14. Juni 2011
Fotografieren unter Wasser erfreut sich bei Tauchern, Schnorchlern und Schwimmern großer Beliebtheit. Um die Lebensdauer der Unterwasserkamera zu verlängern, sollte man über ein spezielles Unterwassergehäuse verfügen.
Unterwasserfotografie stellt eine besondere Herausforderung für Fotografen dar. So ist eine spezielle Ausrüstung erforderlich, um gute Schnappschüsse in der Tiefe machen zu können. Im Handel gibt es zahlreiche Unterwasserkameras in unterschiedlichen Ausführungen. Während sich für Anfänger eher eine Einmalkamera, die man nach dem Gebrauch wegwirft, empfiehlt, benötigen Profis Kameras mit speziellen Unterwassergehäusen.
Ein so genanntes Unterwassergehäuse dient zum Schutz der Unterwasserkamera. Erhältlich sind Gehäuse bei Zubehöranbietern. Preisgünstige und einfache Modelle bekommt man bereits ab 150 Euro. Sie eignen sich für Tauchtiefen von ca. zehn Metern. Sporttaucher, die in Tiefen bis zu 20 Metern tauchen können, müssen daher bedenken, dass einfache Unterwassergehäuse sich dann nur noch eingeschränkt verwenden lassen. Darüber hinaus muss in diesen Tiefen mit Blitzlicht gearbeitet werden. Zusammengesetzt werden einfache Unterwassergehäuse aus flexibler und hochfester Folie. Diese wird durch einen simplen Klemmverschluss abgedichtet. Im Grunde genommen handelt es sich also um eine Art robuste Plastiktüte. Solange der Wasserdruck das Gehäuse nicht zu stark komprimiert, funktioniert diese Vorrichtung jedoch sehr zuverlässig.
Auch für Digitalkameras werden Unterwassergehäuse angeboten, die sich für die jeweiligen speziellen Modelle eignen. Ebenso gibt es Unterwassergehäuse für hochwertige Fotoausrüstungen, wie zum Beispiel eine Spiegelreflexkamera. Diese sind jedoch deutlich kostspieliger. So liegt der Preis je nach Modell zwischen 400 und 2000 Euro. In der Theorie lassen sich mit diesen Ausrüstungen Tauchtiefen zwischen 50–80 Meter erreichen. Im normalen Fotoeinzelhandel findet man diese speziellen Produkte allerdings nicht mehr, sodass man sie bei Spezialversendern bestellen muss. Mit einem hochwertigen Unterwassergehäuse lassen sich also in sämtlichen erreichbaren Unterwasserregionen bis zu einer Tauchtiefe von 40 Metern problemlos Fotos machen.
Selbst wenn die maximalen Tauchtiefen überschritten werden, müssen die Unterwassergehäuse nicht unbedingt undicht werden. Allerdings kommt es häufig zu Beeinträchtigungen bei der Bedienung, wenn der Wasserdruck zunimmt. Das liegt daran, dass die spezielle Folie dicht an die Kamera gepresst wird. Aus diesem Grund ist es ratsam, für Tiefen über fünfzehn Meter auf starre und druckdichte Unterwassergehäuse zurückzugreifen.
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28.02.12 | |
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