MariaBeitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied
Hallo an alle!
Ich komme mit einem Problem einfach nicht weiter. Aristoteles war doch einer der ersten Philosophen, der sich nicht nur auf die Vernunft verlassen hat. Er sammelte Pflanzen und beobachtet Erscheinungen in der Natur. Er überprüfte sozusagen auch mit seinen Sinnen. Doch warum stellt er sich den schrägen Wurf als Vorgang vor, bei dem das geworfene Objekt erst einen flachen Bogen beschreibt und dann senkrecht zu Boden plumpst? (Habe ich in "Sophies Welt" gelesen.) Hat er etwa nie einen Wurfvorgang beobachtet? Andernfalls hätte ihm doch auffallen müssen, dass diese Vorstellung nicht der Wirklichkeit entspricht!
Dies bildet für mich einen völligen Widerspruch in seiner Philosophie.
Ich würde mich über eine Antwort sehr freuen.
Maria
Rof der HofphilosophBeitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied
Ähm - nicht an seine Prinzipien gehalten hat der Gute sich im Übrigen schon ganz pragmatisch insofern, als er den Status von Sklaven als "naturgegeben" ansah, was nicht wirklich mit seinen im philosophischen Rahmen geäußerten Theorien und Ansichten korreliert.
Aber naja, erzählen kann man viel.
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