Interessante Nationalparks in Nordamerika

Einsame Steinbank vor Bäumen und Felsen auf Berg
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  • von Paradisi-Redaktion

Für Naturinteressierte haben die Vereinigten Staaten einiges zu bieten. Besonders spektakuläre und schützenswerte Naturlandschaften werden in den USA zu Nationalparks zusammengefasst, die unter der Verwaltung des National Park Service stehen. Insgesamt gibt es 58 Nationalparks mit einer Fläche von 210.000 Quadratkilometern - das entspricht fast der Größe der alten Bundesrepublik.

Yosemite Nationalpark

Als oberste Ziele der Nationalparks gelten Naturschutz und Bildung. Die Flora und Fauna genießt in den Parks besonderen Schutz. Sie soll die Vielfalt der Naturlandschaften der USA abbilden von den Sumpflandschaften im Süden bis zu den Rocky Mountains.

In ihrer touristischen Nutzung unterscheiden sich die einzelnen Parks voneinander. Einige abgelegene Reservate haben eher Wildnischarakter wie die Parks in Alaska, der Karibik oder die Sümpfe des Congaree Nationalparks in South Carolina. Andere Nationalparks sind für den Massentourismus geöffnet und verzeichnen jährliche Besucherzahlen von bis zu drei Millionen.

Zu letzteren Parks gehört auch der Yosemite Nationalpark. Der 300 Kilometer im Osten von San Francisco gelegene Park ist einer der ältesten und bekanntesten seiner Art. Der Yosemite Nationalpark umfasst Teile der Sierra Nevada und vereinigt auf mehr als 3.000 Quadratkilometern mehrere Ökosysteme mit einer großen Artenvielfalt.

Weltweit berühmt sind seine spektakulären Felslandschaften, Wasserfälle und die uralten Mammutbäume. Im Yosemite Valley finden sich jedes Jahr mehrere Millionen Besucher ein. Seit 1984 gehört der Yosemite Nationalpark zum UNESCO Weltnaturerbe.

Bryce Canyon Nationalpark

Weniger bekannt, aber nicht minder spektakulär, ist die Landschaft im Bryce Canyon Nationalpark. Er befindet sich im Südwesten des Bundesstaats Utah und besteht im Wesentlichen aus dem Pausaugunt-Plateau. Durch nicht linear verlaufende Felsabbrüche entstand hier eine einzigartige canyonarige Landschaft mit den Hoodoos genannten Felspyramiden.

Die halbrunden Abbruchstellen am Pausaugunt-Plateau werden Amphitheater genannt. Der Bryce Canyon Nationalpark liegt auf einer Höhe zwischen 2.400 und 2.700 Metern, was eine herrliche Aussicht über die fast außerirdisch anmutende Landschaft ermöglicht.

Cuyahoga Valley Nationalpark

Spektakuläre Felslandschaften hat auch der Cuyahoga Valley Nationalpark im Bundesstaat Ohio zu bieten. Durch den bei Cleveland und Akron gelegenen Park verläuft der Fluss Cuyahoga mit seinen zahlreichen Stromschnellen.

Der Cuyahoga Valley Nationalpark eignet sich ausgezeichnet zum Wandern und Radfahren und auch für den Wassersport. An einem ehemaligen Teil des fast 500 Kilometer langen Ohio-Erie-Kanals wurde ein Treidelpfad angelegt.

Grundinformationen und Hinweise zu Nordamerika

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Paradisi-Redaktion - Artikel vom

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