Im Juni sorgte ein junger Kaiserpinguin für Wirbel: Während der Nahrungssuche hatte er sich verirrt und schwamm dadurch von seiner antarktischen Heimat bis nach Neuseeland.
Mehr als 3.000 Kilometer legte er zurück, bis er am Strand von Wellington auftauchte. Da er – geschwächt von der Reise – nicht den Heimweg antrat und begann, Sand als Schnee-Ersatz zu fressen, nahm sich der Wellingtoner Zoo des kleinen Pinguins an.
Happy Feet, wie das Tier getauft wurde, wurde dort in den vergangenen sechs Wochen mehrfach wegen des gefressenen Sandes operiert und gut aufgepäppelt. Nun ist der Kaiserpinguin wieder fit und bereit für die Heimreise.
Die Mitarbeiter des Zoos in Wellington treffen derzeit noch die letzten Vorbereitungen und werden das junge Tier von der Südinsel Neuseelands zurück in die Antarktis schwimmen lassen.
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