5. Oktober 2009
Möchten Sie eine Hochzeitszeitung machen, wissen Sie aber nicht so richtig, wo Sie anfangen sollen? Dann helfen wir Ihnen gerne, das Problem zu lösen. Der Schlüssel zum Erfolg besteht nämlich - wie bei so vielen Dingen - auch hier in einer entsprechend guten Organisation.
Prinzipiell müssen Sie sich um zwei Dinge kümmern: Die Produktion und den Inhalt. Klären Sie also zuerst im Copyshop oder in der Druckerei das tatsächliche Format Ihrer Zeitung und fragen Sie genau nach, welches Datenformat zum Druck benötigt wird. Klären Sie die Frage, ob Sie einen Farb- oder einen Schwarzweiß-Druck haben möchten, denken Sie über die Auflage nach und holen Sie Kostenvoranschläe ein. Leider scheitert es am Ende nämlich häufig genau an diesen Punkten.
Parallel sollten Sie sich Gedanken über den Inhalt der Hochzeitszeitung machen. Naturgemäß enthält sie Berichte aus dem Leben von Braut und Bräutigam und zwar sowohl vor als auch während der gemeinsamen Lebensphase. Kinder- und Jugendbilder der Brautleute haben einen hohen Unterhaltungs- und Spaßwert. Sprechen Sie also Freunde, Verwandte und die Familie an und bitten Sie sie um Beiträge. Zur besseren Planung ist es hier sinnvoll, den Inhalt und die Länge der jeweiligen Beiträge gleich konkret abzusprechen. So können Sie die Einteilung der Zeitung bereits planen, während Ihre Autoren am Schreiben sind. Bitten Sie Ihre Helfer um aussagekräftiges Fotomaterial.
Legen Sie einen Zeitplan fest und telefonieren Sie hinterher, wenn Sie zum Abgabezeitpunkt noch nicht alle Beiträge erhalten haben. Lassen Sie sich dabei genügend Luft für die Gestaltung, die übrigens auch jemand übernehmen sollte, der darin schon Erfahrung hat und mit einem Grafikprogramm sicher umgehen kann.
Bauen Sie auch kleine Überraschungen ein. Sind die Brautleute in einem Verein, so kann der Verein vielleicht eine Glückwunschanzeige in Ihrer Zeitung schalten. Je nach Verhandlungsgeschick können Sie dabei vielleicht sogar kein kleines Sponsoring herausschlagen. Am besten Sie reservieren gleich eine ganze Seite Ihrer Zeitung für Glückwünsche. Auch so kann Lustiges und Skurriles zusammen kommen.
Verwenden Sie viel Sorgfalt auf den Leitartikel. Er muss aussagekräftig geschrieben sein und ein möglichst großes Foto des Brautpaares enthalten, um die nötige Aufmerksamkeit zu generieren. Übrigens: es ist nicht unüblich, die Hochzeitszeitung sogar gegen einen kleinen Betrag auf der Feier zu verkaufen. Manchmal können die Hochzeitsgäste dabei auch selbst entscheiden, wie viel sie für die Zeitung ausgeben möchten. Der Erlös kann dann dem Brautpaar übergeben werden.
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