21. Februar 2011
Die meisten Menschen haben Analogkameras heute nur noch als nette Andenken im Keller herumliegen. Urlaubsfotos und andere Schnappschüsse werden ausschließlich mit der Digitalkamera aufgenommen und anschließend auf den Rechner geladen. Auch viele professionelle Fotografen arbeiten heute mit Digitalkameras, die man jedoch natürlich nicht mit den handelsüblichen Modellen aus dem Elektronikcenter vergleichen kann. Trotz allem gibt es noch Freunde der analogen Fotografie, mit der man Effekte erzeugen kann, die kein Computer der Welt nachzuahmen vermag.
Wer mit einer analogen Kamera inklusive Film unterwegs ist, legt meist sehr viel Wert auf die wirkliche Kunst des Fotografierens. Die modernen digitalen Geräte übernehmen fast sämtliche Aufgaben für den Benutzer, so dass es auch dem Laien möglich ist, recht gute Aufnahmen zu schießen. Das geht zum Teil soweit, dass manche Dinge schon voreingestellt sind und nicht verändert werden können. Viele Fotografen fühlen sich durch solche Voreinstellungen in ihrer Arbeit beeinträchtigt und wählen lieber analoge Modelle, bei denen der Benutzer noch freie Hand hat.
Wer soviel Wert auf Individualität und Eigenarbeit legt, der möchte seine mühsam aufgenommenen Bilder natürlich nicht von einem fremden Fotografen entwickeln lassen. Denn auch beim Entwickeln kann man noch einiges verändern und dem Bild einen Touch geben, der später die Hauptkomponente bei der ganzen Aufnahme darstellt. Es muss also ein eigenes Fotolabor her. Entweder man hat das Glück, bei einem befreundeten Fotografen werkeln zu dürfen oder man muss sich eben selbst eines einrichten.
Zuerst einmal sollte der Raum natürlich abdunkelbar sein. Darüber hinaus muss eine Dunkelkammer auch eine entsprechende Größe haben, um alle Utensilien darin unterbringen zu können und dabei trotzdem noch genug Platz zum Arbeiten zu haben. Ansonsten läuft man Gefahr, beim Entwickeln ständig etwas umzustoßen und sich im schlimmsten Fall einen ganzen Film zu ruinieren.
Ganz wichtig ist eine gute Lüftungsanlage. Beim Arbeiten mit Chemikalien kann man sich sonst böse Vergiftungen einfangen. Strom und Wasser ist ebenfalls nötig. Auch hier ist darauf zu achten, dass die Anschlüsse so angebracht sind, dass sie möglichst nicht mit den Chemikalien in Berührung kommen.
Lebt man mit Kindern und Haustieren unter einem Dach, so muss die Dunkelkammer auch sicher verschließbar sein. Denn nicht nur die Fotos, sondern auch die geliebten Mitbewohner könnten durch einen Besuch in der Dunkelkammer ernsthaften Schaden nehmen.
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