7. Januar 2010
Der russische Einzelhandel verzeichnet über die Weihnachtsfeiertage und zwischen den Jahren Rekordeinnahmen. Aber der Rubel rollt in Moskau nicht nur über, sondern auch unter die Ladentheke. Wie jetzt bekannt wurde, ist die russische Schickeria äußerst bequem, wenn ihnen Kleingeld zu Boden fällt. Hunderte von Kopeken- und Rubelmünzen bleiben auf dem Fußboden der Geschäfte liegen, weil die Reichen und Schönen sich nicht danach bücken wollen.
Unter den Reinigungskräften der Kaufhäuser hat sich bereits rumgesprochen, dass an den Kassen großer Geschäfte nach Ladenschluss nicht nur Schmutz weggekehrt wird. Die Schichten sind in dieser Zeit deutlich begehrter als sonst. Während die einen also beispielsweise im Einkaufszentrum "Jewropeijski" Kaviar und Edelwodka für umgerechnet mehrere hundert Euro kaufen, freuen sich die anderen, wenn sie sich vom heruntergefallenen Münzgeld ein Brot oder andere Kleinigkeiten extra kaufen können.
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