Wo es große Gefühle gibt, gibt es auch Streit. Schon Adam und Eva waren sich uneins, als es um den Obstraub ging. Und dennoch besteht kein Zweifel daran, dass sie sich liebten. Meinungsverschiedenheiten gehören zum Leben. Und Liebe ist Leben. Also gehört auch das Streiten genauso zur Liebe, wie die Schmetterlinge im Bauch. Der Trick besteht jedoch darin, sich nicht gegenseitig beim Streiten mit Worten und Beleidigungen derart verletzen, dass die romantische Verbindung in Frage gestellt wird. Mit den folgenden Formulierungen lenken Sie Meinungsverschiedenheit in die richtige Richtung.

Mitgefühl und Einfühlungsvermögen sind die ersten Dinge, die den Bach heruntergehen, sobald ein Streit vom Zaun gebrochen wird. Je mehr die Auseinandersetzung anschwillt, um so weniger ist der andere bereit, nachzugeben. Da kann diese einfache Bitte helfen, die Gegenpartei daran zu erinnern, dass es mehr als nur einen Standpunkt gibt. Dieser Tatsache sollten Sie jedoch gleichermaßen Beachtung schenken.
Gerade Männer fühlen sich immer unter Zugzwang, wenn sich die holde Weiblichkeit über die Ungerechtigkeiten des Lebens auslässt. Getrieben von der genetischen Prädispostion, Probleme lösen zu wollen, poltern Männer gerne mit Weisheiten heraus, die nicht immer auf Gegenliebe stoßen. Sagen Sie deshalb schlicht, dass Sie einfach nur ein Ohr zum ausheulen und eine Schulter zum anlehnen wollen. Dann versucht Bärle auch nicht Sie mit gut gemeinten Ratschlägen zu beruhigen.
Eine kleine Meinungsverschiedenheit kann schnell zu einem wüsten Streit mutieren, wenn man versucht, dem anderen die alleinige Schuld zuzuschieben. Wie klein auch immer Ihr Anteil an der Situation sein mag, geben Sie zu, dass Sie mitverantwortlich sind. So kommt der Partner aus seiner Verteidigungshaltung und ein konstruktives Streitgespräch kann beginnen.
Ein kleiner Streitpunkt kann schnell zu einem anderen überleiten und schon gerät der Dialog außer Kontrolle und es geht nur noch darum, was der andere alles vermeintlich falsch macht. Holen Sie mit der Bemerkung den Fokus auf das eigentliche Problem zurück, so dass Sie als Paar an einer Lösung arbeiten können.
Die Neupositionierung des Sachverhalts kann der Dynamik des Streits eine gänzlich neue Richtung geben. Machen Sie klar, dass das Problem Sie als Paar betrifft. Dann kämpfen Sie nicht mehr gegen Ihre bessere Hälfte um eine Lösung, sondern Sie suchen gemeinsam nach einen Weg aus dem Schlamassel.
Nichts anderes kann die Schärfe aus einem Wortgefecht nehmen, als die drei magischen Worte. Im Prinzip wollen Sie doch gar nicht miteinander kämpfen, sondern nur ein Problem aus dem Weg räumen.
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