Amerikanische Paläontologen berichteten in der Fachzeitschrift „Science“ über ein Sauriergebiss, das über einen komplizierten Zahnaufbau verfügte.
Die Pflanzen in der Kreidezeit mögen hart gewesen sein. Dafür besaßen jedoch die Hadrosaurier, die vor 85 Millionen Jahren lebten, das richtige Werkzeug: geriffelte Mahlzähne.
Ein Gebiss besteht aus unterschiedlichen Materialien, der Zahnschmelz und die sechs festgestellten Dentin-Arten sind nicht gleich hart. Durch Wachstum und Abnutzung bildeten sich verschiedene Kauflächen. Beim Fressen entstand dadurch die geriffelte Struktur in den Zähnen. Das ist genau das Werkzeug, das sich hervorragend zum Pflanzenzerreiben und die tägliche Speise, wie Farne und Schachtelhalme, eignete.
Das Gebiss der Hadrosaurier ist mit den ausgefeiltesten Zähnen ausgestattet, die Reptilien damals besaßen. Überhaupt werden sie unter den Tierzähnen zu den kompliziertesten gezählt. Der Hadrosaurier ist auch als Entenschnabelsaurier bekannt, da seine Schnauze entenähnlich aussieht.
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Prof. Dr. Hartmut Haubold ist ein bekannter ostdeutscher Paläontologe und tätig am Institut für geologische Wiss...
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