06.09.09 17:38
anneliese
anneliese

Beitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied

Fernbeziehung Forum

Es tut weh und macht doch so glücklich

Fernbeziehungen die ein gemeinsames Ziel verfolgen und es Hoffnung auf eine gemeiname Zukunft gibt, machen glücklich. Jedoch wenn der Partner nicht mit einem zusammen ziehen will, weil er es so angenehm findet, keinen Alltag zuhaben, das tut weh und irgendwann bröckelt ein kleines Stück von der Liebe ab immer mehr und mehr und dann fragt man sich macht das alles noch sinn? Wenn man liebt dann stellt man sich diese Frage nicht oder?Irgendwann gelingt es einem sich wieder auf einen Besuch zu freuen und die Nähe zu spüren, nur schade das man Nähe nicht einfangen oder einfrieren kann und bei bedarf auftauen kann wenn man sie braucht..So vergehen Jahre um Jahre Stunde um Stunde in ermangelung ein Fünkchen Hoffnung zufinden,hofft man auf eine gemeinsame Zeit ohne Trennung...doch ob sie kommt steht in den Sternen. Die Hoffnung lässt Menschen brücken überwinden.Ich hoffe der Weg über die Brücke führt bald an Ziel..

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Antworten (11)

04.12.09 09:23
petitfleur
petitfleur

Beitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied

Fernbeziehung ohne Perspektive?

Liebe Anneliese, dein Beitrag spricht mir aus der Seele. Ich führe zwar erst seit 7 Monaten eine Beziehung über eine Distanz von 100 km, und das erscheint auch nicht viel zu sein, aber mein Freund hat mit dieser Art zu leben kein Problem, wie er mir immer wieder versichert. Das schmerzt mich, weil ich mich nach einer gemeinsamen Zukunft, das heißt nach einer täglichen Zweisamkeit sehne. Ihm hingegen reicht es aus, dass wir uns an den Wochenenden sehen. Ist das nun die Angst vor einer intensiveren Beziehung oder nur Junggesellenmentalität? Ich weiß es nicht einzuschätzen. Es tut nur sehr weh, dass meine Sehnsucht nach ihm immer wieder als Vorwurf umgemünzt wird, ich könne nicht mit mir alleine sein. Will ich ihn nicht verlieren, dann muss ich das Alleinsein wohl aushalten. Aber ohne Perspektive?? Gruß petitfleur

05.12.09 20:49
hm
hm

Beitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied

Hm

Hm

02.01.10 12:31
July
July

Beitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied

Einsamkeit

Hey,

ich kann dich auch sehr gut verstehen, dein text spricht mir aus dem herzen.Ich und mein Freund haben eine fernbeziehung von 8000km...er lebt in deutschland ich bin vor 8 monaten nach thailand gezogen. Er wird naechstes jahr auch hier her ziehen aber bis dahin ist es ein langer, harter weg.
Meine Lebenslust ist bei -1000 angelangt, parties, freunde und uni koennen mich nicht ablenken. Man versinkt manchmal im selbstmitleid und keiner kann einen verstehen. Es ist nur wichtig das man sich durch diese bloeden paar kilometer nicht so sehr den kopf macht...man will ja nich am ende dastehn und sagen: " es hat nicht geklppt- wegen der DISTANZ". das waere schrecklich das man nur wegen so einer bloeden distanz seine Liebe aufgeben muss. Ich fuehl mich trotz alle dem sehr sehr allein, und ich fuehle mich auch allein wenn ich unter leuten bin. Dieses Gefuehl ist schrecklich!!!Ich gehe hier ein, ich kann mein neues zuhause nicht einmal geniessen ohne das ich in der ecke liege und weine..ich bin verzweifelt man.

30.01.10 00:03
tuesday
tuesday

Beitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied

Macht es Sinn

Hallo Anneliese, Du sprichst auch mir aus der Seele, es könnte fast meine Geschichte sein, nur, dass wir uns dazu noch selten sehen. Wir wohnen zwar 250km voneinander entfernt aber das ist nicht der Grund, er findet es in Ordnung, dass wir uns nur alle 6-8 Wochen sehen, das reicht ihm. Er vermisst nichts, er fühlt sich auch so glücklich, ohne Nähe. Aber ich, ich brauche seine Nähe, vermisse ihn, habe Sehnsucht...er fühlt sich mit solchen Äußerungen nur unter Druck gesetzt.
Von einer gemeinsamen Zukunft spricht er nie und wenn ich es nur andeute, macht er sofort zu!
Wir sind beide Anfang 50 und ich möchte eine Beziehung, die ein Ziel hat, dass hatte ich ihm auch deutlich zu verstehen gegeben zu Anfang unserer Beziehung, damals war er der gleichen Auffassung.
Heute weicht er aus, scheint Angst vor zuviel Nähe zu haben...wir sehen uns nur am Wochenende, er bleibt nie länger als 3 Tage. Ich würde gerne mal ein paar Tage mit ihm wegfahren, davon möchte er nichts wissen. Für mich scheint er ein Eigenbrödler zu sein, der eine Beziehung nur auf Distanz führen kann.
Aber ich liebe ihn und kann mir ein Leben ohne ihn nicht mehr vorstellen, und doch kommen mir immer mehr Zweifel..macht es Sinn, sind meine Hoffnungen auf eine gemeinsame Zukunft sinnlos??

30.01.10 12:15
Sarainlove
Sarainlove

Beitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied

Es tut weh

Seid 4 monaten habe ich das selbe problem, uns trennen 756 km!
nicht wenig...ich würde auch alles stehen und liegen lassen um zu ihm zu ziehen. nur wegen meinem sohn geht das nicht.
wenn die besuche ein ende haben und er heim muss, wird es so schlimm. es gibt tage an denen geht es mir recht gut. aber an manchen kann ich mich nicht mehr bewegen und weine selbst beim autofahren oder arbeiten.
hinzu kommt, dass sich mein sohn jetzt immermehr von mir abwendet und nicht mehr gern zu mir kommt. ich fühl mich einfach nur schrecklich, weil ich somit meinen freund nicht bei mir hab und mein sohn auch nicht mehr :(
manchmal hasse ich mein leben so sehr

28.06.10 19:48
Firday
Firday

Beitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied

It hurts sometimes...

Mein freund wohnt in England in Manchester ... Ich komme aus NRW ... Klar gibt es günstige Flüge aber er studiert und ich bin in der Ausbildung , man sieht sich einfach nicht sooft... klar tut das weh aber wenn man sich genug zeit nimmt und darüber nachzudenken wie schön es ist wenn man die tage zusammen verbringt klappt das alles ,.. und irgendwann nach dem studium können wir immernoch zusammen ziehen ;) ...hoffentlich

14.01.11 17:45
Marcus
Marcus

Beitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied

Unsicher aber Glücklich, weil..

... es eine spezielle Frau ist.

Ich versuche nicht auszuschweifen und mich kurz und bündig zu halten.

Derzeit habe ich auch eine Fernbeziehung. Zwischen uns liegen satte 20.000 km. Ich in Deutschland, Sie in Melbourne Australien.

Meine Freundin, war bereits vor knapp 19 Jahren schon mal meine Freundin. Meine erste nämlich, damals mit 15.

Wir haben uns im zuge eines Schüleraustausches mit einer Partnerschule in England kennengelernt. Nach diesem Austausch hatten wir immer wieder längeren kontakt. Dann brach er wieder ab, und dann fanden wir uns wieder.. und immer so weiter. 2009 im Dezember war ich auf einem dieser "Sozialen Netzwerke" unterwegs, und hatte eine Nachricht bekommen. Von IHR. Jahre später hat Sie wieder versucht mit mir in Kontakt zu treten. Diesmal brach der Kontakt nicht ab, da wir viel zu erzählen hatten.

Ich bin zu der Zeit an "Depressionen mit Panik/Angst" Störungen erkrankt. Wir hatten 2010 fast täglich email kontakt, haben dann und wann telefoniert und uns dazu verabredet, das Sie auf der durchreise nach England, ne Woche bei mir zu besuch kommt.
Glaubt mir, als der 17.7.10 endlich da war, wusste ich nicht wo mir der Kopf stand. Als Sie dann endlich aus dem Zug stieg, war es irgendwie im Film. Kann das nicht beschreiben. Wir haben uns gesehen, und irgendwie war beiden klar, was da grad passiert ist oder wieder passiert ist.

Sie sagte später zu mir, das sie endlich wissen wollte, ob das Gefühl, welches Sie all die jahre immer mit rumgeschleppt hat auch wahr und ehrlich ist. Anscheinend war es der Fall, denn wir sind wieder zusammen.

Da ich aufgrund meiner Erkrankung ziemlich "müde" bin/war, und schon länger mit dem gedanken gespielt habe, mal ne Zeit aus Deutschland weg zu gehen, hab ich mich entschlossen, zu Ihr nach Melbourne zu ziehen. Im Februar 2011 flieg ich erstmal da runter, um Sie nach 6 Monaten endlich wieder zu sehen.

Für mich ist das ganze nicht einfach. Zudem auch meine erste fernbeziehung. Meine beiden letzten Beziehungen sind leider beide im selben disaster geendet. Fremdgehen , lügen, das volle programm. Natürlich mach ich mir gedanken, was da unten tatsächlich passiert. Ich spreche sehr offen mit ihr darüber, und habe ich ausdrücklich gesagt, das wenn irgendwas passiert da unten, sie mir das bitte auch ehrlich sagen soll. Ich reisse niemanden den Kopf ab. Ich habe mehr respekt vor jemanden, der den Arsch hat, mir die wahrheit zu sagen.
Ist auch ein teil meiner Therapie die ich bald abgeschlossen habe. Und sie will alles wissen, was da passiert.

Aber sie betont immer wieder, und sichert mir zu, das ich die liebe ihres lebens bin, und sie keinen grund sieht und auch nicht interessiert an anderen männern ist, da unsere situation auch nicht für immer ist und ein ende in sicht ist.

Manchmal ruft sie mich nachts an (also bei ihr nachts) und weint, weil sie mich vermisst. Ich bekomme fast jede woche im schnitt, völlig überraschend einen richtig liebevollen brief von ihr. Sie überrascht mich wo es nur geht.
Ich glaube nicht, das man sich solche mühe macht und viel geld investiert, wenn einem die person nicht wichtig ist und sie man wirklich liebt.

Das problem bei mir ist einfach, nicht meine Erkrankung, sondern meine erfahrungen aus den letzten beiden beziehungen. Aber ich habe in Ihr eine art "therapeuten" gefunden. Mal sagte ich ihr, du therapierst mich, in dem du einfach ehrlich bist. Nicht mehr, nicht weniger.

So, ich hoffe das ist nicht zu ausschweifend gewesen und hab mich kurz genug gehalten.
Bin mal auf Februar gespannt =)

Ich wünsche allen, die eine Distanz beziehung führen, das es wirklich gut geht. =) Ich mir auch ..

07.02.11 23:25
f.o.
f.o.

Beitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied

Beziehung down-under

Hallo marcus, was für eine tolle geschichte du da beschreibst. deutschland - australien ist wirklich kein pappenstiel! meine fernbeziehung ist berlin - hamburg, und das macht mich schon kirre :)

ich glaube, ich kann ein bisschen deine situation verstehen, weil mein freund in einer ähnlichen situation ist wie du. zwar ist er nicht krank, aber hat auch zwei beziehungen hinter sich, wo die weiber ihn ziemlich verarscht haben, und er zum schluss immer der dumme war. bei mir meint er jetzt, dass ich die erste freundin für ihn sei, bei der er ohne angst ehrlich sein kann, und dass er noch nie so offene und erhliche gespräche geführt hat. für mich ist das selbstverständlich, und ich glaube, von dem, was du erzählst, meint deine freundin es auch wirklich ehrlich mit dir.

halte deine leser doch auf dem laufenden! mich jedenfalls interessiert es sehr, wie es in australien war :)

ich wünsche dir alles alles gute und einen tollen neuanfang down-under!

LG f.o.

03.04.11 12:52
GAST
GAST

Beitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied

Fernbeziehung? ein Risiko!

Ich hatte ne Fernbeziehung innerhalb von 5 Jahren! Zwischen uns lagen 340 km. Es war alles schön und in Ordnung. Wir trafen uns jede 3 bis 6 manchmal 8 oder 9 Wochen, je nach dem wie jeder Zeit hatte. Ich vermisste ihm so sehr. Es tat immer weh, ich wollte uns öfters sehen, nicht so weit von einander wohnen... Es kam zu Schwangerschaft. Und? Dann war er aus dem Staub verschwunden, wenn gleich er zur Geburt grade noch pünktlich - das Baby war eben eine Minute lang schon da - ersnieschienen ist. Dabei hat er nie mehr wie die ganzen 5 Jahren vorher seine Liebe beschworen...Nach ein paar Tagen gemeinsames Babypflegen und bei mir als Gast lebend verschwand er wieder für immer... Klar, er wohnt, dort wo er wohnt. Die Adresse änderte er aber...Die 5 Jahren Fernbeziehung sind in Sand meinerseits voler Verliebtheit, Vertrauen und Hoffnung... Nie wieder ne Fernbeziehung, nie wieder!!
Grüße
ne hübsche Frau

06.07.11 19:47
Cat
Cat

Beitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied

Ich kann Euch so gut verstehen

Hallo Ihr lieben....

Ich kann Euch so gut verstehen, bei mir siehts nicht anderst aus.
Mein Lebensgefärte lebt in Köln und ich am Bodensee, also über 600 km von einander getrennt.

Wir sehen uns alle 5 bis 6 Wochen für 2 bis 3 Tage!

Ich bin super misstrauisch und hab auch jeden Grund dazu, er hat mich schliesslich auch schon betrogen vor einem Jahr und ich ihm verziehen.
Für mich ist es jetzt so das ich diese Entfernung nicht mehr aushalte und zu ihm ziehen will. Er will aber nicht das ich hoch ziehe weil es ja schief laufen könnte. Betohnung liegt auf KÖNNTE!
Ich hab einfach das Gefühl er hat Angst davor das ich ihm auf die schliche kommen könnte das es noch eine andere ausser mir gibt.

Hier wo ich jetzt bin hält mich nichts, ausser meine Eltern...
Und meiner noch nicht abgeschlossenen Scheidung...

Ich weis einfach nicht mehr weiter und was ich machen soll...

Es Grüßt Euch herzlichst
Cat

22.07.11 10:28
Adriana
Adriana

Beitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied

Oh nein...

Wenn ich eure Berichte so lese, und ich denk ihr seid da schon erfahrener, krieg ich richtig Angst.
Mein Freund und ich sind seid drei jahren zusammen und wohnen auch noch 2 Häuser voneinander weg.
Nun ist die zeit des Studiums gekommen. Er geht nach Karlsruhe, ich nach Stuttgart oder Ulm. Also 80 oder 170 km. Ich hab so Angst dass die Beziehung das nicht überstehen wird. Wir haben uns schon sogar überlegt kirchlich zu heiraten, so geheim, damit wir eine gewisse Verpflichtung spüren.Letztendlich wär das aber Blödsinn.
Ich weis einfach nicht wie ich mich von ihm verabschieden soll, wie trennt man sich räumlich von jemandem der Nacht für Nacht in deinem Bett schläft? Ich fühl mich als hätte er mich verlassen :(


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