IsabellaBeitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied
Mein neuer Freund ist eifersüchtig auf mein Kind aus erster Ehe. Wie geht man damit um und wie kann ich diese Eifersucht eindämmen? Mich nervt dieses Verhalten sehr und ich bin kurz davor die Beziehung zu beenden weil es für mich hier eigentlich keine Diskussionsbedarf gibt, aber sollte man nicht versuchen was gegen diese Eifersucht zu tun?
SabineBeitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied
Hoi Isabella, ich hoffe ich darf dich duzen.
Ich bin froh , steh ich nicht allein da mit diesem Problem, denn auch ich hab ein Lebenspartner seit 4 Jahren, der eifersüchtig ist auf meine Tochter (12J:) von meinem Ex Mann. Die Eifersucht gibt er nicht zu, oft kommt es zu Streit und tränen unter uns drei. Die Eifersucht ist klar, zu meiner Tochter hab ich eine gute Beziehung die ich pflege,sie ist mir sehr wichtig und das weiss sie auch,aber nicht immer schaffe ich es Sie zu trösten und somit hab ich dann ein schlechtes Gewissen ihr gegenüber. Sie ist mir wichtiger als mein Partner.
Dies weiss er sehr genau,da liegt ja das Problem und er sagt es auch offen, das er sich wie das fünfte rad fühlt in unserer Beziehung und das immer nur meine Tochter als erstes kommt,dann lange nichts,dann mein Sohn(der nicht mehr bei mir wohnt 21J) dann meine Freundin,meine Familie und dann irgendwann mal "ER",aber eben,zuerst meine Tochter.
Dazu sag ich ihm dann jedes mal,das er nicht auf sie eifersüchtig zu sein brauche,er sein mein Partner/Freund, Sie meine Tochter,das es da nichts gäbe worum er sich so zu fühlen braucht,somdern das ich eher verständnis brauche. Isabella, wie oft hatte ich schon das gefühl und das bedürfnis meine und die sachen meiner Tochter zu packen und zu gehen,wie oft schon. jedes mal denke ich aber, es muss einen anderen Weg geben,das Problem zu lösen. Nun, ich hab wie du rumgefragt und gesucht,eine Antwort gesucht auf meine Fragen,ob ich so weiter leben soll,oder ob ich mich trennen soll und neu anfangen,allein mit meiner Tochter,denn so gehts uns allen nicht besser,ständig damit zu leben und wissen das meine Tochter bei Ihm kein Platz im herzen findet sondern nur störend wirkt.
Bis heute hab auch ich keine Antwort erhalten,von irgendwo. Schade
Meine bekannschaft und familie raten mir,auszuziehen,mein Baûchgefühl sagt mir es auch,aber meine Unsicherheit bremst mich. Isabella, wie gehst du um in deiner Situation?
Wäre schön wenn du mir schreibst.
Ach ja, zu meiner Person,ich bin Mutter,42ig ,geschieden,hab zwei Kinder (Sohn 21J.,wohnt beim Vater,Tochter 12J.,wohnt mit mir,beide Kinder sind von meinem Ex Mann)
Ich wohne in Muttenz und würd mi freue von dir antwort zu bekommen.
Am besten auf meine mail:
mondschein36@hotmail.com
Liebe Gruess Sabine
rosibonbonBeitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied
Hallo sabine,
ich erlebe gerade das gleiche hier. ich denke stark daruber nach auszusiehen
bevor ich verruckt werde.
Meine tochter ist 16 und das drama wird immer grösser. ich halt nicht mehr aus. er hat sseine familie verlassen um mit mir zu leben num seit dem hat er seine kinder nicht mehr gesehen, und er kann meine nicht leiden, immer gehts darum sie ist zu faul langweillig und lustlos, sie ist sehr ruhig aber jetzt weht sie sich und er sagt sie provozihert er nur und er ist nur luft hier sie saugt mich aus raubt maine energien und so weiter. ich sage er soll mir helfen und an ihr das positives sehen e sagt wenn er das tut falle ich auf seinen rucken. und ich tuhe im wirklich stppen wenn ich meine zuviel kritiken bringt nimand weiter er will es nicht verstehen sagt er hofft wird besser wenn sie einjahr weg ist. sie sagt ihr haben mich bald los. ich weiss nich mehr weiter ich liebe ihm und wiess was er alles aufgegeben hat aber meine tochter ist mein ein und alles.was soll ich tun.
zu meine person.
ich bin 39j
arbeite ganztags
HaraldBeitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied
Ich (45) lebe seit knapp drei Jahren von meiner Frau getrennt, mit der ich drei Töchter habe. Wir lebten bis letztes Jahr im gleichen Haus in getrennten Wohnungen. Unsere Kinder waren bei uns beiden. Seit Mai letzten Jahres habe ich eine Freundin (37). Sie ist verwitwet und hat aus ihrer Ehe einen Sohn und eine Tochter. Ich zog nach ca. 6 Wochen zu meiner Freundin. Seitdem wird es immer schwerer für mich, Kontakt mit meinen Kindern zu halten. Mittlerweile will meine Freundin nicht einmal mehr, dass meine Kinder uns in unserer Wohnung besuchen. Wenn ich die Kinder sehen will, dann muss ich das außerhalb tun. Ich liebe meine Freundin, dennoch halte ich das nicht mehr lange aus, denn meine Kinder sind für mich durch nichts und niemanden zu ersetzen. Und auch sie leiden unter dieser Situation. Ich habe auch noch von niemandem einen Rat erhalten, der uns weiter helfen könnte. Ich hatte, nachdem sich dieses Problem langsam entwickelt hatte gehofft, dass sich das irgendwann legen würde. Doch mittlerweile schwindet meine Hoffnung, denn meine Freundin macht mir gegenüber keinen Hehl daraus, dass sie meine Kinder nicht leiden kann. Ihre Einstellung gründet auf Antipathie meiner Ex gegenüber. Meine Töchter haben nichts getan, um sich bei meiner Freundin unbeliebt zu machen.
bibiBeitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied
Ihr beschwert euch immer über eure partner(in),versetzt euch mal in die lage des anderen!!!!
ihr habt gut reden,der partner muss eure aufmerksamkeit mit den kids teilen,während ihr selber ungeteilte aufmerksamkeit erhaltet!!!
leute dann sucht euch partner aus mit kindern,so könnt ihr euch gegenseitig verständnis entgegen bringen!!!!!
glaubt mir man muss selber in der situation erst stecken um zu begreifen was in euren partnern vorgeht,ist gar nicht mal so leicht!
JoyBeitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied
Ich schließe mich da voll dem Beitrag von Bibi an. Ich bin seit einem Jahr mit einem Mann zusammen, der einen 5jährigen Sohn hat. Jeder hat das Kind für eine Woche. Sie hatte schnell neue Partner und wir haben das sehr langsam und behutsam gemacht. Aber ich merke, daß mein Freund mir gegenüber zu seinem Sohn keine klare Stellung bezieht. Manchmal habe ich das Gefühl für den den Kleinen nur die Putz- und Haushaltshilfe zu sein. Und seit neuestem ist er sogar auf mich eifersüchtig und ja ich auch auf ihn. Denn ich muss meinen Freund teilen, ach was heißt teilen, in der Zeit, wo er seinen Sohn hat, bin ich fast Luft. Dabei bemühe ich mich, wir unternehmen einiges zusammen usw. Und mein Freund behandelt seinen Sohn wie einen Erwachsenen und dadurch ist m.E. für den Kleinen auch nicht klar, daß er sich mir sozusagen unterordnen muss.
Nein es ist nicht leicht für einen Partner ohne Kind, mit dem Kind einer/eines anderen. Habt ihr euch jemals gefragt, wie eure Partner damit klar kommen, was sie fühlen und wie sie über manches denken? Das sie vielleicht auch gerne die Beziehung beenden würden, weil es jedes Mal wehtut, daß ein Kind mehr bedeutet, als der Partner? Ich finde der Elternteil sollte da klar trennen können. Das eine ist die Liebe zum Kind und das andere die Liebe zum Partner. Das sind zwei verschiedene Dinge. Und wenn der Partner erst weit hinter allen anderen kommt, dann frag ich mich, wieso der Mann nicht längst reiß aus genommen hat.
MARIEBeitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied
... die Liebe zu einem Kind und die Liebe zu einem Partner sind zwei grundsaetzlich unterschiedliche Arten von Liebe. Daher ist es unverstaendlich, dass oben immer wieder erwaehnt wird, dass das Kind mehr geliebt wird, als der Partner.. Das ist doch wie Aepfel mit Birnen vergleichen. Und dass ein Partner dann eifersuechtig wird, wenn er merkt, dass er nur an n-ter Steller kommt, dass ist selbstverstaendlich. Keiner moechte gerne das fuenfte Rad am Wagen sein. Auch keiner von den oben stehenden Damen und Herren, die ihre Kinder so verherrlichen und den Partner runterputzen. Ich wuerde euch gerne mal sehen, wenn eure Partner zu euch sagen wuerden, dass ihr nur zweite Wahl seid... Dass da jemand wesentlich wichtiger ist als ihr...
Ich denke, die Kunst ist, dass eine mit dem anderen zu verbinden und beiden Teilen (Partner und Kind) das Gefuehl zu geben, gleich wichtig zu sein wie der andere. Das sorgt dann auch beim Partner zu viel mehr Verstaendnis und er kann sich viel mehr auf das Kind einlassen. Es tut naemlich verdammt weh, wenn man so behandelt wird, als waere man ein minderwertiger Bestandteil im Leben des anderen. Dieses Gefuehl ist niemandem zu wuenschen, ausser den Beitragschreibern von oben. Diese sollten einen Tag wissen, wie es sich anfuehlt, vielleicht verstehen sie dann endlich, dass sie im unrecht sind und nicht die Partner.
Marie
Kathrin68Beitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied
Jeder Partner hat seine Kinder lieb. Eifersucht auf das Kind des Partners/der Partnerin ist absoluter quatsch. Oder wollen die Partner/Partnerin genauso behandelt werden, wie Kinder? Ich glaube nicht. Die Partner/in ist erwachsen und die Kinder brauchen einfach noch Hilfe für das bevorstehende Leben. Wie wärs, wenn Ihr das mal so sehen würdet. Dann muss ich Euch sagen, dass die Kinder unter der Trennung der Eltern oder ebenso unter dem Tod eines Eltenteiles leiden, wie die Eltern oder der/die Hinterbliebene wie auch unter einer neuen Bindung des Elternteiles leiden können. Der Elternteil, wo die Kinder leben sind wichtiger Bezugspunkt und müssen für ihre Kinder erreichbar sein. Auch haben manche Kinder hier in den vorgehenden Einträgen nicht so viel Zeit mit Ihren Eltern, weil sie sicher 20.00 Uhr o´der so ins Bett müssen, will der Partner/die Partnerin auch 20.00 Uhr ins Bett geschickt werden, oder könne sich die Erwachsenen auch nach dem die Kinder im Bett sind noch miteinander beschftigen?
SandyBeitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied
Hallo alle zusammen. habe da so ein ähnliches problem. bei mir ist es aber etwas komplizierter. meine 2 jungs 4 und 6 jahre wohnen momentan in einer 5-tages-gruppe und sind somit nur am wochenende bei mir! mit meinem freund bin ich seit knapp 5 monaten zusammen. die kinder und er verstehen sich eigentlich super miteinander.nur abends sind sie ein streitpunkt bei uns. meine kids dürfen erst seit vier wochen wieder bei mir übernachten und fühlen sich nur in unserem bett wohl und ich bekomme sie auch nur da zum schlafen. er ist dafür auf die couch gezogen was ich ihm auch sehr hoch anrechne aber er kommt nicht klar damit das er wegen der kinder ohne mich schlafen muss. er hat mir gesagt das er viel zu kurz kommt obwohl wir wirklich jede freie minute miteinander verbringen. er hat keine eigenen kinder und ich weiß das er sich da erst dran gewöhnen muss und es soll ja auch nicht von dauer sein das wir wenn die kinder da sind getrennt schlafen aber momentan zerreisst mich dieses schlechte gewissen ihm gegenüber weil ich ja sehe das er sehr leiden tut unter dieser situation.... kann mir jemand sagen wie es besser werden kann und wie ich es ihm vorallem einfacher machen kann. wäre super wenn ihr mir weiterhelfen könntet.
PatrickBeitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied
Die Lösung ist einfach, deine kinder haben doch sicherlich eigene Betten?! oder?!
na dann schlafen Sie auch da!!! ohne Diskussion...
wenn du die Kinder auf deiner Nase herumtanzen lässt, ist doch klar das dein Freund darunter leidet.
Das er auf der Couch schlafen muss, ist ja echt der Hammer!!!!.
...geht ja mal gar nicht...das er für die Kinder ausweichen muss...
Sei froh das er noch nicht ausgezogen ist.
AnitaBeitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied
Mein Problem ist ähnlich. Ich (w., 29) bin mit meinem Sohn (4) aus erster Ehe zu meinem Freund gezogen. Er ist Witwer und hat 4 Kinder. Ich verstehe mich mit seinen Kindern prima, besonders mit dem Jüngsten. Aber immer wieder kommt es zum Streit zwischen uns, weil er meint, dass ich meinen Sohn nicht hart genug erziehe. Aber ich bin der Meinung, dass ich nicht nur hart, sondern auch liebevoll mit meinem Kind umgehen möchte, damit er selbst auch lernt, Liebe geben zu können.
Ich finde es schön, wenn er harmonisch mit seinen Kindern umgeht. Meist halte ich mich in besonders innigen Situationen zurück, weil er und seine Kinder das nach ihrem Schicksalsschlag brauchen. Aber bei meinem Kind reagiert er oft gereizt. Natürlich habe ich oft darüber nachgedacht, ob ich den Kleinen verziehe, aber er kann es nichtmal ertragen, meinen Nachnamen, den ich noch von meiner Ehe habe, auszusprechen.
Übrigens denke ich auch daran auszuziehen, und ein eigenes Leben mit meinem Kleinen zu beginnen, denn ich weiß nicht mehr, was ich noch alles tun muss, um den Spagat zwischen ihm und meinem Sohn zu schaffen.
Aber eines ist sicher: Wenn es hart auf hart kommt, bin ich in erster Linie Mutter!
wavelessBeitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied
Hallo, erstmal vllt. zu meiner Person. Ich bin 29 habe 4 Kinder und mich vor knapp einem Jahr von meinem Ex getrennt. Grund dafür war mein jetziger Freund der einige jahre jünger ist als ich. Wir verstanden uns auf Anhieb und lieben uns sehr. Da wir eine Fernbeziehung führen sehen wir uns nicht sehr oft ca. 2 mal im Monat. Naja er kannte meine kinder von Anfang an auch vor unsere Beziehung, und er gibt sich eigentlich sehr viel Mühe. Nur in gewissen Zeitabständen sagt er mir das er mit mir ganz allein sein will,zB. mit mir weit weg will ohne meine Kinder und ohne jemand zu sehen. Er will mich für sich allein, was natürlich auch ein schöner Gedanke ist, weil wir einfach nicht die Möglichkeit haben ALLEIN zu sein. Es gab in fast einem Jahr beziehung nicht einen Tag an dem wir mal ohne Kinder waren, und wenn wir mal kuscheln oder so drängt sich immer ein Kind dazwischen. Mich selber stört das natürlich auch,nur bin ich es vllt gewöhnt und es ist Alltag für mich. Jetzt hat er mir gesagt das er mich liebt, aber genau diese Sache mit den Kindern ihm sehr zu schaffen macht ( wie gesagt er ist sehr jung und möchte was erleben) und er meinte er versuche zu retten was geht. Ich habe wahnsinnige Angst ihn zu verlieren, weil ich ihn wirklich liebe.
Freue mich auf eure Antworten und Ratschläge
Liebe Grüsse
silviaBeitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied
Mein partner hatte mich vor die wahl gestellt entweder das kind oder ich!!!..Ich mußte mich ganz klar für mein kind entscheiden trotz liebe...er kam mit dem vater meiens sohnes nicht klar der nationalität und die ständigen vorwürfe von aussen warum er sich das antut eine frau mirt kind zu nehemen er könnts doch leichter haben..seine wut und sein hass gegen meinen sohn nahm jetzt überhand und ich mußte ihn verlassen!!!...Klar ists schwer das wissen wir alle die mütter sind auch wir haben es nicht leicht einen partner zu finden der mit unserem kind klar kommt das muß man auch sehen sollen wir aus diesen gründem nun allein bleiben weil uns eh keiner will oder ein "fremdes" kind schwierig für eine mann zu aktzeptieren ist??!! er hat mich vor die wahl gestellt dein kind oder ich??!! das hat er gesagt da ich gegangen bin würde ich ihn nicht lieben meinen sohn daher mehr!!!...mein partner war meine große liebe weil wir zuzweit traumhaft zusammen passten.. zu dritt einpaar tage...ein alptraum...aber ich habe auch gesehen das er leidet und das für ihn unüberwindbar ist und war...darum bin ich gegangen!
VBeitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied
Hallo,
das schwierige an der ganzen sache ist ja, dass man beide seiten gut verstehen kann. bevor es mir passiert ist, dachte ich auch: wie kann denn das sein, dass man auf das kind seines partners eifersüchtig ist? ich habe mich auch lange dagegen gesperrt, das wort eifersüchtig zu verwenden, weil ich es demütigend finde, so etwas zu empfinden. aber irgendwann musste ich mir eingestehen, dass es genau das ist.
ich bin dankbar für die beiträge von bibi und joy, die zeigen, dass ich mit diesem gefühl nicht alleine bin.
mein freund ist 23 jahre älter als ich und wir sind jetzt seit drei jahren zusammen. als wir uns kennenlernten war er schon getrennt von seiner frau und durfte sein kind die ersten monate nicht sehen, weil sie dagegen war. aber seit fast drei jahren hat er seinen sohn (mittlerweile 13 jahre alt) nun jedes zweite wochenende.
am anfang wollte er mich nicht kennenlernen, wohl in der hoffnung seine eltern würden wieder zusammenkommen, obwohl seine mutter schon einen neuen freund hatte. mein freund hat sich aber durchsgesetzt und das erste treffen und auch das nächsten liefen sehr harmonisch. das ist ja das paradoxe: ich mag dieses kind. ich finde es ist ein richtig netter junge und ich unterhalte mich gerne mit ihm.
mein partner hat sich jedoch ziemlich bald aus der verantwortung gestohlen und ich bekam die rolle der "ersatzmutter" aufgebürdet (man muss dazu sagen, ich habe es erst auch mit mir machen lassen. ich wusste es aus unerfahrenheit nicht besser - damals war ich 21). der junge konnte mit elf jahren noch nicht alleine schlafen. bei seiner mutter durfte er noch im bett schlafen - zwischen ihr und dem neuen freund. für mich war klar, dass das bei meinem freund und mir nicht der fall sein würde. dementsprechend gab es natürlich dann tränen und ich war bis nachts um zwei beschäftigt, während mein freund auf der couch schlief.
ich wollte die situation einfach gut meistern, hatte aber, wie ich später feststellen musste, nicht die kraft dazu. daraufhin habe ich mich irgendwann zurückgezogen und bin seit zwei Jahren kein Wochenende mehr dabei gewesen. aber natürlich nagen diese "zweiten Wochenenden" an denen mein freund und ich uns außer Sonntagabend nicht sehen an mir und ich hadere immer wieder mit mir und der Situation.
Ich muss noch dazu sagen, dass mein Freund früh den Fehler gemacht hat, mich hintan zu stellen, so nach dem Motto "Mein Sohn kommt jetzt, ich muss auflegen." , was ein ziemlich hässliches Gefühl ist. So und durch viele andere kleine Aktionen und Unwahrheiten hat er diese Eifersucht in mir grundgelegt und muss jetzt quasi mit den Geistern, die er rief klarkommen. Ich muss und möchte es auch.
Mittlerweile wünscht sich mein Freund, dass ich an den Wochenenden - zumindest stundenweise- wieder mitkomme und sagt, er habe aus seinen Fehlern gelernt. Das Problem ist, dass ich ihm nicht traue, weil in mir viel kaputt gegangen ist.
Das Schlimme ist, dass man manchmal das Gefühl hat verrückt zu werden, weil doch moralisch, von außen betrachtet, die Wertungen so klar sind, es sich innen aber einfach ganz anders anfühlt...
Noch schlimmer ist, dass einen keiner versteht. Deswegen haben mir die Beiträge von Joy und Bibi so gut getan. In meinem Umfeld steckt keiner in dieser Situation und daher bringt es mir nichts mehr mit den Leuten Diskussionen zu diesem Thema zu führen, da die das emotional nicht nachvollziehen können.
Vielleicht sollte ich noch dazu sagen, dass mein Freund und ich eine Fernbeziehung führen, und uns daher höchstens einmal unter der Woche und dann halt am Wochenende sehen (wenn er nicht seinen Sohn hat).
Es hat schon mal gut getan, sich alles von der Seele zu schreiben.
Für Anregungen bin ich dankbar.
Viele Grüße,
V
SBeitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied
Hallo V,
ich kann dich sehr gut verstehen.Von außen ist es ganz klar wie man sich verhalten sollte,aber da sind ja auch die eigenen Gefühle.Wichtig ist das du diese Gefühle erst einmal akzeptierst und dazu stehst,sie sind nun mal da und du kannst sie dir nicht wegreden.Dann ist es wichtig das du dir was eigenes schaffst.Geh raus,treff dich mit Freunden,hab Spaß am Leben.Wenn du zufrieden mit dir und deinen Leben bist,dann wird sich bestimmt auch das Verhältniss zu deinen Partner und seinen Sohn verbessern,vielleicht siehst du dann die gemeinsame Zeit sogar als Bereicherung.
Viel Glück,S
OliverBeitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied
...der letzte Beitrag ist zwar schon über einen Monat alt aber ich würde mich freuen, wenn ich vielleicht auch den einen oder anderen Tipp bekommen würde:
Ich (39) bin mit meiner Partnerin (41) seit 9 Monaten zusammen. Wir haben beide das Trennungsjahr von unseren Partnern gerade hinter uns gebracht. Aus ihrer Ehe ist eine Tochter hervorgegangen, ich bin kinderlos. Ich hatte ihr schon vor unserer Beziehung gesagt, daß ich eigentlich eine Partnerin ohne Kinder suche, aber wo die Liebe eben hinschlägt. Meine Ex hatte wie einige Freundinnen vorher ein Kind und ich hatte oft Probleme mit den Kindern, wobei es ehrlich gesagt aber zumindest teilweise auch an mir lag. Ich bin also dennoch eine neue Beziehung eingegangen, obwohl meine Freundin eine 5jährige Tochter hat.
Wir hatten uns anfangs nur in Hotels getroffen, da wir auch weit auseinander wohnen und nach 2-3 Monaten bin ich dann das erste Mal zu ihr in die Wohnung gefahren, allerdings dann monatlich immer knapp 2 Wochen, da ich Freiberufler bin und mir die Zeit entsprechend einteilen kann.
Wenn ich und meine Freundin allein sind, ist alles 100%ig o.k.! Sobald ihre Tochter da ist, hat meine Freundin das Gefühl, daß ich ein Hindernis in ihr sehe und ich muß ehrlich gestehen, daß es leider auch so ist. Ich kann mich absolut nicht beklagen, daß meine Freundin irgendetwas macht, was mir Grund dazu gibt. Ihre Tochter ist eigentlich auch lieb und süß. Aber ich habe immer das Gefühl, mit meiner Freundin allein sein zu wollen, etwas allein zu unternehmen, etc.!
Der Ex meiner Freundin war ein Monster, sie war dennoch 20 Jahre mit ihm zusammen und hat nach 15 Jahren Ehe diese Tochter von ihm bekommen. Er hat meiner Freundin das Leben schwer gemacht und schreckte auch vor körperlicher Gewalt nicht zurück. Das Kind hat sie nach ihrer Aussage von ihm bekommen, da sie es damals noch als ihr Schicksal sah, mit ihm zusammenzusein und auch dachte, weiter mit ihm zusammenzubleiben, obwohl sie ihn von Anfang an nie liebte. Sie wollte auf jeden Fall ein Kind haben, Und da sie nun leider mit ihm zusammen war, hatte sie ihn auch noch zum Vater gemacht.
Ich habe einen solchen Hass auf diesen Mann, nachdem, was er meiner Freundin angetan hat und ich habe bis jetzt immer noch Schwierigkeiten mit dem Gedanken, daß sie von ihm ihre Tochter hat. Gleichzeitig weiß ich natürlich, daß ihre Tochter die Unschuldigste bei der ganzen Sache ist. Aber ich weiß nicht, wie ich meine dunklen Gedanken aus meinem Kopf bekommen soll. Der Vater hat auch in Erziehungsfragen keine Ahnung. Da meine Freundin voll für ihre Tochter aufkommen muß, da der Vater arbeitsloser Ingenieur, verbringt ihre gemeinsame Tochter natürlich auch entsprechend viel Zeit bei ihrem Vater und es ist jedesmal mit Nervenaufwand verbunden, wenn ihre Tochter vom Vater zurückkommt und bei ihr bzw. uns ist.
Meine Freundin liebt mich sehr und sie hat mir auch schon gesagt, daß ich ihr genauso wichtig bin wie ihre Tochter, aber sie sich immer für ihre Tochter entscheiden würde, egal was passiert. Jeder normale Mensch erwartet auch keine andere Aussage.
Habt ihr einen Tipp, was ich machen kann, um meine Einstellung zu ändern?
Mit 5 Jahren ist ihre Tochter auch noch gerade in einem Alter, wo sie sich alles merkt, so auch wie ich mich ihr gegenüber verhalte und ich habe Angst, daß sie mich vielleicht irgendwann hasst. Meine Freundin würde mir alle Zeit der Welt geben aber wenn ihre Tochter sich irgendwann sperrt, wird sie sich diesen Zustand nicht sehr lange ansehen - befürchte ich.
S.Beitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied
Hallo ihr Lieben,
na hier geht es ganz schön rund zu diesem Thema.
Bei mir ist das so, ich habe einen Freund (27), der auch 2 Kinder von 2 frauen hat. Die Tochter ist 12 und sein Sohn ist 8. Ich komme v.a. mit seiner Tochter sehr gut klar, jedoch ist das mit seinem Sohn ein Problem.
Er is beinahe jedes WE da, dennoch aber sehr unregelmäßig. Wenn er aber da ist, fühle ich mich wie oben gesagt, wie das 5te Rad am Wagen, ja es kommt sogar vor , dass ich ihn als störend empfinde. Wieso ist das so?? Will ich meinen Partner nicht teilen? Eifersucht? Anfangs ging alles gut, ich wusste ja worauf ich mich einlasse. Und wie gesagt, mit seiner Tochter gibt es keine Probleme. Ich muss auch sagen dass ich mit dem Wesen seines Sohnes an sich nicht klarkommte. wenn er da ist, will er (iwie verständlich) die volle Aufmerksamkeit. Wenn er sie nicht bekommt, schlägt er mit seinem Kopf gegen die Coutchwand. Das habe ich öfter beobachtet und das nervt mich, weil ich eig. gern mal sagen will: Jetzt hör auf und hock dich gefälligst ruhig hin!!!! Mein Partner sieht das iwie nicht. Drauf ansprechen möchte ich ihn auch nicht wirklich, aus Angst ich kritisiere an der Erziwhungsmethode, wisst ihr was ich meine?
Ich habe keine Kinder, sehe meinen Partner aber schon als DEN Partener an, mit dem ich mein Leben verbringen will..
Weiß jemand DAZU einen Rat?
Liebe Grüße
S.
BellaBeitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied
Hallo!
So wie ich sehe bin ich mit meinem Problem nicht allein.
Kurz zu meiner Person: Mitte 20, mein Freund mitte 30 lebt getrennt von seiner derzeitigen Ehefrau und hat eine kleine tochter
Wir wohnen mitlerweile zusammen in einer Wohnung und haben die Kleine alle zwei Wochen zu Besuch.
Ich kann nicht wirklich sagen das ich eifersüchtig auf die Tochter bin. Ich mag sie ja und komm auch gut mit ihr klar.
Eins der Probleme ist das sie immer morgens zu uns ins Bett kommt um mit Ihrem Papa zu kuscheln, wenn ich dann wach werde, werd ich nicht beachtet. Das Gleiche ist wenn wir im Wohnzimmer auf dem Sofa sitzen. Ich am einen Ende und er kuschelt mit seiner Tochter. Ich werde überhaupt nicht wahr genommen und das tut ziemlich weh. Wenn ich mein Problem dann mal anspreche geraten wir erstens in Streit und zweitens heißt es das seine Tochter für Ihn das Wichtigste ist (verstehe ich ja auch) aber es tut trotzdem weh.
Da wir uns gezwungenermaßen neue Jobs suchen mussten in einer neuen Stadt sieht es finanziell nicht sehr rosig aus aber wenn ich meinen eigenen Kinderwunsch anspreche (der von Monat zu Monat größer wird) heißt es, das es finanziell nicht möglich ist. Er muss schließlich seiner Frau noch Unterhalt bezahlen obwohl sie ja arbeiten geht. Das man ein Kind nicht in die Welt setzen sollte wenn es finanziell nicht möglich ist, seh ich ja ein aber wann soll sich dieser Zustand denn ändern???
Wie soll ich mit seiner Tochter umgehen? Soll ich mich etwa komplett zurückziehen weil mir eventuelle Situationen weh tun könnten? Für Tipps wäre ich wirklich dankbar!!!
Liebe Grüße
AnneBeitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied
Hallo liebe Bella,
wie geht es genauso wie Dir. Mein Freund und ich beide Mitte 30. Ich habe leider noch keine Kinder und mein Freund hat eine Tochter (3 Jahre) aus erster Beziehung, die jetzt aller 14 Tage bei uns übers Wochenende da ist. Wir sind jetzt 2 Jahre zusammen und ich kenne die kleine sozusagen, als sie 1 Jahr alt war. Die Beziehung zwischen der Kleinen und mir ist sehr gut und sie mag mich auch sehr. Trotzdem bin ich eifersüchtig und zwar jetzt mehr als wie ich es früher war. Vor knapp einem Jahr war das Umgangsrecht noch so, dass wir die Kleine an einem Samstag aller 14 Tage gesehen haben. Für mich war das gut, denn ich hab meine ganze Kindesliebe, die ich so hatte in diese Zeit gesteckt, weil ich ja wusste abends ist sie wieder weg und ich habe meinen Partner wieder für mich allein und wir haben unsere Zweisamkeit zurück. Mein Partner litt sehr darunter, dass die Kleine nur so kurz bei ihm bleiben durfte. Daraufhin half ich ihm im Kampf mit der Ex und dem Jugendamt, dass sie das Umgangsrecht erweitern und er sie von nun an aller 14 Tage über Nacht haben darf. Dann fing es eigentlich so bisschen an, dass ich mir irgendwie in dieser Zeit überflüssig vorgekommen bin, zeitweilig wie abgeschrieben. Er geht mit ihr kuscheln, sie kuschelten auf der couch, er schlief neben ihr ein abends und ich saß von nun an aller 14 Tage allein samstags auf der Couch und war todtraurig, auf einmal so abgeschrieben zu sein. Dieses Gefühl übernimmt mich seither total… ich buche diese Wochenende sogar schon aus meinem Kopf, was total falsch ist. Aber ich komme einfach mit der Situation nicht zurecht. Die kleine merkt davon nichts, denn wenn würde sich das Verhältnis zwischen uns verschlechtern und das möchte ich nicht, ich habe Angst davor, weil ich ja innerlich froh bin, dass die kleine mich so mag. Ich weiß echt nicht, wie es weitergehen soll. Ich habe meine Gefühle einfach nicht unter Kontrolle und es tut mir wahnsinnig weh. Dazu kommt, dass ich mein Freund und seine Ex zunehmend besser verstehen. Zuerst ging es gar nicht und mittlerweile sprechen sie eben auch wieder Dinge miteinander ab und ich habe einfach Ängste, die ich nicht unter Kontrolle habe weil da einfach „jemand“ ist, der mehr hat als ich und einfach den größeren Poker in der Tasche hat. Was soll ich nur machen? Wenn Du magst, liebe Bea, könnten wir uns vielleicht öfters mal austauschen unter ****@*** . Vielleicht hilft uns das weiter. Würde mich freuen… Anne
E-Mail-Adressen, Messenger-Nummern, Handynummern oder sonstige Kontaktdaten gehören hier nicht rein, das kannst Du in den Forenregeln nachlesen!
LeonieBeitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied
Tja da können wir alle ein Lied davon singen wenn wir einen Partner mit Kind haben ...
ich hab es mir auch leichter vorgestellt.
hab den Kopf geschüttelt wenn jemand etwas über Eifersucht erzählt hat.
ABER mittlerweile hat sich auch einiges bei mir geändert.
mein Partner hat einen 9 jährigen Sohn .
Hat bis jetzt auch immer super gepasst, ABER seit seine EX recht böse Emails geschrieben hat und mit der Scheidung es auch recht schwierig war ... hab ich negative Gefühle seinen Sohn gegenüber.
Wir haben den Sohn immer 1 woche lang. ..
Es tut mir auch sehr leid, aber ich kann irgendwie nicht aus meiner Haut raus :-(
Kennt jemand sowas ??
Lg
Leonie
Aber das ganze Leben ist es nicht.
Ich bin auch geschieden und hatte eine Freundin mit einem Sohn.
Es ging nicht gut, da an erster Stelle immer Ihr Sohn gestanden hat, auch wenn er wirklich "Schei.e" gebaut hatte.
Es ist selbstverständlich, dass man den Sohn nicht im Stich läßt und hilft, so gut es geht, aber nicht auf Kosten des Partners.
Ich persönlich denke, aus meiner Erfahrung heraus, dass eine Patchwork-Familie nur mit klaren Regeln funktioniert, die auch eingehalten werden müssen. Selbst wenn es bei den Kindern Tränen gibt.
Es kann nicht sein, so wie am Anfang geschrieben, erst kommt das 1ste Kind, dann das 2te Kind, dann die Freundinnen und dann der Partner ... wer so blöd ist und dann noch da bleibt ist selbst schuld.
Sorry, wenn ich jetzt einigen Frauen auf die Füsse steigen muss, aber Ihr seid selbst schuld, wenn Ihr als Partner uninteressant werdet.
Partnerschaft bedeutet ein Geben und Nehmen und zwar von BEIDEN SEITEN und nicht nur immer vom Partner ohne Kinder ...
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