Wissenschaftler fanden auf der spanischen Insel Menorca, das ist die zweitgrößte Insel der Balearen hinter Mallorca, die Überreste eines Riesenkaninchens.
Man schätzt das Alter der Fossilien auf drei bis fünf Millionen Jahre und das Tier müsste zirka zwölf Kilogramm schwer gewesen sein und etwa sechs bis zehnmal so groß wie die heutigen Artgenossen. Aber wie die Forscher feststellten, muss sich seinerzeit das Tier, der wissenschaftliche Name ist Nuralagus rex, anders bewegt haben, so konnte es nicht hüpfen, beziehungsweise hoppeln, weil das Rückgrat zu steif und zu kurz war.
Das Kaninchen ernährte sich von Knollen und Wurzeln und hatte auf der Insel auch keine natürlichen Feinde, so dass auch das Seh- und Hörvermögen verkümmerten. Durch die damalige Klimaabkühlung ist wahrscheinlich dann das Kaninchen ausgestorben.
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