Slowenien - Lage, Sehenswürdigkeiten und Spezialitäten

Slowenien stellt sowohl im Sommer als auch im Winter ein beliebtes Reiseziel dar, auch wenn es in dem Sinne nicht als klassisches Urlaubsland angesehen wird. Sowohl in der Natur als auch im kulturellen Bereich gibt es hier einiges zu sehen und zu erleben. So finden hier Aktivurlauber, aber auch Entspannungssuchende die richtigen Angebote. Informieren Sie sich über das Reiseziel Slowenien.

Sehenswertes im Reiseziel Slowenien

Slowenien - Geographie

Der Staat Slowenien befinden sich in Europa und grenzt an die vier Länder

Hauptstadt - und größte Stadt - ist Ljubljana. Die Landesfläche besteht zu über einer Hälfte aus Waldgebiet. Generell lassen sich unterschiedliche Landschaftsformen erkennen.

Der Nordwesten ist geprägt durch die Hochgebirgszüge der Steiner Alpen, Karawanken und Julischen Alpen. Höchster Gipfel ist der 2.864 Meter hohe Triglav im Triglav Nationalpark.

Auf Hügelland und Mittelgebirge trifft man wiederum im Nordosten; hier befinden sich

  • Windische Bühel
  • Matzelgebirge und
  • Bachergebirge.

Das Zentrum sowie der Süden des Landes weisen Karst-Flächen auf. Der äußere Südwesten besticht durch die Slowenische Riviera, die Adria-Küste - hier liegt der tiefste Punkt Sloweniens.

Geographische Lage Sloweniens in Europa
Geographische Lage Sloweniens in Europa

Klima und Natur

In Slowenien sind unterschiedliche Klimaregionen vorzufinden. Mediterran ist es im Südwesten; hier sind die Sommer warm und mild, die Winter feucht. In den höheren Lagen ist Schneefall möglich.

Eine kontinentalere Prägung liegt im Landesinneren vor, im Norswesten ist das Südalpenklima mit Regen im Winter und Südföhn vorherrschend. Im Osten ist es mit kalten Wintern und heißen Sommern pannonisch.

Slowenien ist bekannt für seine große Biodiversität. Um Flora und Fauna zu erhalten, ist das touristische Angebot besonders auf ruhesuchende und landschaftsinteressierte Urlauber zugeschnitten.

Das Land verfügt über einen Nationalpark, welcher als UNESCO-Biosphärenreservat anerkannt ist. Des Weiteren findet man zahlreiche

Es gibt spezielle Natura 2000-Gebiete, die zu einer geschützten Staatsfläche von insgesamt über 35 Prozent führen. In dieser leben über 300 geschützte Pflanzen- und Tierarten.

Geographische Lage Sloweniens auf der Weltkarte
Geographische Lage Sloweniens auf der Weltkarte

Lohnenswerte Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele

Informieren Sie sich über die zahlreichen Sehenswürdigkeiten und Urlaubsmöglichkeiten Sloweniens.

Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt Ljubljana

Ljubljana, ehemals Laibach, zählt zu den schönsten Städten auf dem nördlichen Balkan. Die Hauptstadt Sloweniens zählt ca. 280.000 Einwohner und ist das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum des Landes. Für Touristen ist die gut erhaltene Altstadt mit ihren zahlreichen Architekturdenkmälern besonders reizvoll.

Das Stadtbild von Ljubljana

In der Altstadt von Ljubljana, die unter Denkmalschutz steht, gibt es unter anderem

  • die Burg
  • das alte Rathaus
  • die Franziskanerkirche Marä-Verkündigung
  • den Dom Sankt Nikolaus und
  • das erzbischöfliche Palais

zu sehen. Das Stadtbild ist von unzähligen Bauten des berühmten Architekten Joze Plecnik geprägt. Dazu zählen unter anderem

  • der Tivoli Park
  • der Freidhof Zale
  • die slowenische Nationalbibliothek und
  • die drei Brücken von Tromostovje.

Slowenien gehörte Jahrhunderte lang zum Habsburger Reich. Daher wirkt Ljubljana wie eine österreichische Stadt. Das mediterrane Klima, die Lage am Fluss und die Nähe zur Adria lassen allerdings südländisches Flair aufkommen. Typisch für Ljubljana sind die vielen Caféhäuser und die Musikveranstaltungen in der Altstadt.

Blick auf Ljubljana (Laibach), Slowenien
Blick auf Ljubljana (Laibach), Slowenien

Markttreiben und Kultur

Besonders sehenswert ist der Ljubljaner Markt rund um den Dom Sankt Nikolai. Zudem findet regelmäßig ein Kunstflohmarkt zwischen der Brücke Cevljarksi und den drei Brücken statt, auf dem man manches Schnäppchen erwerben kann. Nicht versäumen sollte man auch den Fischmarkt in den Kolonnaden.

Im Stadtteil Metelkova hat sich die Künstlerszene niedergelassen. Auf einem ehemaligen Kasernengelände veranstalten alternative Künstler seit 1993 Ausstellungen und Partys.

Auf jeden Fall sollte man das Eisenbahnmuseum von Ljubljana in der Nähe des ehemaligen Bahnhofs Siska besuchen. Es besitzt eine der größten Sammlungen historischer Dampflokomotiven weltweit.

Der Preserenplatz und der Dom von Ljubljana

Der Hauptplatz von Ljubljana ist der Preserenplatz, der nach dem Nationaldichter France Preseren benannt ist. Seine Statue bildet den Mittelpunkt des Platzes. Der Preserenplatz liegt an der Copova ulica, einer der Hauptstraßen Ljubljanas, und verbindet sie barocke Franziskanerkirche im Norden mit der berühmten Brücke Tromostovje im Süden.

Am Ciril-Metodov-Platz liegt der Dom Sankt Nikolaus. Die ursprünglich gotische Kirche aus dem 13. Jahrhundert wurde nach mehreren Bränden im 18. Jahrhundert zur prachtvollen Barockkirche umgebaut.

Besonders prachtvoll ist der linke Seitenaltar von Francesco Robba aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Aus Anlass des Besuches von Papst Johannes Paul II. wurde der Dom 1996 mit zwei Bronzetüren mit Reliefausschmückungen versehen.

Flagge von Slowenien
Flagge von Slowenien

Postonja - Adelsberger Grotte und Höhlenburg Lueg

Die Stadt Postonja im Südwesten Sloweniens ist bei Touristen eine beliebte Zwischenstation auf dem Weg in die Urlaubsregionen an der Adriaküste. Bekannt geworden ist das Städtchen vor allem durch seine zahlreichen Grotten und Höhlen.

Die schönsten unter ihnen sind die Höhlenburg Lueg (Prediamski Grad) und die Adelsberger Grotte (Postojnska Jama). In Postonja ist außerdem ein weltweit führendes Institut für Karstforschung ansässig. Für das Innerkrainer Museum hat es eine bedeutende Sammlung von geologischen, historischen und archäologischen Funden zusammengestellt.

Die Adelsberger Grotte

Die Adelsberger Grotte bei Postonja ist die zweitgrößte Tropfsteinhöhle der Welt. Sie schlängelt sich 20 Kilometer lang durch ein Karstgebiet und ist für Touristen erschlossen. Diese können mit einer elektrischen Eisenbahn in die Höhle einfahren und dort geführte Touren unternehmen.

Das weitverzweigte Höhlensystem erstreckt sich auf drei Ebenen. Auf der untersten Ebene bahnt sich der Fluss Pivka seinen Weg durch die Grotte. Die Adelsberger Grotte ist mit vielen anderen Höhlen der Umgebung verbunden, so mit der

  • Planinska Jams
  • Crna Jame
  • Otoska Jama oder
  • Pivka Jama.

Neben den in Farbe und Form spektakulären Tropfsteinformationen kann man in der Höhle auch auf seltene Tierarten wie den Grottenolm treffen.

Die Entstehung der Adelsberger Grotte ist entscheidend durch die geologische Natur des Karstgebiets geprägt worden. Während die Kalksteinschichten über Jahrhunderte vom Wasser aufgelöst wurden, werden die Gänge von härteren Sand- und Tonsteinschichten zusammengehalten.

Die günstige Lage an der Bahnstrecke Wien - Triest ließ die Adelsberger Grotte schon im 19. Jahrhundert zu einem Touristenmagnet werden. Schon damals wurden die Besucher mit einer Bahn in die Grotte eingefahren.

Die Höhlenburg Lueg

Neun Kilometer außerhalb von Postonja befindet sich die Höhlenburg Lueg. Dort versickert am Fuße einer mächtigen Burg aus dem 12. Jahrhundert der Bach Lokva in einer Höhle. Diese wurde in den 1950er Jahren entdeckt, erforscht und für Besucher zugänglich gemacht.

Archäologische Funde belegen, dass die Höhle schon zur Steinzeit bewohnt war und im Mittelalter als Versteck von Raubrittern diente. Burg und Höhle waren über einen Geheimgang miteinander verbunden.

Die vierstöckige Tropfsteinhöhle kann über das zweite Stockwerk betreten werden. Ausgerüstet mit Taschenlampen steigt man über eine Treppe bis zum vorletzten Stock hinab. In der Burg befindet sich heute ein Museum.

Lipica und die Lipizzaner

Die Lipizzaner, für die die österreichische Hofreitschule so berühmt wurde, sind nach der slowenischen Ortschaft Lipica benannt. In einem königlichen Gestüt wurden sie dort zum ersten Mal gezüchtet.

Noch heute wird dort die Zucht und Ausbildung von Dressurpferden der Spitzenklasse betrieben. Besucher können live dabei sein und das Gestüt besichtigen. Ganz in der Nähe wurde ein Feriendorf eröffnet, das zu Reiterferien in Lipica einlädt.

Die Zucht und Ausbildung von Dressurpferden kann live miterlebt werden
Die Zucht und Ausbildung von Dressurpferden kann live miterlebt werden

Der Ort und das Gestüt

Lipica gehört heute zur Gemeinde Sezana. Die kleine Stadt liegt im südwestlichen Teil Sloweniens unweit der italienischen Grenze und der Adria.

Das Gestüt in Lipica hat eine lange Tradition. Es wurde bereits 1580 gegründet. Seit dem 18. Jahrhundert betreibt es die Pferdezucht im Auftrag der Spanischen Hofreitschule in Wien.

Von den Lipizzanern war im Jahre 1786 zum ersten Mal die Rede. Sie gelten als die älteste Kulturpferderasse weltweit. Die Schimmel wurden auf dem Gestüt ausgebildet und die leistungsfähigsten Hengste an die Spanische Hofreitschule in Wien weiter gegeben.

Diese fiel jedoch als Hauptabnehmer nach dem Ersten Weltkrieg und dem Ende der Habsburgermonarchie aus. Die noch in Lipica befindlichen Pferde wurden evakuiert und das Gestüt geschlossen.

Erst Jahrzehnte später wurden Zucht und Ausbildung in Lipica wieder aufgenommen. Das Gestüt konnte von seinem Ruf und seiner traditionsreichen Vergangenheit profitieren und verfügt heute wieder über ein außerordentlich erfolgreiches Zuchtprogramm. Die Schimmel aus Lipica sind weltweit sehr begehrt.

Die Lipizzaner

Die Lipizzaner gehörten ohne Zweifel zu den bekanntesten Pferderassen. Es handelt sich ganz überwiegend um Schimmel. Allerdings haben die Fohlen zunächst eher dunkle Fellfarben und werden erst mit dem sechsten bis zehnten Lebensjahr weiß.

Der grundsätzliche Typ des Lipizzaners hat sich seit nun ca. 300 Jahren nicht verändert. Es handelt sich um ein mittelgroßes, kompaktes, aber elegantes Pferd.

Der Lipizzaner gilt als hart, kräftig und ausdauernd, was ihn für den Pferdesport prädestiniert. Besonders im Gang wirken Lipizzaner aber auch elegant und graziös. Am besten sind sie für die klassische Dressur geeignet.

Urlaub in Lipica

Das Gestüt von Lipica kann heute nicht nur besichtigt werden, vielmehr öffnet es seine Tore für einen aktiven Reiturlaub. Man kann bei der Dressur zusehen, selbst ausreiten oder Reiten lernen. Die einzelnen Angebote werden vom benachbarten Feriendorf aus koordiniert.

Blick auf die Alpen in Slowenien im Winter, Schnee
Blick auf die Alpen in Slowenien im Winter, Schnee

Rogaska Slatina - Kurzentrum mit wertvollem Quellwasser

Rogaska Slatina ist eine malerische Ortschaft an der Grenze zwischen Slowenien und Kroatien. Sie liegt in den östlichen Ausläufern der Alpen und ist umgeben von den Bergen Plesivec, Boc und Donacka gora.

Bekannt geworden ist Rogaska Slatina als stilvoller Kurort. Bereits seit dem 17. Jahrhundert wird hier Thermal- und Mineralwasser für Heilbäder genutzt.

Die Mineralquelle von Rogaska Slatina

Rogaska Slatina verfügt über eine weltberühmte Mineralquelle. Aus ihr wird das Mineralwasser Donat Mg gewonnen, das mehr als 1.000 Milligramm Magnesium pro Liter enthält. Es ist besonders reich an Salzen und Spurenelementen.

Das Rogaska Mineralwasser wird vor Ort für Trinkkuren verwendet, aber auch weltweit vertrieben. Seine heilende Kraft wurde bereits 1572 von Alchimisten entdeckt.

Rogaska Slatina als Kurort

Der Sage nach soll Pegasus, das geflügelte Pferd aus der griechischen Mythologie, vom Wasser der Rogaska Quellen geheilt worden sein. Die Nutzung der Quellen für den Kurbetrieb begann in Rogaska Slatina im 17. Jahrhundert und hatte ihre goldenen Zeiten im 19. Jahrhundert, als viele Adlige und Künstler den Kurort für sich entdeckten.

Zum erlesenen Kurpublikum zählte auch der Komponist Franz Liszt. In dieser Zeit entstanden im Ort zahlreiche Jugendstilvillen, die noch heute vom Glanz dieser Epoche künden.

Zusätzlich zum Flair der Habsburger Zeit bietet Rogaska Slatina heute Kur- und Heilmethoden auf dem neuesten technischen und medizinischen Stand an. So verfügt der Ort über eine große Badelandschaft, für die Thermomineralwasser aus den Quellen genutzt wird.

Des Weiteren werden zahlreiche Wellness- und Beauty-Angebote unterbreitet. Die Kur- und Behandlungspläne werden im Medical-Center festgelegt.

Darüber hinaus bietet Rogaska Slatina eine Fülle an Unterhaltungs- und Sportmöglichkeiten. Kuren in Rogaska Slatina eignen sich speziell für Lebererkrankungen, Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse und Verdauungsorgane, des Magens und der Nerven.

Linderung ist auch bei Gefäß- und Herzkrankheiten sowie allen mit Magnesiummangel verbundenen Krankheiten zu erzielen. Badekuren mit Thermomineralwasser helfen bei rheumatischen Erkrankungen, Durchblutungsstörungen und Beschwerden der Wirbelsäule und der Beine.

Glasbläsertradition in Rogaska Slatina

Rogaska Slatina ist nicht nur als Kurort bekannt, sondern auch für seine Glasbläsertradition berühmt. Seit 1927 fertigt die Glasfabrik des Ortes Glaswaren in höchster Qualität, die in aller Welt geschätzt werden. Besuchen Sie die Glasbläserhütte und entdecken Sie dieses traditionelle Handwerk.

Triglav-Nationalpark

Blick auf Berg in den Julischen Alpen in Slowenien
Blick auf Berg in den Julischen Alpen in Slowenien

Nicht versäumen sollte man zudem einen Besuch des Triglav-Nationalparks, den einzigen Nationalpark des Landes. Hier findet man waldreiche Hochebenen und zudem Sloweniens größten See, den Wocheiner See.

Der Nationalpark beheimatet viele besondere Pflanzen- und Tierarten. Um die Gegend zu erkunden, stehen dem Besucher Wanderwege und Bergpfade zur Verfügung; auch Kanutouren auf den dortigen Flüssen ist beliebt. Wenn Sie mehr über den Triglav-Nationalpark erfahren möchten, finden Sie hier weitere Informationen.

Wellness in Slowenien

Wer auf der Suche nach Erholung und ein wenig Wellness ist, wird in Slowenien ebenso fündig.

Der Reiz der slowenischen Adriaküste

Slowenien erfreut sich als Urlaubsland wachsender Beliebtheit. Bisher war das kleine Land zwischen Österreich, Italien, Kroatien und Ungarn überwiegend als Geheimtipp unter Winterurlaubern bekannt. Mittlerweile entdecken aber immer mehr Gäste auch die Schönheit der Adriaküste Sloweniens, die beste Möglichkeiten für einen Bade- und Wellnessurlaub bietet.

Die slowenische Adriaküste

Die rund 40 Kilometer lange Küste Sloweniens erstreckt sich von Italien im Norden bis an die kroatische Grenze im Süden. Obwohl die Adriaküste Sloweniens somit recht klein ist, bietet sie eine Fülle an Freizeitmöglichkeiten in renommierten Bade- und Kurorten, wie beispielsweise Portorz und Piran.

Die gepflegten Badeorte überzeugen mit

Neben erstklassigen Hotels und Restaurants werden an der Adriaküste viele Ferienhäuser für Urlauber angeboten.

Überzeugend sind auch die warmen Temperaturen und die zentrale Lage Sloweniens auf dem Balkan, die Abstecher sowohl nach Italien, als auch nach Kroatien zulässt. Schließlich wissen auch die günstigen Preise viele Gäste zu überzeugen.

Piran

Die schönste Stadt an der slowenischen Adriaküste ist Piran, das idyllisch auf einer ins Mittelmeer ragenden Halbinsel gelegen ist. Charakteristisch für Piran sind seine kleinen Gassen und Gebäude im venezianischen Stil, die ein mediterranes Flair verströmen. In Piran gibt es zahlreiche historische Kulturdenkmäler, wie die Kirche Sankt Clementa und den Tartini-Platz, zu entdecken.

Unbedingt besichtigen sollte man den Dom Sankt Georg, der auf einer Anhöhe über der Stadt thront. Am Tartini-Platz und in den Gassen der Altstadt gibt es viele gemütliche Cafés und Restaurants, die zum Verweilen einladen.

Von Piran aus kann man Wanderungen in die benachbarten Olivenhänge und kleinen Bergdörfer unternehmen. Ein gut ausgebautes Wanderwegnetz erschließt das Hinterland der slowenischen Adriaküste. Anschließend kann man im blauen Meer eine Abkühlung genießen.

Blick auf Altstadt und Hafen von Piran in Slowenien an der Küste des Adriatischen Meeres
Blick auf Altstadt und Hafen von Piran in Slowenien an der Küste des Adriatischen Meeres

Izola

Ein beliebtes Ziel für Urlauber an der slowenischen Adriaküste ist das Fischerdorf Izola. In den Gassen der Altstadt gibt es viele erstklassige Fischrestaurants, die lokale Fischspezialitäten servieren. Izola liegt teilweise auf einer Insel, die aber heute durch Aufschüttungen an das Festland angeschlossen wurde.

Ansehen sollte man sich den alten Yachthafen. Dort bieten sich gute Gelegenheiten zum

Der Yachthafen ist auch Ausgangspunkt für renommierte Wassersportevents. So kann man beispielsweise bei spektakulären Segelregatten zuschauen.

Wellness im slowenischen Berg- und Hinterland

Slowenien mausert sich zu einem beliebten Urlaubsziel. Das kleine Land zwischen Mittelmeer und Alpen hat eine abwechslungsreiche Landschaft mit Flüssen, Bergen, Seen, Tropfsteinhöhlen, Wasserfällen und einer eigenen Adriaküste zu bieten. Zudem bieten Sloweniens Städte beachtliche Sehenswürdigkeiten und kulturelle Attraktionen.

Berge und Meer

In Slowenien kann man am Adriastrand relaxen, Wassersport betreiben oder einen der renommierten Bade- und Kurorte besuchen. Aber auch im Hinterland gibt es einiges zu entdecken. Im Winter öffnen die slowenischen Skigebiete in den Alpen ihre Tore und bieten Wintersport vom Feinsten.

Zu jeder Jahreszeit lohnt es sich, die vielfältige Landschaft des kleinen Balkanlandes zu entdecken. Hierfür steht ein gut ausgebautes Netz an Rad- und Wanderwegen zur Verfügung. Äußerst günstig ist außerdem die zentrale Lage Sloweniens zwischen Österreich, Italien, Kroatien und Ungarn. Ein Abstecher in die Nachbarländer, wie zum Beispiel nach Wien, Triest oder Venedig ist daher jederzeit möglich.

Die Hauptstadt Ljubljana

In jedem Fall sollte man Ljubljana, die Hauptstadt Sloweniens, besuchen. Besonders beeindruckend ist der historische Stadtkern mit zahlreichen barocken Bauwerken und Jugendstilpalästen. Lohnenswert für eine Besichtigung sind das Nationalmuseum, das Schloss sowie das jüdische Viertel.

Ljubljana verfügt über eine lebendige Kulturszene und über vielfältige kulinarische Angebote. Die Hauptstadt ist von Weinbergen und Wäldern umgeben. Daher sollte man auch einen Besuch in den Weinkellereien der Stadt einplanen.

Der Triglav-Nationalpark

Für Naturliebhaber ist der Triglav-Nationalpark ein beliebtes Reiseziel. Auf ausgedehnten Wanderungen kann man hier die atemberaubende Naturlandschaft mit Wasserfällen, Bergseen, Höhlen, Schluchten und Tälern entdecken.

Die vielfältige Flora und Fauna versetzt die Besucher ins Staunen. Im Triglav-Nationalpark sind andernorts längst ausgestorbene Wildtiere wie Steinböcke, Murmeltiere, Bären, Mufflons und Hirsche heimisch.

Blick auf den Bleder See in den Julischen Alpen in Slowenien
Blick auf den Bleder See in den Julischen Alpen in Slowenien

Postojna, Lipica und Piran

Das Hinterland der Bucht von Triest zeichnet sich durch eine einzigartige Karstlandschaft mit weit ausgedehnten Höhlensystemen aus. Das mit 22 Kilometern längste Höhlensystem liegt bei Postojna. Hier kann man die faszinierende "Unterwelt" Sloweniens besichtigen.

Eine der berühmtesten Attraktionen Sloweniens befindet sich in Lipica. In dem dortigen Gestüt werden die Pferde für die Hofreitschule in Wien gezüchtet. Für Touristen werden dort Reitkurse und Ausritte angeboten. Zurück an der Adriaküste, sollte man das Meeresmuseum in Piran besuchen, das eindrucksvolle Einblicke in die Unterwasserwelt des Mittelmeers ermöglicht.

Speisen und Getränke

Die slowenischen Gerichte zeigen u.a. Einflüsse der österreichischen, ungarischen und italienischen Küche. Es gibt eine große Vielfalt unterschiedlicher Speisen und Zutaten; dabei spielen beispielsweise Nudel- und Teiggerichte aus Italien oder der Strudel aus Österreich eine Rolle, um nur ein paar Beispiele zu nennen.

Man findet zum einen traditionelle, eher schwere Gerichte, als auch den Trend zu einer gesünderen, leichten Küche. Typisch sind beispielsweise Eintöpfe, Breigerichte sowie Suppen. Zu den unterschiedlichen Spezialitäten Sloweniens zählen etwa

  • Ajdovi zganci (Heidensterz): aus Buchweizenmehl, Grieben und Öl, mit Sauerkraut oder Eintopf serviert
  • Belokranjska povitica, ein Kuchen aus Eierteig
  • Bujta repa, Eintopf aus Schwein und Rüben
  • die Krainer Wurst
  • Čebulna bržola: Zwiebelrostbraten
  • Štruklji, ein Topfenstrudel
  • Palačinke: Palatschinken
  • Ajdnek, ein Buchweizenkuchen mit Nüssen und Honig

Getrunken werden Weine wie Cvicek, Bizeljčan Beli oder Modra Frankinja; auch Bier und Radler sind beliebt. Bekannt sind zudem der Pflaumenschnaps Slivovitz sowie der Kräuterlikör Pelinkovac. Zu den alkoholfreien Getränken zählen Kaffee, Tee mit Milch, Früchtetee, Mineralwasser oder Säfte.

Quellen:

  • Izabella Gawin: Slowenien aktiv: Sport und Outdoor-Aktivitäten am Meer und im Gebirge, auf Wildflüssen und Seen, zwischen Alpen und Adria, Reise Know-How Verlag Rump, 2004, ISBN 3831712824
  • Friedrich Köthe und Daniela Schetar: Slowenien mit Triest: Das komplette Handbuch für individuelles Reisen und Entdecken in allen Regionen Sloweniens, Reise Know-How Verlag Rump, 2008, ISBN 3831716714

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Bildnachweise:
  • Idyllic countryside site, Alps, Slovenia, Europe. © kasto - www.fotolia.de
  • Slowenien Geografische Lage 3 © Frank Optendrenk - paradisi.de
  • Slowenien Geografische Lage 1 © Frank Optendrenk - paradisi.de
  • Slovenische Flagge © Jürgen Priewe - www.fotolia.de
  • Panorama of Ljubljana, Slovenia, Europe. © kasto - www.fotolia.de
  • Lake Bled in Julian Alps, Slovenia. © kasto - www.fotolia.de
  • Group of three young horses on the pasture © Rita Kochmarjova - www.fotolia.de
  • Vogel, Alps, Slovenia, Europe. © kasto - www.fotolia.de
  • Mount Stog in Bohinj in Julian Alps © zkbld - www.fotolia.de
  • Picturesque old town Piran - Slovenia. © kasto - www.fotolia.de

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