Zeitschriften & Verlage

Unternehmen mit dem Recht der Vervielfältigung künstlerischer Werke wie Buchverlage und Musikverlage

Verlage sind Unternehmen, die die Rechte an der Vervielfältigung meist künstlerischer Werke, zum Beispiel Bücher, Musik oder Kunstwerke, besitzen. Auch der Verkauf dieser Werke kann in der Hand des Verlages liegen.

Zwei schwarz gekleidete Frauen in Büro arbeiten am Laptop im Besprechungsraum, eine arbeitet an der Flipchart
schulung 1 © Gernot Krautberger - www.fotolia.de

Die Bezeichnung "Verlag" wird oftmals falsch gedeutet. Eine Druckerei ist beispielsweise kein Verlag, auch wenn es einen engen Zusammenhang gibt. Weiterhin bezieht sich der Begriff "Verlag" auf "Verlegen". Das bedeutet, dass der Verlag in Form von Geld und Zeit "verlegt", was viele Autoren für selbstverständlich halten, weil sie von ihrem "Werk" absolut überzeugt sind.

Berufe im Verlagswesen

Je nach Art des Verlags gibt es in diesem Bereich verschiedene Berufsmöglichkeiten; dazu zählen:

  • Buchhändler
  • Lektor
  • Redakteur
  • Literaturagenten
  • Medienmanager und
  • Anzeigenverkäufer

Aufgaben eines Verlages

Die Aufgaben eines Verlages sind, Manuskripte

  • zu korrigieren
  • zu lektorieren
  • in einen druckreifen Zustand zu bringen.

Zuvor muss der Verlag beurteilen, ob es Sinn hat, die zumeist langwierige Bearbeitung eines Manuskriptes überhaupt zu beginnen. Renommierte Verlage befassen sich vorwiegend mit bereits existierenden Veröffentlichungen. Es handelt sich also im belletristischen Bereich um

  • Übersetzungen von Bestsellern.

Deutschsprachige Autoren haben daher kaum eine Chance. Hinzu kommt noch der "Unbekanntheitsgrad".

Bessere Chancen bei Kleinverlagen

Bei Fach- und Sachbüchern sieht es für die Autoren etwas besser aus. Kleinverlage befassen sich hauptsächlich mit Belletristik aller Genres. Aber auch sie nehmen nicht jedes Manuskript an. Und sie fordern intensive Mitarbeit von den Autoren. Es kann zu sehr guten Endergebnissen kommen, aber damit ist noch längst kein "gewinnbringender Verkauf" in Aussicht.

Daher "verlegen" Kleinverlage zumeist nur kostenintensive Zeit. Dem Autor muss dann bewusst sein, dass er für die finanziellen Angelegenheiten der späteren Buchherstellung selbst aufkommen muss. Diese halten sich aber in vertretbaren Grenzen. Bei Druckkostenzuschussverlagen hingegen handelt es sich meist um Abzocker, von denen man lieber die Finger lassen sollte.

Der Musikverlag

Auch der Musikverlag zählt zum Verlagswesen; in diesem Berufsfeld handelt es sich um Werke bzw. Noten in Druckform, wie

  • die Partitur
  • den Klavierauszug
  • das Orchestermaterial
  • das Autograf oder
  • die Lernanleitung für Musikinstrumente.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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