6. Mai 2010
Obwohl sich Deutschland schon seit sehr langer Zeit fest in der Hand der christlichen Kirche befindet, gibt es im ganzen Land eine Vielzahl heidnischer Plätze und Orte, die auch heute noch benutzt werden. Wer sich näher mit dem Thema auseinander setzt, wird erstaunt sein, in welch großem Ausmaß heidnische Bräuche das Leben selbst in der Moderne noch beeinflussen.
Das Mittelalter wird nicht nur aufgrund des fehlenden technischen Fortschritts als dunkel bezeichnet. Es gibt noch viel düsterere Kapitel, die sich um diese Epoche ranken. Die Angst der Geistlichen vor allem, was sie nicht erklären konnten, führte zu einer massiven Hexenverfolgung, die in ihrer Grausamkeit einzigartig in der Geschichte ist.
Der Brocken im Harz gilt seit jeder als Versammlungsort für Hexen und Dämonen aller Art, im Volksmund wird der Berg allerdings als Blocksberg bezeichnet. Um den Blocksberg ranken sich allerlei Mythen, die heute viele Besucher und Schaulustige anziehen. In der Walpurgisnacht werden traditionell Feuer auf dem Blocksberg entzündet, um die einst gefürchteten Hexentänze nachzustellen. Übrigens wurde auch die beliebte TV-Hexe Bibi Blocksberg nach dieser Kultstätte benannt.
Um einiges unbekannter dürfte das Thorsmoor von Süderbrarup sein. Es befindet sich in der Nähe von Hamburg und war seiner Zeit die größte Opferstätte der dort ansässigen Angeln. Außer ein paar Steinen gibt es nicht mehr viel von dem Versammlungsort zu sehen. Allerdings wird häufig von einer riesigen Raaben-Schar berichtet, die den Ort stets zu umkreisen scheint. Wer sensibel und aufgeschlossen an die Sache herantritt, wird mit Sicherheit die Mystik spüren, die den Opferplatz umgibt.
Fast in jeder Gegend gibt es Orte und Plätze, um die sich Sagen und Erzählungen ranken. Allerdings muss man hierbei zwischen Gruselgeschichten und Tatsachen unterscheiden. Auf dem Großen Waldstein im Frankenwald befindet sich beispielsweise der "Teufelstisch". Auf diesem riesigen, flachen Felsen befinden sich tiefe Mulden die aussehen, als hätte der Teufel seine Karten beim Spiel mit Kobolden und Dämonen darauf geschlagen. Tatsächlich stand auf diesem Felsen jedoch einst ein Pavillon, der die besagten Spuren hinterließ.
Dagegen gibt es jedoch zahlreiche Steinformationen, auf denen tatsächlich Riten und Opfergaben abgehalten wurden. Einschlägige Literatur und die Internet, Surfen, Web, Netz, Internetsurfen, Chatten, Shopping, Blogs, Bloggen, Blog, Schreiben, Homepage, Internettelefonie, Provider, Internetdienste, Internetportale, Browser, Internetprogramme, Chat, Modem, Onlinespiele, Communities, Community Website der jeweiligen Gemeinden geben Aufschluss darüber, welche Touristenattraktion tatsächlich einmal eine heidnische Kultstätte war.
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