Die Festung Ananuri - historische Baukunst und mehr

Ammonit, Fossil

Georgien ist nicht unbedingt ein klassisches Reiseziel. Entscheidet man sich jedoch für einen Urlaub in diesem Land, kann man auch hier einige interessante Sehenswürdigkeiten entdecken. Unbedingt auf dem Reiseplan stehen sollte eine Besichtigung der Festung Ananuri.

Inhaltsverzeichnis des Artikels

Lage und Bau

Diese befindet sich unweit der Stadt Tiflis direkt an der bekannten georgischen Heerstraße. Erbaut zwischen dem 16. und 17. Jahrhundert, war dieser Burgkomplex jahrelang Residenz der Aragwi-Eristawi, einem bedeutenden Herrschergeschlecht.

Zudem war der Ort Schauplatz unzähliger Schlachten, welche bedeutend für die Geschichte des Landes waren. Im Jahre 1739 musste die Burg einen schweren Brand überstehen, in welchem viele Teile der Anlage zerstört wurden.

Gebäude und Umgebung

Hauptgebäude des Komplexes sind die Zitadelle und die untere Burg - letztere ist heute leider nur noch eine Ruine. Dennoch lohnt ein Besuch der Anlage unbedingt, besonders der zur Zitadelle gehörende Turm sollte besichtigt werden. Von diesem hat man einen schönen Panoramablick auf das Umland.

Auch die Kreuzkuppelkirche "Maria Entschlafen" sollte man nicht versäumen, immerhin gilt diese als eines der wichtigsten Denkmäler des Mittelalters in ganz Georgien. Erbaut wurde diese im Jahr 1689, noch heute beeindruckt in ihrem Inneren der üppige Reliefschmuck.

Auch die Wandmalereien, welche vorrangig aus dem 17. und 18. Jahrhundert stammen, sind durchaus sehenswert. Unweit dieser Hauptkirche befindet sich eine kleinere Kirche, die sogenannte Erlöserkirche.

Der gesamte Komplex ist für das Land Georgien so bedeutend, dass man im Jahr 2007 sogar überlegte, diesen auf die Kulturerbeliste der UNESCO zu setzen.

Unweit dieser imposanten Festung befindet sich übrigens ein weiteres Highlight Georgiens, welches man sich nicht entgehen lassen sollte, der -Stausee.

Grundinformationen und Hinweise zu Georgien

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: ammonite © Lagui - www.fotolia.de

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom

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