19. September 2008
Egal ob nun sonderlich gläubig oder nicht: Für die meisten gehört eine kirchliche Trauung zu einer Hochzeit einfach dazu.
Laut einer repräsentativen Umfrage der GfK Marktforschung Nürnberg bei 2.014 Personen ab 14 Jahren im Auftrag der "Apotheken Umschau" gaben sich nahezu zwei Drittel (62,8 %) der verheirateten Deutschen vor dem Traualtar das Ja-Wort und wollten ihre Liebe nicht nur vor dem Standesamt besiegeln.
Dabei hat die Zeremonie in der Kirche nicht immer mit der tiefen Religiosität der Brautleute zu tun: Für mehr als die Hälfte der Bundesbürger (52,8 %) – ob nun ledig oder verheiratet – ist der Umfrage zufolge eine Hochzeit einfach erst „richtig was Besonderes“, wenn sie kirchlich und in großem Rahmen, mit Feier und vielen Gästen stattfindet.
Allerdings geht hier die Meinung der Menschen in den alten und den neuen Bundesländern – wohl geschichtlich bedingt – etwas auseinander: Während in Westdeutschland fast 60 Prozent der Männer und Frauen (58,3 %) eine kirchliche Hochzeitszeremonie inklusive Feier wichtig finden, sind in Ostdeutschland fast nur halb so viele Menschen (30,4%) dieser Ansicht.
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