    Schwarze Schale mit Tom Yam, einer scharfen thailändischen Fischsuppe, neben Schale mit Reis und ein
    Schwarze Schale mit Tom Yam, einer scharfen thailändischen Fischsuppe, neben Schale mit Reis und einigen Zutaten
    • Phat Thai, Nationalgericht mit gebratenen Nudeln
    • Khao Phat, gebratener Reis
    • Phat Kaphrao, gehacktes Fleisch mit Gewürzen
    • Kaeng, Thai-Curry
    • Som Tam, scharfes Salatgericht mit Papaya
    • Tom Yam, eine scharf-saure Suppe

    Typische alkoholische Getränke sind Lao Khao (Schnaps), Sato, ein vergorenes Reisgetränk, Krachae, ein alkoholisches Getränk aus den Blüten der Kokospalme sowie diverse Biersorgen. Wenn Sie mehr über die thailändische Küche erfahren möchten, werden Sie hier in unserem separaten Artikel zum Thema fündig.

    Grundinformationen und Hinweise zu Thailand

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    Quellenangaben

    • Bildnachweis: Thailand © huci - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: Thailand Geografische Lage 3 © Frank Optendrenk - paradisi.de
    • Bildnachweis: Thailand Geografische Lage 1 © Frank Optendrenk - paradisi.de
    • Bildnachweis: Flagge von Thailand © Jürgen Priewe - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: Elephants in Ayutthaya © oneinchpunch - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: Thailand jungle © quickshooting - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: Deep forest Waterfall in Kanchanaburi © ake1150 - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: Female diver exploring colorful reef fishes © uwimages - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: vacation at last © Christian Wheatley - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: Grippeschutz © Gerd Gropp - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: Tom Yam Pla in Schale © HLPhoto - www.fotolia.de

    Autor:

    Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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