9. Dezember 2010
Experten der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) zufolge können Gesangsübungen bei Betroffenen mit chronischen Lungenkrankheiten deutlich positive Auswirkungen haben.
Dr. Konrad Schultz ist unter anderem Direktor der Medizin an der Klinik Bad Reichenhall und erklärt, dass kontrolliertes Atmen und die richtige Körperhaltung die Grundvoraussetzungen für das Singen sind. Einer britischen Studie zufolge kann genau das zwar nicht unbedingt das eigentlich Leid bei beispielsweise einer chronisch-obstruktiven Raucherbronchitis (COPD) verbessern, dafür steigt die Lebensqualität jedoch immens. So hat etwa die Teilnahme an einer Gesangsgruppe einen positiven Einfluss auf Angstzustände, die durch krankheitsbedingte Atemprobleme zurückzuführen sind.
Besonders positiv hervorzuheben sei auch, dass im Gegensatz zu vielen anderen Therapie-Möglichkeiten hier keinerlei Nebenwirkungen zu erwarten sind.
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