Es gibt immer ein Paar im nahen Umfeld, bei dem die Liebesbeziehung nahezu perfekt zu sein scheint und die Liebe gelebt wird wie am ersten Tag. Dass nicht alle glücklichen Paare von Anfang an und in allen Phase ihrer Beziehung so glücklich waren und sind, ist ein wesentlicher Aspekt, der bei dieser Perspektive auf das scheinbar Perfekte Liebespaar oft zu kurz kommt.

Nachdem Sie ein in Ihren Augen zufriedenes und mit sich glückliches Paar gefunden haben, stellen Sie sich lieber die Frage, wie man eine solche Beziehungstiefe erreichen kann, anstelle dass Sie sich unfähig fühlen eine solche Liebesbeziehung jemals selbst finden und führen zu können. Beschäftigen Sie sich mit den Grundlagen einer guten Partnerschaft, welchen Höhen und Tiefen es geben kann und was die wichtigsten Schritte sind, um die Liebe immer wieder neu zu erwecken und die Partnerschaft mit den jeweiligen Veränderungen der Partner mitwachsen zu lassen.
An einem glücklichen Paar ist es wunderschön anzusehen, wenn es miteinander den Alltag verbringt, Scherze macht, einen liebevollen und umsorgenden Umgang pflegt und ein stabiler Boden für die Kinder ist, die aus dieser Beziehung hervorgegangen sind. Man spürt nahezu, dass wenn ein schwieriges Problem auf das Paar zukommt, eine starkes Band und eine unsichtbare Kraft helfen werden die Schwierigkeiten gemeinsam zu meistern. Wenn Sie auch Ihre Partnerschaft zu einer solchen Partnerschaft heranwachsen lassen wollen, dann werden Sie in erster Linie eine eigenständige und selbstbewusste sowie selbstbestimmte Persönlichkeit. Im nächsten Schritt lernen Sie Themen so anzugehen, dass Sie sich bewusst machen, ob das Thema Ihr Thema ist, das Sie mit Ihrem Partner besprechen wollen, ob es sich um ein Thema von partnerschaftlichem Interesse handelt oder ob es sich um ein Thema handelt, das Sie an Ihrem Partner loben oder kritisieren wollen, weil es Ihnen nicht aus dem Kopf geht.
Lernen Sie besser mit Ihren Gefühlen umzugehen und diese besser einzuordnen, indem Sie sich bei Themen, auf die Sie emotional reagieren, warum Sie diese Themen das in Ihnen auslösen. Versuchen Sie für sich zu klären, ob das Thema wirklich zu Ihnen gehört und die damit verbundenen Emotionen oder ob es eher zu Ihrem Partner gehört, Sie aber aufgrund von Abgrenzungsschwierigkeiten das Gefühl haben, dass es Ihr Thema ist. Es ist eine Erleichterung zu merken, dass viele Probleme gar nicht die eigenen sind und viele entstehende Kämpfe zwischen Partnern nicht gefochten werden müssen, wenn das besser erkannt werden könnte und sich somit jeder um seinen eigenen Verantwortungsbereich kümmern kann. In einer Beziehung ist es wichtig sich im Laufe des Kennenlernens über einige Regeln klar zu werden. Eine entscheidende Regel ist, dass jeder Partner vorrangig für seine eigenen Probleme einsteht. Auf diese Weise ist die Entwicklung einer starken Partnerschaft möglich, in der es immer einen Partner gibt, der den anderen in einer anstrengenden Situation stärken und unterstützen kann.
Was das Thema der Emotionen angeht, tendiert man anfänglich schnell dazu, bei einem Thema, das der andere Partner verursacht hat, schnell angreifend und urteilend zu werden, weil das Thema nun auch zu Ihrem wird und das auch Stress für Sie bedeutet. Versuchen Sie sich bei diesem Verhaltensmuster zu verbessern und mit einer solchen Situation reifer umzugehen. Ihr Partner hat das Thema nicht mit Absicht verursacht und es hat seine Gründe, warum sich alles genau so zugetragen hat. Vertrauen Sie Ihrem Partner und seien Sie eher fair zu ihm. Stellen Sie Fragen und fassen Sie zusammen, was Sie verstanden haben, um sich schnellstmöglich einen neutralen Überblick über die Situation zu verschaffen.
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