17. Januar 2011
Wahrscheinlich wäre ein normaler Brief aus dem Erzgebirge schneller in Düsseldorf gewesen als dieses Telegramm. Eine Frau wollte ihrer Schwester, die in Düsseldorf lebt, die Nachricht vom Tod der Mutter besonders schnell zukommen lassen und gab ein Telegramm auf. Doch erst vier Tage später erhielt die Düsseldorferin die Todesnachricht und zwei Tage später sollte auch schon die Beerdigung im Erzgebirge sein.
Glücklicherweise hatte ein anderer Verwandter die Düsseldorferin telefonisch vom Tod der Mutter benachrichtigt. Nach Anfrage sagte Achim Gahr, ein Sprecher der Post, dass mittlerweile pro Jahr nur noch ein paar Telegramme aufgegeben werden, so dass diese auch nur noch mit der normalen Briefpost zugestellt werden, denn die meisten benutzen das Internet. Und da der Tod kurz vor Heiligabend passierte, kam eben auch das Telegramm erst am Montag mit der normalen Briefpost beim Empfänger an. Da hätte die Absenderin 14,65 Euro sparen können, denn für das Telegramm zahlte sie 15,20 Euro und der Brief hätte nur 55 Cent gekostet.
Traurig!
Man kann auch Telegramme auf ***** verschicken.
Hier kann das Telegramm auch noch am gleichen Tag persönlich von einem...
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