4. Januar 2008
Laut dem US-Wissenschaftsmagazin "Neuropsychobiology" haben Forscher herausgefunden, dass es zu 50 bis 75 Prozent anlagebedingt ist, ob man raucht oder nicht. Ein Team von Wissenschaftlern untersuchte zwei Erbanlagen bei 4.300 Menschen. Dabei stellte sich heraus, dass eine winzige Änderung der Gene darüber entscheidet, ob eine Nikotinsucht entsteht oder nicht.
Ausschlaggebend ist das TPH1-Gen. Das TPH2-Gen entscheidet, wie früh man anfängt zu rauchen. Die beiden oben genannten Gene spielen eine Rolle bei der Bildung des Serotonins, eines Hirnbotenstoffes. Ein Mangel an Serotonin geht oft mit einer Depression einher und kann begünstigend für die Ausbildung einer Sucht sein. Suchtverhalten sei jedoch sehr komplex und die äußeren Einflüsse sind dafür wesentlich.
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Dr. med. Rüdiger Dahlke, 1951 in München geboren, hat sich als Autor im Bereich der Psychosomatischen Medizin un...