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MarikaBeitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied
Ich finde den Artikel sehr, sehr unvollständig. In meinen Augen will die Autorin nichts anderes sagen, als: Trennt Euch, wenn Ihr weglaufen wollt, aber tut es dennoch "fair". Damit wäre jede Einrichtung einer Paartherapie völlig überflüssig. Wir leben heute in einer Welt, in der sich viel zu schnell getrennt wird. Natürlich will ich nicht ausschließen, dass es subjektiv gesehen wirklich brechtigte Gründe gibt, sich von seinem Partner zu trennen, aber oftmals ist dies eine simpler Rechtfertigungsversuch für sein Davonlaufen. Lernen kann man aus einer solchen Partnerschaft nicht sehr viel. Und umso größer ist die Enttäuschung - vielleicht für beide Beteiligte. Vor allem, wenn die Beziehung von langer Dauer war, ist es verletztend für den Partner vor vollendente Tatsachen gestellt zu werden, weil der Sich-Trennende schon längere Zeit über eine Trennung nachgedacht hat, dem anderen jedoch nie die Chance gegeben hat, die Situation zu einem Positiven zu verändern.
Meine Meinung ist, dass man sich vor einer Trennung einen professionellen Rat einholen sollte. Möglicherweise ist die Situation überhaupt nicht derart verqueer, dass die Beziehung nicht (glücklich) fortgesetzt werden kann.
Leider sind dies alles Dinge, die in keiner Schule vermittelt werden, wobei es vielleicht viel, viel wichtiger wäre in der heutigen Welt gewisse Verhaltensmuster zu studieren als noch vor ein paar Jahrzehnten.
Mein Rat ist: Erst sprechen (und zwar nicht "durch die Blume" oder vorwurfslastig), dann versuchen zu arbeiten. Und erst, wenn jede Arbeit keine Verbesserung bewirkt über eine Trennung nachzudenken.
Oftmals projiziert der Sich-Trennende seine eigenen Probleme auf die Beziehung und "hält sie deshalb nicht mehr aus". Dann ergibt es wenig Sinn sich zu trennen, denn das Problem wird sich, solange es nicht ernsthaft gelöst ist, in jeder weiteren Beziehung fortsetzen und auch diese zerstören.
AdamBeitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied
Das ist wohl der dämlichste Beitrag, den ich je gelesen habe. Würden wir uns alle so verhalten, hätten wir alle kaputte Ehen, Kinder von 20 verschiedenen Partnern und so weiter. Was soll der Schwachsinn? Das Problem liegt in unserer schnelllebigen Gesellschaft, wo sich jeder selbst am nächsten ist - klar, wenn jeder an sich denkt ist auch an alle gedacht. Wenn man jung und unerfahren ist ist das ja kein Ding verschiedene Partner zu "probieren" und dabei Erfahrungen zu sammeln, aber eine Ehe ist nun mal ein Versprechen auf Lebenszeit und sollte nicht leichtfertig gebrochen werden aufgrund von "ich glaub es könnt sein dass ich noch jemanden liebe" oder "puh, mir ist fad, ich will mal was neues". Auch wenn ich selbst erst 24 bin, diese Gesellschaft ekelt mich teilweise an, in der Hinsicht hatten es unsere Eltern und Großeltern schöner.
Und liebe Sibylle Fünfstück: Wenn du nach der 5ten Ehe mit 10 Kindern und arbeitslos (denn mit solchen Texten wirst du als Autorin wohl kaum Erfolg haben) alleine rumstehst würde ich gerne von dir einen neuen Bericht über dasselbe Thema lesen. Mal sehen ob du dann immer noch davon überzeugt bist, dass man sich möglichst bei jeder Kleinigkeit trennen sollte.
PS: Nein, ich bin kein frustrierter Single, bin seit 7 Jahren glücklich in einer Beziehung und renne nicht bei jeder kleinen Krise weg.
06.04.12 | |
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