26. Juli 2005
Die italienische Wissenschaftlerin Donatella Marazziti von der Universität Pisa hat das Blut von Frischverliebten analysiert und dabei festgestellt, dass am Anfang der Verliebtheit die Konzentration des Hormons Testosteron beim Mann sinkt und bei der Frau steigt.
Es wird nun vermutet, dass dieser Angleichungsprozess des Sexualhormons stattfindet, um die Unterschiede zwischen den Geschlechtern zu minimieren. Des weiteren nahm in dem ersten halben Jahr bei beiden verliebten Partnern das Stresshormon Cortisol deutlich zu.
Rund ein Jahr nach Anfang der Verliebtheit hatten sich bei den Probanden alle Werte wieder auf den Normalstand reguliert.
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