9. Oktober 2006
Wer seinen Ausstieg aus der Nikotinsucht plant, erhöht seine Erfolgschancen enorm, wenn er auf ein kombiniertes Konzept setzt: Verhaltenstherapie in der Gruppe oder in Einzelbehandlung plus medikamentöse Unterstützung, empfiehlt Professor Dr. Anil Batra vom Arbeitskreis Raucherentwöhnung an der Uni Tübingen.
20 bis 30 Prozent der Aufhörwilligen sind nach diesem Konzept nach einem Jahr noch enthaltsam, erklärt er in der Apotheken Umschau. Von denen, die auf eigene Faust in das Nichtraucherleben starten, schaffen es dagegen nur drei bis sechs Prozent.
Wer die Ein-Jahres-Hürde nimmt, hat gute Chancen, dauerhaft ohne Zigaretten auszukommen. "Die meisten Rückfälle passieren innerhalb der ersten drei Monate", erklärt Batra.
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