Museen - Allgemeine Merkmale, verschiedene Arten und berühmte Vertreter

Bild einer halbnackten Frau in goldenem Bilderrahmen

Kunstmuseen, Naturkundemuseen und Co - die Anzahl an unterschiedlichen Museumsarten ist groß; sowohl hierzulande als auch im Ausland gibt es renommierte sehenswerte Museen

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  • von Paradisi-Redaktion

In einem Museum werden historisch bedeutende und kulturell wertvolle Gegenstände ausgestellt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Bei den Ausstellungsstücken handelt es sich oft um Hinterlassenschaften oder Ausgrabungen aus vergangenen Zeiten. Viele Museen widmen sich aber auch aktuellen Themen wie z.B. der Kommunikationstechnik. Es gibt demnach unterschiedliche Arten von Museen mit einigen renommierten Vertretern weltweit. Lesen Sie hier alles Wissenswerte über unterschiedliche Arten von Museen und verschaffen Sie sich einen Überblick über berühmte Museen weltweit.

Bei einem Museum handelt es sich um eine öffentliche Einrichtung, die dazu dient, Besuchern durch Ausstellungen und Führungen bestimmte Themenbereiche näher zu bringen und wertvolle Ausstellungsstücke zu archivieren.

Allgemeine Merkmale

Zu den Richtlinien des Deutschen Museumsbunds müssen bei einem öffentlichen Museum folgende Merkmale zu finden sein:

  • keine kommerzielle Struktur
  • fachliche Leitung
  • wissenschaftliche Betreuung
  • wissenschaftliche Sammlung
  • das originale Objekt steht im Mittelpunkt

In einem Museum gibt es in der Regel mehrere Räumlichkeiten, die der dauerhaften und fachgerechten Aufbewahrung von Exponaten dienen, welche dem Besucher zugänglich gemacht werden. Dabei gibt es sowohl Dauer- als auch Wechselausstellungen und ebenso Stücke, die aufgrund von Platzmangel nicht zeigen kann und die man als Deponate im Depot verwahrt.

Verantwortlich für die Sammlung der Ausstellungsstücke ist der so genannte Kustos während der Kurator eine Ausstellung plant. Diese wird meist mit einem Eintrittsgeld verbunden, dessen Bezahlung zur Besichtigung der Exponate berechtigt.

Ist das Museum Bestandteil einer Universität, ist die Rede von einem Universitätsmuseum. Es zeigt in der Regel deren Geschichte.

Eine besondere Bedeutung kommt

  • Firmenmuseen
  • Privatmuseen
  • Sammlermuseun sowie
  • kirchlichen Museen

zu - sie dienen der Präsentation und Sammlung historischer Stücke und möchten Einfluss auf das öffentliche Bild der jeweiligen Institution ausüben. Ein Museen sind bedeutend für unsere Kultur. Wer ein Museum besucht, sollte dies im Hinterkopf behalten und sich dementsprechend verhalten.

Funktion und Angebote

Zu den Aufgaben des Museums zählen

  • Museumspädagogik
  • Werterhaltung
  • Restaurierung
  • Präsentation
  • Information

Museen bieten ständige Ausstellungen, so genannte Schausammlungen sowie Sonderausstellungen, deren Themenbereiche und Angebote wechseln und die mitunter auch Werke aus anderen Museen zeigen. Auch Biblikotheken können zum Angebot eines Museums dazugehören.

In vielen Ländern ist das Kulturgut, welches sich in Museen befindet, durch verschiedene Umstände bedroht; hier zählt die Vermeidung weiterer Beschädigungen oder Verluste ebenfalls zu den Aufgaben.

Arten von Museen

Abhängig vom jeweiligen Sammelgebiet bzw. Sammelschwerpunkt kann man Museen in verschiedene Arten aufteilen. Große Museen bieten ihren Besuchern auch Einblicke in verschiedene Bereiche, während Spezialmuseen sich auf die Präsentation von Gegenständen beschränken, die nur ein ausgewähltes Thema aus einem Bereich umfassen.

Heimatkunde- und Geschichtsmuseen

Deutschlandweit am weitesten verbreitet sind Museen, die sich mit Volks- und Heimatkunde sowie Regionalgeschichte befassen. In dieser Art von Museum werden Besucher über die historische Geschichte ihres Ortes, ihrer Stadt oder ihrer Region informiert, wobei meist ortsabhängige Schwerpunkte gesetzt werden.

Heimatmuseen sind oft in historischen Gebäuden untergebracht. So findet man zum Beispiel Bauernhausmuseen häufig in restaurierten Bauernhäusern vor. Viele Museen der Volks- und Heimatkunde sind zugleich Freilichtmuseum. Diese bieten den Vorteil, dass Besuchern ganze Gebäude oder Anlagen präsentiert werden können.

Technische und naturwissenschaftliche Museen

Immer beliebter werden technische und naturwissenschaftliche Museen, die sich mit Themen aus der

befassen. In den meisten technischen Museen erhalten die Besucher aber nicht nur einen Einblick in die Geschichte, sondern auch in den aktuellen Forschungsstand des jeweiligen Fachgebietes. Diese Museumsart ist oft auch pädagogisch ausgerichtet und ermöglichen den jungen Besuchern einen kindgerechten Zugang in die komplexe Welt der Naturwissenschaften und Technik.

In unseren separaten Artikeln erhalten Sie weitere Informationen zum Angebot von technischen sowie wissenschaftlichen Museen.

Kunstmuseen als beliebte Museumsvariante
Kunstmuseen als beliebte Museumsvariante

Kunstmuseen

In Kunstmuseen werden sowohl Gemälde und Skulpturen ausgestellt als auch

  • Fertigungen aus dem Kunsthandwerk
  • Fotografien oder
  • Keramik.

Es gibt Kunstmuseen, die sich bestimmten Künstlern widmen und solche, die wechselnde Ausstellungen haben. Hier erhalten Sie weitere Informationen.

Synästhesie: Farben hören, Töne sehen

Der russische Maler Wassily Kandinsky (1866 – 1944) hat Farbtöne gesummt, bevor er sie anmischte. Das war keine Spinnerei eines weltfremden Künstlers, sagen moderne Forscher. Kandinsky war ein „Synästhetiker“. Diese Menschen, so berichtet die Gesundheitszeitschrift Apotheken Umschau, besitzen eine besondere Fähigkeit: Sie hören Farben, riechen Formen oder schmecken Töne.

Synästhesie ist aber beileibe keine Krankheit. „Es handelt sich vielmehr um eine alternative Art der Wahrnehmung, eine Spielart der Evolution“, sagt Dr. Markus Zedler, Mitglied der Arbeitsgruppe Synästhesie an der Medizinischen Hochschule Hannover. Diese Eigenschaft könne für die Betroffenen durchaus von Vorteil sein: „Viele Synästhetiker sind zu enormen Gedächtnisleistungen fähig.“ Sie speichern Informationen gleichzeitig an mehreren Stellen im Gehirn.

Nach den USA und Spanien ist jetzt auch in Berlin ein Dali-Museum

Neues Dalí-Museum wird in Berlin eröffnet, bislang gibt es Museen in den USA und in Spanien

Brandenburger Tor beleuchtet, Berlin am Abend
brandenburger tor © Stephen Ruebsam - www.fotolia.de

In Berlin wird am 5. Februar 2009 ein Dali-Museum, das ständig 400 wechselnde Exponate von dem Künstler Salvador Dali (1904-1989) zeigen wird, eröffnet. Von Dali gab es schon zu seinen Lebzeiten zwei Museen auf der Welt, was einzigartig ist.

Museen in Florida und Figueres

Das erste Museum wurde 1971 in Florida in den USA eröffnet und das zweite in seiner Heimatstadt Figueres in Spanien im Jahr 1974, wo er gegen Ende seines Lebens lebte und am 23. Januar 1989 an Herzversagen starb. Wie der Initiator für das neue Museum in Berlin, Carsten Kollmeier, sagt, wird der Besucher einen umfangreichen Einblick in die Kunst des spanischen Surrealisten erhalten.

Zu der Dauerausstellung werden Dokumente, Grafiken, Zeichnungen, komplette Mappenwerke sowie multiple Objekte, Skulpturen und Filmsequenzen gehören. Auch können die Berliner auf über 3.000 Werke, die sich in Privatbesitz befinden, zurückgreifen, wobei dabei auch viele dabei sind, die noch nie gezeigt wurden.

Museum und Ausstellung in Berlin

Im Jahr 2006 wurde in Berlin die erste Ausstellung eröffnet, die dann im Jahr 2007 am Kurfürstendamm weitergeführt wurde. Eigentlich sollte im letzten Jahr die Ausstellung zu Ende sein, aber die vielen Besucher zeigten, dass ein Interesse für ein eigenes Museum bestehe. So werden jährlich 100.000 Besucher erwartet, wie Carsten Kollmeier schätzt. Das neue Museum liegt am Leipziger Platz Nr. 7 und ab dem 5. Februar kann man es täglich von 12.00 bis 20.00 Uhr und an Sonn- und Feiertagen sogar von 10.00 bis 20.00 Uhr besuchen, wobei der Eintritt für Erwachsene 11 Euro kostet.

Das Bild "Die Perlenwägerin" von Vermeer als Leihgabe aus Amerika

In Amsterdam können Besucher im Reichsmuseum ab nächster Woche (11. März) das Gemälde von Johannes Vermeer "Die Perlenwägnerin" bewundern. Das Bild ist eine Leihgabe von der National Gallery in Washington (Amerika) und bleibt in Amsterdam bis zum 25. Mai dieses Jahres.

Bei diesem Gemälde, das Vermeer um 1664 gemalt hat, handelt es sich wohl um das schönste aus dieser Zeit. In dem Museum in Amsterdam sind auch weitere Gemälde des Künstlers zu sehen, die dort aber ständig ihren Platz haben. Insgesamt können sich die Besucher etwa 400 Bilder aus dem "Goldenen Jahrhundert" anschauen.

Das Reichsmuseum oder niederländisch Rijksmuseum Amsterdam - Museum of Art and History befindet sich in der Stadhouderskade 42, 1071 Amsterdam, Niederlande, der Eintrittspreis ist für Jugendliche unter 18 Jahren frei, Erwachsene bezahlen 10 Euro. Öffnungszeiten sind täglich von 9 bis 18 Uhr, am Freitag sogar bis 22.00 Uhr.

Neuzugänge im Picasso-Museum in der spanischen Stadt Malaga

Picassos Erben wollen weitere Werke für Malagas Museum stiften

Zurzeit sind in dem Picasso-Museum, das sich in der südspanischen Stadt Malaga befindet, 155 Werke von dem Maler Pablo Picasso zu sehen.

Pablo Picasso wurde am 25. Oktober 1881 in der Stadt Malaga geboren und verstarb am 8. April 1973 in Mougins (Frankreich). Nach seinem Tod, er hatte kein Testament gemacht, haben seine Erben die Erbschaftssteuer mit den Werken von dem Maler bezahlt und im Jahr 2003 wurde von Verwandten das Picasso gewidmete Museum "Museo Picasso" in seiner Geburtsstadt Malaga eingeweiht.

Weitere Werke, die geplant sind

Jetzt wollen die Erben noch sechs Zeichnungen und Drucke des Künstlers stiften. Im nächsten Jahr sollen dann noch 72 weitere Werke vom Museum gekauft werden, so dass dann die gesamte Ausstellung 233 Werke umfassen wird. Das Museum, beziehungsweise auch die Stiftung, unterstehen der Regionalregierung von Andalusien.

Das Museum liegt am Palacio de Buenavista ist täglich, außer montags, von 10 bis 20 Uhr (Freitag und Samstag bis 21 Uhr) geöffnet. Die Eintrittspreise liegen für die ständige Ausstellung bei 6 Euro.

Münster lockt Kunstfreude 2011 mit zwei Sonderschauen über Pablo Picasso

Pablo Picasso ist einer der wichtigsten und bekanntesten Künstler der Moderne. Unzählig sind nicht nur seine malerischen, bildhauerischen und grafischen Werke, sondern auch die Ausstellungen, die diesen Werken knapp vierzig Jahre nach seinem Tod gewidmet sind. Eine neue Ausstellung mit dem Namen "Im Rausch der Farbe" wird es jetzt im Kunstmuseum Pablo Picasso in Münster geben.

Ab März werden dort 100 Linolschnitte des Spaniers gezeigt. Dieser Schau folgt eine weitere mit Namen "Picassos Kunst im Objektiv von David Douglas Duncan", die etwa Mitte des Jahres beginnen wird. Duncan hat Picasso unter anderem bei seiner Arbeit fotografiert, und gibt so interessante Einblicke in den Schaffensprozess.

2011 will das Museum sich damit genau so erfolgreich aufstellen wie 2010. In diesem Jahr konnte nämlich zehnjähriges Bestehen gefeiert werden. "Rund 90.000 Besucher haben unseren Geburtstag im Jahr 2010 mit uns gefeiert", so die Geschäftsführerin Andrea Hagemann.

Chemnitzer Kunstsammlungen präsentieren Radierungen von Pablo Picasso

Picassos "Suite Vollard"-Radierungen werden in Chemnitz ausgestellt

Malpinsel unterschiedlicher Borstenbreite
brushes © Yekaterina Choupova - www.fotolia.de

Einen besonderen Leckerbissen bieten die Chemnitzer Kunstsammlungen ihren Besuchern ab dem 16. September: Dann werden 100 Radierungen des legendären spanischen Malers Pablo Picasso zu sehen sein, die sich ansonsten in einer Privatsammlung befinden. Die "Suite Vollard" genannten Radierungen gelten als Picassos berühmteste Grafikfolge, die der Künstler zwischen 1930 und 1937 anfertigte.

Picassos Suite Vollard

Sehenswert sind die 100 Radierungen vor allem deswegen, weil Picasso immer wieder mit neuen Radiertechniken experimentierte und seine Motive variierte. Benannt wurde die "Suite Vollard" nach dem französischen Kunsthändler Ambroise Vollard, dessen Portraits sich ebenfalls in der Sammlung befinden: Picasso fügte sie 1937 zuletzt hinzu, um eine runde Zahl von 100 Radierungen zu erreichen.

Für die Chemnitzer Kunstsammlungen ist es bereits die zweite Ausstellung, die sich dem Schaffen von Picassso widmet: Bereits 2002 war die Ausstellung "Picasso und die Frauen" ein großer Erfolg.

Die neue Ausstellung "Pablo Picasso Suite Vollard" wird am 16. September feierlich eröffnet und bis zum 18. November in Chemnitz zu sehen sein.

Picasso-Museum in Barcelona - Zeichnung aus der Jugendzeit Picassos entdeckt

Im Picasso-Museum in Barcelona wurde eine bisher unbekannte Zeichnung Picassos(1881-1973) zutage befördert. Bei der Restauration des Picasso-Gemäldes „Porträt der Mutter des Künstlers“, das der Künstler im Jahr 1896 gemalt hatte, entdeckten die Restauratoren auf der Rückseite eine bisher unbekannte Zeichnung. Die Restauratoren hatten eine Schicht abgetragen, unter der die Zeichnung mit dem Titel „Person mit Pfeife“ zum Vorschein kam.

Nach Meinung des Museumsdirektor Bernardo Laniado-Romero handelt es sich dabei möglicherweise um die Kopie eines flämischen Stichs aus dem 17. Jahrhundert. Er vermutet, dass Picasso die Zeichnung während seiner Ausbildung angefertigt hat.

Das Bild „Porträt der Mutter des Künstlers“ hat Picasso in seiner Frühzeit gemalt und es ist eines der wichtigsten dieser Zeit. Picasso hatte es 1970 dem Museum geschenkt.

Die neu entdeckte Zeichnung können die Besucher des Picasso-Museums während einer Sonderausstellung, die noch bis zum 07. April dauert, in Augenschein nehmen.

Rembrandts „Die Nachtwache“ zieht mit Polizeischutz um

Das äußerst wertvolle Gemälde „Die Nachtwache“ vom niederländischen Künstler Rembrandt musste unter Polizeischutz ins Amsterdamer Reichsmuseum transportiert werden. Aufgrund des ausgeprägten Gewichts von 170 Kilogramm und einer Breite von 4,54 Meter konnte das Gemälde nur mit High-Tech umgezogen werden.

Ein von Technikern extra entworfener Spezialrahmen wurde angefertigt und mit verschiedenen Messinstrumenten ausgestattet. Die Sensoren registrierten Stöße und kontrollierten Temperatur und Luftfeuchtigkeit, damit das Gemälde unbeschadet den neuen Standort erreichte. Dafür wurde auch eine extra Isolationsschicht in den 300 Kilogramm schweren Stahlrahmen verbaut.

Eigentlich wurde vor zehn Jahren Rembrandts „Die Nachtwache“ aus dem Amsterdamer Reichsmuseum in einen der Seitenflügel ausquartiert, damit Renovierungen im Hauptgebäude stattfinden konnten. Davor wurde das unschätzbare Meisterwerk nur noch 1939 in Sicherheit gebracht, nämlich kurz vor dem Einmarsch der Deutschen in die Niederlande. In einer Nacht- und Nebelaktion wurde das Gemälde aus dem Jahr 1642 zügig zusammengerollt und vor den Deutschen versteckt. Erst 1945 wurde es dann aus seinem 35 Meter tiefen Versteck unter der Erde hervor geholt.

Das Versteck lag im Sint Pietersberg bei Maastricht. Mehrere hundert Amsterdamer bewunderten das wertvolle Bild, als es von einem Kran durch die Luft gehoben wurde. Der Kran setzte das Gemälde mit Spezialrahmen auf einem Karren ab, von dort aus wurde es dann gute 200 Meter über die Straße geschoben und an der Museumsmauer durch einen breiten Spalt ins Innere gebracht. Ab dem 13. April ist „die Nachtwache“ wieder im Ausstellungsaal zu bestaunen.

Naturkundemuseen

Eine weitere Museumsart ist das Naturkundemuseum. Hier erhalten Besucher einen Einblick in die Geschichte von regionaler und überregionaler Flora und Fauna, können zoologische, mineralogische und paläontologische Sammlungen besichtigen und Informationen über den neuesten Stand der Forschung erhalten.

Hier in unserem separaten Artikel zum Thema Naturmuseen geben wir einen detaillierteren Einblick.

Archäologische Museen

In archäologischen Museen können Besucher Wissenschaftlern bei Ausgrabungen zusehen, originalgetreue Rekonstruktionen berühmter historischer Bauwerke oder Sammlungen aus der Ur- und Frühgeschichte bewundern.

Archäologische Fundstücke werden auch in Museen ausgestellt
Archäologische Fundstücke werden auch in Museen ausgestellt

Schlossmuseen/Burgmuseen

In einem Schlossmuseum oder Burgmuseum kann man historische Einrichtungsgegenstände oder wertvolle Bibliotheken besichtigen und sich so ein Bild vom luxuriösen Schlossleben machen.

In Schlössern & Burgen kann man sich ein Bild vom Schlossleben früher machen
In Schlössern & Burgen kann man sich ein Bild vom Schlossleben früher machen

Designmuseen

Das Designmuseum beschäftigt sich mit Ausstellungen zum Thema Kunst und Design. Mögliche Bereiche sind beispielsweise

  • Industriedesign
  • Modedesign
  • Grafikdesign oder
  • Produktdesign.

Informieren Sie sich hier über die weiteren Merkmale und Angebote dieser Museumsart.

Spielzeugmuseen

Der Besuch eines Spielzeugmuseums lässt die Herzen von Groß und Klein höher schlagen. Mit welchen Spielzeugen wurde "damals" gespielt? Wie hat sich das Spielen im Laufe der Zeit verändert?

Allein in Deutschland gibt es eine große Menge solcher Museen zu finden. Hier geben wir weitere Informationen.

Kindermuseen

Der Besuch in einem Kindermuseen ist ein echtes Erlebnis. In diesen Einrichtungen gilt die Devise "Anfassen ausdrücklich erwünscht". Kinder jeglichen Alters haben hier die Möglichkeit, die Welt auf eine spielerische Art und Weise kennen zu lernen.

Langweilig wird es für die Kleinen nicht, denn es gibt ein buntes Mitmach-Programm. Wie dies aussehen kann, haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Zoologische Museen

Unter einem zoologischen Museum versteht man ein Naturkundemuseum, welches seinen Schwerpunkt bei Tieren setzt und über diese informiert. Diesbezüglich gibt es zahlreiche Ausführungen und Spezialisierungen. Erfahren Sie hier mehr über diese Museumsart.

Personenmuseen

Personenmuseen dienen der Ausstellung für eine berühmte Persönlichkeit und beispielsweise deren Lebenswerk. Je nach Person dient beispielsweise deren Geburtshaus als Ausstellungsfläche.

So ein Museum enthält beispielsweise persönliche Gegenstände sowie Fotos der jeweiligen Person. Es gibt aber auch Museen, die sich durch originalgroße Wachsfiguren auszeichnen. Hier erhalten Sie weitere Informationen.

Spezialmuseen

Spezialmuseen befassen sich mit unterschiedlichen, kulturell bedeutenden Themengebieten wie zum Beispiel mit

Wo die Architektur der Star ist: Die 15 schönsten Museumsbauten der Welt

Früher gingen die Menschen in Museen um die drinnen gezeigten Ausstellungsstücke zu bewundern. Heute sind die Gebäude an sich manchmal ein genauso wichtiger Grund ein neues Museum zu besuchen wie die Inhalte. Seit Frank O.Gehry mit dem neuen Guggenheim-Museum in Bilbao weltweit für Aufmerksamkeit sorgte und die beschauliche nordspanischen Stadt zu einer neuen Kunstmetropole und machte, wollen sich auch andere Städte mit spektakulären Neubauten verewigen.

Eine Liste der fünfzehn architektonisch spannendsten Museumsbauten weltweit stellte nun eine Jury aus Gebäudespezialisten für das Online-Portal Emporis zusammen. Auch ein deutscher Museumsneubau war darunter -das neue Jüdische Museum in Berlin, das Stararchitekt Daniel Libeskind entworfen hatte und das bereits vor der eigentlichen Eröffnung 350.000 Besucher anlockte, die nur die kühne Architektur bewundern wollten.

Aber auch ältere Bauten der Moderne fanden sich auf der Liste, darunter das Centre Pompidou in Paris mit seinen außen angebrachten Röhren und Rolltreppen, das 1976 eröffnet wurde und das Guggenheim-Museum in New York, das sogar schon 1959 am Central Park errichtet wurde. Zu den jüngsten Gebäuden gehört das Museo Soumaya in Mexico City mit 17.000 Metallplatten, die unter der mexikanischen Sonne funkeln, was das Zeug hält und der 2007 eröffnete Neubau des Royal Ontario Museum in Toronto von Daniel Libeskind.

Jüdisches Museum in Brüssel eröffnet

Anfang Mai wurde im Brüssler Patrizipierpalais das jüdische Museum von Belgien eröffnet. Zur Zeit wird die Ausstellung "Ausgepackt" von Jacques Charlier gezeigt.

Der Museumsdirektor B. Suchecky erklärte, dass es von Vorteil ist, als jüngstes jüdisches Museum in Europa bei Null anzufangen, da man somit besser auf die Trends im Museumswesen eingehen kann.

Internationales Schifffahrts- und Meeresmuseum

In rund zwei bis drei Jahren wird in Hamburg ein internationales Schifffahrts- und Meeresmuseum eröffnet. Insgesamt sollen 30 Mio Euro in das 15.000 Quadratmeter große Ausstellungsgelände investiert werden.

Die Besucher können in der Ausstellung 27.000 Modelle von Schiffen, 5.000 Gemälde, 1,5 Millionen Fotografien, Uniformen, Möbelstücke und weiteres sehen.

Weltweit erste Shaolin-Kulturzentrum in Wien

In Wien steht das weltweit erste Shaolin-Kulturzentrum, in dem Möglichkeiten zur Kommunikation und zum Training angeboten werden. Hauptsächlich werden Menschen, die ihre Präzision steigern und ihre Konzentrationsfähigkeit verbessern wollen, mit diesem Angebot angesprochen.

Fünf Shaolinmönche kümmern sich um das Training. Zusätzlich werden die Teilnehmer von einem traditionell-chinesischen Ärzteteam betreut.

Neues Erotikmuseum in Venedig

In Venedig gibt es ein neues Erotikmuseum, das Museo d’Art Erotica, das sich in der Nähe vom Markusplatz in einem Palazzo befindet.

Der Markusplatz, früher das Zentrum der Liebe und Liederlichkeit ist heute ein Treffpunkt des internationalen Jet-Sets. Übrigens ist der Eintritt nur für Erwachsene.

In einem spanischen Dorf wurde jetzt ein kleines Picasso-Museum eröffnet

In einem kleinen Dorf in Spanien, es kennt bisher niemand, wurde jetzt eine der kleinsten Pinakotheken mit den Werken des weltberühmten Picasso eröffnet. Nachdem etliche Umbauten erfolgten, wurde in dem spanischen Dorf Buitrago de Lozoya die Ausstellung wieder eröffnet.

In dieser Ortschaft, sie liegt etwa 75 Kilometer nördlich von Madrid, sind diese Werke ausgestellt. Pablo Picasso (1881-1973) hat sie seinem Freund und Friseur Eugenio Arias seinerzeit geschenkt. Der Picasso-Vertraute ist im Frühjahr 2008 in Frankreich verstorben, worauf das Museum geschlossen und restauriert wurde.

Jetzt kann man dort 71 Werke von Picasoo sehen, so unter anderem auch eine von Picasso dekorierte Holzschachtel zur Aufbewahrung von Friseurhandwerkszeug und eine Sammlung von Zeichnungen, die eine Widmung "Für meinen Freund Arias" tragen.

Schloss Augustusburg in Sachsen wird Motorradmuseum

2,3 Millionen Euro hat der Freistaat Sachsen in das neue Projekt investiert, das in den Räumen des Schloss Augustusburg in Augustusburg nun ein Motorradmuseum auf Zeit ermöglicht. Nachdem das Schloss lange Zeit als Jugendherberge gedient hatte und seit 1996 still lag, konnten nun nach einer Sanierung insgesamt 13 Räume zum Ausstellungsraum der bedeutenden Motorradsammlung werden.

Rund eineinhalb Jahre kann man nun etwa 150 Motorräder besichtigen, die nach einer weiteren Sanierung des Küchen- und Hasentraktes für 3,2 Millionen Euro dann auf 300 Motorräder anwachsen und in dem neu sanierten Bau ausgestellt sein werden.

Statt einem Erotik-Shop wurde jetzt auf der Reeperbahn ein Beatles-Museum eröffnet

Auf der Reeperbahn in Hamburg wird ein Beatles-Museum mit der Ausstellung "Beatlemania" eröffnet

Stadtausschnitt, Fleet Hamburg
Fleet in Hamburg © Sandro Götze - www.fotolia.de

Auf der Hamburger Reeperbahn wurde jetzt ein Beatles-Museum eröffnet. Die Dauerausstellung heißt "Beatlemania" und die Besucher können auf 1.300 Quadratmetern alles aus dem Leben der vier Pilzköpfe aus Liverpool bestaunen. Zuerst erwartet den Besucher die alte Reeperbahn, wo die Karriere der Beatles im Jahr 1960 begann.

Geschichte der Band

Damals waren neben dem Gründer John Lennon, Paul McCartney, George Harrison und Stuart Sutcliffe und als Schlagzeuger Pete Best dabei, die dann täglich ab dem 18. August im Indra Club auf der Großen Freiheit auftraten. Im November mussten die Beatles Deutschland verlassen, weil George noch keine 18 Jahre alt war und nicht auftreten durfte. Stuart Sutcliffe blieb aber in Hamburg, wo er im Jahr 1962 an einer Hirnblutung starb.

Mit Brian Epstein, als Manager, kam dann im Jahr 1962 der große Durchbruch und mittlerweile war auch Ringo Starr als Schlagzeuger mit dabei. Der letzte Auftritt der Beatles war dann am 30. Januar 1969 Mittags auf dem Dach der Londoner Savile Row. Im Jahr 1970 trennten sie sich.

Ausstellung "Beatlemania"

Heute leben nur noch zwei, Paul und Ringo. John wurde 1980 erschossen und George starb 2001 an Krebs. Die Ausstellung "Beatlemania" ist täglich von 10.00 bis 22.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet für Erwachsene 12 Euro, ermäßigt 9 Euro, und das Familienticket 35 Euro. Die Adresse lautet: Nobistor 10, Reeperbahn Hamburg.

Akropolis-Museum in Griechenland wird eröffnet

Zur pompösen Einweihungsfeier des Akropolis-Museums werden bis zu 20 Staats- und Regierungschefs in Athen empfangen. Das nach elf Jahren Bauzeit endlich fertiggestellte Museum am Fuße der weltberühmten Akropolis erstreckt sich über 25.000 Quadratmeter. Die Besucher erwarten Artefakte und Skulpturen aus dem Griechenland der Antike.

Eine Besonderheit stellen dabei die Umrisse altertümlicher, sich unter dem Museum befindlichen Häuser dar. Jedoch werden nicht ausschließlich Originale ausgestellt. So streiten sich England und Griechenland um die Besitzerechte das Parthenon-Fries, weswegen von ihm nur eine Kopie zu bewundern sein wird.

Wiedereröffnung des Neuen Museums auf der Berliner Museumsinsel

Das Museum war 70 Jahre lang eine Kriegsruine, nun wurde die Wiedereröffnung gefeiert. Bundeskanzlerin Merkel bezeichnete dies als einen großen Tag für die Kultur. Obwohl die Finanzen im Lande momentan kritisch sind, konnten 1,3 Milliarden Euro für die angefallenen baulichen Maßnahmen auf der Museumsinsel bereitgestellt werden.

Auf vier Ebenen können die Besucher nun knapp 9000 Exponate auf einer Fläche von 8000 qm² besichtigen. Das Highlight der Sammlung ist die weltbekannte Büste der Nofretete.

In Rom wurde Museum für zeitgenössiche Kunst eröffnet und ist selbst ein Kunstwerk

Das erste Museum für zeitgenössiche Kunst (MAXXI) in Italien wurde jetzt in Rom eröffnet. Die 59 jährige britische Architektin mit irakischen Wurzeln, Zaha Hadid, hatte das riesige Kunstwerk mit Verzicht auf jegliche rechte Winkel oder senkrechte Wände entworfen.

Auf einem ehemaligen Kasernengelände entstand das 150 Millionen Museum mit einer Gesamtaustellungsfläche von 10.000 Quadratmetern und soll in Zukunft etwa 400.000 Besucher pro Jahr empfangen. Die erste Ausstellung läuft unter dem Thema "Space", welches auch der Architektin als Vorlage diente, und zeigt Kunstwerke von Sol Lewitt, William Kentridge und Anish Kapoor.

2013 soll ein Schlagermuseum in Dortmund eröffnet werden

Der Schlager - eine Musikrichtung, über die es sicherlich unzählige Meinungen gibt. Fakt ist, sie ist weit verbreitet und sehr erfolgreich. Musiker und Sänger wie "DJ Ötzi" oder "Jürgen Drews" sind hervorragende Beispiele dafür. Auch Schlagerforscher Ingo Grabowsky ist der Ansicht und fügt hinzu: "Diese Musik ist Teil unserer Kultur, bewegt Millionen und muss in einem Museum gewürdigt werden.".

Und das wird sie auch, denn im Jahr 2013 soll in Dortmund ein Schlagermuseum eröffnet werden. Besondere Kennzeichen von Stars (wie beispielsweise die Mütze von "DJ Ötzi") sowie Einzelstücke von Fotos und Noten sollen Teil der Ausstellung werden. Die Dortmunder Stadtverwaltung hat für das Vorhaben bereits grünes Licht gegeben.

Hamburg - St. Pauli Museum zeigt die Geschichte des Rotlichtviertels

Auf dem Hamburger Kiez auf der Davidstraße 17 hat jetzt das St. Pauli Museum eröffnet. Für die Besucher gibt es einiges zum Thema der Entstehung des Hamburger Rotlichtviertels zu sehen, vom ehemaligen Lager für Pestkranke, über die ersten Prostituierten während der Nazizeit bis hin zur Entstehung der bekanntesten Clubs der 70er und 80er Jahre.

Auf insgesamt 170 Quadratmetern bietet der Gründer des Museums, Günter Zint, einen tiefen Einblick in die Geschichte der Prostitution auf dem Hamburger Kiez. Für 250.000 Euro ließ er das ehemalige Restaurantgebäude umbauen, 190.000 Euro bekam er dafür von der Stadt gespendet.

Selbst die Toiletten wurden vom Künstler Olav Wittenberg bis ins Detail gestaltet und mit Bildtapeten versehen, die das Thema ebenfalls aufgreifen. Die grüne und rote Beleuchtung lässt einen denken, man befände sich gerade mitten im Geschehen.

In einem virtuellen Museum werden Bilder und Mitschnitte der Anschläge vom 11. September gezeigt

Website soll Schrecken und Dramatik des 11. Septembers erleben lassen

Großstadt - Manhattan Panorama bei Abenddämmerung in New York, viel Beleuchtung
new york / manhattan bei nacht © Jürgen Kroder - www.fotolia.de

Freedom Tower - so heißt das neue Museum, das nun zehn Jahre nach den Terroranschlägen des 11. September 2001 eröffnet werden soll. Es ist geplant, dieses Museum genau an der Stelle, an der die Zwillingstürme des World Trade Centers in New York vor dem Anschlag standen, zu eröffnen. Dieser Ort heißt Ground Zero. Damals starben etwa 3.000 Menschen bei dem Terroranschlag mit entführten Flugzeugen.

Das Museum präsentiert nun eine Webseite, auf der man sich noch einmal die Terroranschläge vor Augen halten kann, indem man Bilder sowie Mitschnitte von Augenzeugenberichten sieht und hört. Die Seite ist unter timeline.national911memorial.org zu erreichen. Die Seite heißt auf Deutsch: die 9/11 interaktive Zeitlinie. Auf der Seite sieht man eine bewegliche Zeitlinie mit bestimmten Zeitdaten der Anschläge, die dann vom Leser angeklickt werden können.

Auf der Seite zu sehen ist auch eine Präsentation, die die beiden Attentäter des damaligen Anschlages zeigt - Mohammed Atta und Abdulaziz al-Omari. Sie sind auf dem Flughafen bei der Sicherheitskontrolle zu sehen. Außerdem gibt es auf der Seite Berichte von Überlebenden und Telefonmitschnitte zu hören. Dies alles zeigt die Dramatik der Terroranschläge des 11. September 2001 und lässt den Besucher interaktiv am Geschehen teilhaben.

In Frankfurt feiert das Filmmuseum seine Wiedereröffnung

Die Schauspieler Maximilian Schell, Hannelore Elsner und Til Schweiger waren da, aber auch die Regisseure Edgar Reitz und Michael "Bully" Herbig sowie der Fotograf Jim Rakete. Sie alle zählten zu den Gästen der Wiedereröffnung des Deutschen Filmmuseums in Frankfurt am Main.

Eineinhalb Jahre dauerten die Renovierungsarbeiten. Die Kosten betrugen rund zwölf Millionen Euro. Das 1984 errichtete Museum sei neu erfunden und als Nonplusultra errichtet worden, zeigte sich Hilmar Hoffmann vom Deutschen Filminstitut begeistert.

Die Besucher des Museums können sich über eine neue Dauerausstellung freuen. Hinzugekommen sind ebenfalls eine Wechselausstellung, ein frisch renoviertes Kino und ein überarbeitetes museumspädagogisches Angebot.

Doch auch seltene Exponate gibt es zu bewundern. So stellte Oscar-Preisträger Schell seine 1962 für die Rolle in "Das Urteil von Nürnberg" gewonnene Trophäe dem Museum zur Verfügung. Er wollte sie ohnehin endlich loswerden, erklärte der 80-Jährige augenzwinkernd der Nachrichtenagentur dpa. Bei ihm zu Hause hätte sie nur rumgestanden, so Schell.

Museum Moyland wurde komplett umgebaut und modernisiert

Joseph Beuys nach Umbau nun zentraler Künstler im Museum Moyland

In der Nähe der niederrheinischen Stadt Kleve liegt das idyllische Schloss Moyland, wo sich etwa 6.000 frühe Werke sowie viele Tausend Dokumente und Fotos des Künstlers Joseph Beuys befinden.

Joseph Beuys, der am 12. Mai 1921 in Krefeld geboren wurde und am 23. Januar 1986 in Düsseldorf an einem Herzversagen nach einer seltenen Lungenentzündung verstarb, war einer der bedeutendsten Künstler des 20. Jahrhunderts, aber wurde im Schloss Moyland nicht dementsprechend gewürdigt.

So war das Museum ein einziges Sammelsurium der verschiedenen Werke, die die Brüder van der Grinten gesammelt hatten, so auch viele Werke von Joseph Beuys, die sie in den fünfziger Jahren gekauft hatten. Auch gab es immer wieder Streit um die Werke zwischen den Erben und dem Museum, wobei es unter anderem um urheberrechtliche Fragen von Fotos ging.

Bessere Sortierung und Restaurierung der Kunstwerke

Doch jetzt nach dem kompletten Umbau und den Modernisierungen könnte sich die Lage verbessern. So wird aber nur die Hauptetage allein dem Künstler Beuys vorbehalten sein, in den andren Räumen werden Werke von vielen anderen Künstlern, die die Brüder van Grinten erworben hatten, den Besuchern gezeigt.

Insgesamt sind es jetzt nur noch 400 Werke. Auch das bekannte Werk "Das Schweigen des Marcel Duchamp wird überbewertet" wurde durch einen Restaurator aus Berlin mit Einverständnis der Witwe Beuys mit einer neuen Schokoladentafel versehen, die alte war durch das zu viele Licht beschädigt worden.

Berlin will am Checkpoint Charlie ein Museum des Kalten Krieges bauen

Das Museum soll die gesamte Phase des Kalten Krieges thematisieren und als Gedenkstätte dienen

Blick von oben auf die Stadt Berlin mit Fernsehturm
Berlin, Germany Afternoon Cityscape © SeanPavonePhoto - www.fotolia.de

Der Checkpoint Charlie war zwischen 1961 und 1990 einer der bekanntesten Berliner Grenzübergänge durch die Berliner Mauer. Nun soll an dieser Stelle ein Museum entstehen, dass an diese Jahrzehnte erinnern soll. Doch nicht nur der ehemalige Checkpoint und die Mauer stehen im Mittelpunkt der Gedenkstätte.

Museum soll der letzte Baustein im Erinnerungskonzept der Stadt Berlin sein

Das Museum soll die gesamte Phase des Kalten Krieges thematisieren. Es soll der letzte Baustein im Erinnerungskonzept der Stadt sein, erklärte Kulturstaatssekretär André Schmitz (SPD) gegenüber der Nachrichtenagentur dpa. Es sei wichtig, an diesem weltweit bekannten, geschichtsträchtigen Ort die internationalen Aspekte der deutschen Teilung zu beleuchten.

Berlin ist bereits im Grundbuch als Nutzer eingetragen

Ein Investor aus Irland hat das gesamte Areal um den ehemaligen Grenzübergang gekauft und plant, dort ein City-Center mit

zu bauen. Doch auch für ein Museum wird dort noch Platz vorhanden sein. So hat der Berliner Senat die Stadt schon im Grundbuch als Nutzer mit einem Museum eintragen lassen. Noch ist allerdings offen, wann der Bau des City-Centers beginnt.

Deutsches Guggenheim in Berlin schließt zum Jahresende

Erst 1997 eröffnet, soll das Deutsche Guggenheim in Berlin zum Jahresende hin geschlossen werden. Das Museum galt als echtes Prestige-Objekt und entwickelte sich binnen kürzester Zeit zu einer der wichtigsten Anlaufstellen für zeitgenössische Kunst in Deutschland. Dabei gehörte es zu einem von nur fünf Häusern der Guggenheim Stiftung weltweit. Das bekannteste Guggenheim Museum befindet sich in New York.

Aufsehenerregend waren auch die Anfänge des Deutschen Guggenheim: Die Ausstellungsräume wurden von der Deutschen Bank zur Verfügung gestellt, die Lage am Prachtboulevard Unter den Linden hätte prestigeträchtiger kaum sein können, und auch die bis dato 57 Ausstellungen sorgten für Begeisterung beim kunstaffinen Publikum.

Das Aus kam somit selbst für Branchenkenner relativ überraschend. Zumal genaue Gründe nicht genannt wurden - die Guggenheim Stiftung hielt sich bedeckt und verwies auf die Deutsche Bank. Der Nutzungsvertrag für die repräsentativen Räumlichkeiten läuft zum Jahresende aus, eine Verlängerung wird es demnach nicht geben. In Berlin wird derweil darüber spekuliert, inwiefern die aktuelle Finanzkrise und die in den USA kritisch betrachtete Rolle der Deutschen Bank eine Rolle bei der Entscheidung für die Schließung gespielt haben könnte.

Die Cutty Sark segelt wieder - Historischer Teeklipper nach fünf Jahren wieder eröffnet

Ein schmerzlicher Aufschrei ging vor fünf Jahren durch die Seefahrernation Großbritannien: Der historische Teeklipper Cutty Sark, der letzte seiner Art und eine beliebte Sehenswürdigkeit im Hafen von Greenwich, war in Flammen aufgegangen. Zum Glück konnte das Schiff zumindest teilweise gerettet werden und wurde nun nach fünfjähriger Restaurierung wieder feierlich eröffnet. Queen Elizabeth II. ließ es sich nicht nehmen, der Zeremonie selbst beizuwohnen: Immerhin war sie es, die 1957 das Schiff zum ersten Mal der Öffentlichkeit übergab.

Die Cutty Sark gehörte im späten 19.Jahrhundert zur letzten Generation der großen Teeklipper, die nicht nur Tee aus China nach London brachte, sondern auch Schafswolle aus Australien, Stoffe aus Indien und sogar Waren aus dem fernen Japan. Ihre schnellste Reise von Sydney nach London betrug lediglich 73 Tage, von London nach Shanghai 117 Tage. Kurz darauf übernahmen jedoch Dampfschiffe, die nicht von Wind und Wetter abhängig waren, die großen kommerziellen Routen. Die Cutty Sark stand noch eine Weile in portugiesischen Diensten, ehe sie 1922 ihre letzte Heimat in England fand.

Heute vermittelt die Cutty Sark Besuchern einen faszinierenden Einblick in das raue Leben auf See und die große Zeit der Segelschiffe. Von einem konnten die Seemänner jedoch nur träumen: Seit der Restauration verfügt die Cutty Sark über einen gläsernen Aufzug, der alle Decks bequem miteinander verbindet und Rollstuhlfahrern die Besichtigung ermöglicht.

Das älteste Flussmuseum Deutschlands feiert 100. Jubiläum

Das Koblenzer Rhein-Museum gilt als das älteste Flussmuseum Deutschlands. In diesem Jahr feiert es seinen 100. Geburtstag und bietet seinen Besuchern bis Ende des Jahres die Ausstellung "Museum der Erinnerungen - 100 Jahre Rhein-Museum".

Insgesamt beträgt die Ausstellungsfläche 1.700 Quadratmeter und bei den 8.000 Exponaten dreht sich natürlich alles rund um das Thema "Rhein". das Museum wird seit 20 Jahren von Rainer Doetsch geleitet, der auf jedes der Ausstellungsstücke - sei es ein Silberlöffel, Postkarten oder verschiedene Porzellanfiguren - sehr stolz ist. Diese stammen zum Teil von Flohmärkten, aus dem Internet oder wurden dem Flussmuseum geschenkt. Unter den Gegenständen befinden sich auch zum Teil echte Raritäten, wie zum Beispiel eine Steuermanns-Ordnung aus dem Jahr 1836.

Ein Teigfladen für die Welt: Das erste Pizza Museum eröffnet in Philadelphia

Die italienische Pizza gehört heute zur US-amerikanischen Eßkultur wie Hamburger, Hot Dogs und Bagels. Kein Wunder also, dass das erste Pizza Museum der Welt nun auch im amerikanischen Philadelphia eröffnet. Dahinter steht der Pizza-Fan Brian Dwyer, der über 1000 Gegenstände rund um die Pizza gesammelt hat und diese nun der Öffentlichkeit zugänglich macht.

Dwyer will mit "Pizza Brain" jedoch kein normales langweiliges Museum zum Angucken schaffen, sondern mit Freunden ein Pizza-Restaurant gründen, das mit den Ausstellungsstücken ausgestattet wird. Dabei soll es immer wieder etwas neues zu entdecken geben, so der Amerikaner, dessen Sammlung sogar im Guinness Buch der Rekorde verzeichnet wird.

Auch erfreulich: Finanziert wurde das Pizza-Museum durch Crowdfunding: Nach einer 42-tägigen Spendensammlung über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter hatten 326 fremde Menschen 16.588 Dollar investiert um Dwyer bei seiner Projektverwirklichung zu unterstützen. Eine kostenlose Pizza zur Eröffnung von "Pizza Brain" dürfte ihnen sicher sein.

Eistraum im Museum bewundern - Eis-Museum in Italien eröffnet

In Anzola Emilia bei Bologna hat Italiens erstes Eis-Museum eröffnet. Der italienische Eismaschinenhersteller Carpigiani hatte die Idee dazu. Immerhin werden dort jetzt zehntausend Fotos und historische Dokumente ausgestellt. Alte Produktionsgeräte und Rezepte bringen Licht in das Geheimnis des „Gelato“.

„Die Rolle des Speiseeis als Spitzenerzeugnis der gastronomischen Kultur Europas, soll mit diesem Museum hervorgehoben werden“, so jedenfalls meinte die Kuratorin Luciana Polliotti.

Einige Ausstellungsstücke stammen auch aus Österreich, denn friaulische und venezianische Eishersteller wanderten manchmal nach Österreich aus, um dort leckeres Speiseeis anzubieten. Dieser Austausch besteht schon seit dem 19. Jahrhundert. Schon damals verkauften Italiener ihr köstliches Eis mit Hilfe von Eiswagen in Wien.

Das Museum kann von Montag bis Samstag kostenlos besichtigt werden. Führungen sind online buchbar. Workshops zur Eisherstellung sind ebenfalls geplant.

Großes Geschäft - Warum das Stuhlgang-Museum in Südkorea nicht nur ein Marketing-Gag ist

Es klingt wie ein schlechter Scherz: Im südkoreanischen Suwon widmet sich ein Museum ausschließlich dem großen Geschäft. Gemeint ist damit aber nicht der Reibach, sondern der Stuhlgang - ein Thema, das uns alle berührt und über das dennoch niemand reden möchte.

Neben Skulpturen sind auch Modelle von verschiedenen Toiletten zu sehen. Selbst das Ausstellungsgebäude ist geformt wie eine große Toilette und enthält überdies einen Souvenier-Shop. Das mag man alles witzig finden, doch die abgedrehte Einrichtung dient nicht nur der Belustigung. Denn nicht nur dient die Ausstellung als Ort für den kulturellen Austausch - auf der ganzen Welt gibt es viele Unterschiede zwischen der Art und Weise wie man das große Geschäft erledigt - sondern sie hat auch einen ernsten Background.

Gegründet wurde das Museum von Jack Sim, dem Gründer der Welttoilettenorganisation. Er setzt sich seit vielen Jahren dafür ein, dass in armen Ländern Sanitäranlagen gebaut werden, damit tödliche Durchfallerkrankungen verringert werden können.

Abu Dhabis architektonische Ikonen: Rain of Light Building als Arabiens prestigeträchtiger Louvre

Vor einiger Zeit gab es auf der Insel Saadiyat bloß Wüstensand und Mangrovenbäume zu bestaunen. Seit Kurzem ist dort allerdings ein Bauvorhaben von monumentalen Ausmaßen, das Schätzungen zufolge gut 27 Milliarden Doller verschlingen könnte und an dem neben namhaften Architekten aus aller Welt im Schnitt noch 20000 Arbeiter aus ganz Asien beteiligt seien, im vollen Gange.

Zielsetzung ist es, in Abu Dhabi architektonische Ikonen oder gar Weltwunder, die in einem Atemzug mit dem einst zukunftsweisenden Empire State Building in New York oder der nicht minder prestigeträchtigen Oper in Sydney genannt werden sollen, zu errichten.

Nicht zuletzt, weil sich Abu Dhabi mit seinem ambitionierten Vorhaben offensichtlich von seinem lokalen Erzrivalen Dubai abheben möchte scheint den Finanziers kein Preis für die Verwirklichung ihrer Vision zu hoch zu sein, da alleine das kulturelle Zentrum mit seinen geplanten fünf Museen um die neun Milliarden Dollar kosten dürfte.

Um nichts dem Zufall zu überlassen, ließen die geldgebenden Scheichs sogar einen vereinfachten Prototyp des arabischen Louvre, wie das Rain of Light Building schon heute genannt wird, errichten. Zweck des Probelaufs war herauszufinden, ob sich das gigantische Gebäude, unter dessen imposante Kuppel spielend fünf Fußballfelder passen würden, wie vom verantwortlichen Architekten geplant alleinig durch die persische Sonne erhellen ließe.

Da das ungewöhnliche Experiment tatsächlich glückte, dürften alle Beteiligten zuversichtlich der für 2015 vorgesehenen Museumseröffnung entgegenblicken.

In Köln wurde jetzt ein Museum der "Sendung mit der Maus" eröffnet

Braunes Schild auf dem in weißer Schrift Museum steht mit Pfeil nach rechts
In Richtung Museum © Lupico - www.fotolia.de

Seit 1971 gibt es im deutschen Fernsehen die "Sendung mit der Maus", die "Lach- und Sachgeschichten" für Kinder. Einer der vier Moderatoren ist dabei der 73-jährige Armin Maiwald, der die Kindersendung auch mit produziert.

Jetzt wurde in Köln im Ortsteil Kalk, auf der östlichen Seite des Rheins gelegen, der sogenannten "schäl Sick" (falsche Seite), ein neues Museum eröffnet, dass sich mit allen Themen dieser Kindersendung beschäftigt. Dabei handelt es sich um ein "Abenteuermuseum" oder auch um einen "Erlebnispark des Wissens", wo die Kinder und Jugendliche auf 800 Quadratmetern einige Themen wiederfinden, die einmal in den Sendungen mit über 2.500 Sachgeschichten behandelt wurden. So beispielsweise auch wie eine Toilette im Weltall in der Schwerelosigkeit funktioniert. Aber auch für die Kleinen hat man eine Wasserlandschaft aufgebaut mit Pumpen und Hebewerken.

Das Museum befindet sich im Odysseum auf der Corintostraße 1 und ist wochentags, außer montags, von 9 bis 18 Uhr und an den Wochenenden sowie an den Feiertagen von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Eine Ausnahme ist in den Ferien in NRW, wo dann auch montags das Museum geöffnet ist. Die Eintrittspreise liegen bei 16 Euro, Kinder und Jugendliche zahlen die Hälfte.

Fußball-Star Cristiano Ronaldo eröffnet sein Museum auf Madeira

Der 28-jährige Fußballer Cristiano Ronaldo ist schon seit Jahren ein absoluter Star in seinem Heimatland Portugal. Erst vor wenigen Tagen hatte er seine Portugiesen im WM-Qualifikations-Play-Off gegen Schweden im Alleingang nach Brasilien geschossen.

Sein Ligaverein ist Real Madrid in Spanien. Sein Geburtsort ist die Insel Madeira. Und genau dort wird er in der Hauptstadt Funchal am 15. Dezember ein eigenes Museum eröffnen, in dem alles über den als eitel bekannten Spieler zu finden sein wird. Mit 28 Jahren schon ein Museum zu haben, das kann nur Ronaldo. Ein Publikumsmagnet wird das Museum ganz bestimmt.

Planung für Zeit nach Fußball-Karriere?

Ronaldo wird in den nächsten Monaten auch bekannt geben, wo er sein Fünf-Sterne-Hotel errichten wird. Offenbar sucht er ein paar gut gehende Geldquellen für seine Zeit nach der Fußball-Karriere.

"Red Light Secrets": Amsterdam eröffnet Museum für Prostitution

Frauenkörper in Dessous, weißer Hintergrund, Negligee, Babydoll
Dessou © Angie Lingnau - www.fotolia.de

Die jüngste Debatte über Zwangsprostitution und die Forderung nach einem kompletten Verbot, wie es zum Beispiel Alice Schwarzer befürwortet, haben das Thema aus dem Rotlichtmilieu in die Öffentlichkeit geholt: Prostitution polarisiert, doch sie ist ein Fakt - weltweit.

Auch bei unseren niederländischen Nachbarn wird mitunter heiß diskutiert. Ein Abstecher ins verruchte Rotlichtviertel gehört für viele Touristen hier einfach dazu, selbst ohne Besuch eines der einschlägigen Etablissements, Strip-Clubs und Bordelle. Jetzt kann man die Sache mit der bezahlten Liebe von einer völlig anderen Seite erleben: Sachlich, ohne Beschönigungen, aber ebenso ohne moralischen Zeigefinger.

"Red Light Secrets" erlaubt Einblick in Alltag der Prostituierten

"Red Light Secrets" heißt das Museum für Prostitution, das stilecht im Rotlichtbezirk eröffnet wurde. Hier können Besucherinnen und Besucher die Welt des gekauften Sex aus Sicht der Prostituierten selbst erleben. Typische Zimmer im Bordell wurden hier nachgeahmt, spärlich eingerichtet und wenig romantisch. Ganz besonders interessant: Eine Bartheke, an der jeder Platz nehmen und die begierigen Männeraugen (hier vom Video-Bildschirm) auf sich wirken lassen kann.

Im Mai eröffnet in New York das Gedenk-Museum zu den Terroranschlägen vom 9. September

Großstadt - Manhattan Panorama bei Abenddämmerung in New York, viel Beleuchtung
new york / manhattan bei nacht © Jürgen Kroder - www.fotolia.de

Seit dem 9. September 2001 ist in New York nichts mehr so, wie es einmal war. Dort, wo früher das World Trade Center stand, erstreckt sich nun die Gedenkstätte des "Ground Zero", die an die mehreren Tausend Todesopfer des Terroranschlags erinnert.

Ausstellung zerstörter Gegenstände und Erinnerung an den Anschlag

Und inmitten dieser Gedenkstätte hat die Stadt New York ein Museum errichten lassen, in dem Gegenstände aus den zerstörten Türmen, Habseligkeiten der Opfer und Hintergrundinformationen zu den Anschlägen und den Auswirkungen ausgestellt werden sollen.

Eigentlich sollte das 9/11-Museum bereits im September 2012 eröffnet werden, doch aufgrund finanzieller Streitereien und einer Überschwemmung durch den Hurrikan "Sandy" im Oktober 2012 hat sich der Bau und damit auch die Eröffnung des Museum um knapp zwei Jahre verzögert.

Museumseröffnung im Mai

Wie New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio nun stolz verkündete, wird das Museum am 21. Mai aber endlich seine Pforten für Besucher öffnen. Schon vorher soll es ausschließlich für Angehörige der Opfer, Überlebende und beteiligte Einsatzkräfte zugänglich sein.

9/11- Museum von Barack Obama in New York eröffnet

Flagge der USA
US Amerikanische Flagge © Jürgen Priewe - www.fotolia.de

Präsident Barack Obama konnte mit einer dreijährigen Verspätung nun das Gedenkmuseum für die schweren Anschläge vom 11. September 2001 auf das World Trade Center in New York eröffnen. Im Museum soll nicht nur den Opfern gedacht werden, sondern deren Leben und deren Geschichte im Fokus stehen. Aus diesem Grund waren es auch die Angehörigen der Opfer, die als erste Besucher das Museum betreten konnten.

Das Museum als Ort für Hoffnung und Heilung

Genau an der Stelle, wo vor dem Anschlag die beiden Zwillingstürme des World Trade Centers standen, erinnert nun das neu eröffnete Museum an den Schicksalstag des Anschlages. Präsident Obama würdigte in seiner Ansprache das Museum als heiligen Ort und als Ort für Hoffnung und Heilung. Der damalige Bürgermeister von New York, Michael Bloomberg, nannte das Museum als Ort der Geschichte und hofft, dass dieses Museum und der Ort des Anschlages immer im Herzen der Nation verankert bleiben wird.

Im Museum erzählen viele persönliche Gegenstände der Opfer von deren Leben. Unter diesen Gegenständen lassen sich auch verkohlte Kreditkarten oder verschmutzte Schuhe finden. Ebenso können Ton- und Videoaufzeichnungen gehört und angeschaut werden. Auf einer großen Karte kann die Flugroute der Flugzeuge angeschaut werden, die in das World Trade Center flogen. Insgesamt starben am Tag des Anschlages 2983 Menschen, denen auf diese Art und Weise für immer gedacht werden soll.

Ab nächster Woche wird das Museum für alle Besucher geöffnet sein. Etwas kritisch wird bereits jetzt das Eintrittsgeld betrachtet. Mit 24 Dollar scheint es vielen Kritikern deutlich zu hoch auszufallen.

Berlin plant ein Internet-Museum per Crowdfunding

Das erste Museum zur Geschichte des Internets soll noch dieses Jahr eröffnet werden

Gelbes Wegweiserschild mit der Aufschrift "Museum" in Innenstadt
Strassenschild 23 - Museum © Thomas Reimer - www.fotolia.de

Das Internet ist reif für das Museum. Die privat finanzierte Initiative InternetMuseum.Berlin hat eine Crowdfunding-Kampagne gestartet, um die Investitionssumme von 600.000 Euro für ihr Projekt zusammenzubekommen.

Bisher gebe es keinen Ort, an dem die Geschichte des Internets bis in die Gegenwart dokumentiert sei, erklärte Gründungsmitglied Paul Rascheja. Er rechnet mit wenigstens 30.000 Besuchern jährlich. Gegenwärtig sucht die Initiative nach einem Standort im Zentrum von Berlin mit bis zu 1000 Quadratmetern Fläche.

Abteilungen der Ausstellung: von frühen Visionären bis zur Gegenwart

Das Internetmuseum soll nicht erst mit der Entwicklung der Computertechnologie im 20. Jahrhundert beginnen, sondern soll auch Platz für Visionäre des 17. Jahrhundert bieten. Doch ein Großteil der Ausstellung ist für die Computerrevolution der 1970er und 1980er Jahre sowie die Entwicklung des World Wide Web mit seinen ersten Angeboten vorgesehen.

Ein eigener Komplex widmet sich der Internetfreiheit und der Datensicherheit. Ausstellungen, medienpädagogische Angebote, Veranstaltungen und Publikationen sollen ebenfalls Platz finden im künftigen InternetMuseum.Berlin. Die Eröffnung ist noch für dieses Jahr geplant.

Renommierte Museen weltweit

Sowohl in vielen Städten Deutschlands als auch im Ausland gibt es berühmte Museen, die einen Besuch wert sind.

Die renommiertesten Museen in Deutschland

Die Auswahl an Museen in Deutschland ist riesig. Daher fällt es nicht immer leicht, sich für eine bestimmte Ausstellung zu entscheiden.

Wer Zeit hat, keine Anfahrt scheut und trotzdem immer noch ratlos ist, sollte einen Blick auf die Liste der renommiertesten Museen in Deutschland werfen. Hier wird er bestimmt fündig.

Deutsches Museum in München

Das Deutsche Museum in München hat Geburtstag

Zum 85. Jahrestag des Deutschen Museums in München erhält das Gebäude eine Komplettsanierung.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten beim Bau des weltgrößten Museums für Technik und Naturwissenschaften, bedingt durch den Krieg und die darauf folgende Inflation, wurde es am 7. Mai im Jahre 1925 endlich fertiggestellt. Zum Jubiläum gab es dieses Jahr einen großen Festtagszug, wobei das Themengebiet jedes Wagens eine Fachrichtung des Museums repräsentierte und die komplette Sanierung der Fassaden.

Groß, populär und angesehen zugleich ist das Deutsche Museum in München. Hier finden Besucher Ausstellungen, Sammlungen und Attraktionen aus den verschiedensten Bereichen der Technik und Naturwissenschaften.

Aber auch

finden in dem Gebäude auf der Museumsinsel statt. Für Kinder und Schulklassen werden im Deutschen Museum Sonderprogramme und altersgerechte Workshops angeboten. In dem mehrgeschossigen Gebäude können Besucher unter anderem Ausstellungen zu den Themen

  • Naturwissenschaft
  • Energie
  • Verkehr
  • Kommunikation und
  • neue Technologien

besuchen.

Pergamonmuseum

Auf der Beliebtheitsskala ganz weit oben ist auch das Pergamonmuseum zu finden, das sich auf der Museumsinsel in Berlin befindet. Angesprochen werden vor allem Besucher, die sich für das griechische und römische Altertum interessieren. Schätze aus drei Sammlungen werden hier präsentiert.

In der Antikensammlung sind Stücke des klassischen Altertums ausgestellt, im Museum für Islamische Kunst gibt es Kunstobjekte aus dem alten Ägypten, dem Vorderen Orient und dem Iran zu sehen und im vorderasiatischen Museum werden archäologische Ausgrabungen aus der Zeit der Sumerer, Babylonier und Assyrer präsentiert.

Porsche-Museum

Ein Museum der ganz anderen Art ist das noch sehr junge Porsche-Museum in Stuttgart, das sich über mehrere Etagen in einem modernen, architektonisch sehr interessanten Bau befindet. Der beliebte Sportwagenhersteller präsentiert hier nicht nur seine Firmengeschichte, sondern auch rund 80 Wagen aus verschiedenen Jahrzehnten.

In der Museumswerkstatt können Besucher bei der Restauration und Pflege von Porsche-Klassikern live dabei sein. Sonderausstellungen und Rallyes für Kinder runden das Angebot ab.

Corvette-Museum kämpft um sein Erdloch

Ausschnitt eines silbernen Sportwagens
sportwagen © mammitzsch - www.fotolia.de

Das Corvette-Museum im amerikanischen Louisville spricht von einem Glücksfall. Denn seit sich dort ein riesiges Erdloch aufgetan und mehrere der Luxuswagen verschluckt hat, sind die Besucherzahlen um 60% gestiegen und der Abverkauf von T-Shirts und anderen Souvenirs hat neue Dimensionen erreicht.

Kein Wunder, dass das Museum das Erdloch am liebsten behalten möchte und keinen Wert darauf legt, dass dies zugeschüttet wird.

Ein Loch mit großer Wirkung

Aufgetan hat sich dieses Loch bereits im Februar dieses Jahres. 8 Luxuswagen mit einem Gesamtwert von rund 1 Million Dollar sind darin verschwunden. Die Autos wirkten wie Spielzeug zwischen den großen Betonstücken und der vielen Erde. Einige Wagen wurden durch den Absturz schwer beschädigt, und mussten nach ihrer Bergung wieder aufwendig restauriert werden.

Doch das Loch selbst stellt für das Museum einen großen Gewinn dar. Es hat sich als Publikumsmagnet entpuppt und lockt deutlich mehr Besucher in das Museum, als dies vormals der Fall war.

Aus diesem Grund ist das Kuratorium des Museums zu dem Entschluss gekommen, dass Erdloch in die Ausstellung zu integrieren. Sogar einige Autos sollen wieder hineingestellt werden. Allerdings soll das Loch etwas verkleinert werden, damit es den Rahmen der Ausstellung nicht allzu sehr sprengt.

Aquazoo-Löbbecke-Museum

Ein Zoo und ein Naturkundemuseum zugleich ist das Aquazoo-Löbbecke-Museum in Düsseldorf. Das bei Familien sehr beliebte Museum bietet

an. Zudem hat man die Möglichkeit, Insekten hautnah zu erleben.

Senckenberg-Museum

Eines der größten Naturmuseen Deutschlands ist das Senckenberg-Museum in Frankfurt am Main. Hier erwarten Besucher unter anderem Ausstellungen zu den Themen

  • unbelebte Welt
  • Mensch
  • Pflanzen und
  • Wirbeltiere.

Zu den Highlights zählen Deutschlands größte Dinosaurierausstellung sowie die Präsentation von Wal-, Delfin- und Elefantenskeletten.

Bedeutende Museen weltweit

Museen sind besonders bei Städtetrips ein beliebtes Ausflugsziel. Weltweit gibt es einige berühmte Vertreter, die man beim Besuch in der jeweiligen Stadt gesehen haben sollte.

Louvre, Paris

Das Musée du Louvre in Paris ist das meist besuchte Museum der Welt. Ausgestellt werden weltberühmte Kunstexponate sowie solche der römischen und griechischen Antike. Vor allem Werke von Albrecht Dürer sowie die "Mona Lisa" von da Vinci zählen zu den beliebtesten.

Die meisten Museums-Besucher auf der Welt gehen in den Louvre in Paris

Louvre - das weltweit größte Museum ist auch das am häufigsten besuchteste

Auch im Jahr 2010 zieht der Louvre in Paris weltweit die meisten Museums-Besucher an. So haben 8,5 Millionen Gäste den Louvre besucht, wovon 7,8 Millionen zu den Dauerausstellungen kamen. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies auch einen Zuwachs von 2,5 Prozent und ist auch der seit dem Bau der Glaspyramide auf dem Vorplatz zum Garten der Tuilerien die höchste Besucherzahl.

Leichter Besucherrückgang im "Musée d'Orsay"

In das Museum "Musée d'Orsay", das im Jahr 1900 als Bahnhof gebaut und erst im Jahr 1986 als Museum eröffnet wurde, und in dem sich auch die Galerie der Impressionisten befindet, kamen "nur" knapp 3 Millionen Besucher, dies bedeutet einen kleinen Rückgang zu 2009, was aber auch an den Renovierungsarbeiten im Bereich der Galerie der Impressionisten liegen konnte.

Übrigens, das Museum "Musée d'Orsay" liegt gleich in der Nähe vom Louvre auf der anderen Seite der Seine, wohin man entweder direkt über die Brücke "Pont du Carrousel" oder nach einem Spaziergang durch die Gärten über eine Fußgängerbrücke gelangt.

Vom Dach des Museums hat man auch einen herrlichen Blick über Paris bis hin zur Sacre Coeure.

Passend zum Thema

    Neuer Besucherrekord im Louvre

    Das berühmte Museum in Paris hat im Jahr 2011 mehr Besucher denn je angezogen. Fast neun Millionen Besucher haben sich im vergangenen Jahr die zahlreichen Werke, darunter das weltbekannte Gemälde Mona Lisa von dem Maler Leonardo da Vinci, angesehen. Das ist ein Plus von fünf Prozent zum Jahr 2010.

    Das Louvre gilt damit auch weiterhin zum beliebtesten Museum auf der Welt. Die meisten Besucher des Louvre kommen aus den USA, Brasilien oder Italien. Aber auch Australier, Spanier, Deutsche, Chinesen und Russen werden von diesem Museum angezogen.

    Louvre hatte 2012 einen neuen Besucherrekord zu verzeichnen

    Der Louvre in Paris ist und bleibt das meistbesuchte Museum der Welt. Der Museumsleitung zufolge hatte der Louvre im Jahr 2012 mit fast zehn Millionen Besuchern sogar einen neuen Rekord zu verzeichnen, der vor allem der neuen Säle für islamische Kunst zu verdanken ist.

    Seit der Eröffnung der neuen 3.000 Quadratmeter großen Ausstellungsfläche im September, die Kunstobjekte vom Jahr 622 bis zum 19. Jahrhundert zeigt, hatte der Louvre bis zum Jahresende allein 650.000 Besucher.

    Den größten Zuwachs an ausländischen Besuchern hatte der Louvre aus China. Nach den Amerikanern und Brasilianern waren die Chinesen im vergangenen Jahr die drittstärkste Besuchergruppe.

    Angestellte des Pariser Louvre streiken aus Angst vor aggressiven Taschendieben

    Schon immer gab es Taschendiebe im Louvre in Paris, doch in den vergangenen Monaten ist deren Zahl nicht nur enorm angestiegen, die Diebe werden auch immer aggressiver. Aus Angst vor weiteren Angriffen durch Taschendiebe haben am vergangenen Mittwoch rund 200 Angestellte des Museums ihre Arbeit niedergelegt und gestreikt.

    Die Pforten des Louvre blieben daher für den kompletten Tag geschlossen. Der Gewerkschaft zufolge handelt es sich bei den Taschendieben hauptsächlich um Kinder, die wegen des freien Eintritts gleich in riesigen Gruppen in das Museum strömen und die Besucher beklauen. Die Angestellten würden zunehmend beleidigt, bedroht, bespuckt und geschlagen, sodass viele von ihnen schon Angst haben überhaupt noch auf der Arbeit zu erscheinen, heißt es.

    Das Museum hatte bereits Ende des vergangenen Jahres eine größere Polizeipräsenz gefordert, doch viel können die Beamten gegen die diebischen Kinder nicht tun. Nun möchte die Museumsleitung als Sofortmaßnahme zunächst einmal den bekannten Taschendieben den Zugang zum Museum verweigern.

    National Museum of China, Peking

    Mit dem National Museum of China in Peking hat man das größte Museum der Welt vor sich. Es wurde 2011 renoviert und erweitert, sodass es nun mit einer Ausstellungsfläche von 192.000 Quadratmetern glänzen kann.

    Wer sich hier einmal umsehen möchte, der benötigt dementsprechend viel Zeit. Insgesamt werden hier fünf Ausstellungsbereiche angeboten.

    British Museum, London

    Das älteste Museum der Welt befindet sich in London. Im British Museum kann man schon seit 1759 die Exponate, die aus aller Welt kommen, bestaunen.

    In diesem Zusammenhang wird ein Zeitraum von ungefähr zwei Millionen Jahren behandelt; zu den Exponaten zählen Bücher, Statuen und vieles mehr. Der Eintritt ist frei.

    Metropolitan Museum of Art, New York

    Den Titel des bedeutendsten Kunstmuseums der Welt trägt das Metropolitan Museum of Art in New York. Gleichzeitig ist es das größte Kunstmuseum der Vereinigten Staaten.

    Hier finden sich renommierte Werke der berühmtesten Künstler, wie etwa da Vinci, van Gogh oder Picasso. Auch Exponate der modernen Kunst wird man im Metropolitan Museum of Art finden - Fotografien und Kleidungsstücke zählen u.a. zu den Ausstellungsstücken.

    Göreme Open Air Museum, Türkei

    Im türkischen Kappadokien begibt man sich bei der Wanderung durch das Göreme Open Air Museum auf die Reise durch christliche Epochen dieser Region. Das Freilichtmuseum wartet mit besonderen kirchlichen Schnitzereien auf und gilt als das beeindruckendste Freilichtmuseum der Welt. 1985 wurde es in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen.

    In Bukarest findet eine Ausstellung über den Vampir Dracula statt

    Ausstellung über Graf Dracula in Bukarest soll historische Fakten genauer beleuchten

    Halloween - Schwarz-weiß geschminkte Frau hält Axt vor ihr Gesicht
    Scary woman with metal axe in halloween concept © Elnur - www.fotolia.de

    Wenn wir den Namen Dracula hören, so denken wir automatisch an den Roman von Bram Stoker aus dem Jahr 1897 mit der zentralen Figur, Graf Dracula, den berühmtesten Vampir der Literaturgeschichte. Aber auch durch viele Filme, so besonders mit dem Hauptdarsteller Christopher Lee, ist er vielen Menschen bekannt.

    Hintergründe von Dracula aufspüren

    Nun findet in der Hauptstadt Rumäniens in Bukarest eine Ausstellung zu diesem Thema statt, die schon im Jahr 2008 im Schloss Ambras in Innsbruck zu sehen war. Die Ausstellung läuft unter dem Titel "Woiwode und Vampir" und versucht die eigentliche Rolle und Hintergründe über den Fürsten Vlad Tepes, der später unter dem Namen "Dracula" bekannt wurde, zu ermitteln.

    Grund der Namensgebung

    Dieser Fürst lebte von 1431–1476 in der Walachei in Transsilvanien. Beim damaligen Kampf gegen die Türken und auch Ungarn war er aber wegen seiner Grausamkeit berüchtigt, so ließ er oftmals Gefangene aufspießen und deshalb erhielt er auch den Beinamen "Vlad der Pfähler" oder in seiner Landessprache auch "Vlad Tepes".

    In der Ausstellung sind viele Dokumente und wissenschaftliches Material zu sehen, die den Besucher die eigentlichen historische Fakten anstelle der Gedanken an Vampire vermitteln wollen. Bis zum 10. Oktober ist im Nationalen Kunstmuseum Rumäniens in Bukarest die Ausstellung noch zu sehen.

    Sonderausstellung im Grafikmuseum Pablo Picasso in Münster zum 10-jährigen Jubiläum

    Künstleratelier, Selbstportrait und Werke anderer Maler erwarten Besucher bei Picasso-Ausstellung

    Pinsel voll mit Farbe liegen auf Malerei
    Paints and brushes © vizafoto - www.fotolia.de

    Anlässlich des 10-jährigen Bestehens des Grafikmuseum "Pablo Picasso" in Münster findet eine Sonderausstellung mit Werken des Künstlers statt. So können Besucher etwa 160 Skulpturen, Zeichnungen, Gemälde sowie auch Grafiken und Fotografien von oder mit Pablo Picasso, der von 1881 bis 1973 lebte, in dieser Sonderausstellung sehen.

    Sehenswerte Objekte

    Besonders der Einblick in das Atelier des Künstlers, was nur wenige Menschen gestattet war, wird bei dieser Ausstellung den Besuchern vermittelt. Viele Leihgaben, beispielsweise aus dem Centre Pompidou in Paris oder auch dem Museum in Barcelona sowie auch von den Erben des Künstlers vervollständigen diese Sonderausstellung.

    Ein besonderes High-Light ist ein Selbstporträt, das zum ersten Mal überhaupt in einer Ausstellung zu finden ist. Zusätzlich zu dem Künstler Picasso werden in der Ausstellung auch Werke von Joan Miró (1893- 1983) und Paul Klee (1879- 1940) zu sehen sein. Übrigens ist in Münster das Grafikmuseum das einzige "Picasso"-Museum in Deutschland, wo sich mehr als 800 Lithografien Picassos befinden.

    Öffnungszeiten und Eintrittspreise

    Die Sonderausstellung hat gerade angefangen und geht noch bis zum 21. November dieses Jahres. Die Öffnungszeiten sind Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen von 10-18 Uhr. Am Montag ist geschlossen. Die Eintrittspreise liegen für die Ausstellung "Pablo Picasso - Im Atelier des Künstlers" bei 10 €, ermäßigt bei 8 €, was auch für Gruppen ab 10 Personen gilt.

    Übrigens ist dienstags "Studententag", das heißt der Eintritt für diesen Personenkreis (bis 27 Jahre) beträgt nur 4 Euro. Vom Bahnhof Münster erreicht man auch in 10 Minuten zu Fuß das Museum.

    In Museen kann man nochmals den Alltag in der DDR erleben

    Ausstellungen über das Leben in der DDR findet man in Mecklenburg-Vorpommern zuhauf

    Im "Haus der Geschichte" in Wittenberg in Sachsen-Anhalt erfährt der Besucher, wie der Alltag vor der Wiedervereinigung in der DDR war und manch einer aus dem Westen sieht dort Altbekanntes. Zu der damaligen Zeit hing in allen öffentlichen Gebäuden ein Bild des Staatsratsvorsitzenden Erich Honeckers, das auch in der kleinsten Dorfkneipe nicht fehlen durfte. Dagegen hatte man in den großen Tanzbars, wo hauptsächlich die "West-Touristen" verkehrten und auch zum Teil mit Devisen bezahlen mussten, auf das Foto verzichtet.

    Sammlerstücke in 18 Räumen

    Wie es aber für den Otto-Normalbürger aussah, das erfahren die Besucher auch in dem Museum, das jährlich etwa 20.000 Menschen anlockt. Auf drei Etagen sind originalgetreu 18 Räume eingerichtet mit vielen Tausenden Sammlerstücken. Aber nicht nur die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg bis zum Jahr 1989, sondern auch aus den 20-er Jahren wird hier gezeigt.

    Weitere Museen

    Doch auch in anderen Orten sind Museen zu finden, die den damaligen Alltag in der DDR widerspiegeln. So entstand im Jahr 1999 in einem ehemaligen Kino in Malchow in Mecklenburg-Vorpommern ebenfalls ein Museum, das bisher über 230.000 Besucher zählt.

    In der Nähe von Erfurt hat ein Verein in Apolda unter dem Titel "Olle DDR" eine Ausstellung in verschiedenen Räumen zusammengestellt, und sogar auch eine damalige Zahnarztpraxis, ein Klassenzimmer und das Büro eines Parteisekretärs originalgetreu eingerichtet.

    Natürlich gibt es auch in der Hauptstadt Berlin ein dementsprechendes Museum, das bekannte "DDR-Museum der Alltagskultur", das am 15.7.2006 seine Pforten öffnete und im letzten Jahr über 400.000 Menschen besuchten.

    Museumspädagogik per Computer - Kunsthalle Bremen bringt zusammen mit GEOlino PC-Spiel heraus

    Museumspädagogik für Kinder wird von vielen Häusern nicht nur angeboten, um den Ruf des eigenen Hauses aufzupolieren und dem Bildungsauftrag nachzukommen. Vielmehr werden hier auch die Kunstinteressierten von morgen herangezogen und damit auch die potentiellen Besucher von morgen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass besonders solche Maßnahmen gut funktionieren, bei denen Kinder sich nicht belehrt fühlen.

    Mit gutem Beispiel voran geht in diesem Kontext die Kunsthalle Bremen. Sie bringt im Sommer in Kooperation mit dem GEO-Kinderheft "GEOlino" ein PC-Spiel heraus, mit dem "Kunst spielerisch vermittelt" werden soll. Im Januar kann das Game von Interessierten ab 8 Jahren auf www.GEOlino.de getestet werden. Wer anschließend einen Fragebogen ausfüllt, hat die Chance auf ein kostenloses Wochenende in Bremen. Fünf Kinder werden ausgewählt.

    In dem Spiel gilt es, den Weg heraus aus einem verwunschenen Bild und zurück zur Familie zu finden, die bei einem Museumsbesuch verloren gegangen ist. Die Testversion dauert 15 Minuten.

    Museumstour dank Google Street View

    Auf dem Sofa sitzen und die Berliner Alte Nationalgalerie von zu Hause aus besuchen. Keine Wartezeit am Eingang, kein Drängeln vor interessanten Ausstellungsstücken, keine kostenpflichtige Abgabe der Tasche am Einlass. Dieser Wunschtraum ist dank Google Street View Wirklichkeit geworden.

    17 Museen in neun verschiedenen Ländern sind Teilnehmer von "Google Art Project", darunter so renommierte Institutionen wie das New Yorker Museum of Modern Art und die Gemäldegalerie in Berlin. Mehr als 1.000 Exponate haben durch Google den Weg in das Internet gefunden. Interessierte haben die Möglichkeit, sich jedes Bild einzeln anzusehen oder einen virtuellen Rundgang zu absolvieren.

    Das in Deutschland umstrittene Google Street View, das ganze Straßenzüge und Städte ins Netz brachte, ermöglicht eine Tour durch Ausstellungsräume von 17 weltberühmten Museen. Google fotografierte diese mit Streetview-Kameras in hochauflösendem Format. Dadurch lassen sich die Gemälde stufenlos vergrößern. Selbst kleinste Details sind so noch gut sichtbar.

    Amsterdam - Attraktion durch mehr Museen

    Typisches Stadtbild von Amsterdam, Niederlande: Brücke mit vielen Fahrrädern
    Amsterdam cityscape © sborisov - www.fotolia.de

    Amsterdam will in diesem Jahr mit einem geballten Kulturprogramm viele Besucher in die Stadt locken. Mehrere Museen eröffnen neu oder werden wieder eröffnet.

    Wie etwa das Stedelijk Museum, das in der zweiten Jahreshälfte seine Pforten wieder öffnet. Das alte Gebäude am Museumplein, das moderne Kunst und Design beherbergt, wurde restauriert und vergrößert. Sammlungen von berühmten Malern wie Picasso, Chagall, Mondrian oder Andy Warhol sind dort zu bestaunen.

    Etwa zur gleichen Zeit ist das Schifffahrtsmuseum am Oosterdok für Besucher wieder zugänglich. Das 350 Jahre alte Haus gehört zu den größten Museen, das sich mit der Schifffahrt beschäftigt. Ein großer Teil der Ausstellung setzt sich mit dem Walfang auseinander.

    Am 1. April öffnet "Het Grachtenhuis" (Das Grachtenhaus), das am Grachtengürtel liegt, der seit 2010 zum Weltkulturerbe der Unesco gehört.

    In der "Dasa Arbeitswelt Ausstellung" in Dortmund können Hobby-Detektive einen Mord aufklären

    Bei der "Mord im Museum"-Ausstellung kommen große und kleine Detektive auf ihre Kosten

    Pistole, Waffe mit Kugeln, Patronen, Projektil, Munition
    pistole,waffe,echt © bilderstoeckchen - www.fotolia.de

    In Dortmund findet zurzeit in der "Dasa Arbeitswelt Ausstellung" für Hobby-Detektive eine besondere Schau statt, "Mord im Museum". Hier können also die Besucher, besonders Familien mit Kindern ab zehn Jahren, versuchen einen Mordfall aufzuklären. So startet man natürlich am Tatort, wo das Büro mit Blutflecken übersät ist und weiter geht es auch bis zur Gerichtsmedizin, wo ein "Toter" auf dem Seziertisch liegt.

    Tatorte und Laboruntersuchungen

    In den verschiedenen Labors der Kriminaltechnik haben die Leute von der Spurensicherung ihre Funde dokumentiert, so können die Hobby-Ermittler auch den Weg einer Kugel durch den menschlichen Körper nachverfolgen und ihr eigenes Urteil bilden, ob es Mord oder Selbstmord war. In einem anderem Labor wird anhand von Insekten versucht, den Zeitpunkt des Todes festzustellen. So erfährt der Besucher wie die Naturwissenschaften, beispielsweise

    • Physik,
    • Chemie und
    • Biologie,

    zur Aufklärung von Verbrechen beitragen. Zum Schluss kann man dann seinen Täter benennen und erfährt, ob die Ermittlungen zum Ziel geführt haben. Die Labors und Tatorte hat man auf einer Fläche von etwa 800 Quadratmeter untergebracht. Die Schau stammt vom Königlich-Belgischen Institut für Naturwissenschaften und wird bis zum 5. August 2012 noch in Dortmund zu erleben sein.

    Öffnungszeiten und Eintrittspreise

    Die Öffnungszeiten sind Dienstag bis Samstag von 9.00 bis 17.00 und am Sonntag ab 10.00 Uhr und montags ist geschlossen. Die Eintrittspreise betragen für Erwachsene 5 €, Familien (2 Erwachsene mit max. drei Kinder) zahlen 10 Euro. Bei Schulklassen und Gruppen gibt es auch Ermäßigungen.

    Ein neues Schatzkästchen fürs Apotheken Museum: Morphin-Entdecker Sertürner wird geehrt

    Ein ganz besonderes Schatzkästchen konnte das Deutsche Apotheken Museum in Heidelberg nun erwerben: Eine kleine Holztruhe mit umfangreichem Material des Apothekers Friedrich Wilhelm Sertürner, der Anfang des 18. Jahrhunderts das Schmerzmittel Morphin entdeckte. Die Truhe, die sich bislang im Privatbesitz der Nachfahren Sertürners befand, wurde nun durch Stiftungen erworben und wird im Apotheken-Museum der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

    Zum Inhalt gehören zahlreiche Manuskriptseiten und Korrespondenzen des Apothekers, der als Begründer der modernen Arzneimittelforschung gilt. 1804 gelang es Sertürner in Paderborn zum ersten Mal den Wirkstoff Morphin aus der damals populären Droge Opium zu isolieren. Schon kurz darauf gelang ihm die Entdeckung weiterer Pflanzenstoffe, sogenannter Alkaloide, die zum ersten Mal schmerzfreie Operationen ermöglichten und so der Medizin zu einem großen Fortschritt verhalfen.

    Mit der Ausstellung der Truhe und den Materialien soll der Pharmazeut, der zu Lebzeiten stets um die Anerkennung seiner Forschungsergebnisse kämpfen musste, nun nachträglich geehrt werden. Eine große Präsentation ist jedoch erst im Jahr 2016 geplant: Dem 175. Todesjahr Sertürners.

    Ausstellung "Goldene Geschichten auf Glas" ab 16. März in Linnich im Deutschen Glasmalerei-Museum

    Vom 16. März bis zum 4. August 2013 kann man im Deutschen Glasmalerei-Museum in Linnich, zwischen Erkelenz und Jülich, die Ausstellung "Goldene Geschichten auf Glas" besuchen.

    Hier werden 130 sogenannte Kabinettscheiben gezeigt, das sind kleine Kunstwerke, die seinerzeit in den Ratshäusern oder auch in den Privathäusern in den Fenstern hingen. Diese Glasscheiben wurden mit verschiedenen Motiven versehen, wobei man dafür Schwarzlot oder Silbergelb benutzte, was man dann teilweise entfernte, so dass die einzelnen Schattierungen entstanden. Danach wurden die Scheiben gebrannt, sodass sie in verschiedenen Gelbtönen heute zu sehen sind.

    Die Ausstellungsstücke stammen aus der Privatsammlung von Professor Tiedemann, der diese aus der ganzen Welt gesammelt hat. Bei der morgigen Eröffnungsfeier wird Professor Tiedemann dabei sein und über seine Sammlung Näheres berichten.

    Das Museum befindet sich auf der Rurstraße 9-11 in 52441 Linnich und ist dienstags bis sonntags von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Besucher aus dem Raum Düsseldorf fahren über die Autobahn A46 bis Erkelenz und dann über die Bundesstraße B57 nach Linnich, aus Richtung Aachen über die A44 bis Aldenhoven und dann die Landstraße L228.

    Gurlitts Nachlass geht an Schweizer Museum - Zweifel an natürlicher Todesursache

    Wie inzwischen bekannt wurde und was das Kunstmuseum Bern bestätigt hat, wurden die Werke des Kunstsammlers Cornelius Gurlitt dem Kunstmuseum Bern hinterlassen.

    Zu Sammlung des Berner Kunstmuseums

    Das Kunstmuseum Bern ist in der Schweiz das älteste Kunstmuseum. Man findet darin über 50.000 Kunstwerke, zu denen Bilder bekannter Künstler wie Franz Marc, Vincent van Gogh und Henri Matisse gehören. Jetzt werden sie durch die Grulitt-Sammlung erweitert, da Werke von Edouard Manet, Pablo Picasso und Claude Monet hinzukommen. Der Wert dieser Sammlung wird in einer hohen zweistelligen Millionensumme vermutet.

    Letzter Beschluss über Gurlitt

    Die Staatsanwaltschaft München ist darüber hinaus zu dem Ergebnis gekommen, die Leiche von Gurlitt zu obduzieren.

    Der Grund dafür ist, dass eine eindeutige Todesursache nicht feststellbar war. Es soll jetzt die tatsächliche Todesursache geklärt werden, um Fremdverschulden zu bestätigen, oder auszuschließen. Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden liegen allerdings nicht vor.

    Laut Staatsanwaltschaft war kein Arzt beim Todeszeitpunkt dabei, wohingegen die Anwälte von Gurlitt verlautbaren ließen, dass Gurlitt „nach langer, schwerer Krankheit im Beisein seines Arztes und eines Pflegers in seiner Münchner Wohnung“ für immer eingeschlafen sein soll.

    Im Falle eines fehlenden eindeutigen Ergebnisses, will die Staatsanwaltschaft „toxikologische Tests durchführen“. Das kann jedoch noch dauern.

    Grundinformationen zu Museen

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    Quellenangaben

    • Bildnachweis: picture © olly - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: woman contemplating paintings in art gallery © shotsstudio - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: Skeleton and archaeological tools.Training for dig fossil. © lufeethebear - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: Kirchenburg Grossau © Kaputtknie - www.fotolia.de

    Autor:

    Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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