Als Single glücklich - Vorteile und Tipps für ein glückliches Single-Dasein

Lachende Frau mit Becher Kaffee sitzt auf ihrem Sofa

Vorteile des Single-Daseins und wie man es schafft, diese Vorzüge zu erkennen - zwischen Frauen und Männern gibt es in dieser Hinsicht Unterschiede

Alleine zu leben ist nicht immer der Ausstieg aus der Gesellschaft oder der Mangel an Alternativen. Es gibt Menschen, die sich nur so wohl fühlen, weil Sie mit keinem anderen Menschen auskommen oder Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen in diese Situation gekommen sind. Förderlich ist es, wenn Sie die Zeit des Alleinlebens als selbstbestimmt auffassen und sich die Vorteile bewusst machen, die durch das Wohnen mit sich entstehen.

Inhaltsverzeichnis des Artikels

Machen Sie Ihr Lebensglück nicht davon abhängig, ob Sie den richtigen Partner finden. Gerade in der heutigen Zeit verändert sich das Bild unserer Gesellschaft, und mehr und mehr Menschen entscheiden sich dafür, als Single zu leben. Die Industrie hat sich darauf eingestellt: Es gibt Packungsgrößen für Singles, Reisen für Singles und viele andere attraktive Angebote für Alleinstehende.

Die Vorteile des Single-Lebens

Niemand muss sich heute mehr emotional oder finanziell von einem Partner abhängig machen oder sich über einen Partner definieren. Zwar ist es zugegeben ein gutes Gefühl, den richtigen Menschen an seiner Seite zu wissen, aber wenn man ihn noch nicht gefunden hat, dann bleibt man doch besser allein, als sich an einen falschen Partner zu binden.

Karriere statt Kinder

Denken Sie daran: Das Singleleben hat auch viele Vorteile. Sie können tun und lassen, was Sie wollen. Sie können Ihre Entscheidungen wesentlich spontaner treffen, unternehmen was Sie möchten und Ihr Geld ausgeben, wofür Sie möchten.

Positiver Nebeneffekt: Singles verdienen im Schnitt mehr, da sie sich mehr auf ihre Karriere konzentrieren können. So werden Sie in Ihren besten Jahren nicht durch Kinder ausgebremst, sondern können Ihren beruflichen Erfolg genießen und Ihr Geld ungestört für Ihre eigenen Interessen ausgeben.

Sie können total egoistisch sein

Wenn Sie alleinstehend sind, können Sie machen was Sie wollen, und zwar genau wann Sie wollen. Sie können jeden Abend eine Pizza liefern lassen oder am Wochenende alle sechs Rocky-Filme hintereinander ansehen, ohne dafür schief angesehen zu werden. Und auch Ihr Yoga-Kurs muss nicht mehr mit irgendjemanden abgestimmt werden, weil der andere zum gleichen Zeitpunkt den Wagen braucht, mit dem Sie zum Fitness-Studio fahren wollten. Mit anderen Worten: Sie sind ein völlig freier Mensch.

Ausgänge statt Couchleben

Sie führen mit Sicherheit ein aufregenderes Leben als die meisten Menschen, die in einer Beziehung leben. Denn Sie gehen mehr nach draußen, lernen mehr interessante Menschen kennen und erleben viel Abwechslungsreiches.

Flirten bis der Arzt kommt

Das Geplänkel mit dem anderen Geschlecht ist Selbstbestätigung pur. Und während innerhalb einer Beziehung das Flirten nur in engen Grenzen möglich ist, können Sie nun auf Teufel komm raus mit jeden ansprechenden Knackpo das Tanzbein schwingen, ohne vorher das Okay von Schnuppelhase einholen zu müssen.

Niemand betrügt Sie

Falls Sie im Bekanntenkreis jemanden haben, der sich dauernd darüber jammernd beschwert, dass der Partner mit anderen zugange ist, dann wissen Sie Ihr Single-Dasein wirklich zu schätzen. Sie müssen nachts nicht wach liegen und sich den quälenden Fragen stellen, warum Sie ihren Partner nicht ausreichen oder was Sie falsch machen, das ihren Partner in den Schoß von anderen treibt.

Ein ganzes Bett für Sie allein

Allein zu schlafen ist gesund. Und das ist sogar wissenschaftlich bewiesen. Schlafforscher haben herausgefunden, dass wir einen weniger tiefen Schlaf haben, wenn wir unser Bett mit jemanden teilen müssen. Als Single wachen Sie nicht nur ausgeruhter auf, sondern müssen auch nicht am späten Abend die plötzlichen Gelüste von Kuschelbärli befriedigen, wenn Sie eigentlich bereits im Halbschlaf sind.

Alleine im Bett zu schlafen hält gesund und ausgeruht
Alleine im Bett zu schlafen hält gesund und ausgeruht

Hobbys und Freunde

Sie können - und sollten - sich mehr auf sich selbst konzentrieren. Schaffen Sie sich Interessensgebiete, die Sie ausfüllen. Suchen Sie sich ein Hobby oder einen Sportverein, so sind Sie immer unter Menschen und können ganz leicht neue Freundschaften schließen.

Der Familienverbund als gesellschaftliches Modell ist mittlerweile stark aufgeweicht. Viele Singles haben riesige Freundeskreise, in denen auch ein Großteil der Personen Single ist.

Sobald man eine feste Beziehung anfängt, halbiert sich urplötzlich die Zeit, die man früher mit seinen besten Freunden verbringen konnte. Ganz einfach weil man nun auch den Freunden des Partners Zeit widmen muss. Als Single sind Mädelsabende und Kneipentouren mit den Kumpels wieder uneingeschränkt möglich.

Freiheit

Gehen Sie mit erhobenem Kopf durchs Leben, denn längst gilt nicht mehr, dass man einen Partner an seiner Seite haben muss, um es zu gesellschaftlichem Ansehen zu bringen. Nutzen Sie stattdessen die Vorteile, die Ihnen Ihre Freiheit bringt, und schöpfen Sie aus dem Vollen. So frei und ungebunden wie Sie als Single leben und agieren können, können Sie es in einer Beziehung definitiv nicht.

Singles sitzt das Geld lockerer

Frau beim Shopping mit Einkaufstüten in großem Einkaufszentrum
smiling elegant woman in dress with shopping bags © Syda Productions - www.fotolia.de

Eine Umfrage hat ergeben, dass die deutschen Singles ihr Geld wesentlich gedankenloser ausgeben, als die, die in einer Beziehung leben.

Ein Viertel des Singles gab an, das verdiente Geld gleich wieder auszugeben. Von den Vergebenen machten das nur 12 Prozent.

Auch das Spar-Verhalten ist anders; 17,8 Prozent der Singles gaben an, einfach nach Interesse zu kaufen und keinen Gedanken ans Sparen zu verschwenden, wohingegen von denen in Beziehung Lebenden das nur 8,8 % machten.

Und Singles scheinen sogar tendenziell über ihre Verhältnisse zu leben: von ihnen gaben 28,3 % schonmal mehr Geld aus, als ihnen eigentlich zur Verfügung stand; von denen mit Partner waren das nur 21,5 %.

Hauskauf für Singles – Baufinanzierung erfordert spezielle Strategien

Linke Hand eines Mannes hält Haustürschlüssel; Himmel, Bäume und mehrere Einfamilienhäuser im Hintergrund
real estate agent hands over the keys. © Feng Yu - www.fotolia.de

Der Wunsch nach einem eigenen Haus, erwacht meist mit der Familiengründung. 70 Prozent der Häuslebauer sind Paare mit Kindern. Experten beobachten aber auch einen neuen Trend: schon jeder zehnte Käufer ist Single. Wer die Immobilienfinanzierung allein stemmen muss, braucht eine spezielle Strategie.

Mehr Eigenkapital sammeln

Paare können sich bei finanziellen Engpässen gegenseitig unterstützen. Für Singles fällt diese Sicherheit weg. Sie müssen auch bei Arbeitslosigkeit oder längeren Krankheiten alle Raten allein bedienen. Wer ohne Partner in die eigenen vier Wände einziehen möchte, sollte deshalb mehr Eigenkapital mitbringen. Mit 40 bis 50 Prozent steigt die Sicherheit – und die Zinsbelastung sinkt. Raten und Tilgung sollten 30 Prozent des monatlichen Nettoeinkommens nicht überschreiten.

Geld beiseite legen

Während Familien meist jeden freien Euro in die Rückzahlung ihres Kredits stecken, ist es für Singles ratsam Geld anzusparen. Das kostet zwar etwas mehr Zinsen, im Ernstfall können sie aber die fälligen Raten für einige Monate aus den Reserven zahlen.

Langfristig planen

Kredit schnell abzahlen oder langfristig planen? Da die erste Lösung enorme finanzielle Klimmzüge erfordert, fahren Singles mit der zweiten Strategie meist besser. Dazu bietet sich ein Vertrag mit langfristiger Zinsbindung, bei dem die monatlichen Raten für 15 Jahre planbar sind. Sollte der Markt nach zehn Jahren bessere Konditionen bieten, ist der Wechsel unkompliziert möglich.

Doch nicht jeder Mensch kann diese Vorzüge für sich erkennen...

Ganz mit sich allein glücklich sein

Besonders diejenigen, die in einer glücklichen Beziehung leben, können sich nur schwer vorstellen, dass man auch als Single dieses Glück verspüren kann. Doch die Vorteile darin zu erkennen, ist gar nicht mal so schwer.

Warum leben Sie alleine?

Auf der Suche nach einer Beschreibung des derzeitigen Lebenszustandes stellt man sich in erster Linie die Frage, aus welchem Grund man eigentlich alleine ist:

  • Haben Sie eine anstrengende Beziehung hinter sich und wollen sich endlich wieder selbst spüren?

  • Haben Sie einen anstrengenden Job gehabt oder üben Sie diesen noch immer aus, so dass Sie im Privatleben glücklich darüber sind die Ruhe des Alleinseins zu genießen?

  • Haben Sie sich von Ihrem Partner getrennt und beginnen nun Ihr Leben neu zu sortieren?

  • Befinden Sie sich momentan in einer Krise und wollen sich ganz und gar auf die Bewältigung konzentrieren, indem Sie keinerlei Ablenkung um sich haben?

Vorteile einer eigenen Wohnung

Es gibt vielfältige Gründe, die dafür sprechen, dass man sich allein in einer Wohnung befindet und weiß, dass dieser Zustand erst einmal eine Weile anhalten wird. Das Schöne am Alleinwohnen ist, dass Ihnen niemand vorschreibt, was Sie zu tun haben und was nicht. Sie können sich Ihren Hobbies widmen, die dafür erforderlichen Sachen liegen lassen, wenn Sie ins Bett oder zur Arbeit gehen und sich ganz nach Ihrem Geschmack einrichten.

Herausforderungen meistern

Allein zu wohnen stellt neben Vorteilen auch Herausforderungen bereit: Im Alleinwohnen werden Sie dazu veranlasst, die Verantwortung für alles im Alltag anfallende selbst anzunehmen und zu bearbeiten. Sie können sich Einkaufen, Abwaschen oder das Putzen der Wohnung nicht mit dem Partner oder WG-Mitbewohnern teilen.

Sie lernen, wie Sie sich selbst zu organisieren haben und lernen mit der Zeit vor allem den Menschen kennen, der Sie in diesem Moment sind. Dieser Mensch ist durch die Belastungen und Themen des Alltags vor allem durch vielzählige und enge zwischenmenschliche Beziehungen oftmals für einen selbst unbekannt.

  • Zu intensive Arbeitswelten
  • Beziehungen
  • komplizierte Freunde oder Lebensumstände

führen dazu, dass man selbst eher handelt als dass man Zeit hat, sich zu spüren und sich in jeder Lebensphase mit klarem Bewusstsein sagen kann, wer man ist und wie man sich versteht.

Sich selber kennenlernen

Das Wohnen allein bietet die Möglichkeit, sich dieser Bewusstwerdung zu stellen und sich pur und ohne Ablenkung wahrzunehmen. Von diesem Standpunkt aus können Sie sich dann fragen, was Sie beibehalten wollen und was Sie gerne ändern möchten.

  • Mit der Zeit werden Sie sich stärker, selbstbewusster und im Alltag bei Entscheidungen und Begegnungen mit anderen Menschen näher bei sich fühlen.
  • Ihre Persönlichkeit wird stärker hervortreten und Ihre persönliche Meinung wird in Ihrem Gefühl eine tiefere Aussagekraft besitzen und mit Ihrem Inneren besser harmonieren.
  • Wenn Sie sich selbst verstehen lernen und annehmen, dann können auch anderen Menschen sie annehmen und Sie können sich ihnen erklärbar machen.

Wenn man das Alleinewohnen nicht als Bestrafung oder Ausschluss aus dem gesellschaftlichen Leben versteht, kann man daraus eine angenehme und wertvolle Lebensphase für sich gestalten. In vielen Beziehungen ist das getrennte Wohnen ein gangbares Vorgehen, um das besondere, gemeinsame Leben der zwei besonderen Menschen auf diese Art in einer Beziehungsform zu ermöglichen.

Haben Sie also keine Angst, wenn eine Zeit des Alleinwohnens ansteht oder falls Sie bereits seit geraumer Zeit alleine wohnen. Sehen Sie vielmehr die Vorteile und lernen Sie sich besser kennen.

Studie zeigt: Singles sind ebenso glücklich wie Paare

Der Verdacht, dass Singles einsamer und unglücklicher als Paare sind, hat sich in einer Studie als falsch herausgestellt

Vier Freunde mit Bowlingkugeln, lachen in Kamera
Freunde bowlen © Kzenon - www.fotolia.de

Jeder in einer festen Beziehung und mit Singles im Bekanntenkreis denkt manchmal mit einem schlechten Gewissen an die Freunde ohne Partner. Die Betreffenden werden sicher sehr einsam sein und daher oft unglücklich. Eine aktuelle Studie zeigt jedoch: Das stimmt gar nicht.

In der Untersuchung befragte man 4.000 Männer und Frauen ab 18 Jahren zu ihrer Zufriedenheit im Leben. 20 Prozent der Befragten waren aktuell single, die übrigen lebten in einer Partnerschaft. Man fragte die Singles konkret, ob sie mit ihrem Leben ohne Liebespartner glücklich sind und bekam dies bei der Mehrheit auch bestätigt.

Viele Singles mögen keine Konflikte

Als man Fragen zur Persönlichkeit stellte, wurde recht schnell klar, warum diese Singles allein sehr glücklich sind. Es handelte sich in der Mehrheit der Fälle um Männer und Frauen, die bei zwischenmenschlichen Beziehungen jeden Konflikt lieber vermeiden. Da in einer Partnerschaft zwangsläufig Konflikte auftreten, umgehen diese Singles das Problem an sich. Wer dazu noch gut allein leben kann, der hat in der Tat mehr Lebenszufriedenheit, wenn er single bleibt.

Die Studie zeigt aber auch, dass nicht jeder Mensch zum Dauer-Single geboren ist. Es gibt Charaktere, die das tägliche Zusammensein mit dem Partner wie Luft zum Atem brauchen. Sie fühlen sich ohne Mann oder Frau an der Seite unvollständig und gehen schnell mit einer negativen Ansicht durchs Leben.

Auch Singles sind nur glücklich, wenn sie anderweitige soziale Kontakte haben

Fazit der Studie ist daher, dass Singles sehr wohl glücklich sein können, wenn sie ohne partnerschaftliche Konflikte und dafür mit allen Freiheiten durchs Leben gehen wollen. Deutlich wird allerdings, dass kein Mensch auf Dauer komplett auf soziale Kontakte verzichten mag.

Auch Singles waren nur dann wirklich glücklich, wenn sie gute Freunde und einen stabilen Bekanntenkreis (Kollegen, Vertraute im Sportverein etc.) hatten. Single-Sein sollte auf keinen Fall bedeuten, dass man ohne andere Menschen lebt.

Wenn sich Menschen als Singles outen

Heutzutage haben kaum noch Menschen ein Problem damit zuzugeben, dass sie single sind

Sportlicher Mann mit schwarzem Shirt und weißem Handtuch zeigt den Daumen nach oben
smiling man showing thumb gesture on an isolated background © Imagery Majestic - www.fotolia.de

Vor ein paar Jahren hatten die meisten Singles noch ein großes Problem: Sie wollten nicht zugeben, dass sie keinen Partner haben. Es war eine Art gesellschaftliches Tabu.

Viele haben sich bewusst für das Single-Dasein entschieden

Heute schaut die Sache zum Glück ein wenig anders aus. Die Internetseite FriendScout24 hat eine Umfrage gemacht: 85% der Männer und Frauen geben offen zu, wenn sie Single sind - sie haben kein Problem damit, sich zu outen.

Einige sind sogar stolz darauf und finden es alles andere als peinlich. Single sein macht vielen sogar Spaß - sie haben sich bewusst dafür entschieden. Probleme haben in der Regel nur noch die Männer damit. Ganz wenige fühlen sich als Verlierer und andere möchten nicht darin erinnert werden, dass sie alleine sind.

Dauersingles leiden eher

Problematisch ist es für solche Kandidaten, die schon lange Single sind und keinen Partner finden. Auch, wenn Freunde alle glücklich vergeben sind, ist das Single-Dasein ziemlich anstrengend.

Wie heißt es so schön? Wer sucht, der findet nicht. Einfach glücklich sein und das Leben genießen. Die Liebe kommt von ganz allein.

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    Wenn es draußen kalt wird, möchten die Menschen gemeinsam kuscheln. Zu dumm nur, wenn Singles einsam und alleine vor der Glotze sitzen und nicht wissen, mit wem sie kuscheln sollen.

    Rund 25% der Männer, die für eine Umfrage befragt wurden, verbringen den Herbst am Computer. Genauer gesagt auf Dating-Portalen. Herbstabende sind ideal um einen Partner zu finden. Da sich zu dieser Zeit mehr Menschen anmelden, ist die Chance auf frische Singles natürlich auch höher.

    Offline, blasen die wenigsten Menschen Trübsal. Die meisten bewegen sich aktiv und machten Sport. Zum Beispiel im Fitnesscenter oder im Schwimmbad. Ein Pluspunkt für Singles. Denn dort haben sich auch schon einige Herzen gefunden.

    Niemand weiß, wo Amor gerade rumschwirrt. Wer die Augen offenhält, wird ihn eventuell bald sehen.

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    Das Leben als Single-Frau hat seine unangenehmen Seiten. Leider hat man es aber nicht in der Hand, wann der nächste Traummann oder die nächste Traumfrau um die Ecke biegt. Aus diesen Grund sollte man nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern versuchen, das Beste aus der Situation zu machen. Denn das Single-Leben bietet auch viele Vorzüge und wer diese geschickt zu nutzen weiß, wirkt automatisch attraktiver, weil er zufriedener mit sich und seinem Leben ist.

    Ganz oben auf der Liste sollte der Mädelsabend stehen. Wer sich regelmäßig mit seinen Freunden austauscht, fühlt sich automatisch besser. Nirgendwo kann man so frei von der Leber wegreden wie bei den besten Freundinnen. Auch gut mit mehreren durchführbar: die große Shopping-Tour. Wenn der Geldbeutel schmal ist, kann man sich immer noch beim Anprobieren Inspiration holen, um sich dann später vielleicht selbst an die Nähmaschine zu setzen.

    Gut für Körper und Geist: Melden Sie sich im Fitness-Studio an. Hier ist der Flirt-Faktor einer aktuellen Umfrage zufolge übrigens ausgesprochen hoch. Und man fühlt sich wieder wohler in seinem Körper. Selbiges gilt für die Ernährung. Wer für sich selbst kocht, lebt nicht nur gesünder, er lernt auch über Natur und Kultur.

    Liebessimulation auf dem Smartphone - virtuelle Partner erleben einen Boom

    Frau mit roten Fingernägeln bedient ein Smartphone
    Woman using smartphone © Arman Zhenikeyev - www.fotolia.de

    Die Liebe geht merkwürdige Wege. Junge Asiaten bahnen ihre Beziehungen zunehmend auf dem Smartphone an und schenken ihre Zuneigung einem rein virtuellen Partner. Simulationsspiele zum Aufbau einer romantischen Affäre sind vor allem in Japan ein Hit. Es gibt sie wahlweise für männliche und weibliche Charaktere, und auch homosexuelle Beziehungen lassen sich per Touchscreen knüpfen.

    Bevor der Spieler das Herz seines Traumpartners erobert hat, muss er allerdings einiges investieren: Zeit, Aufmerksamkeit und etliche Yen für virtuelle Outfits oder Fitnessgeräte für eine attraktives Äußeres. Für Jugendliche und die wachsende Zahl erwachsener Singles sind die "Ren'ai"-Simulationen ein Übungsfeld für echte Beziehungen – oder ein dauerhafter Ersatz. In einer Umfrage der Regierung gab immerhin die Hälfte aller Männer und Frauen zwischen 18 und 34 Jahren an, dass sie keinen Partner haben. Fast ein Viertel der 35- bis 39-Jährigen hatte noch nicht einmal Sex.

    In diese Lücke stoßen die Spielehersteller. Bei einigen Spielen für Männer lockt am Ende sogar eine Sexszene mit der Angebeteten. Eine echte Freundin fühlt sich zwar anders an, wer tapfer einen langen Fragenkatalog und romantische Konversation abgearbeitet hat, wird aber belohnt. Jungen Mädchen reicht ein virtueller Kuss. Danach geht das Spiel mit einem neuen Protagonisten von vorne los.

    Tipps: So meistern Sie das Single-Dasein!

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    woman reading a book © Tomasz Wojnarowicz - www.fotolia.de

    Gründe, langsam an sich selbst zu zweifeln, gibt es für Singles ja scheinbar rund um die Uhr: Plötzlich stellt man fest, dass im eigenen Freundeskreis nur noch Pärchen unterwegs sind. Der Ex-Partner, die Ex-Partinerin sind inzwischen selbst Eltern geworden, und auch die eigenen Eltern nerven ständig mit der Frage: Wann trittst du denn nun mal vor den Traualtar?

    Vorteile des Single-Daseins

    Schluss damit! Single-Sein muss nichts mit Einsamkeit zu tun haben. Im Gegenteil: Machen Sie sich klar, dass auch für Paare nicht immer alles rosig läuft! Streits und Konflikte gehören hier fast immer dazu, außerdem muss man ständig auf den anderen Rücksicht nehmen, Absprachen treffen - all das können Singles getrost vergessen.

    Versuchen Sie also, diese Zeit ganz bewusst zu genießen und die Freiheiten, die Sie haben, auszukosten. Spontan auf Partys gehen, in Urlaub fahren, alleine und ohne Redezwang auf der Couch rumlümmeln: All das und noch viel mehr geht als Single nun mal bedeutend einfacher!

    Ein ebenso wichtiger Schritt: Lernen Sie, eigene Wünsche von den Erwartungen anderer zu unterscheiden. Es gibt keinen Zwang, ab einem bestimmten Alter verheiratet zu sein oder Kinder zu bekommen! Ebenso wenig muss ein Leben als Single, siehe oben, ein trauriges Dasein bedeuten.

    Richtig Suchen

    Natürlich fühlt man sich trotzdem hin und wieder einsam, wünscht sich einen Partner, eine Partnerin, Zärtlichkeiten, Zweisamkeit. Aber ein passendes Gegenüber kann man eben nicht herbei zaubern - und wer mit dem berühmten "Ich bin auf der Suche!"-Blick an alles herangeht, der schreckt potentielle Partner/-innen eher ab.

    Deshalb: Entspannen Sie sich, gehen Sie eigenen Interessen nach, schauen Sie sich in Vereinen nach Gleichgesinnten um - auch nach Freunden, die vielleicht selber Singles sind! Oft kommt eine neue Liebe gerade dann, wenn man am wenigsten mit ihr rechnet...

    Ob man dies schafft, kann unter anderem auch vom Geschlecht abhängen...

    Der Unterschied zwischen weiblichen und männlichen Singles

    Immer mehr Singles bevölkern das Land - Singles, die nicht allein sein wollen. Denn die Online-Partnersuche boomt. Singlebörsen sind zum virtuelle Unkraut der modernen Internet-Landschaft geworden. Doch es soll sie noch geben - die Menschen, die sich mit ihrem Singleleben arrangiert haben.

    Das Alleinsein als Chance oder Krise?

    "Allein sein zu müssen ist das schwerste, allein sein zu können das schönste." Diese Aussage formulierte der deutsche Schriftsteller Hans Krailsheimer (1888-1958). Doch bis zu dieser Erkenntnis ist es ein steiniger Weg. Je länger man auf Solopfaden wandert, desto schwerer fällt es, gelassen zu bleiben.

    Viele Menschen fühlen sich ohne das Gegenstück nicht vollwertig. Die Partnersuche wird schnell zur Obsession. Wer jedoch krampfhaft nach dem neuen Liebesglück sucht, erschwert die Suche nur oder läuft Gefahr, sich voreilig in eine Beziehungskiste zu stürzen und bitter enttäuscht zu werden.

    Mit sich selbst zufrieden sein

    Das Schwierige ist: Wer in einer neuen Beziehung glücklich werden will, der muss seine Zweifel abbauen und lernen, mit sich selbst zufrieden zu sein. Niemand braucht einen Partner, um vollwertig zu sein.

    Bis zu dieser Erkenntnis braucht es jedoch eine gehörige Portion Geduld. Vielen Menschen hilft es, eine Bilanz aufzustellen:

    • Was macht das Leben lebenswert?
    • Welche Aktivitäten bereiten Ihnen wirklich Freude?
    • Auf wen können Sie immer bauen?
    • Sind Sie glücklich im Job?
    • Fühlen Sie sich in Ihrer Haut wohl?

    Der Schlüssel zu mehr Zufriedenheit liegt in der Aktivität. Wer es schafft, sich in anderen Lebensbereichen Erfüllung zu verschaffen, ist auf einen Partner nicht mehr zwanghaft angewiesen.

    Frauen

    Frauen haben es auf diesem Weg in der Regel leichter als Männer. Eine Frau arrangiert sich schneller mit den Freiheiten, auf die sie in der Beziehung häufig verzichten musste. Sie redet zudem offener über das Gefühlschaos und kommt daher besser mit dem Trennungsschmerz zurecht.

    Auch der Lerneffekt ist größer. Singlefrauen wissen nach einer gescheiterten Beziehung eher, wie die neue Beziehung aussehen soll und artikulieren das auch klar.

    Männer

    Männer müssen nach einer Trennung häufig erst lernen, neue soziale Netzwerke aufzubauen. Das Singledasein wird häufig als Versagen empfunden. Daher suchen Männer auch aktiver nach einer neuen Partnerschaft als Frauen.

    Fazit

    Damit sind Frauen ihren männlichen Artgenossen eindeutig überlegen. Denn nur wer auch als Single zufrieden ist, wirkt auf andere attraktiv.

    Single-Frau und Single-Mann, wer ist optimistischer?

    Junge Frau mit Popcorn auf Couch, schaut Fernsehen
    Woman watching television with popcorn in living room © CandyBoxPhoto - www.fotolia.de

    "Frauen sind mit ihrem Singledasein meist glücklicher als Männer", erläutert Single-Coach Lisa Fischbach. Viele Männer gehen davon aus, dass sie in den nächsten drei Monaten schon wieder glücklich vergeben sind, wohingegen Frauen sich selbstsicher und zufrieden länger als ein Jahr noch als Single sehen.

    Vor allem Frauen finden in ihren Freundschaften Ersatz für einen Partner und Liebe und bleiben somit optimistischer hinsichtlich ihres Singlelebens.

    Frauen kommen als Single besser klar

    Zwei lachende Frauen sitzen auf der Couch
    fun © Franz Pfluegl - www.fotolia.de

    Frauen sind mit ihrem Singledasein zufriedener als Männer. Das hat eine Studie der Partnervermittlung ElitePartner.de ergeben. Mehr als 10.000 Singlefrauen und –männer wurden befragt. Während 66 Prozent der Singlefrauen zufrieden mit ihrem Dasein als Single sind, sind es bei den Männern nur 59 Prozent.

    Mit dem Alter nimmt die Zufriedenheit zu. So sind Frauen, die älter als 55 Jahre sind, zu mehr als 75 Prozent zufrieden mit ihrem Singlestatus. Doch woran liegt es, dass Frauen auch ohne Mann glücklich sein können? Männer, die ohne Partnerin sind, verbringen ihre Zeit vor allem mit Arbeiten und Surfen im Internet. Bei den Frauen stehen die Freundinnen an erster Stelle.

    Nach einer Trennung suchen sich deshalb Männer recht schnell wieder eine neue Partnerin, während Frauen durchaus auch längere Zeit ohne einen neuen Mann an ihrer Seite sein können. Das Bedürfnis nach Nähe finden Frauen häufig bei Freunden.

    Frauen sind alleine glücklicher als Männer

    4 junge Frauen auf der Couch mit Popcorn, Getränken, Chips, Zeitschrift und Fernbedienung
    party © Franz Pfluegl - www.fotolia.de

    Frauen scheinen mit einem Singledasein deutlich besser zurecht zu kommen als Männer. Dies ergab eine Umfrage der Single-Plattform „Elite Partner“. Laut dieser Umfrage sind 66 Prozent aller Frauen auch ohne Partner glücklich. Dies behaupteten jedoch nur 59 Prozent aller männlichen Teilnehmer.

    Wie Eine Psychologin erklärte, fiele es weiblichen Singles deutlich leichter, auch ohne eigenen Partner ein soziales Netzwerk aufzubauen. Ein gut funktionierendes soziales Netz liefert Geborgenheit und lässt somit eine fehlende Beziehung weniger vermissen.

    Dieses Gefühl des glücklichen Singledaseins scheint laut der Umfrage mit dem Alter sogar zuzunehmen. Rund 73 Prozent der befragten Frauen gaben an, selbst nach fünf Jahren ohne Partner durchaus glücklich zu sein.

    Als frisch gebackener Single sieht man die vielen Vorzüge erst einmal nicht - nun gilt es, den Single-Blues zu bewältigen...

    Die Zeit nach der Trennung: Tipps, wie man den Single-Blues bewältigen kann

    Das Ende einer Beziehung ist nie einfach. Auch wenn Sie es waren, der die Beziehung beendet hat, so ist keiner vor einem sofortigen oder in absehbarer Zeit eintretenden Rückblick auf die Art und Weise der Beziehungsführung, die eigenen Fehler und die unannehmbaren Fehler des Partners gefeit.

    Die festgefahrenen Muster zu erkennen oder einfach die Atemlosigkeit und die Ohnmacht nach der vielen Kraftinvestition in die Beziehung zu verarbeiten, braucht seine Zeit. Die Zeit nach dem Ende einer Beziehung ist auch der Grund, warum viele Beziehungen, die eigentlich nicht mehr funktionieren und nur noch unter enormen Kraftaufwand eines oder beider Partner fortgesetzt werden können, erhalten bleiben.

    Ängste nach dem Ende

    Es ist die Angst vor der Frage, wie die Zeit ohne den Partner sein würde, wie es mit der finanziellen Absicherung weitergeht und, wenn in der Beziehung Kinder leben, wie es mit der Familie und dem Zusammenhalt weitergehen soll.

    Nach dem Hoch kommt oft der Fall

    Wie soll der bisherige gemeinsame Haushalt weiterlaufen und wie kann der gemeinsame Alltag ohne den anderen bewältigt und gemeistert werden? Auch wenn nach dem Ende einer schweren und belastenden Beziehung zuerst eine Erleichterung einsetzt, weil man den Partner und die damit verbundene Schwere nicht länger im Alltag um sich hat, so ist dieses Gefühl des Aufatmens dicht gefolgt von dem Gefühl, sich allein zu wissen, ohne Halt zu sein und sich traurig und unglücklich zu fühlen. Um die Beziehung am Leben zu halten, wurde mitunter auf zu vieles verzichtet und der Wunsch nach einerseits Ruhe und Zeit für sich und andererseits dem Drang Vieles nachzuholen, befinden sich oft in einem Wechselspiel.

    Sich selber Zeit lassen

    Geben Sie sich Zeit und überstürzen Sie nichts. Nehmen Sie sich Ruhe und geben Sie sich Entspannung und suchen und finden Sie wieder zu sich selbst.

    Betrachten Sie, was Sie aus dieser Beziehung an Veränderungen herausgenommen haben, was Sie gewonnen und auch verloren haben und schließen Sie mit der Zeit mit der getroffenen Entscheidung ab und Frieden mit sich und Ihrem ehemaligen Partner. Versuchen Sie nicht alles, was Sie verpasst zu haben glauben, sofort nach der Trennung nachzuholen. Achten Sie darauf, nicht trotzig oder blind vor Ihren eigenen Gefühlen und Ihrer Trennungstrauer davonzulaufen und sich in endlose Tanznächte, Drogenabhängigkeiten oder wechselnde Sexbegegnungen zu stürzen.

    Bleiben Sie sich treu und nehmen Sie die Trennung an. Laufen Sie nicht vor den Gefühlen weg und pflastern diese mit Ersatzhandlungen und dem sprunghaften Kennenlernen von neuen Menschen oder dem sofortigen Stürzen in eine neue Beziehung. Bleiben Sie bei sich und machen Sie sich erst einmal wieder stark.

    Bei sich selber bleiben

    Machen Sie nicht irgendetwas mit sich und lassen Sie sich nicht in dem haltlosen Strudel tausender Möglichkeiten treiben. Bewahren Sie Ihren Stolz und den Respekt vor sich selbst und beginnen Sie, sich bewusst zu lieben und wertzuschätzen und daraus die Kraft zu ziehen, um über die Trennung hinwegzukommen.

    Wenn Sie den Schmerz zeitgerecht annehmen, dann werden Sie aus den Erfahrungen wachsen und nach der Zeit der Trauer, der Verzweiflung und des Schmerzes reifer und gestärkter hervorgehen. Der nächste Mensch, der Ihnen begegnet und Sie entweder direkt in eine neue Partnerschaft führt oder bei dem Sie bereit sind und selbst an eine Partnerschaft denken, wird Ihnen besser tun als Ihr Ex-Partner.

    Dadurch, dass Sie sich nach der Trennung Zeit für sich genommen haben, haben Sie für sich klar gemacht,

    • was für Sie in einer Beziehung ok ist
    • was unbedingt Bestandteil sein muss und
    • was auf keinen Fall in Ihrer Beziehung sein darf.

    Sie werden in der nächsten Beziehung mehr Klarheit verspüren, mehr für sich einstehen können, den Partner mehr lassen und akzeptieren können, besser Konflikte ansprechen und lösen und eine insgesamt leichtere und reifere Beziehung mit Ihrem neuen Partner und sich führen können.

    Dass Alleinsein noch lange nicht mit Einsamkeit gleichzusetzen ist, zeigen wir im Folgenden.

    Auch Beziehungen können zu Problemen führen

    Denn wie so oft im Leben, so ist es auch hier eine Frage der Perspektive. Tägliche Zärtlichkeiten, immer einen Menschen zum Reden - klar, all diese Dinge sind als Single nicht ganz so selbstverständlich. Wer trotzdem nicht im Single-Blues versanden möchte, der sollte seine eigene Situation einmal kritisch überprüfen.

    Sind Paare wirklich immer glücklicher? Ist das Zusammenleben zu zweit nicht auch mit einer ganzen Menge Stress und Problemen verbunden?

    Die Bewältigung dieser Probleme kostete viel Kraft und Energie - Energie, die Singles quasi zusätzlich zur Verfügung steht. Und hieraus lässt sich enorm viel machen.

    Pläne in die Tat umsetzen

    Wie wäre es zum Beispiel mit einem neuen Hobby oder einem langgehegten Wunsch, den man sich schon lange erfüllen wollte? Als Single hat man Zeit plus Energie - eine unschlagbare Kombi! - und muss zudem auf niemanden Rücksicht nehmen. Also her mit

    Überhaupt hat man als Single sehr viel mehr Kapazitäten im Terminkalender. Die kann man sinnvoll nutzen, indem man sich mit guten Freundin öfter trifft, aber vielleicht auch neuen Bekanntschaften eine Chance gibt.

    Angebote für Singles nutzen

    Wenn all diese Tipps trotzdem nichts helfen und die Einsamkeit unaufhörlich an der Stimmung nagt, dann kann man noch aktiver werden. Spezielle Single-Partys, Kneipen- oder Kochabende für aktuell Alleinstehende liegen voll im Trend und haben längst ihren staubigen Charme verloren.

    Hier sind keine verzweifelt Suchenden, sondern Menschen, die einfach Lust darauf haben, gemeinsam mit anderen Singles eine tolle Zeit zu verbringen. Wer möchte, der kann sogar gleich einen ganzen Single-Urlaub buchen - aber vorsicht, nichts für Flirtmuffel!

    Eine Übersicht über entsprechende Möglichkeiten haben wir hier für Sie zusammengestellt.

    Ehrenamtlich arbeiten

    Eine andere Möglichkeit, der Einsamkeit zu entrinnen und dabei noch Gutes zu tun: Helfen Sie ehrenamtlich aus, zum Beispiel in einem Seniorenheim oder einer Selbsthilfe für Behinderte. Viele Institutionen suchen händeringend nach Unterstützung.

    Dabei muss man nicht vom Fach sein, um hier mit anzupacken: Viele Bewohner sind schon sehr dankbar über einen netten Menschen, der sich hin und wieder mit ihnen trifft und den Alltag teilt.

    Singles fühlen sich mit einem Haustier weniger alleine

    Blonde Frau lacht mit geschlossenen Augen, wird von Hundewelpe in Gesicht abgeleckt
    Young woman and sweet puppy playing around © Yuri Arcurs - www.fotolia.de

    Deutschlands Singles fühlen sich mit einem Haustier an ihrer Seite weniger alleine. Das hat eine vom Apothekenmagazin Apotheken Umschau in Auftrag gegebene repräsentative Umfrage der GfK Marktforschung Nürnberg herausgefunden.

    Bei der Studie gaben mehr als die Hälfte (54,3 Prozent) der alleinstehenden Haustierbesitzer an, ihr Tier vertreibe ihnen die Einsamkeit. Annähernd sechs von zehn (58,9 Prozent) von ihnen sagen, sie halten sich ein Haustier, damit sie ein Lebewesen um sich haben, dem sie Zuwendung geben können. Mehr als ein Drittel (37,2 Prozent) ist der Meinung, Hund, Katze und Co. gäben ihnen eine sinnvolle Aufgabe. Für etwa jeden sechsten (15,6 Prozent) Single, der ein Haustier hält, ersetzt der geliebte Vierbeiner sogar den Partner oder ein Kind.

    Umfrage unter Singles: Welche Situationen sind die schlimmsten?

    Drei Freunde mit Mütze, Schal und Glühweintasse auf einem Weihnachtsmarkt
    Freunde auf dem Weihnachtsmarkt © drubig-photo - www.fotolia.de

    Das Single-Dasein hat zwar viele Vorteile, doch wie nun im Rahmen einer Umfrage von ElitePartner heraus kam, gibt es Situationen, die Singles doch negativ belasten.

    So zählen zu den schlimmsten Situationen für einen Single ein Pärchenabend bei dem sie sich nicht nur sehr deplatziert vorkommen, sondern auch sehr einsam. Mit etwa 47% gaben die befragten Singles als weitere schlimme Situation einsame Abende, allein verbrachte Feiertage, wie etwa Weihnachten, oder auch das unfreiwillige Zusammentreffen mit dem oder der Ex und deren neuen Partner an.

    Singles sehnen sich im Frühling stärker nach einem Partner

    Pärchen (junger Mann in T-Shirt und junge Frau in gestreift) auf Wiese mit Blumen, blauer Himmel, halten Hände
    run together © Patrizia Tilly - www.fotolia.de

    Das Onlineportal Elitepartner hat 5000 angemeldete Singles befragt, und dabei herausgefunden, dass diese sich besonders im Frühling nach einer neuen Partnerschaft sehnen. Während sich in den kalten Wintertagen rund ein Drittel stark nach jemandem zum Kuscheln sehnen, sind es im Frühling gut 50 Prozent, die sich besonders einsam fühlen.

    Im Sommer und im Herbst fällt es den meisten Singles indes nicht besonders schwer, ihr Leben alleine zu gestalten. "Sonne und Wärme machen Lust aufs Flirten. Wir verstecken uns nicht mehr in Wintermänteln, gehen offener auf andere zu und schauen auf der Straße auch mal Fremden in die Auge anstatt auf vereiste Gehwege", versucht sich die Diplom-Psychologin Lisa Fischbach an einer Erklärung für das Phänomen.

    Single-Frauen leiden auf Hochzeiten

    Psychologin rät: Statt zu trauern sollte man die Hochzeit als Flirtchance realisieren

    Gedeckte Tische unter weißem Zelt im Garten für Hochzeitsfeier
    Wedding Reception © gviscomi - www.fotolia.de

    Für die meisten Single-Frauen ist es der reinste Horror, alleine zu einer Hochzeit gehen zu müssen. So hautnah das Glück des Paares vorgeführt zu bekommen, bekümmert 45 Prozent der eingeladenen alleinstehenden Frauen.

    Emotionen von Frauen und Männern im Vergleich

    Laut einer Untersuchung des Portals ElitePartner.de sind es bei den Männern deutlich weniger, die ein Problem damit haben, ohne Begleitung bei einer Hochzeit zu erscheinen. Nur etwa dreißig Prozent der Männer fühlt sich in einer solchen Situation unwohl. Die Frauen scheuen zum einen den Vergleich mit dem glücklichen Paar. Zum andern fühlen sie sich genervt von den Fragen nach dem eigenen Beziehungsstatus.

    Darum würden mehr als die Hälfte der Singles lieber einen Freund mit zur Party nehmen, als ganz alleine zu erscheinen.

    Hochzeit als Flirtchance verstehen

    Dabei ist gerade eine Hochzeit ein unglaublich gutes Parkett um zu flirten. Darauf weist Lisa Fischbach, Psychologin bei ElitePartner.de hin. Meistens wird getanzt und das gibt die Möglichkeit, einfach selbst jemanden aufzufordern.

    Das gefühlvolle Ambiente einer Hochzeit färbt auch auf die übrigen Gäste ab. Auf diese Weise kann man sich sehr gut kennenlernen.

    Alleine unter Pärchen: Ab 30 Jahren wird es für Singles im Freundeskreis oft schwierig

    Sechs lachende Freunde in festlicher Kleidung stoßen mit Glas Sekt an
    Happy people © pressmaster - www.fotolia.de

    Der oder die Einzige ohne Partner in einem Freundeskreis zu sein, der ansonsten nur aus Pärchen besteht, ist mitunter hart. Eine repräsentative Umfrage der Partnerbörse "Parship" belegt nun, dass für viele Menschen der 30. Geburtstag hier ein kritisches Datum ist.

    42 Prozent der 1045 männlichen und weiblichen Befragten gaben an, ab diesem Alter nähmen die Sticheleien befreundeter Pärchen zu. Auch die Kuppeleien nehmen dann augenscheinlich zu. Nochmal 42 Prozent der weiblichen Befragten erklärten gar, sie fühlten sich von ihren Freundinnen ausgeschlossen, weil sie Single seien.

    Im Alter zwischen 30 und 40 Jahren wünschen sich rund 66 Prozent der Befragten eine Partnerschaft. Die wenigstens sind also freiwillig alleine unterwegs. Freunde in festen Partnerschaften sollten dies vielleicht bedenken, wenn sie unangenehme Fragen stellen oder nur noch Pärchenabende planen.

    Situationen, die Singles am meisten hassen

    Liebe - Ein rotes Herz schwebt zwischen zwei Händen
    herz und hände © Falko Matte - www.fotolia.de

    Als wäre das ständige Alleinsein nicht schon traurig genug, müssen sich Singles auch noch immer wieder Situationen stellen, die sie schmerzhaft an ihre Einsamkeit erinnern.

    Wie eine Umfrage der Online-Partnerbörse "Elitepartner" unter 7.000 Singles zeigt, ist die mit Abstand schlimmste dieser Situationen die Eiladung eines befreundeten Pärchens zu einem gemeinsamen Abend zu dritt. 59% der Singles empfinden diese Situation als das Horror-Szenario schlechthin.Den Abend abzusagen, ist aber auch nicht unbedingt die beste Lösung. Wenn man Pech hat, endet das nämlich im zweitschlimmsten Szenario für Singles, dem Abend allein zu Hause.

    Stattdessen könnte man dem Pärchen ehrlich sagen, was einen bedrückt und fragen, ob man nicht noch jemanden mitbringen könnte. So fühlt man sich zwischen den beiden Liebenden zumindest nicht ganz alleine. Eine andere Möglichkeit wäre, das Pärchen dazu zu überreden wegzugehen. Denn wer weiß, vielleicht trifft man ja genau an diesem Abend selbst den eigenen Traumpartner.

    Platz drei im Ranking der schlimmsten Situationen für Singles belegt übrigens die Begegnung mit der verflossenen Liebe. Das ist eine dieser Situationen, durch die man als Single wohl einfach durch muss. Dazu gehören übrigens auch Hochzeiten, sowie Weihnachtsfeiertage oder Silvester. An diesen typischen Pärchen-Tagen heißt es wohl: Augen zu und durch.

    Umfrage: Wie Singles die Festtage erleben

    Singles äußern sich zu nervigen Fragen und tollen Chancen rund um die Festtage

    Blond gelockte Frau in Weihnachtskostüm hält 2 Geschenkpakete hoch
    Santa 3 with snow / beautiful Santa-woman © Patrizia Tilly - www.fotolia.de

    Die Partnervermittlung "ElitePartner" ist nicht nur für ihre ausgeklügelten Persönlichkeitstests bekannt, die hier jeder Neuangemeldete durchläuft, sondern auch für ihre Umfragen: Regelmäßig wird Singles zu verschiedenen Themen auf den Zahn gefühlt.

    Aus aktuellem Anlass wollte "ElitePartner" wissen, wie sich Alleinstehende zur Weihnachtszeit fühlen, was ihnen gut tut und was sie lieber meiden. Bekanntlich kann die feierliche Stimmung Singles noch einsamer fühlen lassen - doch empfinden das die Befragten genauso?

    Die ständigen Fragen als größtes Übel

    Die Umfrage ergab: Schlimmer als das Single-Dasein ist, ständig als ein Single behandelt zu werden.

    1. Platz 1 der Situationen mit dem höchsten "Frust-Faktor" sind demnach Flirt-Avancen auf der Betriebsfeier. 56% der Frauen und 34% der Männer gaben an, dass sie diese Situationen am liebsten meiden würden.
    2. Als nervig empfanden die Befragten aber auch die typische traute Zweisamkeit am Silvesterabend - wer hier nur unter Paaren feiert, für den ist der Frust offenbar vorprogrammiert.
    3. Und: Auch die Nachfrage, wieso man denn eigentlich noch Single sei, nervt die Teilnehmer.

    Die guten Seiten am Single-Dasein

    Umgekehrt gibt es aber auch eine Menge positiver Situationen, die Singles zwischen Weihnachtsmarkt und Silvesternacht erleben können - zumindest, wenn es nach der Online-Partnervermittlung geht: Die Sehnsucht nach einer neuen Beziehung könne helfen, aktiv zu werden und das eigene Glück in die Hand zu nehmen.

    Dazu gehöre auch die gezielte Online-Suche nach geeigneten Partnern. Und natürlich böten auch die Weihnachtsmärkte und Silvesterparties dieser Welt ausreichend Möglichkeiten zum Kennenlernen, so die Dating-Experten.

    Nun kennen Sie die Vorzüge des Single-Daseins und wissen, welche Ratschläge Sie befolgen sollten, damit Sie nicht in ein Loch fallen - doch auch, was man nicht tun sollte, spielt eine wichtige Rolle...

    No-Gos für neue Singles

    Wenn sich Ihr Partner von Ihnen getrennt hat, dann laufen Sie nicht in voller verletzter Blindheit in eine Reihe von Fettnäpfchen. Behalten Sie trotz der schweren Phase einen klaren Kopf und lesen Sie, welche Fehler Ihnen besser nicht unterlaufen sollten, wenn Sie sich wieder - oftmals vorübergehend - im Leben eines Singles befinden.

    1. Sie verabreden sich zu viel

    Nach Ihrer Trennung sind Sie auf jeder Online-Dating-Seite und haben zeitgleich drei Verabredungen für die nächste Woche getroffen. Warum machen Sie das?

    Es ist gut, wenn Sie unterwegs sind und bereit sind neue Menschen zu treffen. Wenn Sie das aber übertreiben und Ihre gesamte Energie darauf vergeben, unentwegt neue Männer kennenzulernen, dann werden Sie sehr viel Kraft und mit der Zeit auch positive Einstellung verlieren.

    Es wird Ihnen bald schlecht dabei, wenn Sie an Verabredung Nummer sieben auch nur denken. Besuchen Sie nicht mehr als eine Webseite. Verabreden Sie sich nicht mit Partnern, die anhand ihres Profils bereits als Partner mit vielen Verabredungen auszumachen sind.

    Vertrauen Sie Ihrer Intuition. Wenn Sie das Gefühl haben, den Partner nicht zu mögen, dann liegt das mit großer Wahrscheinlichkeit daran, dass Sie ihn einfach nicht mögen. Sparen Sie also Ihre Kräfte und Energie für diejenigen, bei denen es sich lohnt Energie aufzubringen. Oder für einen Fremden, dem Sie in der realen Welt einfach begegnen. Seien Sie bei allem nicht zu schnell und beständig.

    2. Sie kommen mit jemandem zusammen, weil es mit ihm einfach ist

    Wenn Sie jemanden gefunden haben, bei dem Sie sich wohl fühlen, mit dem der Sex gut ist und mit dem es sich einfach und leicht anfühlt, dann genießen Sie diese Zeit miteinander. Sie treffen sich nach der Arbeit in Ihrer Wohnung und die Art und Weise, wie Sie miteinander umgehen, fühlt sich wie eine Beziehung an.

    Sie hören auf, sich mit anderen zu verabreden, lassen sich nicht mehr anderweitig verführen und genießen das Zusammensein mit Ihrer neuen Bekanntschaft. Beziehungen, die durch Einfachheit im Miteinander entstanden sind, sind schwer zu beenden.

    Leider hält Sie diese Beziehungsform von so vielen anderen Möglichkeiten ab. Lassen Sie sich nicht zu tief auf die Beziehung ein.

    3. Sie schlafen mit einem Freund

    Nach einer Trennung ist es leicht, zu seinen Freunden zu gehen und zu denken, dass sich Ihre eigentliche Liebe unter ihnen befindet. Sie können sogar gut darin sein, sich selbst zu überzeugen, weil Sie Angst haben sich nie mehr verlieben zu können, so dass Sie meinen in einen Ihrer Freunde tatsächlich verliebt zu sein.

    Und in absehbarer Zeit mit ihm schlafen. Nur um dann mitzubekommen, wenn der Trennungsschmerz nachlässt, dass er die ganze Zeit und auch jetzt nur ein Freund ist und keine Liebe.

    Bedenken Sie, dass wenn Sie einen neuen Partner haben und diesen in Ihrem Freundeskreis einführen, dann gibt es unter den Freunden jemanden, mit dem Sie geschlafen haben und das ist ein unangenehmes Gefühl, wenn man nicht vor dem Sex über eine solche Situation nachgedacht hat.

    4. Der Selbstfindungstrip wird wieder zur Partnersuche

    Sie beginnen mit der Planung jener Reise, die Sie schon so lange machen wollen. Sie buchen Flüge und Unterkünfte für eine vierwöchige Reise quer durch Europa oder die USA oder Australien oder Afrika. Oder, falls Sie lieber in Ihrer Stadt aktiv werden wollen, schreiben Sie sich in jeden Yoga-, Keramik- oder Gesangskurs ein.

    Wenn Sie in dieser Phase einen Menschen treffen, der Ihnen nicht aus dem Kopf geht, werden Sie die Reise, die Kurse, alles, womit Sie sich selbst für die nächsten Wochen einsperren wollten, über Bord und wollen nur noch Zeit mit dem neuen Partner verbringen.

    Und das, obwohl Sie sich vorgenommen haben, für die nächste Zeit keine neuen Partner mehr kennenlernen zu wollen. Investieren Sie Zeit und Geld, um sich selbst wieder zu finden, aber machen Sie kein Schuldenprojekt oder ein mehrjähriges Trauerprojekt aus diesem Thema. Lernen Sie, es leicht zu nehmen.

    Fazit

    Lassen Sie es nicht zu, dass es eine Trennung schafft, Sie an Ihre Grenzen zu bringen oder Ihnen das Schöne im Leben und im Alltag zu verderben. Machen Sie sich frei – denn das sind Sie, wenn Sie sich wieder gefunden haben und selbstsicher über Ihr selbst sprechen und fühlen können, fühlen Sie sich leicht und fühlen Sie die schönen Seiten des Lebens in Ihrer Tiefe.

    Wie Singles ihre Sex-Flaute am besten überstehen

    Portrait einer blonden Frau, sie schaut zur Seite
    Close-up portrait of model © Solovieva Ekaterina - www.fotolia.de

    Viele Singles genießen ihr Leben zwar wegen der größeren Freiheiten und den fehlenden Verpflichtungen, aber eines fehlt ihnen sicherlich hin und wieder am Single-Dasein: der Sex. Wer sich nicht mit Selbstbefriedigung über die Dürreperiode hinwegtrösten möchte, kann heutzutage beispielsweise gezielt im Netz nach willigen Sexpartnern suchen. Meist bietet aber auch das direkte Umfeld zahlreiche Möglichkeiten, die man oft jedoch einfach nicht wahrnimmt.

    Wem One-Night-Stands zu heikel sind, der kann auch auf andere Weise Ablenkung suchen. Ein heißer Erotikfilm beispielsweise bringt immerhin schon mal die Sinne auf Touren. Wer sich bei einer professionellen Massage dann auch noch von starken Männerhänden oder sinnlichen Frauenhänden verwöhnen lässt, der kann zumindest im Gedanken ein paar heiße Szenen nachspielen, während er die Massage genießt.

    Auch Sport kann die Sex-Flaute schnell vergessen machen, denn bei der körperlichen Anstrengung werden ähnlich wie beim Sex Endorphine ausgeschüttet, die stressabbauend wirken und Freude bereiten.

    Langzeitsingles - Sex kann man nicht verlernen

    Wer schon seit längerer Zeit Single ist und von One Night Stands nichts wissen will, kommt schnell ins Grübeln, wenn sich eine neue Beziehung anbahnt. Vor der ersten heißen Nacht kommen plötzlich Zweifel an der eigenen Attraktivität und dem sexuellen Können auf, die die Lust verderben.

    Dabei kann man Sex aber garnicht verlernen, genauso wenig wie man ihn erlernen kann, denn beim Sex gibt es weder richtig noch falsch, weiß Beziehungscoach und Diplom-Psychologe Markus Ernst von der Online-Singlebörse "Parship". Die Zweifel rühren vielmehr daher, dass man als Langzeitsingle nicht mehr gewöhnt ist emotionale und körperliche Nähe zuzulassen.

    Ein ewiges Single-Dasein soll es dann aber auch nicht sein, doch wann sollte man sich wieder an eine neue Beziehung heranwagen?

    Wann sollte man als Single den nächste Schritt wagen und es beenden?

    Waren Sie jetzt lange genug Single, und sind Sie es endgültig leid? Dann ist es an der Zeit, sich nach einem neuen Partner oder nach einer neuen Partnerin umzusehen.

    Oder sind Sie womöglich gar ein Single, der von sich behauptet, aus Überzeugung Single zu sein und haben jemanden kennen gelernt, der Ihren Entschluss ins Wanken bringt? Dann sollten Sie sich tatsächlich überlegen, ob Sie Ihr Singleleben nicht doch besser beenden möchten.

    Eine bessere Alternative oder nur ein Kompromiss?

    Egal aus welchen Gründen, aber geben Sie Ihr Singleleben nur für etwas auf, das Ihnen auf jeden Fall als bessere Alternative erscheint. Lassen Sie sich auf eine Beziehung nur ein, wenn Sie auch richtig verliebt sind.

    Beenden Sie Ihr Singleleben keinesfalls in Form eines Kompromisses, weil Sie vielleicht Torschusspanik haben oder einem unbestimmten gesellschaftlichen Druck nachgeben möchten. Viele Menschen haben sich in ihrem Singledasein sehr gut eingerichtet und mit der Hoffnung auf einen neuen Partner oder eine neue Partnerin schon so gut wie abgeschlossen.

    Dies betrifft vor allem Menschen fortgeschrittenen Alters, die schon ihre Erfahrungen in Beziehungsangelegenheiten gemacht haben. Junge und sehr junge Menschen dagegen sind meist schnell entschlossen, wenn es darum geht, sich neu zu binden.

    Der Gefühls-Check

    Bevor Sie Ihre Freiheit aufgeben, prüfen Sie Ihre Gefühle. Sind Sie wirklich verliebt und geben Sie der neuen Beziehung auch eine Zukunft? Dann sollten Sie den Schritt wagen, auch wenn er Sie zu Anfang vielleicht Überwindung kostet.

    Denn wenn Sie Ihre neue Bekanntschaft zu lange warten lassen, dann könnte dies auch als Desinteresse oder Ablehnung missverstanden werden. Riskieren Sie also besser keine Enttäuschung, sondern offenbaren Sie sich.

    Das können Sie übrigens auch tun, indem Sie der zukünftigen Beziehung reinen Wein einschenken und ganz offen über Ihre eigenen Vorbehalte und Ängste sprechen. Wenn Sie wirklich zueinander passen und füreinander bestimmt sind, wird Ihr Partner Sie schon verstehen.

    Wenn eine Liebesaffäre zu Gefühlen führt

    Manchmal wird ein Singledasein auch durch eine Affäre beendet, die sich anders entwickelt, als es zuerst geplant war. Mit der Zeit kommt man sich auch emotional näher, und was als unverbindliche Gelegenheitsliebe begann, kann zu einer richtigen Freundschaft werden.

    Jetzt ist es nicht ganz einfach, die Kurve auch zum richtigen Zeitpunkt zu bekommen, da die ansonsten übliche Reihenfolge des Sich-näher-Kommens nun einmal durcheinander geworfen wurde. Gehen Sie diesen Schritt aber trotzdem, denn sehr viele gute und langjährige Beziehungen haben als Affäre begonnen.

    Sie können zudem an bestimmten eigenen Verhaltensweisen erkennen, dass die Zeit reif ist, das Single-Dasein zu beenden...

    Wann Sie für eine neue Beziehung bereit sind

    Die erste und wichtigste Beziehung, die Sie im Laufe Ihres Lebens haben werden, ist die Beziehung mit sich selbst. Sie müssen sich im Hinblick auf Ihre eigenen Gefühle und Ihre eigene Fürsorge Gedanken machen und sich selbst begreifen.

    Ihre Einstellung zu Ihrem Körper, Ihrem Geist und Ihren Gedanken werden die Grundlage für alle entstehenden Beziehungen sein – Partnerschaft, Familie, Freunde bis hin zu Arbeitskollegen. Von der psychologischen, geistigen und praktischen Perspektive aus gesehen ist ganz klar, dass wenn Sie sich selbst nicht lieben, es sehr schwer ist zu lieben oder Liebe zu empfangen.

    Die folgenden Anzeichen zeigen Ihnen, dass Sie für eine neue Beziehung bereit sind.

    1. Sie wirken auf andere Menschen anziehend

    Wenn Sie ein hohes Maß an Selbstbewusstsein und Selbstakzeptanz ausstrahlen, üben Sie auf andere Menschen ein ungeheure Anziehungskraft aus. Wenn Sie mit sich selbst nicht im Reinen sind, kann man Ihnen das förmlich ansehen.

    Sie sind schüchtern oder übermäßig aufgedreht und wollen damit vermeintliche Schwächen kaschieren. Tatsache ist, dass es da draußen definitiv jemanden gibt, der Sie so liebt, wie Sie sind.

    2. Sie vervollständigen sich selbst

    Sie werden wissen, dass Sie für eine Partnerschaft bereit sind, wenn Sie im Grunde genommen keine Beziehung brauchen, um sich glücklich zu fühlen. Wenn Sie eher bereit sind, Ihre Liebe zu schenken als in erster Linie Liebe zu bekommen, wenn Sie sich selbst stark und stabil lieben und Ihre Liebe mit jemand anderem teilen wollen, dann ist das das Wesentliche gegenüber dem Bedürfnis die Kontrolle in einer Beziehung zu haben oder zu gewichten, ab wann Sie Liebe zu bekommen haben. Wenn Sie eine Beziehung beginnen wollen, um Ihr inneres Wachstum zu vertiefen und zu unterstützen und nicht darauf aus sind, Ihre innere Leere zu füllen, dann sind Sie bereit für eine echte und tiefe Partnerschaft.

    3. An Ihnen ist nichts falsch

    Die einzige Person, die Sie vervollständigen kann, ist in Ihnen selbst. Der Weg dahin ist zu begreifen, dass mit Ihnen nichts falsch ist.

    Sie sind nicht gebrochen, so dass Sie geheilt werden müssen. Das Wahre der Liebe findet sich in der Selbstakzeptanz und im Erhellen der dunklen Stellen in uns mit dem warmen und lebendigen Licht der Liebe.

    4. Sie sind nicht auf der Suche nach ständiger Ablenkung

    Sie haben keine Angst davor, allein zu sein – oder in Stille. Sie mögen es, Zeit alleine zu verbringen und brauchen auch keinen Fernseher oder das Telefon, damit Ihr Kopf ständig arbeiten kann. Sie können einfach mit sich sein.

    Ganz egal, in welcher Single-Phase Sie sich gerade befinden - ob gerade getrennt oder bereits bereit, eine neue Liebe zu finden - ob man "allein" glücklich ist, hängt auch stark davon ab, wie sehr man auf sich Acht gibt. In diesem Zusammenhang spielt die Ernährung eine wichtige Rolle und letztendlich wird auch die Partnersuche erfolgreicher verlaufen, wenn man sich in der Phase als Single nicht allzu sehr hat gehen lassen...

    Single, aber gesund - Ernährungstipps für Alleinstehende

    Egal ob Ihr Ringfinger bereits mit Edelmetall geschmückt ist oder nicht, Sie haben bestimmt auch schon von einer der vielen Studien gehört, die über die offenbar lebensverlängernde Wirkung von der Ehe berichten.

    Auch als Single sollte man auf die Ernährung achten - zuviele Knabbereien sind ungesund
    Auch als Single sollte man auf die Ernährung achten - zuviele Knabbereien sind ungesund

    Gesunde Lebensweise in Lebensgemeinschaften

    Zusammenfassend sagen all diese Studien aus, dass verheiratete Menschen gesünder leben, als jene, die geschieden, verwitwet oder noch nie verheiratet waren oder eine längere Beziehung unterhalten haben. Insbesondere glücklich verheiratete Paare scheinen weniger anfällig für Stress zu sein, haben nachweislich eine bessere Schlafqualität und werden laut statistischen Quellen gesünder älter.

    Was machen Singles falsch?

    Diese Frage ist nicht ganz einfach zu beantworten, weil unter anderem noch nicht ganz klar ist, warum die Ehe eine offenbar positive Wirkung auf unsere Gesundheit hat – obwohl einer der Hauptgründe bei der sozialen Unterstützung liegen dürfte, die man vom Ehepartner in allen Lebenslagen erhält. Außerdem sind nicht alle Singles gleich, wenn es um Ernährung und Training geht.

    Diese beiden Faktoren hängen maßgeblich vom Alter und der persönlichen Situation ab. Ein 20-jähriger Single arbeitet möglicherweise 60 Stunden pro Woche und amüsiert sich nach Feierabend in Bars, anstatt in ein Fitnessstudio zu gehen, während ein allein erziehendes Elternteil eventuell Probleme damit hat, das Abendessen pünktlich für den Nachwuchs auf den Tisch zu bekommen.

    Ungeachtet dieses weiten Spektrums, das die Singles ausmacht, haben alle, die sich zu der großen Gruppe der einsamen Herzen zählen, eines gemeinsam: Sie achten weniger auf sich selbst. Bei Eheleuten kommt es nicht besonders oft vor, dass einer von beiden eine Tüte Chips hervorzaubert und es als Abendbrot präsentiert. Bei Singles kommt so etwas laut Umfragen hingegen schon häufiger vor.

    Gesundes Essen planen

    Um dieses an Nährstoffen mangelnde Szenario zu vermeiden, müssen Singles ihre Ernährung planen. Das bedeutet, Hähnchen oder mageres Fleisch zu kaufen und es dann in Portionen für die kommenden Tage einzuteilen und ggf. einzufrieren. Erfahrungsgemäß hilft es vielbeschäftigten Singles am meisten, wenn sie am Sonntag alle Hauptmahlzeiten für die kommende Woche vorbereiten.

    Insbesondere Alleinerziehende können damit Notfallbestellungen beim Pizza-Mann umgehen, falls es doch einmal wieder zu Überstunden kommt, die den ganzen Zeitplan über den Haufen werfen. Wenn Sie allein leben und genervt davon sind, Familienpackungen zu kaufen, die Sie ohnehin niemals aufessen werden, dann gehen Sie einfach zur Salatbar ihres Lebensmittelgeschäftes und kaufen Sie nur das, was Sie auch wirklich verbrauchen. Auf den Cent gerechnet ist das zwar etwas teurer, aber dafür haben Sie jeden Tag alles frisch auf dem Tisch.

    Auf Nährwert und Kombinationsmöglichkeiten achten

    Singles müssen ebenfalls dafür sorgen, ihre Vorratskammer und ihren Kühlschrank mit gesunden Waren zu bestücken, die leicht miteinander kombinierbar sind. Dann fällt es nicht schwer, bei Bedarf auch ohne großen Zeitaufwand ein fitnessgerechtes Mahl auf den Tisch zu zaubern.

    Wenn Sie beispielsweise

    • fettarmen Käse
    • zuckerfreies Salsa
    • Römersalat und
    • Hühnerfleisch

    im Kühlschrank haben, können Sie daraus entweder einen Salat machen oder es als Füllung für einen leckeren Wrap oder Vollkornsandwich verwenden.

    Essen als Gemeinschaftserlebnis gestalten

    Für Singles ist es nicht nur wichtig, was sie essen, sondern auch, wie sie essen. Die mediterrane Lebensweise ist laut Medizinern nicht nur deshalb so gesund, weil sie mit einer Ernährung einhergeht, die auf frischen Fisch, vielen Früchten, Nüssen und Vollkornprodukten basiert. Sondern weil die Menschen in Spanien, Griechenland und Süditalien essen als gesellschaftliches Ereignis wahrnehmen und nicht als etwas, das man nebenbei erledigen kann.

    Um die Angewohnheit abzulegen, essen als einen lästigen Punkt auf Ihrer To-Do-Liste zu betrachten, sollten Sie wann immer es geht, Freunde zum gemeinsamen Abend- oder Mittagessen einladen. Das können Sie entweder mit einem Restaurantbesuch verbinden oder aber gemeinsam kochen und damit den perfekten Einstieg für eine gelungene Party haben.

    Mittlerweile gibt es sogar im Internet viele Kontaktbörsen, die Essenspartner vermitteln. Wenn Sie es wollen, werden Sie also auch als eher zurückhaltender Mensch ein soziales Netzwerk aufbauen können, das letztendlich auch Ihrer Gesundheit zugute kommt.

    Ein Essen mit Freunden macht mehr Spaß und ist erst noch gesünder
    Ein Essen mit Freunden macht mehr Spaß und ist erst noch gesünder

    Bleiben Sie gesellig, aber meiden Sie Alkohol

    Während Singles in der Regel Zeit für ein regelmäßiges Training finden – Eltern sind hierbei ausgenommen – fällt es ihnen oft schwer, ihr Sozialleben entsprechend zu pflegen. Dabei ist dieses für Ihre Gesundheit genauso wichtig, wie ein vitaminreicher Salat. Dabei ist es jedoch wichtig, dass die Abende mit Freunden nicht in einem Kater enden.

    Mäßigen Sie ihren Alkoholkonsum und suchen Sie Bars auf, in denen man sich beispielsweise mit Billard aktiv die Zeit vertreiben kann. Auch Bars, in denen Live-Musik gespielt wird, bieten die Möglichkeit, einen geselligen Abend zu verbringen, ohne dabei auf exzessiven Alkoholkonsum angewiesen zu sein.

    Sport mit Freunden und Kindern

    Sie können auch Ihre Freunde in Ihren aktiven Lebensstil einbeziehen und anstatt eines typischen Kino-Abends eine Badminton-Session mit zwei Doppel durchziehen. Bei einem größeren Freundeskreis kommt vielleicht auch Streetball in Betracht. Scheuen Sie sich nicht, Vorschläge in dieser Hinsicht anzubringen.

    Erfahrungsgemäß werden diese mit großer Begeisterung angenommen, auch wenn Ihre Freunde sonst eher keine passionierten Sportskanonen sind. Alleinerziehende Eltern können auch ihre Kinder in ihren Fitness-Alltag integrieren. Wenn Sie gemeinsam mit Ihren Sprösslingen trainieren, verringert sich nicht nur die Wahrscheinlichkeit, dass Sie ein Workout ausfallen lassen, Sie erweisen der Gesundheit Ihrer Kinder auch noch einen Bärendienst.

    Neben den üblichen Ballspielen wie Basket-, Fuß- und Volleyball sowie Rückschlagspielen wie Tischtennis oder Badminton, eignet sich ein kleines Zirkeltraining hervorragend, um die Kondition und Kraft Ihrer Kindern und Ihnen selbst aufzubauen. Der Zirkel könnte sich zum Beispiel zusammensetzen aus:

    Fazit

    Allgemein gilt für alle Singles, egal, welcher unserer Tipps für Sie geeignet zu sein scheint: Machen Sie Ihre Gesundheit zu Ihrer Priorität. Denn sie ist der entscheidende Baustein in Ihrem Leben. Und zwar unabhängig von Ihrem Familienstand.

    Single-Leben vs. Partnerschaft - welcher Lebensstil ist aus medizinischer Sicht gesünder?

    Ob man als Single oder in einer Beziehung glücklicher ist, hängt vom Persönlichkeitstyp ab

    Junge blonde Frau liegt traurig auf der Seite alleine im Bett
    alone in the bed © Tomasz Trojanowski - www.fotolia.de

    Viele glauben, dass Menschen in einer Partnerschaft gesünder leben, weil sie zufriedener und ausgeglichener sind. Singles dagegen sind einsam, oft frustriert und pflegen ihre Gesundheit weniger. Ist an dieser Meinung etwas dran? Mediziner haben beide Lebensstile erforscht und kommen zu einem überraschenden Schluss.

    In Deutschland gibt es aktuell etwa 16 Millionen Singles. Das sind 39,8 Prozent aller Deutschen. Doch leiden all diese Menschen? Die Medizin glaubt, dass man da keine allgemeingültige Aussage machen kann. Die Klischees stimmen so nicht, denn jeder kommt anders damit zu recht.

    Menschentypen, die das Alleinsein besser vertragen

    Es gibt sogar Persönlichkeitstypen, die das Single-Leben besser vertragen, als eine Partnerschaft. Diese Menschen profitieren von der Ruhe durch fehlende Partnerstreits und können ihr Leben völlig unabhängig gestalten. Da wir in einer Zeit der starken Vernetzung leben, übernehmen für solche Menschen häufig Bekannte und Freunde die soziale Fürsorge. Einen Partner vermissen diese Typen dann überhaupt nicht.

    Menschentypen, die das Alleinsein gar nicht vertragen

    Andere Menschentypen wiederum ertragen das Alleinsein überhaupt nicht und können seelisch unter der Einsamkeit extrem leiden und sogar erkranken. Auch freundschaftliche Bindungen schützen sie nicht, denn auch wenn man nicht wirklich allein ist, kann das subjektive Gefühl der Einsamkeit für solche Personentypen stärker sein.

    Verschiedene unabhängige Studien ergaben, dass das Gefühl einer sozialen Isolation dann zu Depressionen und Schlafstörungen, sowie Herzerkrankungen und Kreislaufstörungen führen kann.

    Finnische Studie weist besondere Gefahr von Alkohol für Singles nach

    Junge Frau liegt allein im Bett und greift nach Glas Rotwein
    Liebeskummer © Chris Wohlbrecht - www.fotolia.de

    Das Risiko, an einer Alkoholvergiftung, durch einen Unfall unter Alkohol oder durch alkoholbedingte Folgeerkrankungen zu sterben, ist für allein lebende Menschen in allen drei Fällen ungleich höher als für Singles. Eine Studie finnischer Wissenschaftler unter Leitung von Kimmo Herttua, die am finnischen Institute of Occupation Health durchgeführt wurde, fand das jetzt heraus.

    Nachdem 2004 in Finnland die Preise für Alkohol gesenkt worden waren, stieg die Todesrate für solche Fälle stark an. Die Forscher verglichen Daten aus der Zeit von 2000 bis 2004 mit denen von 2004 bis 2007. Die Preissenkung konnte demnach eindeutig als Ursache identifiziert werden. Männer, die alleine lebten, waren dabei bis 2004 3,7 mal so stark gefährdet, wie solche, die in einer Partnerschaft lebten. Nach 2004 stieg die Rate auf das 4,9-Fache. Bei Frauen, die alleine lebten, stieg das Sterberisiko im Vergleich zu Frauen in einer Partnerschaft vom 1,7-Fache auf das 2,4-Fache.

    Partnerschaften machen dick

    Menschen, die in einer gefestigten Beziehung leben, sind meist dicker als Menschen, die sich auf Partnersuche befinden

    Paar von oben fotografiert, er füttert sie mit Dessert
    Dessert verfüttern © Kzenon - www.fotolia.de

    Wie das Max Weber Institut für Soziologie in Heidelberg herausfand, besteht ein enger Zusammenhang zwischen dem Leben in Partnerschaften und einer Gewichtszunahme. Anhand einer Studie, bei der 2.000 Personen zwischen 16 und 55 Jahren befragt wurden, stellten die Forscher fest, dass Singles meist schlanker sind als Menschen, die in einer Beziehung leben.

    Gewichtszunahme aufgrund von nachlassendem Konkurrenzdruck

    Laut den Experten könne dieser Zusammenhang durch den Konkurrenzdruck auf dem Singlemarkt erklärt werden. Demnach achten Menschen, die sich momentan auf Partnersuche befinden mehr auf ihr Gewicht, um attraktiver zu erscheinen. Sobald eine Partnerschaft gefestigt wurde, nimmt das Körpergewicht tendenziell zu. Dies wiederum könnte daran liegen, dass der Konkurrenzdruck nachlässt.

    Menschen in nicht mehr intakter Beziehung nehmen häufig ab

    Diese Befunde werden zusätzlich durch die Tatsache verstärkt, dass beide Partner in einer nicht mehr intakten Beziehung oftmals an Gewicht verlieren. Zwar können auch nicht mehr statt findende gemeinsame Mahlzeiten für das Abnehmen verantwortlich sein, allerdings vermuten die Experten, dass sich die Partner unterbewusst wieder auf die Partnersuche vorbereiten. Dies könnte bedeuten, dass die Partner Gewicht reduzieren, damit sie auf der bevorstehenden Partnersuche mehr Chancen haben.

    Des Weiteren gelang es den Forschern zu belegen, dass der Body Mass Index (BMI) zweier Partner meist nahe beieinander liegt. Dies liege vor allem daran, dass Partner mit ähnlichem Gewicht einander aussuchen.

    Erhöhtes Sterberisiko bei einsamen Senioren und Singles

    Faltige Hände eines alten Menschen o Seniors mit schwarzer Bekleidung an Gehstock o Krückstock
    mani © fotorf - www.fotolia.de

    Laut einer aktuellen Studie der Universität von Kalifornien in San Francisco besteht sowohl bei Singles nach einer Herz-Kreislauf-Erkrankung sowie bei einsamen Senioren ein hohes Sterberisiko. Seit rund 15 Jahren werten die Mediziner dafür Daten von über 20.000 älteren Menschen aus, welche über ihren aktuellen Gesundheitszustand sowie deren Lebensumstände Auskunft geben. Demnach fühlen sich viele von den Betroffenen isoliert und überflüssig und kämpfen gegen die Einsamkeit, wobei viele von ihnen durchaus soziale Kontakte haben und nicht alleine leben.

    Im Gegensatz zu den Senioren, welche sich nicht einsam fühlten, starben laut der Studie in der Nachbeobachtungszeit wesentlich mehr einsame Senioren. Dasselbe gilt auch für Erwachsene über 45 Jahre, welche an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung leiden. Deren Sterberisiko ist verglichen mit dem in Partnerschaft lebenden Menschen wesentlich höher.

    Das Image Alleinlebender und damit deren Wohlbefinden hat sich verbessert

    Singles fühlen sich zunehmend weniger als Außenseiter. Sie werden immer mehr, ihr Image immer besser und damit auch ihr Wohlbefinden. Eine US-amerikanische Studie habe jüngst ergeben, dass es Singles mittlerweile gesundheitlich fast so gut geht wie Eheleuten, berichtet die "Apotheken Umschau".

    Ein entscheidender Grund für die wachsende Lebensqualität der Singles sei, dass mit zunehmender Zahl der Alleinstehenden auch deren Image steige. Allein zu leben sei damit weniger stressig.

    Ältere Singles unterliegen einem erhöhten Demenzrisiko

    Einsamkeit und genetische Veranlagung erhöhen das Risiko an Demenz zu erkranken

    Senioren - Frau mit Brille und grauem Hut neben einem Mann mit weißem Schnurrbart
    Senior couple © Marcin Kempski - www.fotolia.de

    Einsamkeit in der Verbindung mit einer spezifischen Genvariante lassen das Risiko einer Demenzerkrankung ansteigen. In einer Langzeitstudie des Karolinska Instituts in Schweden, konnten die Wissenschaftler zu interessanten Erkenntnissen hinsichtlich des Erkrankungsrisikos gelangen.

    Verwitwete Menschen haben ein dreifach erhöhtes Risiko an Demenz zu erkranken

    Untersucht wurden in dieser Studie, die in den 70er und 80er Jahren begonnen wurde, Probanden aus Finnland, die zu Beginn der Studie etwa 50 Jahre alt waren und im Alter von rund 70 Jahren abschließend untersucht wurden. So zeigte sich, dass gegenüber Paaren doppelt so viele Menschen an Demenz erkrankten waren, wenn ihre Partnerschaft zu Ende gegangen war.

    Ein dreifaches Risiko einer Erkrankung zeigte sich dagegen bei verwitweten Menschen. Am höchsten jedoch lag die Erkrankungsquote bei den Personen, die nicht nur unter Einsamkeit litten, sondern auch durch eine genetische Veranlagung eine ganz bestimmte Genvariante in sich trugen.

    Angesichts der gesammelten Erkenntnisse sehen die Forscher nun einen Hoffnungsschimmer geeignete präventive Maßnahmen entwickelt zu können, die die Bevölkerung vor einer Demenz besser schützen können. Hierzu könnten nicht nur intellektuelle Anregungen, sondern vor allem auch Aktivitäten gegen eine aufkommende Einsamkeit eingesetzt werden. Weitere Studien sollen zu dieser Thematik folgen.

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    • Bildnachweis: Laughing young lady sitting on sofa, drinking coffee © Yuri Arcurs - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: Girl lazying in bed on a Sunday morning © Alexey Stiop - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: Happy woman laying on floor with bowl of popcorn, remote control © AVAVA - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: Friends at dinner © microimages - www.fotolia.de

    Autor:

    Marco Stephan - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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