Derzeit spielen sich an den südbrasilianischen Stränden im Bundesstaat Rio Grande do Sul erschreckende Szenen ab. Anwohner fanden innerhalb kürzester Zeit über 500 verendete Magellan-Pinguine zwischen den Städten Cidreira und Tramandai, was sich Wissenschaftler bis jetzt nicht erklären können. Die eingesammelten Kadaver waren nicht durch Öl verschmutzt und hatten auch sonst keine erkennbaren Verletzungen, womit deren Todesursache nach wie vor ein Rätsel bleibt.
In dieser Jahreszeit begeben sich die Pinguine wegen der Futtersuche vom Süden in Argentinien auf in den Norden nach Brasilien, wo sie sich von kleinen Schalentieren und Fischen ernähren.
Spezielle Untersuchungen in zahlreichen Labors sollen jetzt Klarheit schaffen und den Grund für das Pinguinsterben klären.
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