Designmuseen

Ausstellungen von Designobjekten und Gegenständen des historischen und gegenwärtigen Kunsthandwerks

In einem Designmuseum dreht sich alles um Designobjekte und deren Designer. Bei den ausgestellten Objekten kann es sich um ganz unterschiedliche Dinge handeln, z.B. Möbel oder Elektrogeräte. Zudem erfährt man oft einiges über die Designgeschichte.

Rote Designerlampe
lampe, leuchte, designerlampe © andreas reimann - www.fotolia.de

In den hiesigen Designmuseen finden sich beachtliche Sammlungen von Exponaten, die den funktionalen Gegenständen unseres Alltags zuzuordnen sind. Über die Jahrhunderte hinweg sorgten immer neue Stilepochen für völlig unterschiedliche Gestaltungen der Gebrauchsgegenstände. Ebenso unterscheiden sich Stilrichtungen regional, vor allem aber sind sie kulturkreisabhängig.

Ziele eines Designmuseums

Die zahlreichen deutschen Designmuseen haben sich zum Ziel gesetzt, diese verschiedenen Stilrichtungen dem Besucher näher zu bringen. Denn das Design der Dinge sagt nicht nur etwas über ihre Herkunft oder ihr Alter aus, sondern liefert vor allem Informationen über seine Benutzer.

So wie jede Epoche sich durch ihr eigenes Design auszeichnet, geben auch die Kunstgegenstände aus fernen Ländern und Kontinenten Auskunft über die Beziehung der Menschen zu ihren Gebrauchsgegenständen. Das wiederum erzählt etwas über ihren Alltag und damit konkret über sie.

Bestandteile der Ausstellungen

So warten viele Designmuseen mit zahlreichen Sonderausstellungen aus afrikanischen, arabischen und asiatischen Regionen auf. Oft machen Exponate aus diesen Ländern deutlich, dass das Handwerk, also die Herstellung von Gebrauchsgegenständen, nah bei der Kunst liegt. Das Kunsthandwerk stellt also keine Nebensache der Kunst dar, sondern kann durchaus zur Kunst avancieren.

Ein Blick auf andere Kulturkreise erhellt die Wahrnehmung der Museumsbesucher und macht sie sensibel für das Leben in anderen Teilen der Welt genauso wie für andere Epochen und damit letztlich für unsere gegenwärtige Kultur und damit für sich und ihre Umwelt. So sind Designmuseen häufig Zentren für gesellschaftliche Kommunikation.

Hochkarätige Sammlungen vermitteln kulturgeschichtliche Zusammenhänge und schaffen Freude an dem spezifischen Design der Dinge. Darüber hinaus vermitteln sie in Führungen und Sonderausstellungen nicht nur die Form, sondern auch kultur- und epochenspezifische Umgangsweisen mit den schönen Dingen des Alltags.

Bekannte Designmuseen

Es gibt einige Designmussen, die sich weltweit einen Namen machen konnten:

  • das Vitra Design Museum in Weil am Rhein
  • das red dot design museum in Essen
  • Die Neue Sammlung in München
  • das Werkbundarchiv im Museum der Dinge in Berlin
  • das MARTa Herford
  • das Design Museum London
  • Museu do Design e da Moda in Lissabon, Portugal
  • das Smithsonian's Cooper-Hewitt, National Design Museum in New York, USA und
  • das Rhode Island School of Design Museum, Providence.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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