5. November 2009
Gelten Sie allgemein als schüchtern? Stört Sie das? Haben Sie schon überlegt, was Sie dagegen tun können? Wir sagen Ihnen, ob das überhaupt nötig ist. Denn häufig wird Schüchternheit von außen auch als eine sehr nette und sympathische Eigenheit eines Menschen wahrgenommen. Mehr erfahren Sie hier:
Viele Menschen, die sich selbst als schüchtern einstufen würden, wirken auf ihre Umwelt eher ruhig, zurückhaltend und bescheiden. Dies sind durchweg positive Charakterzüge, mit denen man eher angenehm als unangenehm auffällt. Prüfen Sie einmal in aller Stille nach, ob Sie tatsächlich schüchtern sind, oder ob Sie vielleicht einfach nur zu den ruhigeren Zeitgenossen zählen.
Gerade in Beziehungsfragen kann eine gewisse Schüchternheit und Zurückhaltung auch von Vorteil sein. Manchmal ist es besser, sich nicht sofort als der Eroberer vom Dienst aufzuspielen oder sich allzu schnell erobern zu lassen. Eine gewisse Zurückhaltung kann als sehr angenehm empfunden werden. Wenn Sie nicht gleich aufs Ganze gehen, dann können Sie sich viel mehr Zeit nehmen, um einen interessanten Menschen erst einmal in Ruhe näher kennen zu lernen. Und ihm auch die Chance zu geben, dass er Sie richtig kennen und schätzen lernt. Zwar sollte der Zeitpunkt nicht unnötig überschritten werden, an dem man sich irgendwann zu seinen Gefühlen bekennen muss, jedoch ist es kein Fehler, ihn in Ruhe abzuwarten.
Männer mögen es im allgemeinen überhaupt nicht, wenn Frauen zu forsch sind und zu schnell entschlossen. Eine etwas zurückhaltendere weibliche Eroberung ist viel interessanter und wirkt viel glaubwürdiger. Auch Frauen schätzen zurückhaltende Männer, die ihnen genügend Zeit und Raum für eigene Entscheidungen lassen. Wer schüchtern oder zurückhaltend ist, kann nie als aufdringlich und unangenehm empfunden werden. Übrigens nicht nur in Beziehungsfragen, sondern auch in allen anderen Belangen des täglichen Lebens.
Lassen Sie sich also Zeit. Wenn Ihnen nach Zurückhaltung ist, dann halten Sie sich auch zurück und lassen Sie sich nicht von vermeintlichen Erwartungshaltungen unter Druck setzen. Jeder Mensch hat das Recht auf ein eigenes Gefühlsleben nach seinen Vorstellungen, und keinesfalls sollte man sich künstlich verbiegen, nur weil andere Menschen eine gewisses Verhalten von einem erwarten. Wer einen schüchternen Menschen näher kennenlernt, der wird erkennen, dass er unter Umständen viel mehr zu bieten hat und einen vielschichtigen, interessanten Charakter besitzt.
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