27. Juli 2010
Zu einem Junggesellenabschied gehört er einfach dazu und auch sonst ist er eine willkommene Abwechslung zum tristen Joballtag: ein Besuch im Tabledanceclub. Viele Männer vergessen jedoch nur allzu gerne, dass es sich bei solch einem Etablissement nicht etwa um ein Bordell handelt und landen deshalb im Laufe des Abends unfreiwillig auf der Straße. Jeder, der vorhat, sich einen Tabledanceclub einmal von Innen anzusehen, sollte sich daher schon vor dem Besuch mit den allgemeinen Regeln betraut machen.
Das wichtigste Gebot im Club lautet: Anfassen verboten. Die Tänzerinnen dienen nur der optischen Unterhaltung, sie zu berühren ist absolut tabu. Jede Dame hat ihre eigenen Grenzen, so toleriert die eine vielleicht noch einen Klaps auf den Po, während die andere den jeweiligen Gast sofort von der Security vor die Tür setzen lässt. Neulinge sollten diese Grenzen lieber nicht austesten und in jedem Fall einfach ihre Finger bei sich behalten, selbst wenn es noch so schwer fällt.
Wer in einen Tabledanceclub kommt, bezahlt auch für die dargebotenen Shows. Deshalb ist es auch verboten, Fotos oder Videos von den Liveauftritten der Damen zu machen. Wer etwas sehen möchte, muss persönlich vorbeikommen und bezahlen. So wird auch vermieden, dass Minderjährigen falsche Inhalte zu Gesicht kommen.
Wer möchte, kann seiner Favoritin an der Stange gerne ein paar Scheine zustecken. Allerdings muss der Euro dazu an der Rezeption in spezielles "Spielgeld" eingetauscht werden. So werden alle Einnahmen zentral verwaltet und landen nicht direkt im Geldbeutel der jeweiligen Dame. Das mag vielen Gästen unfair erscheinen, ist jedoch gängige Praxis der Clubbetreiber.
Gegen ein paar Gläschen Bier hat in einem Tabledanceclub übrigens niemand etwas, solange sich der Konsum noch in Grenzen hält. Fällt ein Gast dadurch auf, dass er stark alkoholisiert ist und sich dementsprechend benimmt, so erhält er schneller Hausverbot, als er wieder nüchtern werden kann. Betrunkene Gäste sind unberechenbar, der Clubbetreiber kann in ihrer Anwesenheit nicht mehr für die Sicherheit seiner Damen und die der anderen Gäste garantieren, weshalb auf ausfälliges Verhalten auch eine so harte Bestrafung erfolgt.
Umgekehrt wird es aber auch nicht gern gesehen, wenn ein Gast überhaupt nichts bestellen will. Zumindest einen kleinen Drink muss man für das Sitzen vor der Polestange schon bezahlen.
Hier ist Platz für Ihre Meinung zu diesem Artikel.
Lesermeinung schreiben |
30.12.11 | |
![]() | TABLEDANCE |
16.08.11 | |
![]() | TABLEDANCE |
13.04.11 | |
![]() | TABLEDANCE |
17.03.11 | |
![]() | TABLEDANCE |
07.07.10 | |
![]() | TABLEDANCE |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Tabledance Forum

