Aktfotografie - Merkmale, wichtige Faktoren für ein gutes Aktfoto und Tipps für ein Aktshooting

Ausschnitt Frauenkörper in erotischenDessous und Strapse, rote Rose auf Bauch

Der schmale Grat zwischen Schmuddel und Erotik - bei der Aktfotografie handelt es sich um eine Kunstform, die, richtig dargestellt, sehr stilvoll ist

Beim Surfen durch das Internet bleiben einem Pop-ups von Sexseiten und anderen dubiosen Anbietern nur selten erspart. Zu sehen sind meist vollkommen schamlose Mädchen, die mit lüsternem Blick in die Kamera starren. Mit schönen Aktfotos hat so etwas jedoch nichts zu tun. Umso schwerer ist es, bei einem Aktshooting nicht ins Schmuddelige abzurutschen, sondern am Ende wirklich erotische, stilvolle Bilder in den Händen zu halten.

Aktfotografie - eine Definition

Die Aktfotografie lässt sich der künstlerischen Fotografie zuschreiben. Man versteht darunter die Darstellung des menschlichen Körpers, was sowohl teilweise nackt oder vollständig entkleidet durchführbar ist.

Es gibt unterschiedliche Darstellungsformen der Aktfotografie. Beim klassischen Vollakt ist das Model vollständig nackt. Der Hintergrund ist einfach gehalten.

Des Weiteren sind Detailansichten des Körpers verbreitet, was man mitunter auch als Bodyparts bezeichnet. Hier werden Nahaufnahmen angefertigt; Strukturen und Formen werden betont.

Beim Halbakt ist das Model teils bekleidet; auch eine Drappierung ist möglich. Von einem verdeckten Akt ist die Rede, wenn Objekte zur Verdeckung genutzt werden.

Ebenso gibt es einige Sub-Genres der Aktfotografie, darunter

  • Low-Key- und High-Key-Aufnahmen
  • Frauenakt
  • Männerakt
  • Studio-Akt
  • Outdoor-Akt
  • Körperbemalung

Low-Key-Aufnahmen bezeichen dabei solche, die sich durch vorwiegend dunkle Farbtöne auszeichnen. Sie finden vor allem in der Schwarz-Weiß-Fotografie Verwendung.

Typisch sind zahlreiche dunkle bis zu gänzlich schwarze Bereiche sowie schwache Lichtquellen, die das Model durch die Schattenbildug modellieren. Der Blick wird auf das Hauptmotiv gelenkt. Im Gegensatz dazu dominieren bei der High-Key-Fotografie niedrige Kontraste, weiches Licht sowie helle Farbtöne.

Von 1920 bis heute - Aktfotografie im Wandel der Zeit

Erinnerungen an die Kindheit: alte Frau betrachtet Schwarz-Weiß-Fotos
alte Fotos betrachten © Gabriele Rohde - www.fotolia.de

In der Galerie "Camera Work" in Berlin werden vom 03. Juli bis zum 28. August die Bilder von 40 Fotografen ausgestellt. Unter dem Titel "Nudes - Positionen der Aktphotografie" kann man die Entwicklung der Aktfotografie von den 20er Jahren bis heute begutachten.

1920 begannen die Fotografen erstmals mit der Belichtung, den Perspektiven und Kontrasten zu experimentieren, man deutete das Nacktsein lediglich an und versteckte die nackte Haut vorwiegend. In den 60ern und 70ern wollte man dann einen konkreten Bezug zur Sexualität herstellen und zeigte die Fotomodelle fast komplett hüllenlos. In der heutigen Zeit versucht man vor allem wieder mit der Nacktheit zu experimentieren. Aus den Solomodellen werden zunehmend Gruppen, die sich in ihrer Nacktheit vereinen.

Abgrenzung zum sexuellen Bereich

Bei der Aktfotografie steht nicht die Sexualität im Vordergrund. Vielmehr soll die Ästhetik des bloßen menschlichen Körpers aufgezeigt werden. Dass Erotik dabei trotz allem eine wichtige Rolle spielt, ist nicht zu bestreiten.

Was Aktfotografie von Pornobildern unterscheidet, ist die Fixation auf die Schönheit eines einzelnen Menschen. Die Bilder sollen seine ganz individuelle Persönlichkeit und Attraktivität einfangen, während die Darsteller bei Sexfilmen schlichtweg austauschbare Objekte sind. Aktbilder haben Seele, Schmuddelbildchen dienen nur der schnellen Befriedigung.

Aus diesem Grund zeigen Sexfilmaufnahmen auch einfach alles. Nichts bleibt im Dunkeln, jedes noch so kleine Detail wird plump zur Schau gestellt. Die Darsteller sollen möglichst keine Ecken und Kanten haben, sondern kleine, perfekte Lustobjekte sein. Von Fantasie und Ästhetik keine Spur.

Aktaufnahmen und Erotikseiten im Vergleich

Der Unterschied ist einfach zu verstehen, wenn man eine Serie von Aktaufnahmen mit dem Angebot einer Erotikseite vergleicht. Aktbilder zeigen Menschen in ihrer Gesamtheit, bilden ihren Charakter ab und bringen ihre innere Schönheit zum Strahlen.

Bei Schmuddelbildchen geht es jedoch überhaupt nicht um die Person, die dort abgebildet wurde. Da gibt es eine Rubrik für Asiatinnen, eine für blonde Vollbusige und eine für exotische Brünette. Die Models werden hier also schlichtweg ihrem Äußeren nach in Kategorien gesteckt, damit der Betrachter sich gleich seinem bevorzugten Typ zuwenden kann.

Schöne Erinnerung oder Straftat – muss der EX-Partner Nacktfotos vom PC löschen?

Nackter Frauenkörper auf weißem Hintergrund
Beautiful female body © Andrejs Pidjass - www.fotolia.de

Ob als Liebesbeweis oder Partyspaß – wer die Einwilligung zu Nacktfotos gibt, hat nachher kaum Rechte am Bild. Zwar ist es verboten, die erotischen Schnappschüsse öffentlich zu verbreiten – sogar ein Schmerzensgeld ist möglich. Wenn der EX-Partner pikante Fotos auf seinem Rechner speichert, muss die Abgebildete das jedoch in aller Regel akzeptieren.

Juristisch gilt das Einverständnis zu Nacktaufnahmen ohne zeitliche Begrenzung. Auch wenn die Einwilligung an eine emotionale Beziehung geknüpft war, lässt sie sich nach der Trennung nicht einfach widerrufen. Es gibt allerdings Ausnahmen.

Mann muss laut Gericht Nacktfotos der Ex-Geliebten vernichten

In einem konkreten Fall hat das Landgericht Koblenz einen Fotografen dazu verpflichtet, die Fotos seiner ehemaligen Geliebten zu löschen. Neben Urlaubsfotos hatte der Mann auch ästhetische Aktfotos und Aufnahmen unmittelbar beim Sex gemacht. Diese wollte die Abgebildete nach der Trennung vernichtet wissen.

Die Richter folgten ihrem Wunsch. Denn der Fotograf hatte nach dem Beziehungs-Aus bereits intime Briefe seiner Geliebten an das Firmen-Postfach des Ehemanns geschickt. Dadurch hat er nach Ansicht des Gerichts das Vertrauen verspielt.

Auch wenn er nicht beabsichtigte die Nacktfotos ebenfalls zu versenden, muss er sie trotzdem löschen. Nur so sei auszuschließen, dass intime Bilder durch eine Unachtsamkeit doch noch in Umlauf geraten. Die Alltagsschnappschüsse darf der Mann behalten.

Entscheidung des OLG Koblenz: Nacktbilder müssen nach Beziehungsende gelöscht werden

Bild einer halbnackten Frau in goldenem Bilderrahmen
picture © olly - www.fotolia.de

Ein Fotograf hatte von seiner Liebsten jede Menge Aufnahmen gemacht, wobei er seine Freundin auch in erotischen Positionen fotografierte und entsprechende Videos drehte. Die Frau war mit diesen Nacktaufnahmen einverstanden. Manchmal hatte sie auch selbst welche aufgenommen. Nach der Trennung wollte sie jedoch, dass alle digitale Aufnahmen und Videos von ihr gelöscht wurden.

Gesetzliche Regelung bei Beziehungsaus

Aus diesem Grund ging die Frau vor Gericht. Das Oberlandesgericht (OLG) Koblenz gab der Frau Recht. Sie darf verlangen, dass privat fotografierte Nacktbilder und genauso die Videos vernichtet werden sollen. Das Gericht begründete dies, dass die „die Einwilligung zum Besitz der Nacktaufnahmen grundsätzlich an das Bestehen der Beziehung gekoppelt sei“ und diese Einwilligung daher „nach dem Liebes-Aus widerrufen werden kann“. Anders sieht es jedoch mit alltäglichen Aufnahmen aus, die davon nicht betroffen sind.

Ansicht des Gerichts

Erotische Bilder gehören dagegen „zum Kern des Persönlichkeitsrechts“. Nach Ansicht des Gerichts ist dieses „höher zu bewerten als das Eigentumsrecht des Fotografen“, dessen Berufsfreiheit mit der Vernichtung der Nacktaufnahmen nicht eingeschränkt würde.

Sicherheit in der Internet-Cloud - so schützen Nutzer Nacktfotos und Dokumente

Foto von Palme und Sonnenuntergang wird mit Handy gemacht, schwarz-weißer Hintergrund
taking photo with mobile phone © Akhilesh Sharma - www.fotolia.de

Ein Hacker soll Nacktbilder von Prominenten wie Avril Lavigne, Rihanna oder Kate Upton aus dem iCloud-Onlinespeicher gestohlen haben. Experten raten daher Internetnutzern, keine heiklen persönlichen Daten auf Servern großer Konzerne wie

  • Apple
  • Amazon
  • Google
  • Microsoft
  • Dropbox

zu speichern. Sie sollten zudem vermeiden, mit dem Smartphone Fotos zu schießen, dessen Inhalt sie der Öffentlichkeit vorenthalten möchten.

Zu viele Dienste speichern und verteilen Bilder automatisch in der Cloud. Es kann zudem passieren, dass Fotos aus Versehen verschickt oder hochgeladen werden. Manche Nutzer übersehen auch die großzügigen Fotorechte einer neuen oder aktualisierten App.

Sensible Firmendaten, pikante Nacktfotos und belastende Dokumente finden sich nicht selten in Online-Speichern. Allerdings vernachlässigen zahlreiche Nutzer die Sicherheit ihrer Daten. Bei einem gelungenen Hackerangriff geraten diese schnell in falsche Hände.

Daten verschlüsseln

Ausschließlich auf die Verschlüsselungs-Tools der Cloud-Anbieter zu setzen, sollte man vermeiden. Es ist sicherer, Fotos und Dokumente vor dem Upload zu verschlüsseln und in verschlüsselter Form auf den Server zu laden.

Passwörter

Auch ein passwortgeschütztes verschlüsseltes Archiv sorgt für größeren Schutz. Passwörter dürfen nicht leicht zu erraten sein und sollten aus einer komplexen Kombination aus Zahlen, Groß- und Kleinbuchstaben bestehen.

Externer Speicherplatz

Online-Nutzer sollten bedenken: Was einmal im Internet landet, bleibt auch dort und kann sich schnell verbreiten. Eine Löschung von Daten zu verlangen, reicht meist nicht aus. Wer daher Nacktbilder von sich macht, sollte diese offline speichern – etwa auf einem sicher verwahrten und verschlüsselten USB-Stick.

Was sich nicht in der Cloud befindet, kann dort auch nicht gestohlen werden.

An ein Aktfoto bzw. seinen Erschaffer werden also einige Anforderungen gestellt, damit sich das Ergebnis als stilvoll bezeichnen lassen kann - doch worauf kommt es beim Fotografieren an?

Merkmale eines guten Aktbildes

Ein Nacktfoto ist zuerst einmal nur ein Nacktfoto. Ob es auch die Bezeichnung "Aktbild" verdient, hängt ganz davon ab, wie die Aufnahme gemacht wurde.

Ästhetische Bilder, die das Modell stilvoll in Szene setzen, haben absolut nichts Schmuddeliges an sich, sondern sind eben einfach nur schön. Damit aus einem Nacktfoto ein ästhetisches Meisterwerk werden kann, muss vor allem der Fotograf einiges beachten.

Licht und Schatten

Das Allerwichtigste bei der Aktfotografie ist die richtige Beleuchtung. Vor allem weibliche Models klagen häufig über vereinzelte Problemzonen, die sich nicht besonders gut auf einem Foto machen würden.

Unebenheiten an den Oberschenkeln oder ein kleines Bäuchlein kann man ganz einfach kaschieren, indem man die entsprechenden Bereiche einfach im Dunkeln lässt. So sieht man auf dem fertigen Bild überhaupt nicht, dass hier etwas versteckt werden musste.

Durch solche Schatteneffekte kann man auch wunderbar nur einzelne Körperteile ablichten. Die wenigsten Aktfotos zeigen den ganzen Körper, so bleibt der künstlerische Aspekt erhalten und die Fantasie des Betrachters wird obendrein auch noch angeregt.

Nutzung von Wasser

Aktfotografen arbeiten auch sehr oft mit Wasser. Durch die Wassertropfen bricht das Licht auf der Haut und setzt den Körper in einen schmeichelhaften, sanften Schein.

Wasser wird vor allem dann verwendet, wenn man einzelne Körperpartien in ein ganz besonders angenehmes Licht setzen möchte. Prädestiniert hierfür sind Busen und auch der Po. Bei ersterem hat das Wasser noch einen ganz anderes, positiven Nebeneffekt: die Brustwarzen zeigen sich von ihrer besten Seite.

Für die natürliche Schönheit einer Frau - Fotograf Matt Blum arbeitet ohne Bildbearbeitung

Fotograf zeigt auf Fotos auf einem Tablet, Laptop und Kamera liegen auf dem Schreibtisch
Photographers computer with photo edit programs. © REDPIXEL - www.fotolia.de

Sieht man sich Fotos von Supermodels an, die spärlich bekleidet die Cover von Zeitschriften zieren, so wird schnell klar, dass die Bildbearbeitung wie etwa durch Photoshop heutzutage eine sehr große Rolle spielt. Kaum ein Bild spiegelt das tatsächliche Aussehen der Models wider.

Fotograf Matt Blum hat es sich zur Aufgabe gemacht, gegen diesen Strom anzugehen und Frauen jeglicher Größe und Körpermaße zu fotografieren, und deren Fotos anschließend komplett unbearbeitet zu veröffentlichen. Auf diese Weise möchte Blum für die natürliche Schönheit der Frauen werben. Die einzige Voraussetzung die der Amerikaner dabei an seine Models stellte, war ein Alter über 21 Jahre.

Tipps für das Model

Während sich der Fotograf um die richtige Ausrüstung, Beleuchtung und Dekoration kümmert, ist es die Aufgabe des Models, sich ganz in seine Rolle hinein zu finden. Für Anfänger kann es hilfreich sein, sich andere Aktaufnahmen anzusehen und dabei die Körperhaltung des Models genau zu studieren.

Schließlich geht es hier nicht um billiges Busenquetschen oder mit dem Hinterteil wackeln, Aktfotografie fordert ein Motiv, dass sich erotisch und dabei trotzdem stilvoll bewegen kann.

Stilvolle und trotzdem erotische Posen für gute Aktfotos
Stilvolle und trotzdem erotische Posen für gute Aktfotos
Worauf ist zu achten?

Wer verhindern möchte, dass die eigenen Aktaufnahmen aussehen, als wären sie aus einem Trucker-Magazin entnommen, sollte einige Dinge beachten. Besonders wichtig ist zum Beispiel der Gesichtsausdruck. Auf einem Aktbild wird nicht lüstern in die Kamera geblinzelt; die Motive haben meist einen etwas verträumten oder geheimnisvollen Blick, auch Lächeln ist erlaubt.

Außerdem sollte jedes Aktmodell darauf achten, sich nicht in eine Pose zu begeben, die irgendwie anbiedernd wirkt. Es wirkt sehr viel erotischer, wenn nur Teile des Körpers zu sehen sind, während andere zum Beispiel mit den Armen oder Beinen verdeckt werden.

Tipps für den Fotografen

Möchte man sich als Fotograf zum ersten Mal an einer Aktfotografie versuchen, sollte man dies mit einem erfahrenen Model tun. Ist das Model genauso unbeholfen wie der Fotograf, wird man wohl nie ein halbwegs akzeptables Bild zustande bekommen.

Ein Vorgespräch ist unerlässlich

Doch auch und gerade ein erfahrener Fotograf sollte vor dem Shooting auf ein paar Punkte achten. Unabdingbar ist ein Vorgespräch mit dem Model, denn nur wenn die Chemie stimmt, kann ein Shooting funktionieren.

Man muss sein Gegenüber einschätzen und ihm Verständnis entgegenbringen können; dies gilt für beide Seiten. Merkt man beim Gespräch, dass das Gefühl nicht stimmt, wird man kein Vertrauen zueinander aufbauen können und in dem Fall wird es nicht möglich sein, ein charakterstarkes Bild zu kreieren.

Entspannte Atmosphäre

In jedem Fall ist dafür Sorge zu tragen, dass das Shooting nicht von außen eingesehen werden kann. Das Model sollte einen Raum haben, in dem es sich ungestört entkleiden kann. Lockere Radiomusik im Hintergrund sorgt für eine ebenso entspannte Atmosphäre im Raum.

Erotikfotos einfach zu Hause machen: So wird es nicht peinlich

Peinliche Momente beim Schießen von Erotik-Fotos müssen nicht sein

Seitenansicht junge Frau mit rotem Hut fotografiert
photographer © Kurhan - www.fotolia.de

Erotische Fotos sind eine schöne Erinnerung an eine Beziehung, oder auch daran, wie der eigene Körper mal ausgesehen hat, als er noch in der Blüte seiner Jahre stand.

Außerdem können Erotik-Bilder ein aufregendes Vorspiel werden. Damit die Fotos aber schön, und das Fotografieren nicht peinlich wird, sollte man einige Dinge beachten, jedenfalls wenn man sich das Geld für ein professionelles Shooting sparen will.

Die richtige Beleuchtung

Weniger ist dabei mehr, das gilt besonders für das Licht. Indirekte und dezente Beleuchtung mogelt schnell ein paar Pfunde weg. Auch ein indirekter Blitz kann Wunder bewirken. Wichtig ist auch, sich viel Zeit zu nehmen, und eine ungestörte Location zu finden.

Posing-Ideen aus Büchern oder aus dem Internet

Outdoor-Fotos sind aufregend, aber wer Angst hat, entdeckt zu werden, wirkt auf Fotos verkrampft. Apropos verkrampft: Laien können sich Posen in speziellen Posing-Büchern abschauen. Hier gibt es viel Inspiration für schöne und einfache Posings.

Auch im Internet lassen sich Anleitungen finden. Übrigens muss bei einem erotischen Shooting natürlich niemand ganz nackt sein. Sexy Dessous oder witzige Accessoires, die intime Stellen verdecken, können auch erotisch sein. Die wichtigste Grundregel lautet jedoch: Humor bewahren und ausprobieren.

Geht man ein Aktshooting als Model an, sollte man sich entsprechend vorbereiten...

Hilfreiche Tipps für das Aktshooting

Aktbilder sind mittlerweile ein überaus beliebtes Geburtstags- oder Weihnachtsgeschenk für die Liebste oder den Liebsten. Doch solche Aufnahmen kosten beim Profi eine ganze Stange Geld, weshalb man nicht unvorbereitet zum Shooting gehen sollte. Je schneller man sich ins Posing hinein findet, desto besser sind auch die späteren Resultate.

Sich inspirieren lassen

Was man auf alle Fälle tun sollte, ist sich im Internet oder in einschlägigen Bildbänden professionelle Aktaufnahmen anzusehen. Steht man erst einmal vor der Kamera, sind viele Models ratlos, wie sie sich nun am besten bewegen sollen.

Hat man bereits ein paar schöne Beispiele gesehen, kann man sich schon zuhause ein paar Posings zurechtlegen und diese dann beim Shooting ausprobieren. So hat man auch gleich einen guten Start und wird schnell mutiger, auch eigene Posen zu versuchen.

An den Problemzonen arbeiten

Dank hochwertiger Ausrüstung und einem professionellen Beleuchtungsequipment lassen sich Problemzonen spielend leicht verstecken beziehungsweise kaschieren. Das bedeutet jedoch auch, dass sehr viel Bild sprichwörtlich im Schatten versinkt.

Besser ist es, sich ein paar Wochen vor dem Termin ein wenig zusammenzureißen und sich möglichst gesund und fettarm zu ernähren. Regelmäßiger Sport mit Schwerpunkt auf Krafttraining sorgt dafür, dass schlaffe Körperpartien ihre ursprüngliche Straffheit zurückerlangen. Schließlich ist es doch viel schöner, auf einem Aktbild alles von sich zeigen zu können, statt die Hälfte vor Scham verdunkeln zu lassen - wobei wie erwähnt auch besonders Schattierungen sehr reizvoll sein können.

Für eine Wohlfühlatmosphäre sorgen

Ein seriöser Fotograf wird alles tun, damit sich sein Model möglichst wohlfühlt. Es lohnt sich daher nachzufragen, ob es eventuell möglich ist, eine CD mit den eigenen Lieblingssongs mitzubringen.

So hat man nicht nur etwas Vertrautes um sich, man kommt auch gleich in Partylaune, wodurch das Gesicht offener und der Körper aufrechter wirkt. Eine positive Ausstrahlung ist wie bei jedem guten Foto das A und O.

Vor dem Shooting mit dem Fotografen sprechen

Damit keine Missverständnisse aufkommen, sollte man schon im Vornherein mit dem Fotografen absprechen, wie man sich das fertige Bild vorstellt. Manche Kunden haben kein Problem damit, alles von sich zu zeigen, es ist jedoch auch vollkommen okay, wenn man während des Shootings zumindest einen Teil der Unterwäsche anbehalten möchte.

Wenn der Fotograf schon zu Beginn der Aufnahmen weiß, welcher Bereich abgelichtet werden soll, kann er sich ganz auf diesen konzentrieren und ihn sorgfältig in Szene setzen. Auch über Problemzonen sollte frühzeitig gesprochen werden. Dann kann die Agentur gleich entsprechende Maßnahmen ergreifen, um zum Beispiel ungeliebte Fettpölsterchen gar nicht erst auf den Film zu lassen.

Vorbereitung

Am Tag der Aufnahmen sollte man keine enge Wäsche tragen. Diese würde zu Abdrücken auf der Haut führen, welche ein gutes Foto zunichte machen.

Man sollte unterschiedliche Unterwäsche mit zum Shooting bringen. Bestenfalls handelt es sich dabei nicht um grad neu gekaufte Dessous, die man noch nie getragen hat und in denen man sich unwohl fühlt.

Des Weiteren ist es ratsam, Hausschuhe sowie einen Morgenmantel für die Fotopausen einzupacken und ebenso unterschiedliche Haarstyling-Produkte sowie Accessoires zum Frisieren.

Sorgen und Gedanken vor einem Aktshooting

An einem Shooting für Aktaufnahmen teilzunehmen, erfordert unter Umständen eine Menge Mut. Vor allem Models, die mit ihrem Körper nicht hundertprozentig zufrieden sind, haben oft Bammel vor den Aufnahmen. Dabei empfehlen viele Therapeuten die Aktaufnahmen sogar, da sie das Motiv in ein ganz besonders vorteilhaftes Licht setzen und das Model so lernt, sich selbst wieder schön zu finden.

Die Scham, sich nackt zu zeigen
Die Scham, sich nackt einem völlig fremden Menschen zu zeigen ist ganz normal
Die Scham, sich nackt einem völlig fremden Menschen zu zeigen ist ganz normal

Für ein unerfahrenes Model bedeutet "Akt" zuerst einmal Nacktheit. Man betritt ein fremdes Fotostudio und zieht sich vor einem völlig Fremden komplett nackt aus, um dann vor ihm zu posieren.

Von diesem Blickwinkel aus betrachtet ist ein Aktshooting ganz und gar keine angenehme Sache. Selbst wer kein Problem mit seinem Äußeren hat, fühlt sich mit dieser Denkweise bloßgestellt und ausgeliefert.

Natürlich ist es ein nicht unerheblicher Eingriff in die Intimsphäre, sich vor einem Fremden völlig nackt zu zeigen. Besonders Frauen fürchten sich davor, von einem Fotografen des anderen Geschlechts abgelichtet zu werden.

Zum einen ist da die Angst, dass die Mitarbeiter nachher hinter dem Rücken des Kunden über ihn lästern. Zum anderen haben viele Frauen den Eindruck, der Fotograf würde durch seine Arbeit nur seine voyeuristische Ader befriedigen und sie während des Shootings ständig begaffen.

Die Angst zu versagen

Sehr oft kommt es auch vor, dass das Model sich davor fürchtet, vor der Kamera zu versagen. Es ist schließlich schon im bekleideten Zustand schwer genug, sich schöne und vorteilhafte Posen auszudenken. Liegt man dann auch noch plötzlich ganz nackt da, ist man vielleicht wie gelähmt.

Mit dieser Angst geht auch die Furcht vor schlechten Ergebnisse einher. Was könnte niederschmetternder sein, als die Tatsache, dass es nicht einmal ein Profifotograf schafft, einen erotisch und schön aussehen zu lassen?

All diese Sorgen und Gedanken sind völlig überflüssig, wenn man sich an ein seriöses Fotostudio wendet, das schon viele Models ins rechte Licht gesetzt hat. Für den Fotografen ist man während des Shootings nicht mehr als jedes andere Motiv auch. Profis haben keine sexuellen Hintergedanken, wenn sie Aktfotos aufnehmen, sondern konzentrieren sich ganz auf die Aufgabe, eine möglichst gute Aufnahme zu schießen.

Man wird auch sicherlich nicht mit einem verkorksten Bild nach Hause gehen. Für das Geld, das man dem Atelier bezahlt, werden so viele Aufnahmen gemacht, bis eine dabei ist, die sich wirklich sehen lassen kann.

Frauen reagieren stärker auf erotische Bilder als angenommen

In einer Studie befassten sich Forscher um die Psychologin Stephanie Both von der Universität Amsterdam mit den Klischees rund um den weiblichen Geschlechtstrieb.

Dabei wurden Probanden Aufnahmen vorgeführt, die auch sexuelle Darstellungen beinhalteten. Die Daten ihrer körperlichen Erregung zeigten, dass auch bei Frauen innerhalb von Sekunden Reaktionen messbar waren. Dies entspricht dem gängigen Vorurteil, dass eher die Männer auf solche Aufnahmen anspringen.

Widerlegt werden konnte außerdem das Vorurteil, dass Frauen den Augen eines Mannes mehr Aufmerksamkeit schenken als seinem Körper.

Nackt für den guten Zweck

Was tut man nicht alles, um Aufmerksamkeit für einen guten Zweck zu erregen. Vier junge Frauen, nackt und zu Pferde sind durch den Londoner Hyde Park geritten. Die Fotografen waren nicht die einzigen, die den Fotoapparat im Einsatz hatten.

Dieser Ausritt sollte jedoch nicht zum puren Vergnügen sein, sondern auch ein Spendenaufruf für das "Maggies Cancer Support Center", eine Einrichtung für Krebskranke sein. Ebenso wurde die Werbetrommel für den Film "Lady Godiva", die Verfilmung der gleichnamigen Legende aus dem 13. Jahrhundert, gerührt.

Fotos als Balsam für die Seele

Beim Betrachten ihrer Fotos spürt man, wieviel Leidenschaft in der Arbeit von Nadja Kornrade steckt. Erst vor einigen Jahren entdeckte sie ihr Interesse an Aktfotografie und hat ihr Hobby zum Beruf gemacht. Ihre Fotos sind schonungslos, einfach ohne Kompromisse.

Ihr Ziel ist es, im Betrachter Emotionen zu wecken; einzuladen, vor dem Bild zu verharren. Kornrade bezeichnet ihre Bilder als Balsam für die Seele. Ihre Motive sind mal in Flussbetten in Pose gesetzt oder im Wald aufgenommen. Es wird mit Formen und Farben gespielt, sie packt die Motive in enge Räume oder in Kostüme, und immer entsteht eine interessante Bildkomposition.

Neues Buch "Schön nackt" zeigt Aufschlussreiches über die Aktfotografie der einstigen DDR

Die Architektin Christiane Damerau, heute 67 Jahre alt, wollte 1981 dem Verband Bildender Künstler (VBK) angehören, da sie als künstlerische Fotografin tätig war und diese Zugehörigkeit einen Garanten für Aufträge aus dem In- und Ausland darstellte. In der dreijährigen Wartezeit bis zur Aufnahme in den Verband veröffentlichte die Künstlerin auch Aktfotos von sich selbst.

Zudem fragte sie Kerstin Dietrich (20), ob sie zu Nacktaufnahmen bereit wäre. Die junge Frau benötigte drei Monate, um sich zu einer Zusage durchzuringen. Die Jury des Verbandes zeigte sich von dieser Fotoserie begeistert und nahm Christiane Damerau in den Verband auf.

Die Nacktaufnahmen "Made in DDR" werden nun mit 150 Aufnahmen ab dem 6. März 2009 unter dem Buchtitel "Schön nackt" in Buchhandlungen erhältlich sein.

Magazin "Glamour" veröffentlicht Nacktfotos von molligen Models

Das berühmte Modemagazin "Glamour" zeigte in seiner Novemberausgabe Nacktfotos von Plus-Size-Models. Nach einem im September veröffentlichten Fotoshooting der 20-jährigen Lizzie Miller, die Konfektionsgröße 42 und im Shooting lediglich einen String trägt, bekam die Zeitschrift so viele positive Reaktionen darauf, dass sie nun mit weiteren molligen Frauen noch einen draufsetzte.

Neben den positiven Äußerungen der Leser gibt es auch Gerüchte, "Glamour" würde die Aufmerksamkeit bloß als PR-Kampagne nutzen wollen, diese Vorwürfe weist das Magazin jedoch von sich.

Erotische Aktfotos liegen voll im Trend

Trend der Aktfotografie - Nacktbilder sind gut fürs Selbstbewusstsein und ein tolles Geschenk

Rückansicht nackte Frau mit langen blonden Haaren spaziert über Brücke
Naked long haired blond © Ben Heys - www.fotolia.de

Immer mehr Frauen lassen hochwertige Aktfotos von sich machen. Dazu gehen sie zu professionellen Fotografen wie Roland Schmid aus München. Das Online-Frauenmagazin fem.com hat den Mann, der seit sieben Jahren ein Fotostudio betreibt, zum Aktfoto-Trend befragt.

Die häufigste Kundschaft: Frauen zwischen 25 und 40

Schmid zufolge ist es deutlich populärer geworden, sich nackt ablichten zu lassen. Besonders während der Schwangerschaft, oder nach einer Diät kommen Frauen ins Fotostudio. Aber auch Männer lassen sich in erotischen Posen ablichten. "Jährlich dürften das etwa 200 Frauen und 30 Männer sein. Dazu kommen noch rund 30 Paare, die gemeinsam Aktfotos von sich machen lassen", sagt Schmid zur Geschlechterverteilung.

Die Kunden sind im Durchschnitt 25 bis 40 Jahre alt. Schmid hat aber auch schon selbstbewusste 60-Jährige Damen fotografiert. Die Fotos seien sehr gut für das Selbstbewusstsein und eignen sich darüber hinaus hervorragend als ganz privates Geschenk.

"Es ist einfach spannend, sich selbst mal in dem Licht zu sehen, in dem sonst Models und Schauspielerinnen fotografiert werden - und festzustellen, daß die eigenen Fotos genauso gut werden. Außerdem ist es kein Skandal mehr, sich nackt fotografieren zu lassen", fasst Schmid zusammen.

Künstlerin fotografiert sich nackt an besonderen Orten

Sie ist eigentlich ein sehr schüchterner und bescheidener Mensch, doch wenn man die Arbeiten der 30-jährigen Künstlerin Miru Kim aus New York bewundert, würde man sie wohl mit diesen Eigenschaften nicht in Verbindung setzen: Kim fotografiert sich selbst an ganz besonderen Orten - und zwar völlig nackt.

Die frühere Medizinstudentin wählt Fabrikgebäude, Brücken und Tunnel und hat auf diese Weise ihre Ängste überwunden, wie zum Beispiel vor Dunkelheit, gefährlichen Tätigkeiten oder Schmutz. Im Jahr 2004 hat sich die Künstlerin zum ersten Mal vor der Kamera ausgezogen; um sich daran zu gewöhnen, arbeitete sie vorher einige Zeit lang als Nacktmodel für einen Maler.

Ihre Arbeit war bislang ziemlich abenteuerlich: so musste die 30-Jährige bereits vor verärgerten Wachleuten sowie einem schizophrenen Obdachlosen flüchten, einem Helikopter ausweichen als sie auf der Manhattan Bridge in New York stand und ein Mal entdeckte sie sogar eine Leiche.

Grundinformationen und Hinweise zur Aktfotografie

  • Aktfotografie - Merkmale, wichtige Faktoren für ein gutes Aktfoto und Tipps für ein Aktshooting

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: Rose weint bei so einer schönen Frau © Eugen Kraus - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: natural beauty 9 © Patrizia Tilly - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: pecho_4950. © Guillermo Gimenez - www.fotolia.de

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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