18. Februar 2008
Mit einem ungewöhnlichen Ritus können japanische Eheleute versuchen, die Qualität des Ehelebens zu verbessern. Die Tradition trägt den Namen "mukonage" und besagt, dass der Bräutigam in einen Haufen aus Schnee geworfen wird. Dem Wurf folgt ein fünf Meter tiefer Sturz, des wegen des Schnees aber weitestgehend ungefährlich ist. Die Braut gräbt ihren Liebsten im Anschluss aus.
In Matsunoyama wird seit 300 Jahren jährlich ein Fest gefeiert, bei dem das Bräutigamwerfen Tradition ist. Voraussetzung für den Bräutigam ist es jedoch, kein Einheimischer zu sein und im Heimatort seiner Gattin geworfen zu werden.
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