Ein Besuch in Berlin - Berühmte Sehenswürdigkeiten und Highlights der deutschen Hauptstadt

Brandenburger Tor beleuchtet, Berlin am Abend

Das Brandenburger Tor gilt als wichtigste Sehenswürdigkeit in Berlin - doch auch andere Orte und Highlights warten auf den Besucher der deutschen Hauptstadt

Die Hauptstadt Deutschlands dürfte wohl der geschichtsträchtigste Ort des gesamten Landes sein. Zerstört, geteilt und wiedervereint ist sie bis weit über die Bundesgrenze hinaus ein hoch frequentiertes Ausflugsziel. Doch was tut man bloß, wenn man erst einmal in Berlin angekommen ist? Die Stadt hat so viele Sehenswürdigkeiten zu bieten, dass es überaus schwer ist, sich für eine einzige davon zu entscheiden.

Deutschlands Hauptstadt und zudem eines der deutschen Länder ist Berlin. Die Stadt gilt mit 892 Quadratkilometern als die deutschlandweit flächengrößte sowie mit gut 3,5 Millionen Einwohnern bevölkerungsreichste Stadt. Aufgeteilt ist Berlin in 12 Bezirke:

  • Mitte
  • Friedrichshain-Kreuzberg
  • Pankow
  • Charlottenburg-Wilmersdorf
  • Spandau
  • Steglitz-Zehlendorf
  • Tempelhof-Schöneberg
  • Neukölln
  • Treptow-Köpenick
  • Marzahn-Hellersdorf
  • Lichtenberg
  • Reinickendorf

Berlin wird als Weltstadt der Wisenschaften, Medien, Politik und Kultur angesehen. Die bedeutenden Wirtschaftszweige lassen sich einteilen in

  • Kongress- und Messewirtschaft
  • Kommunikations- und Informationstechnologien
  • Tourismus
  • Biotechnologie
  • Immobilien- und Bauwirtschaft
  • Energietechnik
  • Gesundheitswirtschaft
  • Optoelektronik
  • Handel sowie
  • Kultur- und Kreativwirtschaft.

Eine Besonderheit ist der Titel "Stadt des Designs", vergeben von der UNESCO. Weltweite Bekanntheit haben das Nachtleben der Stadt, Festivals, die Architektur sowie zahlreiche Lebensbedingungen erlangt.

Berlins Schätze entdecken

Deutschland ist ein ideales Ziel für alle kulturell interessierten Touristen. Vor allem die deutsche Hauptstadt Berlin, jahrelang in Ost und West geteilt, ist ein bedeutender Schauplatz der deutschen Geschichte.

Bei der Planung eines Berlin-Aufenthaltes sollte man sich ein großzügiges Zeitpolster zugestehen. Um wirklich alles zu sehen, bräuchte man wahrscheinlich Monate, doch wer nur einen Tag nach Berlin kommt, wird wohl sehr enttäuscht sein, am Ende nicht mehr gesehen zu haben. Schließlich dauert es auch einige Zeit, um von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten zu gelangen; das sollte man bei der Planung nicht einfach außer Acht lassen.

Die deutsche Hauptstadt ist immer beliebteres Ziel für eine Städtereise

Schaut man sich die Besucherzahlen in Berlin an, so wird klar, dass Berlin aber auch beliebtes Reiseziel für einen Tag ist, selbst wenn man es dabei nicht schafft, alle Sehenswürdigkeiten zu besuchen. Auch anderweitig glänzt die deutsche Hauptstadt.

Das Gästeaufkommen in Berlin ist im Laufe der vergangen Jahre deutlich angestiegen. Neben dem Einzelhandel konnten dadurch auch die Gastronomie sowie die kulturellen Einrichtungen profitieren.

Aktivitäten der Tagesreisenden

Die deutsche Hauptstadt hat ihren Besuchern natürlich einiges zu bieten. Doch was davon kommt bei diesen am besten an? Laut Umfragen nehmen die Menschen vor allem an Veranstaltungen teil, gehen shoppen oder besuchen Sehenswürdigkeiten. Erste Aktivität lässt sich aufteilen in Konzert-, Theater- und Musicalbesuche und bei den kulturellen Angeboten stehen Museen und Ausstellungen an erster Stelle. Davon hat Deutschlands Hauptstadt auch eine Menge zu bieten: mehr als 175 Museen warten hier auf ihre Besucher.

Sehenswürdigkeiten in Berlin

Marlene Dietrich wird als Erste auf dem "Walk of Fame" in Berlin verewigt

Kurz vor der Berlinale soll er eröffnet werden, der Berliner "Walk of Fame". Ganz in Hollywoodmanier werden am Potsdamer Platz in Berlin deutsche Stars der Filmgeschichte mit einem Stern geehrt. Eine Fachjury legte nun fest, wer den ersten Stern gewidmet bekommt. Die deutsche Schauspielikone Marlene Dietrich wird die erste sein, die am Potsdamer Platz verewigt wird.

Der Star-Boulevard ist nicht nur als Denkmal gedacht, sondern auch als neue Attraktion für Touristen. Berlin soll für Touristen dadurch noch attraktiver gemacht werden. Satte eine Million Euro soll das Projekt Berlin gekostet haben.

Ehrung für deutsche Filmstars - Der "Boulevard der Stars" in Berlin

320 Meter lang, aus rot gefärbtem Asphalt, Sterne aus Messing und so etwas wie Hollywoods "Walk of Fame" auf deutsch: Heute wird Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit den "Boulevard der Stars" am Potsdamer Platz in Berlin eröffnen. Auch bei der deutschen Variante gibt es eine Jury aus Experten, die bestimmt, wer dort mit einem Stern verewigt wird.

Die ersten Messingsterne gingen an Filmgrößen wie Marlene Dietrich und Romy Schneider, und von nun an werden jährlich bis zu zehn weitere Schauspieler mit einem solchen geehrt.

"Festival of Lights": Berlin erstrahlt in bunten Farben

Gestern Abend wurde in Berlin das 6. "Festival of Lights" eröffnet. Bei diesem Event werden die Wahrzeichen der Hauptstadt durch bunte Lichter kunstvoll in Szene gesetzt, und das bis zum 24. Oktober. Insgesamt werden 61 Gebäude angestrahlt, was bereits beim Auftakt viele Fotografen stundenlang beschäftigte.

Laut Polizeiangaben verlief das Festival bisher sehr friedlich. Insgesamt wird mit etwa 300.000 zusätzlichen Übernachtungen und einer Millionen Besucher gerechnet. Zu den Sehenswürdigkeiten, die elf Tage lang leuchten werden, zählt das Brandenburger Tor, der Fernsehturm aber auch viele Hotels und Straßen.

Neue Ausstellung am Checkpoint Charlie zeigt die Berliner Mauer als Panoramabild

Am Checkpoint Charlie in Berlin zeigt der Künstler Yadegar Asisi in einem Rundbau ein 900 Quadratmeter großes Panoramabild der Mauer in Berlin aus den 80-er Jahren.

Vor dem Fall der Mauer standen sich an dieser Stelle die Panzer der Amerikaner und der Russen jahrelang seit dem Mauerbau im Jahr 1961 gegenüber. Das Panoramabild zeigt einen Herbsttag in Berlin und der Künstler hat an diesem Bild zwei Jahre lang gearbeitet.

Die entstandenen Kosten werden auf etwa zwei Millionen Euro geschätzt. Aber auch schon früher hat der Künstler ähnliche Bilder hergestellt, so unter anderem hat er für das Museum Berlin den Blick auf die antike Stadt Pergamon dargestellt.

Berlin protestiert: Baufahrzeuge reißen Teile der East Side Gallery ein

Rund 1,3 Kilometer ist das Mauerstück lang, das als sogenannte "East Side Gallery" entlang der Spree in Berlin erhalten wurde. Die bunt bemalten Überreste der innerdeutschen Grenze locken jährlich Hunderttausende Neugierige an. Hier lässt sich noch ein Hauch des Wahnsinns rekonstruieren, dem die Berliner während der Teilung ausgesetzt waren.

Doch auch hier wurde in der Vergangenheit bereits immer wieder Hand angelegt und Durchbrüche zur Spree vorgenommen. Nun haben Investoren erneut solche Durchbrüche erkämpft - die bislang größten. Auf jeweils rund 20 Meter Breite wurden bereits Oberkanten des originalen Stücks abgenommen.

Das ist bitter für die Berliner, besonders weil auch an der "East Side Gallery" nicht alles echt ist. Teilweise wurde das Mauerstück nämlich rekonstruiert. Die Kritik aus der Bevölkerung kommt deswegen von zwei Seiten. Die einen wenden sich generell dagegen, dass entlang der Spree Bauprojekte entstehen, die bereits unzählige alt eingesessene Kulturinstitutionen verdrängt haben.

Auf der anderen Seite bemängeln die Bewohner, dass hier gerade ein Denkmal beziehungsweise eine Gedenkstätte zerstört wird. Derzeit protestieren unter anderem Beteiligte der Initiative "Mediaspree versenken" unter dem Motto "Spreeufer für alle" gegen den Bau von Luxus-Hochhäusern, der jetzt auch Grund für den Mauer-Abriss ist.

Wowereit unter Zugzwang: Berliner protestieren vorerst erfolgreich gegen Abriss der Berliner Mauer

Es waren Medienberichten zufolge rund 6000 Demonstranten, die sich am Wochenende vor der East Side Gallery versammelten, um für den Erhalt des zum Abriss freigegebenen Mauerstücks zu protestieren. Im Internet unterschrieben bisher weitere 61.000 Personen die Petition "East Side Gallery Retten".

Die kämpfenden Berliner erreichten damit, dass der Bauherr Maik Uwe Hinkel die Bauarbeiten bis zur Sitzung im Stadtforum am 18. März aussetzt. Die Mauer wird bis dahin erstmal nicht weiter beschädigt. Derweil schieben sich die politischen Gremien den schwarzen Peter zu. Weder der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg noch der Senat wollen die Verantwortung für die Bauerlaubnis auf sich nehmen.

Die Genehmigung für die Bebauung des Spree-Ufers inklusive dem Abriss des Mauerstücks stammt nämlich noch aus den 90er Jahren. Indes meldete sich endlich auch der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit zu Wort. Die Demonstranten hatten ihn mit dem Slogan "Wowereit, die Mauer bleibt", wiederholt aufgefordert, sich für den Erhalt der East Side Gallery einzusetzen.

Er erklärte, Alternativen für den Abriss des Mauerstücks finden zu wollen. Den Berliner Bürgern geht es jedoch nicht nur um das Mauerstück als Denkmal und Kunstwerk, sondern generell auch um die Bebauung des sogenannten Todesstreifens. Die dort geplanten Hochhäuser mit Luxus-Wohnungen seien an dieser Stelle, wo viele ihr Leben ließen, schlicht geschmacklos, so die Argumentation.

Berlin - Teilabriss der East Side Gallery schreitet weiter voran

Seit nunmehr vier Wochen streiten sich Senat, Bürger und Investoren um den geplanten Teilabriss der East Side Gallery in Berlin. Hinter dem längsten noch erhaltenen Stück der Berliner Mauer will der Investor Living Bauhus ein Hochhaus mit 36 Luxuswohnungen errichten und das Mauerstück steht ihm im Weg.

Nach dem Fall der Berliner Mauer wurde das stehengebliebene, rund 1,3 Kilometer lange, Mauerstück von Künstlern aus aller Welt bemalt. Mittlerweile ist es ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen weltweit. Schon in früheren Jahren hatte man Stücke aus der Mauer herausgebrochen.

Anfang des Monats ließ der Investor eine bereits bestehende Lücke in dem Mauerstück auf sechs Meter erweitern. Am gestrigen Mittwochmorgen wurden vier weitere Teile der East Side Gallery entfernt und das obwohl beziehungsweise gerade weil die Gespräche mit dem Senat, dem Bezirk und den Investoren der Nachbargrundstücke noch keine Einigung erbracht haben.

Der Investor betont allerdings, dass es sich dabei lediglich um eine temporäre Versetzung handelt und die herausgetrennten Stücke nach der Fertigstellung des Baus wieder eingesetzt werden sollen. Die Lücke solle lediglich als Baustellenzufahrt dienen, heißt es. Da seit Wochen keine Alternative gefunden worden sei, habe es aktuell keine andere Möglichkeit gegeben, sagte ein Sprecher des Investors. Damit es beim Abriss nicht zu Ausschreitungen kam, waren 250 Polizisten im Einsatz, die die Baustelle großräumig absperrten.

Im Folgenden stellen wir die berühmten Sehenswürdigkeiten Berlins vor.

Das Brandenburger Tor

Hat man nur Zeit für eine einzige Sehenswürdigkeit, so sollte man sich auf jeden Fall für das Brandenburger Tor entscheiden. Nicht umsonst ist es das Wahrzeichen der deutschen Hauptstadt.

Es befindet sich am Pariser Platz im Stadtteil Berlin Mitte und ist eines der meistfotografierten Motive in Berlin. Als Symbol der Deutschen Einheit prangte es zudem bereits auf mehreren Briefmarken und Münzen. Auch auf den 10-, 20- und 50-Cent Münzen des Euro ist das Brandenburger Tor zu sehen. Das Bauwerk ist 26 Meter hoch und 65 Meter breit und bietet damit schon einen recht imposanten Anblick.

Das Brandenburger Tor als meistgewähltes Fotomotiv in Berlin
Das Brandenburger Tor als meistgewähltes Fotomotiv in Berlin

Merkmale

Hauptmerkmal ist die auf dem Tor thronende Quadriga, die Siegesgöttin Viktoria mit dem von vier Pferden gezogenen Wagen. Im Jahre 1806 wurde diese nach dem Sieg der Franzosen durch Napoleon nach Frankreich verschleppt, kam jedoch bereits acht Jahre später wieder zurück an ihren Platz. Während des Zweiten Weltkrieges wurde diese stark zerstört, allerdings aufwendig wieder restauriert.

Von den fünf Durchfahrten des Tores ist die mittlere etwas breiter als die restlichen vier Stück. Nimmt man das Brandenburger Tor etwas genauer unter die Lupe, wird man zudem unzählige Skulpturen römischer Götter entdecken können, welche sich in den Torhäusern befinden.

Das Brandenburger Tor ist nicht nur das unschlagbare Wahrzeichen der Stadt Berlin, auch wegen der zentralen Lage wird es gerne besucht. Sowohl der Reichstag als auch die bekannte Straße "Unter den Linden" und die Siegessäule sind nicht weit entfernt.

Errichtung

Gebaut wurde das Monument zwischen 1788 und 1791 im so genannten frühklassizistischen Stil. Damals kam dem Brandenburger Tor jedoch noch keine wirkliche symbolische Bedeutung zu.

Man baute es, um einen würdigen Abschluss für die berühmte Straße "Unter den Linden" zu finden. Schon damals brachte man mit diesem Straßennamen Pracht und Prunk in Verbindung, deshalb scheute man auch keine Kosten und Mühen, um das Brandenburger Tor möglichst imposant wirken zu lassen.

Deutsche Teilung

1961 kam dem Konstrukt eine neue, tragische Bedeutung zu. Das Brandenburger Tor teilte Berlin und damit auch Deutschland in zwei Teile. Menschen, die die Linie unter dem Tor davor fast täglich überschritten hatten, waren nun von ihren Familien und Freunden im anderen Stadtteil völlig abgeschnitten.

Wiedervereinigung

Glücklicherweise endete diese dunkle Episode des Tores 1989. Die Grenze zwischen den beiden deutschen Staaten wurde wieder geöffnet. Seitdem steht das Brandenburger Tor für ein vereinigtes und ganzheitliches Deutschland.

Silvester

Wer das wichtigste und berühmteste Wahrzeichen Berlins in seinem schönsten Zustand erleben möchte, der muss die Hauptstadt am letzten Tag des Jahres besuchen. Am Silvesterabend versammeln sich jährlich mehrere Tausend Menschen unter dem Brandenburger Tor, um den ersten Januar mit einem bombastischen Feuerwerk zu begrüßen. Dieses Event wird auf vielen deutschen Fernsehsendern sogar live übertragen.

Berlin - Brandenburger Tor nach Unfall eventuell einsturzgefährdet

Nahaufnahme Brandenburger Tor von unten, Berlin
Brandenburger Tor 01 © OHRAUGE - www.fotolia.de

Schon seit Jahren wird der öffentliche Straßenverkehr nicht mehr durch, sondern um das Brandenburger Tor in Berlin herumgeführt. Dennoch raste ein 22-jähriger Autofahrer am vergangenen Mittwochmorgen mit seinem Wagen ungebremst gegen das Berliner Wahrzeichen. Der Fahrer musste daraufhin wegen eines Schlüsselbeinbruchs ins Krankenhaus gebracht werden.

Auch das Brandenburger Tor hat Schäden davongetragen. Den Angaben zufolge brachen einige Sandsteinteile an einer der Säulen heraus. Nun muss untersucht werden, ob das Wahrzeichen eventuell sogar einsturzgefährdet ist. Polizeiangaben zufolge könnte Übermüdung die Ursache für den Crash gewesen sein.

Das Berliner Regierungsviertel

Besucher, die mit dem Zug anreisen, können vom Berliner Hauptbahnhof direkt auf das Bundeskanzleramt schauen. Der topmoderne Bau aus Glas und Stahl steht an der Spree, ist aber nicht für die Öffentlichkeit zugänglich.

Unweit davon befindet sich das Reichstagsgebäude, das aus dem Jahr 1894 stammt und später total entkernt und modernisiert wurde. Eine besondere Erweiterung ist die gläserne Kuppel über dem Dach des Gebäudes. Diese ist für Besucher geöffnet und bietet einen interessanten Blick in das Innere des Regierungsgebäudes und die auf die Umgebung.

Doch Achtung: Eine spontane Besichtigung der Kuppel ist nicht möglich - eine Reservierung ist hier Muss. Einige Tage vor geplanter Besichtigung kann eine solche Reservierung online aber auch vor Ort durchgeführt werden.

Der Deutsche Reichstag in Berlin von der Spree aus fotografiert
Der Deutsche Reichstag in Berlin von der Spree aus fotografiert

Der Pariser Platz

Ein Wahrzeichen der Stadt ist das Brandenburger Tor, das den Pariser Platz dominiert. Der Säulenbau mit der weltberühmten Quadriga wurde am Ende des 18. Jahrhunderts vom Architekten Carl Gotthard Langhans gebaut. Es war eines der größten Stadttore und sollte die Präsenz des deutschen Kaiserreiches verdeutlichen.

Der Pariser Platz hat eine repräsentative Funktion und wird oft für große Veranstaltungen genutzt. Neben einigen Botschaften befindet sich auch das berühmte Hotel Adlon als "erstes Haus Berlins" am Platz.

Unter den Linden

Diese historische Allee ist weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt, führt sie doch durch das Zentrum Berlins. Der Boulevard ist von zahlreichen historischen klassizistischen oder barocken Gebäuden gesäumt. Zu den wichtigsten Bauten gehören

  • der Dom
  • die Staatsoper und
  • das Deutsche Historische Museum.

Ein bedeutender Teil der Allee "Unter den Linden" ist die Museumsinsel. Mit

  • dem Bode Museum
  • dem Alten und Neuen Museum
  • der Nationalgalerie sowie
  • dem weltberühmten Pergamonmuseum

befinden sich dort die wichtigsten Museen der Hauptstadt. Weit mehr als eine Million Besucher kommen jedes Jahr in die verschiedenen Ausstellungen und Galerien.

Alexanderplatz und Fernsehturm

Der Alexanderplatz ist sicher nicht der schönste Platz der Stadt – aber mit der Weltzeituhr ein beliebter und belebter Treffpunkt. Er gehört zu den größten Plätzen des Landes. An den Alexanderplatz grenzt der 368 Meter hohe Fernsehturm, der zu den markanten Sehenswürdigkeiten gehört.

In der Kugel, die sich langsam dreht, befindet sich ein Restaurant. Große Panoramascheiben ermöglichen einen grandiosen Blick auf die Stadt. Unweit vom Fernsehturm stehen einige der ältesten Kirchen Berlins und das berühmte "Rote Rathaus".

Fernsehturm in Berlin wird im 60er-Jahre-Look renoviert

Anstatt das Innere des Berliner Fernsehturms zu modernisieren, hat man sich für einen 60er-Jahre-Look entschieden

Blick von oben auf die Stadt Berlin mit Fernsehturm
Berlin, Germany Afternoon Cityscape © SeanPavonePhoto - www.fotolia.de

Im Jahr 1969 wurde im damaligen Ost-Berlin der Fernsehturm pünktlich zum 20-jährigen Bestehen der DDR eingeweiht. Mittlerweile ist der Turm, eines der Wahrzeichen von Berlin, auch in die Jahre gekommen und bedarf einer Renovierung.

Inneres des Fernsehturms wird im 60er-Jahre-Stil eingerichtet

Aber es wird nicht modernisiert, sondern die Inneneinrichtung im Restaurant in 207 Metern Höhe wird ab dem nächsten Frühjahr die Besucher nostalgisch im 60er-Jahre-Look erwarten. Neben den Leuchten aus jener Zeit, wird auch der Teppichboden sowie auch knallrote Sofas an die Zeit des Baus des Turmes erinnern.

Der Fernsehturm war damals auch ein Prestigeobjekt der DDR und man hatte für den Bau, der 200 Millionen DDR-Mark gekostet hat, nur 53 Monate benötigt. Seine Gesamthöhe beträgt 368 Meter und jährlich fahren etwa 1,2 Millionen Besucher bis zum kugelförmigen Bauch, wo sich neben dem Dreh-Restaurant auch die Aussichtsplattform befindet.

Im Fernsehturm-Restaurant bekommt man typische DDR-Gerichte aufgetischt

Bei Sonnenschein zeigt sich in der Kugel ein Phänomen, denn es leuchtet dann ein strahlendes Lichtkreuz und manche Berliner sahen darin die "Rache des Papstes", weil der SED-Staat kirchenfeindlich war. Für die Fahrt zur Aussichtsplattform, die etwa nur 40 Sekunden dauert, zahlt man elf Euro und im Restaurant werden typische Gerichte aus der DDR-Zeit serviert, wie beispielsweise Steak au four (ein nicht paniertes Schnitzel mit Würzfleisch) oder Ragout fin (Kalbfleisch mit Innereien).

Der Berliner Fernsehturm erstrahlt im Nostalgie-Kleid

Für stolze 1,5 Milliarden Euro wird eines der Berliner Wahrzeichen, der Fernsehturm, neu gestaltet. Christina Aue, die Geschäftsführerin der zuständigen Betreiberfirma "TV Turm Alexanderplatz Gastronomie", wies auf die rasante Entwicklung der Hauptstadt mit, bei der der Turm mithalten müsse.

Das SED-Regime hatte den Turm im Ostteil der Stadt, am berühmten Alexanderplatz, zum 20jährigen Jubiläum der DDR-Gründung 1969 bauen lassen. Da der Staat durch die Internationale Fernsehkonferenz, die in der schwedischen Hauptstadt Stockholm ansässig ist, lediglich zwei Empfangsbereiche zugeteilt bekommen hatte, musste das Bauwerk möglichst hoch sein und im Zentrum liegen. Somit wurde ein 368 Meter hoher Fernsehturm errichtet. Aufgrund dieser Höhe wollten die Oberen der DDR ihm den Spitznamen "Telespargel" verpassen, die Berliner übernahmen diesen Namen jedoch nicht. Stattdessen spotteten sie über ein Kreuz, dass sich bei Sonnenschein auf dem kugelrunden Bauch des Turms bildet und sprachen hinter vorgehaltener Hand von der "Rache des Papstes" gegen die betont säkulare, anti-religiös eingestellte Diktatur.

Der kugelförmige Bau des Fernsehturms war zu seiner Zeit eine Neuheit in der Architektur. Sein Äußeres besteht aus 120 goldfarbenen, trapezförmigen Stahlelementen, die von der westdeutschen Firma "Stahlwerke Südwestfalen AG" hergestellt wurden. Das imposante Bauwerk, das eines der Highlights der Architektur des SED-Staates ist, wird heute von rund 1,2 Millionen Besuchern im Jahr besichtigt.

Die Erneuerung ist eine Hommage an die "Ostalgie", die DDR-Schwärmerei, die trotz des vielfach begangenen Unrechts noch in Ost und West verbreitet ist. Der Turm wird komplett im Retro-Look ausgestattet. Es gibt runde Leuchten, helle Kreise auf einem erdfarbenen Teppichboden sowie knallrote Sofas für die vielen Gäste. Darüber glitzert und funkelt eine an einen Sternenhimmel erinnernde Decke. Ein Hauch französischer Leichtigkeit mischt sich mit den schweren Erinnerungen.

An der Ausstattung arbeiten mehrere französische Innenarchitekten mit, die unter anderem die roten Sofas als Kontrast zu den dezenten Farben der übrigen Einrichtung kreiierten. Zum Osterfest soll der Turm wieder für Besucher geöffnet werden.

Schloss Charlottenburg

Etwas Ruhe vom großstädtischen Trubel finden Besucher im Park von Schloss Charlottenburg. Diese schöne Anlage in englischem Stil - mit kleinem See und altem Baumbestand - an der Spree gab dem angrenzenden Wohnviertel seinen Namen.

  • Park
  • Orangerie
  • Teehaus Belvedere und
  • Museen im Schloss

sind ganzjährig für Besucher geöffnet.

Shoppingmeilen: "Kudamm" und Friedrichstraße

Der "Kudamm" ist eine der berühmtesten Einkaufsstraßen Deutschlands. Sie befindet sich im Westteil der Stadt und beginnt nahe dem Bahnhof Zoo.

Neben dem Superkaufhaus KaDeWe reihen sich auf diesem Boulevard zahllose Cafés, Boutiquen und Galerien aneinander. Am Ende der Straße befindet sich der Berliner Zoo.

Auch die 3,5km lange Friedrichstraße in Berlin Mitte bietet Einkaufsvergnügen vom Feinsten.

  • Internationale Modedesigner
  • Trendläden
  • Edelrestaurants und
  • der französische Einkaufstempel "Les Galeries Lafayette"

sorgen für ein internationales Flair der einstigen Kulturmeile. Der "Checkpoint Charlie" ist ein Denkmal für die Teilung von Straße und Stadt.

Berlins berühmte Theaterbauten von Oskar Kaufmann

Berlin ist immer eine Reise wert und wer sich für Architektur interessiert, findet auf einer Städtereise viele Gebäude voller Eleganz und Ausdruck. Neben Prachtvillen und Schlössern gehören die Theaterbauten von Oskar Kaufmann zu den sehenswerten Zielen auf architektonischen Touren durch die Hauptstadt.

Oskar Kaufmann

Oskar Kaufmann (1873-1956) war ein ungarischer Architekt mit jüdischen Wurzeln. Er studierte u.a. in Karlsruhe bei Josef Dum, Carl Schäfer und Max Laeuger. Nach seinem Studium wechselte er nach Berlin und arbeitetet in mehreren Architekturbüros.

Kaufmann galt als überdurchschnittlich begabt und widmete sich neben dem Theater- und Villenbau auch der Innenarchitektur. Zwischen 1895 und 1933 baute er in Berlin bedeutende Theatergebäude und private Villen.

Hebbel Theater

Durch die Planung und Realisierung des Hebbel Theaters im Jahr 1908 wurde Oskar Kaufmann überregional als Theaterarchitekt bekannt. Das Jugendstil-Gebäude steht in der Stresemann Straße 29 und wird weiterhin als zeitgenössisches Theater betrieben.

Volksbühne Berlin und Wiener Stadttheater

In den Jahren 1913 und 1914 wurde die Volksbühne Berlin nach dem Entwurf Oskar Kaufmanns vollendet. Das Gebäude wurde im 2. Weltkrieg zerstört und nach Originalplänen Kaufmanns 1954 im Stil der Moderne wieder aufgebaut.

Es befindet sich in der Linienstraße 227 und ist als "politisches Theater" bekannt. Im gleichen Jahr wurde auch das Wiener Stadttheater - ebenfalls nach Entwürfen von Oskar Kaufmann gebaut - eröffnet.

Renaissance Theater

Das Renaissance Theater Berlin ist in Europa einzigartig. Oskar Kaufmann entwarf das Gebäude in der Knesenbeckstraße 100 im Art Deco Stil.

Das Theater beeindruckt durch die Rundbogenfenster mit blauer Verglasung im Vorbau. Dieses außergewöhnliche Gebäude wurde 1922 eröffnet.

Theater und Komödie am Kurfürstendamm

Das Theater und die Komödie am Kurfürstendamm gehören als Bauensemble zusammen. Beide Gebäude wurden in den 1920er Jahren als Spielstätte für große Revuen umgebaut. Bis heute ist dieser Umbau mit dem Architekten Kaufmann eng verbunden.

Kroll-Oper

Zu den international meistbeachteten Arbeiten Oskar Kaufmanns gehörte die Kroll-Oper unweit des Brandenburger Tores an deren Realisierung er insgesamt neun Jahre (1920-1929) arbeitete. Leider wurde das Gebäude im Zweiten Weltkrieg vollkommen zerstört.

Villen im Grunewald

Im Berliner Grunewald stehen noch mehrere imposante Villen, die von Kaufmann entworfen wurden.

Natürlich kann man Berlin auf eigene Faust erkunden; besonders wenn man viel Zeit hat, bietet es sich an - möglichst viel auf einmal bekommt man wiederum auf einer Stadtrundfahrt zu sehen...

Eine Stadtrundfahrt durch Berlin lohnt sich!

Unter Stadtrundfahrten versteht man Besichtigungstouren zu den kulturellen Sehenswürdigkeiten und Urlaubsattraktionen einer Großstadt. Eine Stadtrundfahrt wird auch als Sightseeing bezeichnet und in der Regel per Bus, Limousine oder Van durchgeführt. Besonders interessant ist eine Stadtrundfahrt durch die deutsche Hauptstadt Berlin.

Berlin ist bekanntermaßen eine Reise wert. Zusammen mit London, Paris und Rom gehört Berlin zu den beliebtesten europäischen Zielen für Städtereisen.

Die größte und bevölkerungsreichste Stadt Deutschlands bietet eine Fülle von kulturellen Sehenswürdigkeiten und Touristen-Attraktionen. Auf einer Stadtrundfahrt hat der Reisende die Gelegenheit die geschichtsträchtige Hauptstadt näher kennen zu lernen.

Brandenburger Tor, Reichstag und Schloss Bellevue

Das bekannteste und bedeutendste Wahrzeichen Berlins ist das Brandenburger Tor. Es gilt als Symbol der überwundenen Teilung der Stadt. Gekrönt wird es von einer Quadriga mit der Siegesgöttin Victoria.

Nicht weit vom Brandenburger Tor entfernt befindet sich der Reichstag, der seit 1999 Sitz des Deutschen Bundestages ist und Jahr für Jahr von rund zwei Millionen Gästen besucht wird. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist das Schloss Bellevue, das 1785 gebaut wurde und heute als Amtssitz des Bundespräsidenten dient.

Kurfürstendamm und Tiergarten

Zu den beliebtesten Tourismuszielen der Stadt gehört der Kurfürstendamm mit seinen unzähligen

Dort befindet sich auch die im 2. Weltkrieg schwer beschädigte Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, deren Turm seither ein Mahnmal ist. Unweit vom Kurfürstendamm liegen das berühmte Kaufhaus des Westens, das auch KaDeWe genannt wird, und das Europacenter. Ebenfalls nicht weit entfernt ist der Tiergarten, die größte Parkanlage von Berlin.

Eine andere Attraktion für Touristen ist der Alexanderplatz. Neben zahlreichen Restaurants und Geschäften findet man dort auch

  • den Fernsehturm, der mit einer Höhe von 368 Metern das höchste Bauwerk von Deutschland ist, sowie
  • das Rote Rathaus und
  • die gotische Marienkirche.

Weitere Sehenswürdigkeiten

Nicht fehlen auf einer Stadtrundfahrt sollten das Berliner Olympiastadion und der Funkturm, der eine Höhe von 150 Metern erreicht. Ebenso sehenswerte Bauwerke sind

  • das Schloss Charlottenburg
  • die Glienicker Brücke
  • Schloss Tegel und
  • die Zitadelle Spandau.

Es gibt jedoch noch viel mehr Sehenswertes in Berlin zu erkunden. Wer eine Stadtrundfahrt auf eigene Faust unternehmen möchte, sollte mit der Buslinie 100 fahren, die vom Zoologischen Garten bis zum Alexanderplatz führt. Auf diese Weise bekommt man nicht nur viel von der Stadt zu sehen, sondern kann auch zwischendurch aussteigen, um die Attraktionen genauer zu erkunden.

Beliebte Sehenswürdigkeiten in Deutschland

Dresden wird 2006 zur Kultur-Hauptstadt

Die Stadt Dresden möchte sich anlässlich der im Jahr 2006 stattfindenden 800-Jahr-Feier als Kultur-, Wissenschafts-, Tourismus- und High-Tech-Zentrum präsentieren. Mehrere hundert Projekte in verschiedenen Themenbereichen sind geplant.

Des weiteren werden regelmäßig wiederkehrende Veranstaltungen wie ein Stadtfest oder Musikfestspiele organisiert.

Längste Fußbrücke der Welt führt über den Rhein

Der baden-württembergische Ministerpräsident Oettinger und der französische Senatspräsident Poncelet haben vor einigen Wochen eine 250 Meter lange Fußgängerbrücke eingeweiht.

Sie führt von Weil am Rhein nach Hüningen in Frankreich und ist nun die längste freischwingende Fußgängerbrücke auf der Welt. Da beide Städte am Tag der Einweihung das 45-jährige Jubiläum ihrer Partnerschaft feierten, kamen rund 40.000 Besucher.

Höhepunkt der Festlichkeiten war ein Feuerwerk, das unter dem Motto "vis-a-vis" stand.

Kölner Dom beliebteste Sehenswürdigkeit in Deutschland

Laut einer Umfrage des Deutschen Tourismusverbandes (DTV) belegt der Kölner Dom den ersten Platz auf der Rangliste der beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Deutschland. Die Plätze zwei und drei gingen an das Schloss Neuschwanstein und die Dresdner Frauenkirche.

Insgesamt vier Sehenswürdigkeiten sind unter den ersten fünfzehn aus Berlin: das Brandenburger Tor, Berlin als Stadt in der Gesamtheit, der Fernsehturm sowie das Reichstagsgebäude. Auch die Semperoper und der Zwinger aus Dresden wurden genannt.

Rund 88 Prozent der befragten Teilnehmer der Studie haben die von ihnen genannten Lieblingssehenswürdigkeiten schon besichtigt.

"BallinStadt" zeigt Kulturinteressierten den Hamburger Hafen

Kulturinteressierte Besucher der Stadt Hamburg können schon bald ein neues Hafenboot namens "BallinStadt" in Anspruch nehmen, das sie durch das Hafengelände fährt und unter anderem die Speicherstadt sowie das Hafenmuseum ansteuert.

Das leuchtend rot gestrichene Schiff, das für die Maritime Circle Line fährt, wird offiziell von der Hamburger Kultursenatorin Karin von Welck (parteilos) getauft. Die Maritime Circle Line hat seit ihrer Gründung im vorigen Jahr bereits über 28.000 Besucher befördert und schon 21.000 Kilometer zurückgelegt.

Wegen Sanierungsarbeiten bleibt die historische Mühle von Sanssouci in Potsdam im Winter geschlossen

Da in den letzten 16 Jahren die Holzkonstruktion der historischen Windmühle von Sanssouci in Potsdam teilweise verschlissen ist, müssen jetzt umfangreiche Sanierungsarbeiten durchgeführt werden. Deshalb wird die Mühle in den kommenden Wintermonaten nicht für Besucher geöffnet werden, wie ein Sprecher von der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten (SPSG) mitteilte.

Die Kosten für diese Sanierung, die mit 180.000 Euro angegeben werden, trägt die Stiftung. Die Mühle wurde im Jahr 1738 fertiggestellt, der Auftraggeber war damals König Friedrich Wilhelm I., und in den letzten Kriegstagen 1945 wurde sie bis auf die Grundmauern zerstört. Anlässlich der 1000-Jahr-Feier von Potsdam im Jahr 1993 wurde die Mühle wieder aufgebaut und seit 6 Jahren wird dort auch wieder Getreide gemahlen.

An der Spitze der 15 beliebtesten Ziele in Deutschland liegt wieder der Kölner Dom

Auch dieses Jahr haben sich die meisten von den 2.500 Teilnehmern an der Umfrage vom Städteportal meinestadt.de gemeinsam mit dem Deutschen Tourismusverband für den Kölner Dom (acht Prozent) entschieden. Das Brandenburger Tor in unserer Hauptstadt kam auf den zweiten Platz, gefolgt von der Frauenkirche in Dresden und dem Schloss Neuschwanstein bei Füssen.

Die Teilnehmer an der Umfrage sollten auf die Frage "Was ist Ihre persönliche beliebteste Sehenswürdigkeit in Deutschland?" antworten und haben dabei 850 verschiedene Sehenswürdigkeiten angegeben. Unter den 15 beliebtesten Reisezielen waren dieses Jahr erstmalig auch das Holsten-Tor in Lübeck, sowie das Hermannsdenkmal bei Detmold, das dieses Jahr auch auf einer Briefmarke abgebildet ist.

Die meisten Ziele sind Kirchen, danach andere Bauwerke und auf dem dritten Platz Burgen und Schlösser. In den Städten Berlin, Hamburg und Dresden wurden zwei Sehenswürdigkeiten genannt. Die meisten Teilnehmer haben auch schon einmal ihr Lieblingsziel besucht.

Kölner Dom ist beliebteste Sehenswürdigkeit

Deutschlands Einwohner besuchen als Sehenswürdigkeit am liebsten den Kölner Dom. Das ergab eine Online-Umfrage des Deutschen Tourismusverbandes (DTV) und des Städteportals meinestadt.de. unter 1600 Internetnutzern. Deutschlands größte Kathedrale vereinigte 15 Prozent der Stimmen auf sich und lag damit klar vor der Dresdner Frauenkirche mit 7,1 Prozent und dem Brandenburger Tor, das 6,6 Prozent erreichte.

Auf den folgenden Rängen rangierte das Schloss Neuschwanstein in Bayern und der Dresdner Zwinger. Neu unter den 15 beliebtesten Attraktionen waren die Zeche Zollverein in Essen auf Platz zwölf, die Residenz in Würzburg und dass Schweriner Schloss, die sich beide Rang 14 teilten. Essen dürfte davon profitiert haben, dass viele Menschen das Ruhrgebiet als Kulturhauptstadt Europas im vergangenen Jahr besucht haben.

Aus dem Ranking heraus gefallen sind der Hamburger Michel, das Deutsche Eck in Koblenz und das Hermannsdenkmal im Teutoburger Wald.

Ausbau der Wolfsschanze - Hitlers Bunkeranlage soll 20 Prozent mehr Touristen anlocken

Die Wolfsschanze im polnischen Ketrzyn ist jährlich für 180.000 bis 200.000 Touristen ein beliebtes Reiseziel. Dabei handelt es sich um die Bunkerstätte von Hitler, die ihm während des Zweiten Weltkriegs als Kommandozentrale gedient hat. Heute erinnert eine Gedenktafel an den 20. Juni 1944, als Claus Graf von Stauffenberg das Attentat auf Hitler verübte.

Doch dass die Besucher der Gedenkstätte "nur für ein oder zwei Stunden" kommen, reicht den Polen nicht. Momentan wird ein neuer Betreiber für die Anlage gesucht und anschließend sollen dort einige Modernisierungsmaßnahmen an dem sich dort befindlichen Restaurant und Hotel stattfinden, die sowohl Kinder als auch Geschichtsinteressierte zur Wolfsschanze locken sollen - insgesamt hofft man auf einen Besucherzuwachs von 20 Prozent. Umgerechnet werden für die Arbeiten 1,6 Millionen Euro investiert.

Insel Rügen sorgt für Schlagzeilen - Kreideküste steht vor Abbruch

Seebrücke Sellin im Ostseebad Sellin auf der Insel Rügen
Deutschland / Rügen / Seebrücke Sellin © doris oberfrank-list - www.fotolia.de

Die Insel Rügen sorgte in letzter Zeit immer wieder wegen der Gefahr am Kliff der 13 Kilometer weiten Kreideküste für Schlagzeilen. Auch zur Zeit besteht die Möglichkeit eines neuen Abbruchs. Wenn Steine oder ganze Abstriche in die Tiefe stürzen, dann droht hier Lebensgefahr.

Warnschilder wurden für die Aufklärung von Touristen bereits angebracht. Die lassen sich davon aber nicht von ihren Wanderungen abhalten. Um die Osterzeit herum erwartet die Insel zahlreiche Besucher, die zum Wandern herkommen. Wer sich jedoch an die Anweisungen auf den Warnschildern hält, braucht keine Gefahr zu fürchten, so die Zuständigen der Insel.

Diese Sehenswürdigkeiten ziehen ausländische Touristen nach Deutschland

Blick auf die Altstadt von Rothenburg ob der Tauber in Bayern
Rothenburg ob der Tauber © pure-life-pictures - www.fotolia.de

Wenn wir einen Urlaub planen, so zieht es uns doch oftmals in ferne Länder, um deren besondere Kulturen, Orte und Sehenswürdigkeiten kennen zu lernen. Doch wie sieht es eigentlich aus, wenn sich ausländische Touristen nach Deutschland begeben – was würden sie hierzulande gerne sehen bzw. was hat ihnen am besten gefallen? Die Deutsche Zentrale für Tourismus hat einmal nachgefragt.

Platz 1 bis 10: Von Schloss Neuschwanstein bis zur Museumsinsel Berlin

Das Schloss Neuschwanstein hat es verglichen mit dem vergangenen Jahr von dem zweiten auf den ersten Platz geschafft; jährlich wird es von ca. 1,4 Millionen Touristen besucht. Der Europapark in Rust wurde als zweitbeliebtestes Ziel der ausländischen Touristen genannt, gefolgt vom Kölner Dom, den die Deutschen auf Platz 1 gewählt hätten.

Platz Vier geht an das Brandenburger Tor in Berlin. Auf den darauffolgenden Rängen befinden sich die Berliner Mauer, die Loreley, der Schwarzwald mit seinen Naturparks, Schloss Heidelberg in Baden-Württemberg, der Bodensee sowie die Museumsinsel in Berlin.

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: brandenburger tor © Stephen Ruebsam - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Brandenburg gate at sunset © sborisov - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Reichstag building, view from Spree river in Berlin, Germany © neirfy - www.fotolia.de

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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