Bekannte Tagebücher, die veröffentlicht wurden

Altes abgewetztes Buch liegt in Blumenwiese, gelb-brauner Hintergrund mit Sternen

Verschiedene Tagebücher mit besonderen Tagebucheinträgen haben es in die Öffentlichkeit geschafft - Wir stellen ein paar Autoren vor

Immer wieder gibt es Tagebücher, die veröffentlicht werden. Diese berühmten Tagebücher sind erschienen und haben den Buchmarkt geprägt.

Samuel Pepys

Ein berühmtes Tagebuch gehört zu den meistzitierten Werken der englischen Literatur. Samuel Pepys lebte von 1633 bis 1703; er war

  • Abgeordneter des englischen Unterhauses
  • Staatssekretär im englischen Marineamt und
  • Präsident der Royal Society.

Pepys schildert die Geschichte genauso wie seine eigene Verfassung, sein Empfinden und persönliche Erlebnisse. Er setzte sich auch intensiv mit seinen Gefühlen auseinander. Sein Werk war ausschlaggebend, um die Tagebücher des 19. Jahrhunderts zu prägen.

Beamte wie Pepys führten selbst verfasste Schriften als Gedächtnisstütze, das war üblich. Pepys jedoch war einer der ersten, der nicht nur Offizielles, sondern auch persönliche Ansichten niederschrieb.

Seine Betrachtungen waren nicht mehr neutral, sondern privat und subjektiv; dadurch zeichnete sich dieses Werk als Novum aus. Sein Werk beinhaltete 10 Bände, die er in Kurzschrift geschrieben hatte.

Inhaltlich geht es in dem Buch um Londons Alltag im 17. Jahrhundert sowie die menschliche Psyche zu dieser Zeit. Des Weiteren wurden bedeutende Ereignisse festgehalten; Pepys Schilderung des Großen Brandes von London beispielsweise ist eine der meistzitierten Passagen.

Typisch sind unverfälschte Beschreibungen alltäglicher Ereignisse, aber auch der Staatsaktionen am Hof. Außenpolitik und Krieg werden ebenso behandelt wie der tägliche Streit mit seiner Ehefrau.

So zeichnet sich dieses Tagebuch besonders durch die Unverstelltheit und Authentizität aus. Der Stil ist erzählerisch; dabei wurde eine stenographische Schrift verwendet, die die meisten Menschen zu dieser Zeit nicht lesen konnten.

Cornelia Friederica Christiane Schlosser

Cornelia Friederica Christiane Schlosser geb. Goethe war die Schwester von Johann Wolfgang von Goethe; sie wurde 1750 geboren. Die zweifache Mutter starb schon im Alter von 26 Jahren.

In ihrer Ehe fühlte sie sich eher unglücklich. Ihr geheimes Tagebuch hat sie in französischer Sprache geführt. Sie hatte eine genauso ausführliche Ausbildung wie ihr Bruder genossen.

Schlosser hatte bereits eine sehr strege Kindheit; bereits mit drei Jahren musste sie Schreiben und Lesen lernen. Ihre späteren Unterrichtsfächer - sie wurde von einem Hauslehrer unterrichtet - waren unter anderem

Sie fühlte sich ihrer Freiheit beraubt und litt sehr darunter. Ihr unglückliches Leben führte sie dann in der Ehe weiter.

In ihrem Tagebuch wirft sie einen kritischen Blick auf die damalige Gesellschaft und auch auf ihre eigene weibliche Rolle. Sie hatte mit der großen Entfernung zu ihrem Bruder sowie mit Einsamkeit zu kämpfen. Hinzu kam die Hausarbeit, die ihr ihr Mann befahl.

Leid, Ehekrisen und Krankheit wurden zum ständigen Thema. Hinzu kam der Selbsthass; so konnte sich die Mutter nie mit ihrem Körper anfreunden. Das Tagebuch der Cornelia Goethe wurde als Correspondance Secréte veröffentlicht.

Franz Kafka

Franz Kafka war ein deutschsprachiger Schriftsteller; er stammte aus einer gutbürgerlichen jüdischen Kaufmannsfamilie. Viele seiner Werke wurden erst nach seinem Tode und gegen seinen Willen veröffentlicht. Seine Tagebücher sind zum größten Teil von 1909 bis 1923 erhalten.

Kafkas Tagebücher enthalten neben persönlichen Aufzeichnungen auch literarische Bruchstücke. Es wurden mehrere Bände publiziert.

Obwohl er sich gegen die Veröffentlichungen gewehrt hatte, las er mit großem Interesse die Tagebücher anderer Autoren. Typisch für seine Schriften sind in vielen Passagen die fehlenden Übergänge, so stehen beispielsweise

  • literarische Einfälle
  • diverse literarische Versuche
  • Tagesnotizen
  • Streichungen

auf demselben Blatt. Zunächst schrieb Kafka, weil er gerne Dinge und Situationen beschrieb und benannte. Später nutzte er es zur Erinnerung und Selbstvergewisserung, als psychische Stütze<. Die Tagebücher sind heute in der Bodleian Library in Oxford zu finden.

Thomas Mann

Der deutsche Schriftsteller Thomas Mann lebte von 1875 bis 1955. Für seinen Roman "Die Buddenbrooks" erhielt er den Nobelpreis für Literatur. Er schrieb sein Leben lang Tagebuch.

Während des Nationalsozialismus war er emigriert. Die Tagebücher blieben zurück und wurden in einer abenteuerlichen Aktion von seinem Sohn gerettet.

Später verbrannte Thomas Mann die Bände von 1933 bis 1945. Nur die von 1918 bis 1921 blieben erhalten. Thomas Mann verfügte, dass die Tagebücher erst 20 Jahre nach seinem Tod veröffentlicht werden dürfen.

Die Erwartungen des Publikums waren groß, ging es um die Veröffentlichung der Tagebücher. Verglichen mit seinen Werken war das sprachliche Niveau jeder sehr niedrig, sodass die Enttäuschung ebenso groß ausfiel; man bezeichnete die Texte als "unliterarisch".

Ein überraschendes Thema der Werke ist mitunter Manns homoerotische Neigung. Die Liebe zu Männern jungen Alters war bisher nicht erkannt worden.

Das Privatleben des Dichters war jedoch nicht der Hauptbestandteil; vielmehr ging es um den naturwissenschaftlichen und geistesgeschichtlichen Hintergrund und die Dokumentation seiner Werke.

Anne Frank

Anne Frank wurde 1929 in Frankfurt in Main geboren. Sie war ein deutsches und jüdisches Mädchen, welches 1934 mit seinen Eltern in die Niederlande emigrierte, um dem Nationalsozialismus zu entfliehen.

Dort hielt sie sich in einem Hinterhaus versteckt. Hier schrieb sie ihr Tagebuch, in ihm verarbeitete sie ihre Gedanken und Erlebnisse.

1945 kam sie im KZ ums Leben. Ihr Vater veröffentlichte nach dem Krieg ihr Tagebuch.

Neben Beschreibungen ihrer Familie, Freunde und des Schulalltags schrieb Frank auch über die Veränderungen, mit denen die geflohenen Juden zu der Zeit zunehmend kämpfen mussten. Sobald das Mädchen den Kontakt zu ihren Freunden abbrechen musste, wurde das Tagebuch zu seinem wichtigsten Begleiter.

Ab einem bestimmten Zeitpunkt wurden die Einträge in Briefform verfasst; dabei waren sie an unterschiedliche Frauennamen adressiert. Frank schrieb über unterschiedliche Alltagserlebnisse sowie über die Tatsache, dass ihr ein wahrer Freund im Leben fehlen würde.

Die Entdeckung der eigenen Sexualität, sowie die Gefühle der ersten Liebe, aber auch die ersten Enttäuschungen werden thematisiert. Hoffnungen und Ängste werden in dem über zwei Jahre langen Aufenthalt im Versteck zum zentralen Thema. Dabei werden die Einträge nach und nach deutlich komplexer und auch schwierige Themen, wie der Glaube an Gott, werden aufgeführt.

Weitere berühmte Tagebücher

Neben den hier erwähnten Autoren gibt es noch eine Vielzahl weiterer Tagebücher, die veröffentlicht wurden. Zu diesen zählen:

  • "Nie war es herrlicher zu leben" (Emmanuel Herzog von Croÿ, 1737–1784)
  • "Tagebücher von Michael Kardinal von Faulhaber" (Michael von Faulhaber, 1911–1952)
  • "Tagebuch der Selma Ottilia Lovisa Lagerlöf" (Selma Lagerlöf, 1932)
  • "Eingeschossiges Amerika" (Ilja Ilf und Jewgeni Petrow, 1936)
  • "Unter dem Schatten deiner Flügel" (Jochen Klepper, 1932–1942)
  • "Notabene 45" (Erich Kästner, 1945)
  • "Tagebuch 1946–1949", "Tagebuch 1966–1971" ( Max Frisch)

Eine Autobiografie von Angelina Jolie mit pikanten Details geplant

Um zu zeigen, wie harmonisch die Beziehung zu Schauspielerkollege Brad Pitt läuft und wie schön es ist, Adoptivkinder großzuziehen, plant Angelina Jolie zur Zeit ihre Autobiografie. Rund 15 Millionen Euro soll man ihr bereits dafür geboten haben.

Die Schauspielerin ist sehr angetan von der Idee, darüber zu sprechen, dass die Kinder und Brad Pitt ihre Rettung waren. Sie liebt das Muttersein ihrer zur Zeit noch sechs Kinder und möchte berichten, wie sehr sie das verändert hat.

Mindestens genauso stolz ist sie auf ihre Arbeit als Sonderbotschafterin der Vereinten Nationen, so dass sie ebenfalls vor hat, auch aus diesem Bereich ihres Lebens eine Menge zu erzählen. Des Weiteren erwarten Insider auch intime Details ihrer zwei vorangegangenen Ehen mit Jonny Lee Miller und Billy Bob Thornton, sowie von der Beziehung zum Model Jenny Shimizu.

Marilyn Monroes Tagebücher: Kein dummes Blondchen, sondern eine wahre Poetin

Das wahre Ich von Marilyn Monroe - Verlag veröffentlicht die Tagebücher der berühmten Blondine

Marilyn Monroe prägte und repräsentierte ihre Zeit wie kaum eine andere Frau und ist heute viel mehr als nur eine Schauspielerin, Sängerin und ein Model: Sie ist ein Symbol, eine Ikone ihrer Zeit.

Im Verlag S. Fischer erscheinen jetzt die Tagebücher von Monroe, die erst unlängst auf dem Dachboden von Anna Strasberg gefunden wurden. Diese ist die Witwe von Lee Strasberg, dem Schauspiellehrer von Marilyn Monroe.

Einblick in ihr Privatleben soll ihr wahres Ich zeigen

In den Notaten schreibt die als Norma Jeane Baker geborene Monroe unter anderem über ihren privaten Beziehungen, ihren Aufenthalt in der Psychiatrie und ihre Rolle als die sexy, verruchte Blondine.

Er wolle endlich zeigen, wie die Legende wirklich gewesen sei, so der Verleger Bernard Comment. Denn sie sei weder ein dummes Blondchen gewesen, noch ein Psychowrack, sondern vielmehr eine clevere und reflektierte junge Frau, die in ihrem Leben viel durchgemacht hat. "Ich denke, dass diese Menschen entdecken werden, dass sie eine Poetin war und ziemlich clever - aber auf eine wunderschöne Art", so Comment.

Depressionen, Magersucht, Unterdrückung - Portia de Rossi packt in Autobiografie aus

Portia de Rossi (unter anderem bekannt aus "Ally McBeal") will noch diesen Herbst ihre Autobiografie herausbringen. Die 37 Jahre alte Schauspielerin möchte darin ihren jahrelangen Kampf gegen die Magersucht offen legen und von der Unterdrückung erzählen, die sie als lesbische Frau in ihrer Vergangenheit erfahren hat. Vor ihrem öffentlichen Outcoming hatte sie Depressionen und trat stets unsicher auf.

Seit zwei Jahren ist sie nun mit ihrer Schauspielkollegin Ellen DeGeneres verheiratet und so glücklich wie nie - nun darf sie endlich sein, wie sie ist und muss keinem etwas vormachen.

Peinlich – Öffentliches Vorlesen aus Tagebüchern in englischen Pubs

Ein neuer Teil der Unterhaltung in England - Fremde lesen abends im Pub aus alten Tagebüchern vor

Augen einer jungen Frau, sie schaut aus ihrem Buch hervor
buch und augen © Doreen Salcher - www.fotolia.de

"Cringe Nights", so heißen die peinlichen Abendveranstaltungen in London, die derzeit absolut in sind. Erwachsene finden Spaß daran, mit ihren alten Tagebüchern die anderen Gäste zu unterhalten. Die Aufzeichnungen aus der Teenie-Zeit zeigen, wie sehr sich die Sicht der Welt innerhalb von ein paar Jahren verändern kann.

Genauso sieht es die „Erfinderin“ dieser ganz speziellen Abende: "Als Teenager wähnt man sich im Zentrum des Universums und denkt, was auch immer mir passiert, ist wahrscheinlich das Schlimmste, was je einem Menschen passiert ist. Und diese Art von Drama ist einfach wahnsinnig komisch." Durch die zeitliche Entfernung zum Geschehen lässt alles viel lockerer sehen.

Männer betreten die Bühne eher selten

In der Regel sind es Frauen, die sich auf die Bühne wagen. Das liegt anscheinend daran, dass in der Pubertät hauptsächlich Mädchen Tagebücher führen. Sie sind auch weitaus ausführlicher in den Beschreibungen dessen, was sie erleben und was sie bewegt. Jungs notieren häufig nur den Ablauf eines Ereignisses.

Für die Frauen zwischen 20 und 40, die sich entschlossen haben, ihre Teenie-Gefühle mitzuteilen, ist es anfangs gar nicht so leicht. So halfen Claire Rose, einer Kinderbuchautorin, einige Gläser Ale auf die Bühne. "Man ist zunächst ziemlich verunsichert", gesteht sie. Doch hätte das Publikum sie sehr unterstützt. Alle hätten sich über ihre Ergüsse amüsiert. Das fand sie phantastisch.

Cringe Nights finden in England seit 2009 statt. Zuvor fanden sie auch schon in den USA großen Anklang.

Jerry Halls Autobiografie über ihre Ehe mit Mick Jagger

Mehr als 20 Jahre war Jerry Hall die Frau an Mick Jaggers Seite. Irgendwann hatte sie allerdings genug vom Lotterleben des Rolling Stones-Sängers. Als sie erfuhr, dass eine seiner geliebten ein Kind von ihm erwartet, entschied sie sich dafür, die Scheidung einzureichen. Das war im Jahre 1999. Heute - knapp 12 Jahre später - stellt Hall ihre erste Autobiografie in München vor.

Darin berichtet sie nicht wie erwartet von Jaggers Liebeleien, sondern vielmehr von schönen Momenten zwischen den beiden. Gespickt mit Urlaubsfotos, Familienfotos und anderen Dingen, die an die heile Familienwelt glauben lassen, machen das Buch eher zu einem funkelnden Fotoalbum als zu einer Enthüllungsgeschichte.

Grund dafür ist wahrscheinlich die immer noch gute, freundschaftliche Beziehung zwischen den beiden, die sie nicht zuletzt wegen ihrer vier gemeinsamen Kinder aufrecht erhalten.

40 Jahre alte Tagebücher von britischem Hauptmann aus dem ersten Weltkrieg nun veröffentlicht

40 Jahre lang lagen sie unbemerkt in einem Wandschrank - die Tagebücher des englischen Hauptmanns Edwin Vaughan aus dem Ersten Weltkrieg, der hauptsächlich über die Schlacht in Ypern im Jahr 1917 schrieb. Vaughan hatte diese überlebt, trotzdem musste er mit 34 Jahren sterben, weil er im Krankenhaus falsche Arzneimittel bekommen hatte.

Nach seinem Tod versteckte sein Bruder die Bücher im Schrank, damit sie nicht in die Hände von Vaughans Kindern gerieten. Die Tagebücher blieben 40 Jahre lang dort liegen und wurden, nachdem der Druck im Jahr 1981 misslungen war, jetzt von dem Verlag "Pen and Sword books" als das Buch "Some Desperate Glory" veröffentlicht.

Tagebuch von Lindsay Lohan aufgetaucht, in dem sie über ihre Liebe zu Heath Ledger schreibt

Kurz nachdem Hollywoodschauspieler Heath Ledger gestorben ist, wurde darüber spekuliert, dass er und Lindsay Lohan eine Affäre hatten.

Jetzt soll ein altes Tagebuch der Schauspielerin aufgetaucht sein, in dem sich diese Gerüchte bestätigen. Dort soll Lohan angeblich geschrieben haben, dass Ledger die Liebe ihres Lebens war und dass sie ihn und seine Berührungen vermisst.

Sollte es sich dabei um die Wahrheit handeln, könnte Ledgers Tod ein Grund für Lohans plötzlichen Absturz sein.

Angebliches Tagebuch von Demi Moore enthüllt schreckliche Geheimnisse ihrer Jugend

Dass es Demi Moore in ihrem Leben nie leicht hatte, ist bekannt: eine alkoholkranke Mutter, ein Stiefvater, der sich das Leben nahm, mehrere Entzüge und zwei gescheiterte Ehen, all das hat man über die Hollywoodschauspielerin bereits erfahren.

Doch jetzt soll angeblich ein altes Tagebuch von Demi auf einer Müllkippe in Los Angeles gefunden worden sein, in dem Demi auf insgesamt 80 Seiten noch viel mehr tragische Ereignisse ihres Lebens festgehalten haben soll. Angeblich heißt es darin, dass ihre Mutter ihr schon im Alter von drei Jahren ihr erstes Bier zu trinken gegeben haben soll. Mit neun Jahren habe sie dann zum ersten mal einen Joint geraucht und mit 14 schließlich Kokain genommen.

Zudem heißt es in dem Buch, Demi habe eine Affäre mit einem berühmten, nicht namentlich genannten Star gehabt, sei schwanger geworden und habe eine Totgeburt erlitten.

Demi hat sich selbst noch nicht zu dem Tagebuch geäußert.

Lady Gaga will angeblich ihre Tagebücher herausgeben

Lady Gaga ist einer der wenigen Megastars, die einen sehr engen Kontakt zu ihren Fans pflegen. Jetzt plant die Sängerin angeblich sogar ihre intimsten Gedanken und Gefühle mit ihren kleinen Monstern zu teilen.

Wie ein Insider gegenüber dem "Daily Star" verriet, überlegt die 26-Jährige nämlich eines Tages ihre Tagebücher zu veröffentlichen. Während all ihren Tourneen habe die Sängerin ihre Gefühle, Gedanken, Bilder und Skizzen in ihren Tagebüchern festgehalten.

Eigentlich, so die Quelle, habe Lady Gaga die Bücher als Andenken für ihre Kinder geschrieben. Doch jetzt spiele sie mit dem Gedanken sie auch ihren Fans zu offenbaren, so der Insider.

Rätsel von Indys Tagebuch ist gelüftet

In der letzten Woche hat die Universität von Chicago ein Päckchen erhalten, dessen Empfänger ein gewisser "Henry Walton Jones Junior" sein sollte. Dabei handelt es sich jedoch keineswegs um einen Professor, sondern um "Indiana" Jones aus dem Abenteuerfilm von Steven Spielberg.

Kurz danach machten sich zahlreiche Studenten und Universitätsmitarbeiter auf die Suche nach der Herkunft des Päckchens. Neben diversen Briefmarken aus Ägypten befand sich auch noch das Tagebuch von "Abner Ravenwood" darin, wobei es sich um den Mentor des Archäologen Jones handelt.

Einige Tage später, nach langer Spurensuche mit zig Telefonaten und Internetrecherchen, war das Rätsel schließlich gelüftet. Bei eBay wurde ein Käufer gefunden, der die Tagebücher des Abenteuerfilms an Fans verkauft, sodass die Herkunft des Absenders also die kleine Pazifikinsel Guam war. Der ebay-Händler "Ravenbar" betonte jedoch, dass ein Päckchen auf dem Weg nach Italien verloren ging und das Tagebuch im Zuge eines Nachforschungsauftrags anscheinend aus dem Päckchen fiel. Der Postangestellte in Honolulu hat sich anscheinend über das Replika gewundert und es zur Universität Chicago geschickt, wo laut dem Film damals Abner Ravenwood angestellt war.

Amerikas Elitesoldaten schlampten: Osama bin Ladens Tagebuch wurde vergessen

Als die US-Elitesoldaten der Navy Seals im Mai 2011 im pakistanischen Abbottabad in die Wohnung des Terroristen Osama bin Laden eindrangen und ihn ermordeten, sicherten sie anschließend etliche Papiere und elektronische Daten - doch sein Tagebuch wurde liegengelassen.

Dies berichtete nun die pakistanische Tageszeitung "The News", die sich auf lokale Behörden beruft, denen Bin Ladens Tagebuch nun vorliegt.

Einem örtlichen Beamten in Abbottabad wurde das Tagebuch bereits zum Verhängnis, denn aus den Notizen geht hervor, dass Bin Laden ihn mit 50.000 Rupien (ca. 390 Euro) bestochen hatte, um sein Versteck wie eine Festung sichern zu dürfen. Der Beamte habe jedoch keine Ahnung gehabt, dass es sich bei seinem "Kunden" um Terrorchef Bin Laden gehandelt habe.

Die Navy Seals hatten in einer streng geheimenen Operation im Mai 2011 das Versteck gestürmt und ihren Staatsfeind Nummer Eins erschossen. Anschließend hatten sie Festplatten, Videos, DVDs, Mobiltelefone und eine Vielzahl an Dokumenten sichergestellt und mitgenommen - doch das altmodische Tagebuch war übersehen worden.

Deutscher Informatiker knackt Code eines verschlüsselten Tagebuchs eines italienischen Partisanen

Ein damals 17-jähriger Italiener namens Marzi war in den Jahren 1944 und 1945 in Norditalien als Widerstandskämpfer aktiv. Aber zusätzlich hat er noch die Tätigkeiten der damaligen deutschen Besetzer ausspioniert und diese an eine Kontaktperson verschlüsselt weitergegeben. Normalerweise war es damals aber üblich, dass solche Nachrichten anschließend vernichtet wurden, doch Marzi schrieb alle diese verschlüsselten Meldungen in sein Tagebuch.

Nach Kriegsende konnte Marzi seine Eintragungen jedoch selbst nicht mehr lesen. Nachdem auch Verschlüsselungsexperten ihm nicht bei der Entschlüsselung helfen konnten, erschien das aus 200 Seiten bestehende Tagebuch im Internet. Der einzige Hinweis für den Code war das Gedicht "Un giovinetto pallido e bello", das die Schlüsselwörter enthalten sollte.

Jetzt will Anfang des Jahres der 44-jährige deutsche Armin Krauß aus Freiburg, ein Diplom-Informatiker, der sich hobbymäßig mit solchen Dingen befasst, die Lösung gefunden haben. So lautete unter anderem auch eine Mitteilung von Marzi, dass sich seine Familie keine Sorgen machen solle.

Liebesbotschaft 70 Jahre nach dem Tod

Nahaufnahme zwei Herzen aus Stein, im Hintergrund Postkarte, Schreib-Feder
Steinherzen und Postkarte © Sunnydays - www.fotolia.de

Nachrichten vom Geliebten wärmen das Herz – ganz besonders, wenn sie unverhofft kommen. In ungewöhnlicher Weise hat das jetzt eine 90-jährige Amerikanerin erlebt. Jahrzehnte nach dem Tod ihres Geliebten entdeckte sie in einem Museum sein Tagebuch.

Nachdem der Soldat im Herbst 1944 im Südpazifik von der Kugel eines Scharfschützen getötet wurde, trat das Tagebuch eine Irrfahrt in die Heimat an.

Erst der Neffe des Gefallenen übergab die Aufzeichnungen später dem Museum, wo sie nun für überwältigende Rührung sorgten, denn die Geliebte hatte nie wieder etwas von ihrem Jugendfreund gehört und blickte unverhofft auf ein altes Schwarz-Weiß-Foto von sich selbst. Daneben eine persönliche Liebesbotschaft.

365 Tage Sex: Buch erscheint auf Deutsch

Vor kurzem ist auf dem Büchermarkt die deutsche Fassung des US-Bestsellers "365 Nächte" erschienen. Die Autorin schenkte ihrem Mann zum Geburtstag täglichen Sex, die Erlebnisse und Empfindungen schrieb sie anschließend auf und fasste sie zu einem tagebuchartig geführten Buch zusammen.

Laut renommierten Psychologen ist eine Erhöhung der sexuellen Aktivitäten bei langen Beziehungen oftmals förderlich für das Liebesleben. Bereits die englische Fassung war hierzulande ein Erfolg, die deutsche wird wohl einige Rekorde schlagen.

Grundinformationen und Hinweise zum Tagebuch

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Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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