16. Juni 2010
Um 1300 nach Christus entstand in Zürich das Buch "Codex Manesse", das auf Initiative von Rüdiger Manesse und seinem Sohn Johann geschah. Hierbei handelt es sich um eine Sammlung von mittelhochdeutschen Liedern und Dichtungen die bis zum Jahr 1340 noch weiter ergänzt wurde. Auf über 420 Pergamentblättern sind 140 Dichtersammlungen geschrieben, wobei einige aus der Mitte des 12. Jahrhundert stammen und viele davon sind auch nur in diesem Buch vorhanden.
In diesem Jahr feiert die Universität Heidelberg ihr 625-jähriges Bestehen und deshalb wird die Sammlung, die sich sonst in einem klimatisierten Tresor befindet, auch für die Öffentlichkeit einmal nach langer Zeit wieder zu sehen sein. Die Ausstellung steht unter dem Thema "Der Codex Manesse und die Entdeckung der Liebe" und läuft vom 26. Oktober 2010 bis zum 20. Februar 2011.
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