Harmonie in der Liebe - Spannungen auflösen bevor sie zum Problem werden

Blondes Paar liegt schlafend in weißem Bett

Wie wichtig regelmäßige Beziehungsarbeit und eine offene Kommunikation für eine harmonische Partnerschaft sind

Ihre Partnerin beziehungsweise Ihr Partner sind bei genauerer Betrachtung Ihre wertvollsten Lehrer und Spiegel, wenn es um den Alltag geht. Kaum ein anderer Mensch ist Ihnen so nahe, interessiert sich so sehr für Ihr Innerstes und für Ihr Wohlbefinden.

Schlafendes Paar

Beziehung kritisch hinterfragen

Paaren wird oft erst im Laufe einer jahrelangen Beziehung bewusst, was sie aneinander haben und wie viel sie über die Zeit an Kräften für Erklärungen und Verständnis in die Partnerschaft eingebracht haben.

Es ist immer von Vorteil, sich mit der eigenen Beziehung zu beschäftigen, mit ihrem Status und Verlauf:

  • Wie glücklich sind Sie selbst?

  • Wissen Sie oder können Sie einschätzen, wie glücklich Ihr Partner ist?

  • Welche Themen und Situationen sind wundervoll und welche könnten verbessert werden?

Schlüsselproblem Kommunikation: erklären und zuhören lernen

Um seine Beziehung zu verbessern gilt in erster Linie: Wer Intimität schenkt, wird Intimität zurückbekommen. Ein von beiden als erfüllt empfundenes Sexualleben hilft phasenweise über schwierige Beziehungsphasen hinweg, sollte aber nicht zu der einzigen intimen Verbindung innerhalb der Beziehung werden.

Suchen und geben Sie sich auch emotionale Nähe und eine reichhaltige und tiefe Kommunikation.

Kommunikationsprobleme sind oft der Anfang für Beziehungsprobleme. Zu häufig unterliegt man dem Glauben, dass wenn man etwas erklärt hat, das auch vom Partner verstanden wurde. Das Gegenteil ist die Regel.

Lernen Sie Ihre Gedanken so zu erklären, dass Sie dabei auf die Gedankenwelt Ihres Partners eingehen. Und lernen Sie die wichtige Eigenschaft, Ihrem Partner zuzuhören. Wenn Sie das gute Zuhören beherrschen, dann wird Ihnen das Verstehen Ihres Partners merklich leichter fallen.

Warum Geben und Nehmen niemals aufhören sollte

Paare müssen ab und an überprüfen, ob Sie einfach nur aufgrund von Gewohnheit und der gemeinsamen Abhängigkeiten zusammen sind oder weil Sie einander etwas zu geben haben und zusammen sein wollen.

Fragen Sie sich ab und an, welchen Anteil Sie in die Beziehung und in dem Moment des Zusammenseins beisteuern.

Sollte Ihnen auffallen, dass Sie nichts Wesentliches hinzugeben, dann ändern Sie dies und gestalten Sie Ihre Beziehung vom nächsten Moment an mit. Machen Sie sich bewusst, dass das, wie Sie lieben aus Ihnen selbst heraus kommt und Sie sich nicht über die Liebe Ihres Partners zu definieren haben.

Erkennen Sie die Tiefe und die Weite Ihrer Fähigkeit zu lieben. Die sogenannte emotionale Intelligenz entwickelt sich mit jeder gemachten Erfahrung zu lieben. Keiner sollte Liebe geben, wenn er diese nicht auch im ungefähren Maß zurückerfährt.

Gemeinsame Beziehungsarbeit

Vergewissern Sie sich, dass Ihr Partner noch aktiv in der Beziehung ist. Setzen Sie sich zusammen und reden Sie bei Gelegenheit darüber, was Ihnen gut gefällt und was Sie stört.

Überlegen Sie sich Möglichkeiten der Veränderung und geben Sie sich Zeit.

Arbeiten Sie allein, im besten Fall zusammen, an der Verbesserung Ihrer Beziehung und nehmen Sie ihre gegenseitigen Gefühle ernst. Als nächstes übernehmen Sie die Verantwortung für Ihre eigene Erotik.

Fragen Sie sich, ob Sie sich in Ihrem Körper wohlfühlen und wenn nicht, entscheiden Sie für sich, was Sie tun können, damit Sie sich in absehbarer Zeit in Ihrem Körper wohl fühlen können.

Wenn das Problem in einem selbst zu finden ist

Wenn Sie keine Lust auf Sex haben oder Sie sich beim Sex mit Ihrem Partner nicht wohlfühlen, dann liegt das nicht unbedingt an zu viel Stress oder an Ihrem Partner.

Meist liegt der Grund ganz nah - nämlich in Ihnen selbst.

Beschäftigen Sie sich in dieser Phase mehr mit sich. Spüren Sie sich wieder und entdecken Sie Ihre eigene Lust am Leben, der in Ihnen existierenden Leidenschaft und den Wunsch zu berühren und berührt zu werden.

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: sweet dreams © Yuri Arcurs - www.fotolia.de
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Autor:

Marco Stephan - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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