12. April 2010
Es ist immer wieder erstaunlich, was durch Menschenhand alles geschaffen werden kann. Je weniger Hilfsmittel dabei verwendet wurden, desto imposanter wirkt das Bauwerk natürlich. Überall auf der Welt gibt es Gebäude und andere Bauten, die mit Worten fast nicht mehr zu beschreiben sind. Solche Plätze muss man einfach selbst gesehen haben, um den einzigartigen Zauber spüren zu können.
In Athen kann man auf dem Akropolis-Hügel den berühmten Parthenon-Tempel besichtigen. Er wurde einst der Stadtgöttin Athene gewidmet, um ihr für die zahlreichen Siege der Griechen gegen ihre Feinde zu danken. Das weiße Säulengebäude ist weltweit bekannt und eine der meist besuchten Sehenswürdigkeiten überhaupt. Obwohl der Tempel bereits vor 2500 Jahren errichtet wurde, ist er heute immer noch so gut erhalten, dass den Besuchern einiges geboten werden kann.
Wer Paris besucht, kommt um Notre Dame nicht herum. Die berühmte französische Kathedrale gilt als Meisterwerk der Gothik, es gibt kein vergleichbares Gebäude, das jemals in diesem Stil errichtet wurde. Der Bau des Kunstwerks begann 1163, erst rund 200 Jahre später war die Kathedrale endgültig fertiggestellt. Notre Dame ist jedoch nicht nur ein architektonisches Meisterstück, es handelt sich auch immer noch um eine Kirche. Bis zu 10.000 Menschen können hier gleichzeitig an einem Gottesdienst teilnehmen. Es gibt zudem wohl keine andere Kirche, die so oft zum Schauplatz von Film und Fernsehen gemacht wurde.
Eine Oper stellt man sich meist als biederen, gediegenen Bau vor, der zu dem passt, was sich innerhalb seiner Mauern abspielt. Der Architekt Jörn Utzon war jedoch absolut nicht dieser Meinung, als er 1957 den Auftrag bekam, die Oper von Sydney zu entwerfen. Das Anliegen wurde jedoch nicht einfach so an den Dänen heran getragen, er hatte sich mit vielen anderen Kollegen um das Projekt beworben. Damals war Utzon lediglich in seinem Heimatland bekannt.
Der muschelförmige Grundriss des Sydney Opera House stieß beim Bauherren zunächst nicht auf Begeisterung. Der junge Architekt konnte sich jedoch schlussendlich durchsetzen und 2003 erhielt er sogar den Pritzker-Preis für sein außergewöhnliches Bauprojekt. In der Oper von Sydney haben über 5000 Menschen Platz, neben zahlreichen Theatersälen gibt es auch einige Restaurants und Bars direkt im Gebäude.
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