22. September 2009
Liebeskummer oder der Verlust eines nahestehenden und geliebten Menschen, verursacht das sprichwörtliche "gebrochene Herz". Wissenschaftler fanden nun heraus, dass darin viel Wahrheit versteckt ist, denn Menschen mit gebrochenem Herzen haben ein sechsmal höheres Risiko einen Herzinfarkt zu erleiden. Verantwortlich sind hierfür der bei den Betroffenen erhöhte Blutdruck, eine raschere Herzfrequenz, sowie ein angeschlagenes Immunsystem. Zudem fanden die australischen Forscher heraus, dass in diesem Zusammenhang eine deutlich erhöhte Stresshormonausschüttung bei den trauernden Menschen zu verzeichnen ist, die in der Folge die oben genannten Symptome auslösen, die als Indikatoren für ein Herzinfarktrisiko gelten.
Nach rund sechs Monaten sinkt dieses Risiko langsam wieder ab und hat sich nach etwa zwei Jahren wieder auf ein normales Risiko eingependelt.
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