15. Juni 2010
Das Interesse für Wissenschaft und Forschung wächst - und damit auch die Anzahl der Wissenschaftsmuseen. Auf verständliche Art und Weise werden die Besucher hier über den aktuellen Stand der Forschung informiert, kleinere Experimente können selbst durchgeführt werden und Vorträge renommierter Wissenschaftler laden zum Zuhören und Diskutieren ein. Einige der bekanntesten Wissenschaftsmuseen Deutschlands sollen hier vorgestellt werden.
In Wolfsburg befindet sich "phaeno - Die Experimentierlandschaft". Seit 2005 können hier große und kleine Besucher Technik und Naturwissenschaft mit allen Sinnen erfassen und an über 250 Experimentierstationen selbst Hand anlegen. Hierfür sind neben handwerklichem Geschick auch Kreativität, Geduld und Intelligenz gefragt. Die Dauerausstellung umfasst verschiedene Bereiche: Kunst und Naturschauspiel, Licht und Wahrnehmung, Klima und Geologie, Biologie und Mensch, Akustik und Mathematik sowie Elektrizität und Magnetismus. Wechselnde Sonderausstellungen, ein Besucherlabor und Veranstaltungen runden das Angebot ab.
Das "Explora" in Frankfurt widmet sich dem Thema Optik. Kinder und Erwachsene werden hier mit optischen Täuschungen konfrontiert, können mit einer speziellen Leihbrille die umfangreiche Sammlung der 3D-Anaglyphen betrachten und sogenannte Magic-Eyes entschlüsseln. Das Museum ist in einem alten Luftschutzbunker untergebracht und wurde 1994 eröffnet.
In Potsdam lädt das "Exploratorium" Kinder mit ihren Eltern dazu ein, eine Mitmach-Ausstellung zu besuchen und Experimente aus den Bereichen Physik, Chemie und Biologie selbst durchzuführen. Weitere Attraktionen sind die themenbezogenen Experimentierkurse für Grundschulklassen, Forscherkurse für Kindergartenkinder und die Organisation von Kindergeburtstagen.
In vier deutschen Städten lädt die "Phänomenta" zum Mitmachen und Ausprobieren ein. Besucher können hier physikalische Versuche durchführen und Alltagsphänomene begreifen lernen. Ob akustische oder optische Experimente, ob Mechanik oder Elektrizität - hier kommen sowohl Erwachsene als auch Kinder auf ihre Kosten. Die Ausstellungen der Phänomenta befinden sich in Flensburg, Bremerhaven, Lüdenscheid und auf der Insel Usedom.
In der Nähe der Universität Bremen befindet sich das "Universum Science Center", das schon von außen mit seiner Architektur beeindruckt. Drei Themengebiete erwarten den Besucher in diesem muschelförmigen Gebäude: Mensch, Erde und Kosmos. Zu den beliebtesten Stationen zählen die DenkArena, der Turm der Lüfte, die Wasserwelt und der Wurzelpfad. Speziell an Kinder richtet sich die Milchstraße. Hier können die Kleinen an 25 Exponaten die Welt der Wissenschaft entdecken.
Im Jahr 2009 eröffnete das "Odysseum" in Köln. Bei diesem Museum handelt es sich um eine Mischung aus Wissens- und Abenteuerpark, in dem die Besucher in sechs Themenwelten eintauchen können. Diese haben historischen, aktuellen und zukunftsorientierten Inhalt.
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02.02.11 | |
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