5. Juli 2006
Von Andreas Neubert
Die Welt gebannt in Bildern. Heute leichter denn je – mithilfe der Digitalfotografie. Damit wird das Fotografieren im Hobbybereich zum Spaß für fast jeden. Mit einer Digitalkamera lassen sich schnell und einfach Bilder schießen. Dabei hilft nicht nur die digitale Technik, sondern auch verschiedene Programme – von der manuellen Einstellung bis zur Vollautomatik. Der Markt bietet nicht nur vielzählige Marken, sondern auch zahllose Qualitätsunterschiede zu den Apparaten. Worauf ist zu achten, damit der Klick gelingt?
Um für den Hausgebrauch digital zu fotografieren, muss man kein Profi sein oder werden. Darin liegt einer der Vorteile in der Digitalfotografie – Hightech macht's möglich. Sie müssen sich auch keine teure Spiegelreflexkamera im Digitalformat anschaffen, auch mit einer Kleinbildkamera gelingen die Schnappschüsse, Familien- und andere Aufnahmen, die Sie so machen wollen.
Eine Hauptrolle an der Digitalkamera spielt die Güte des Objektivs – je hochwertiger, desto besser werden die Bilder. Damit ist vor allem die Bildschärfe gemeint, die gegenüber analog geschossenen Bildern häufig schon besser ist. Achten Sie auf ein lichtstarkes Objektiv mit Zoom. Der Bildsensor oder CCD-Chip (Charged Coupled Device) ist ein weiteres Herzstück der Digikamera. Er ist – um es verkürzt zu sagen – der herkömmliche Film. Der CCD-Chip legt die Kapazität in Pixel fest. Entgegen einer allgemein verbreiteten Meinung macht nicht die höchste Pixelanzahl die beste Bildqualität aus. Oft hat eine Kamera mit weniger Pixeln eine bessere Bildqualität als eine mit deutlich mehr Pixeln.
Nachteil vieler Digikameras sind die lange Auslösezeiten, der hohe Stromverbrauch oder die langen Zoomzeiten. Zu den weiteren Vorteilen zählen unter anderem sofortige Kontrolle der geschossenen Bilder, hohe Speicherkapazitäten, viele Zoombereiche oder Korrekturen und andere Bearbeitungen an Bildern sind möglich.
Der Markt bietet drei Kameraklassen. Die Consumercamera – heute marktüblich ab 3 Megapixel - ist eine Kompaktkamera im Kleinbildformat und reicht für die gelegentliche Hobbyfotografie aus. Die Prosumercamera baut auf der vorigen Klasse auf, bietet etwas höhere Qualitäten und vor allem mehr Einstell- und Funktionsmöglichkeiten wie die manuelle Bedienung und anderes mehr. Dann die Profikameras, die oft mit auswechselbaren Objektiven erhältlich sind und die Bildqualität analoger Kameras zum Teil weit übertreffen. Eine "echte" Kamera dieser Klasse ist ab 2.000,- Euro zu haben.
Noch ein Tipp: Besonders Anfänger oder ausgesprochene Anwender (also weniger die Kenner) sollte sich ihre Kamera bei einem Fachhändler mit einem breiten Angebot kaufen, denn dort erhalten sie fachliche Beratung und können vergleichen. Und nicht vergessen – zu einer Digitalkamera gehört mehr als nur der Apparat. Um die Bilder anzuschauen, zu archivieren, zu bearbeiten oder zu drucken gehört ein PC und ein Drucker. Eine Zusatzausstattung die Kosten erzeugt.
Hier ist Platz für Ihre Meinung zu diesem Artikel.
Lesermeinung schreiben |
23.10.11 | |
![]() | DIGITALFOTOGRAFIE |
12.05.11 | |
![]() | DIGITALFOTOGRAFIE |
10.05.11 | |
![]() | DIGITALFOTOGRAFIE |
20.04.11 | |
![]() | DIGITALFOTOGRAFIE |
21.03.11 | |
![]() | DIGITALFOTOGRAFIE |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Digitalfotografie Forum


Eine umfassende und verständliche Einführung in die Welt der Digitalfotografie.