14. März 2011
Wenn es um ihren Inarisee geht, drehen sogar die Lappländer auf. Denn sie fürchten zur Zeit um ihren heiligen See, der zukünftig von Urlaubern aus aller Welt heimgesucht werden soll. In naher Zukunft sollen an dessen Ufer nämlich Villen und ganze Feriendörfer entstehen.
Die Einheimischen gehen davon aus, dass dadurch das Ufer ihres Sees verwüstet und sogar zerstört werde. Aus diesem Grund haben sich die sonst so zurückhaltenden Lappländer zusammengeschlossen und dafür gesorgt, dass weder Bäume gefällt, noch irgendwie anders die Idylle zerstört werden konnte. Dazu legten sie Fällmaschinen mit Ketten lahm oder standen plötzlich selbst im Weg.
Selbstverständlich kamen die Lappländer nicht ungestraft davon, doch das sei es ihnen wert, so einer der Vorreiter. Immerhin wollen sie für ihren geliebten Inarisee kämpfen, denn nach der Rodung sei es vorbei mit dem Zauber, den Wälder, Felsen und der einmalig schöne See erzeugen.
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