12. Januar 2011
Costa Rica ist eines der beliebtesten Urlaubsländer in Südamerika. Vor allem Wanderfreunde kommen hier voll auf ihre Kosten, denn das Land bietet den Touristen traumhafte Landschaften. Charakteristisch sind zudem die vielen im Land befindlichen Vulkane, einer der schönsten ist der Vulkan Poas.
Dieser Vulkan zählt zu einer der Touristenattraktionen in Costa Rica schlechthin, denn eine gut zu befahrende Straße führt direkt bis an den Rand des Kraters. Der Vulkan hat eine Höhe von etwa 2.700 Metern; Highlight ist der Säuresee, welchen dieser Vulkan produziert. Dank des niedrigen ph-Gehaltes ist das ätzende Wasser dieses Sees türkisblau - ein einmaliges Fotomotiv. Der Hauptkrater hat immerhin einen Durchmesser von 1,5 Kilometern, damit ist der Krater des Vulkans Poas der zweitgrößte der Welt. Unweit dieses Hauptkraters befindet sich ein weiterer kleiner Krater, der sogenannte Laguna Botos. Beide sind durch einen landschaftlich wunderschönen Wanderweg miteinander verbunden.
Die Landschaft unterhalb des Vulkans Poas wird landschaftlich genutzt, hier wird unter anderem Kaffee angebaut. Eingebettet liegt dieser Vulkan in gleichnamigem Nationalpark, einer von vielen seiner Art im Land. Mit einer Fläche von etwa 5.000 Hektar ist der Poas Nationalpark einer der größten in Costa Rica. Eine üppige Vegetation wird man hier allerdings vergeblich suchen; die giftigen Gase des Vulkans verhindern nahezu jede Art des Pflanzenwuchses. Tropischer Zwergwald umgibt den Kraterrand, vor allem Vogelliebhaber werden von der hier lebenden Artenvielfalt begeistert sein. Sage und schreibe etwa 79 Vogelarten kann man hier entdecken.
Tagestouren zu dem Vulkan werden unter anderem von den Städten San José und Alajuela aus angeboten - viele Urlauber nutzen diese Möglichkeit. San José ist die Hauptstadt von Costa Rica, von hier aus erreicht man den Vulkan in etwa eineinhalb Autostunden. Ganz in der Nähe des Vulkans befinden sich zudem Lodges, in welchen man auch übernachten kann. So hat man die Möglichkeit, den Vulkan bereits in den frühen Morgenstunden zu besichtigen. Dann nämlich ist die Sicht auf dieses Naturphänomen am besten, wenn dieser wolkenfrei ist.
Aktiv ist dieser Vulkan heute nicht mehr, der letzte Ausbruch fand in den Jahren von 1952 bis 1954 statt.
Um den Vulkan zu besichtigen, muss man derzeit etwa sieben US-Dollar Eintritt bezahlen.
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