Tabledance - Merkmale und Regeln

Braunhaarige junge Frau in braunem Kleid schaut über rechte Schuler, wirft Kussmund zu, sexy, vor weißem Hintergrund

Anfassen nicht erlaubt - Regeln beim Tabledance

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  • von Paradisi-Redaktion

Zu einem Junggesellenabschied gehört er einfach dazu und auch sonst ist er eine willkommene Abwechslung zum tristen Joballtag: ein Besuch im Tabledanceclub. Viele Männer vergessen jedoch nur allzu gerne, dass es sich bei solch einem Etablissement nicht etwa um ein Bordell handelt und landen deshalb im Laufe des Abends unfreiwillig auf der Straße. Jeder, der vorhat, sich einen Tabledanceclub einmal von Innen anzusehen, sollte sich daher schon vor dem Besuch mit den allgemeinen Regeln betraut machen. Informieren Sie sich über die Merkmale sowie die Regeln des Tabledances.

Tabledance: Merkmale und Angebote

Beim Tabledance handelt es sich um eine Form des erotischen Tanzes, welcher man vor allen Dingen in Nachtclubs begegnet. Die Tänzer bzw. Tänzerinnen treten dabei in aufreizender Kleidung auf einer Bühne oder auf einem Tresen auf. Oftmals dient ihnen eine Polestange als Requisit, sodass der Tabledance auch zum Poledance gezählt werden kann.

Der Tabledance wird im Rahmen einer Show präsentiert. In der Regel widmet sich diese zunächst dem gesamten Publikum; nach und nach nähert sich der Tänzer bzw. der Tänzerin einer kleineren Menge an Zuschauern oder auch nur einem einzelnen Gast, je nach Zahlungsbereitschaft - denn die Gäste können den bevorzugten Tänzern Geldscheine zustecken.

Dies wird gerne getan, handelt es sich um die einzige Möglichkeit, das Objekt der Begierde überhaupt nur zu berühren. So können die Scheine an der knappen Bekleidung befestigt werden. Ansonsten ist das Anfassen in der Regel verboten.

Hauptsächlich werden Tänzerinnen und Tänzer jedoch am Getränkeumsatz beteiligt. Aus diesem Grund werden für die Drinks überdurchschnittlich hohe Preise verlangt.

Besucher, die regelmäßig einen entsprechenden Club besuchen, freuen sich natürlich über Abwechslung und kommen in den meisten Fällen nur dann ein weiteres Mal. Es ist daher normal, dass man nicht länger als zwei Wochen am Stück für einen Club arbeitet und dann zum nächsten reist. Während dieser Zeit wird den Tänzern in der Regel ein Apartment zur Verfügung gestellt.

Tabledance-Shows finden

Jeder weiß, dass es sie gibt, doch viele haben noch keine mit ihren eigenen Augen live gesehen. Die Rede ist von Tabledancerinnen. Es ist allgemein bekannt, dass es heute an fast jeder Ecke einen Tabledanceclub gibt, doch wenn man wirklich einmal plant, einen solchen aufzusuchen, ist die Ratlosigkeit groß. Denn wer sich in der Szene nicht auskennt, hat es am Anfang recht schwer, das richtige Etablissement zu finden.

Die meisten Männer möchten in einen Tabledanceclub, um sich visuell Appetit zu holen und natürlich auch, um einfach nur unterhalten zu werden. Der Großteil möchte tatsächlich nur gucken und nicht mehr.

Solche Gästen scheuen sich häufig vor einem Besuch im Tabledanceclub, da sie fürchten, dass sie ausversehen in einem Bordell oder ähnlichem landen. Aber auch immer mehr Frauen finden die sexy Tänzerinnen erotisch und sehenswert, trauen sich jedoch nicht so recht in die von Männern dominierte Welt.

Tatsächlich verschwimmen die Grenzen in der Erotikbranche meist sehr stark. So ist es in den meisten Tabledancebars verboten, die Mädchen auf der Bühne anzufassen.

Bei einem Private Dance siehst es dann jedoch schon wieder ganz anders aus. Hier bieten die Damen sogar häufig an, für eine entsprechende Summe auch mal mit dem jeweiligen Herren ins Hinterzimmer zu verschwinden.

Zum ersten Mal auf der Suche nach einem Tabledance

Als Neuling ist es am besten, wenn man in einen groß angelegten Erospalast und einen Funpark geht. Solche Locations befinden sich meist in der Nähe der Autobahn oder in Gewerbegebieten. Hier kann zwar jeder sehen, was man so nach Dienstschluss treibt, man kann sich jedoch sicher sein, dass hier alles mit rechten Dingen zugeht und man sich ganz in Ruhe einen Tabledance ansehen kann, ohne zu mehr genötigt zu werden.

Ganz anders sieht es mit Clubs aus, die ganz unauffällig in Mietwohnungen untergebracht wurden. Hiervon erfährt man nur durch Mundpropaganda; Regeln und Auflagen gibt es hier nicht. Deshalb kann es schnell passieren, dass man von den "Türstehern" nicht mehr hinaus gelassen wird, solange man nicht eine bestimmte Geldsumme zurücklässt.

Der Tabledance in anderen Ländern

In anderen europäischen Ländern ist es übrigens einfacher, einen Tabledanceclub zu finden. Hier gilt so etwas als ganz normale Feierabendbeschäftigung und wird daher ganz unverhohlen beworben. Man sieht auch viele Frauen, die sich hier abends noch einen Drink gönnen.

Table-Dance-Shows sehen sich auch Frauen an
Table-Dance-Shows sehen sich auch Frauen an

Der Genuss einer Tabledance-Show ist mit gewissen Regeln verbunden...

Besondere Regeln

Wer einen Tabledance genießen möchte, sollte wissen, an welche Regeln er sich dabei zu halten hat.

Anfassen ist nicht gestattet

Das wichtigste Gebot im Club lautet: Anfassen verboten. Die Tänzerinnen dienen nur der optischen Unterhaltung, sie zu berühren ist absolut tabu.

Jede Dame hat ihre eigenen Grenzen, so toleriert die eine vielleicht noch einen Klaps auf den Po, während die andere den jeweiligen Gast sofort von der Security vor die Tür setzen lässt. Neulinge sollten diese Grenzen lieber nicht austesten und in jedem Fall einfach ihre Finger bei sich behalten, selbst wenn es noch so schwer fällt.

Keine Fotos oder Videos

Wer in einen Tabledanceclub kommt, bezahlt auch für die dargebotenen Shows. Deshalb ist es auch verboten, Fotos oder Videos von den Liveauftritten der Damen zu machen.

Wer etwas sehen möchte, muss persönlich vorbeikommen und bezahlen. So wird auch vermieden, dass Minderjährigen falsche Inhalte zu Gesicht kommen.

Geldangelegenheiten

Wer möchte, kann seiner Favoritin an der Stange gerne ein paar Scheine zustecken. Allerdings muss der Euro dazu an der Rezeption in spezielles "Spielgeld" eingetauscht werden.

So werden alle Einnahmen zentral verwaltet und landen nicht direkt im Geldbeutel der jeweiligen Dame. Das mag vielen Gästen unfair erscheinen, ist jedoch gängige Praxis der Clubbetreiber.

In seriösen Clubs müssen die Regeln beachtet werden
In seriösen Clubs müssen die Regeln beachtet werden

Zu viel Alkohol vermeiden

Gegen ein paar Gläschen Bier hat in einem Tabledanceclub übrigens niemand etwas, solange sich der Konsum noch in Grenzen hält. Fällt ein Gast dadurch auf, dass er stark alkoholisiert ist und sich dementsprechend benimmt, so erhält er schneller Hausverbot, als er wieder nüchtern werden kann.

Betrunkene Gäste sind unberechenbar, der Clubbetreiber kann in ihrer Anwesenheit nicht mehr für die Sicherheit seiner Damen und die der anderen Gäste garantieren, weshalb auf ausfälliges Verhalten auch eine so harte Bestrafung erfolgt. Umgekehrt wird es aber auch nicht gern gesehen, wenn ein Gast überhaupt nichts bestellen will. Zumindest einen kleinen Drink muss man für das Genießen der Tanzshow schon bezahlen.

Ab sofort Frauen im Pascha verboten

Männer sind gelassener, wenn ihre Frauen sie nicht ins Pascha begleiten

Körper einer Frau in sexy Dessous Spitzen-BH
sexy dance © Ana Blazic - www.fotolia.de

Die männlichen Tabledance-Fans können beruhigt sein. An der Stange werden sich weiterhin nackte Frauen räkeln, doch Pascha Nightclub-Chefin Erika Thiel hat Frauen von der Gästeliste gestrichen. Eigentlich sollten sich Frauen und Männer gleichermaßen im Pascha amüsieren, doch funktioniert hat das nicht.

Für eine entspanntere Atmosphäre ohne eifersüchtige oder tanzwütige Ehefrauen

Zum einen waren der Besitzerin die Männer nicht ausgelassen genug. Wenn andere Frauen, besonders die eigenen, im Zuschauerbereich saßen, konnten sie sich nicht gehen lassen. Und das ist das eigentliche Ziel des Kölner Nightclubs. Ein Private Dance wird von der Ehefrau sicher nicht am eigenen Mann gesehen. Ohne die Frau im Nacken soll nun eine entspanntere Atmosphäre aufkommen.

Ein anderes Problem war das Verhalten der Frauen selbst. Mit gestiegenem Alkoholpegel wollten die weiblichen Gäste einmal selbst an der Stange tanzen und zogen sich aus. Somit konnte Personal nicht von Gast unterschieden werden, das war Erika Thiel ein zu großes Kuddel-Muddel. Frauen dürfen also ab nun nur noch bei Gastro-Parties und Sonderveranstaltungen den Stripperinnen zujubeln.

Grundinformationen und Hinweise zu Tabledance

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: Portrait of a sexy girl .Makeup and cosmetics © T.Tulic - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Frau in einem Club oder Bar tanzt auf dem Tisch © Kzenon - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Sexual female performing striptease on the pole in night club. © dmitrimaruta - www.fotolia.de

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Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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